Ich spionierte sie beim Ficken in der Bucht bei Sonnenuntergang aus
Adriano war früh an seiner Lieblingsbucht angekommen, an jener, die kaum jemand kannte und zu der man nur über einen zwischen den Pinien versteckten Ziegenpfad hinabstieg. Er breitete das Handtuch auf dem von der Mittagssonne noch warmen Felsen aus, zog die Badehose aus und legte sich nackt hin, die Haut mit Salzkrusten besprenkelt und den Blick in die Horizontlinie verloren. Ihm gefiel dieses Gefühl völliger Freiheit, nackt am Ufer entlangzugehen, sich manchmal beobachtet zu fühlen, selbst fast immer zu beobachten.
Es war eine kleine, kaum frequentierte FKK-Bucht. Deshalb spürte er einen Anflug von Ärger, als er sah, wie ein sehr junges Paar den Seitenpfad heraufkam. Seine geheime Ecke war es nicht mehr. Doch als er sie genauer ansah, verwandelte sich dieses Unbehagen in etwas anderes, in eine dichte Neugier, die sich in seinem Unterleib festsetzte.
Er mochte um die fünfundzwanzig sein. Schlank, drahtig, am ganzen Körper enthaart und mit ein paar schlecht gestochenen Tattoos an der Seite. Der rasierte Kopf und der großspurige Gang verrieten ihn als einen Typen aus dem Viertel, der sich für hart hielt. Er stieg völlig nackt über die Felsen hinab, ohne Scham, und zeigte einen stattlichen Schwanz, selbst im Ruhezustand.
Sie war eine andere Geschichte. Brünett, mit kanelfarbener Haut und schwarzem Haar, das ihr bis zur Mitte des Rückens fiel. Vielleicht karibisch. Klein von Statur, aber mit einem runden, knackigen Arsch, der bei jedem Schritt der Schwerkraft zu trotzen schien. Die Brüste waren klein, fest, genau die Größe, die Adriano wahnsinnig machte. Sie ging barfuß, ohne Eile, mit einem gehäkelten Bikini, der alles markierte. Adriano bohrte den Blick in sie und konnte ihn nicht mehr losreißen.
Das Paar ließ sich ein paar Meter entfernt nieder. Weit genug weg, um nicht zu stören, nah genug, um sie ansehen zu können, ohne allzu sehr so tun zu müssen. Der Typ packte seine Sachen aus, während sie sich mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der das schon hundertmal getan hat, des Bikinis entledigte. Darunter verbarg sie nichts: eine Spalte mit dunklen Lippen und darüber ein kleines, gestutztes Dreieck Schamhaar. Adriano schluckte und legte sich wieder bäuchlings hin, um nicht aufzufallen.
Die langsamen Minuten des Nachmittags vergingen. Er tat so, als schliefe er, die Augen fast geschlossen, doch ihm entging nichts. Er sah, wie sie sich Sonnencreme auf die Schultern rieb, wie der Junge ihr das Haar aus dem Nacken strich, um sie dort zu erreichen. Kleine alltägliche Gesten, die von außen und heimlich betrachtet etwas Verbotenes hatten.
Punkt acht Uhr begann sich die Bucht wie jeden Abend zu leeren. Die Sonne sank, und die Felsen warfen lange Schatten auf den Sand. Ein älteres Paar packte den Sonnenschirm zusammen. Eine Frau mit Pareo stieg den Pfad hinauf. Und einer nach dem anderen verschwanden die wenigen, die noch da waren, zwischen den Pinien.
Das junge Paar blieb. Und Adriano auch.
Da begann das Spiel.
Er rührte sich nicht von der Stelle. Er lag weiter da und gab einen ruhigen Schlaf vor, doch alle Sinne waren wach. Er hörte, wie sie leise lachte, etwas in einem süßen Akzent sagte, den er nicht ganz verstand. Der Typ antwortete mit Murmeln. Dann Stille.
Als er es wagte, die Augen einen Spalt zu öffnen, saß sie rittlings auf seinen Oberschenkeln, mit dem Rücken zu ihm, während der Junge so tat, als würde er ihr Creme auf den Rücken streichen. Doch seine Hände suchten längst nicht mehr die Schultern: Sie glitten über ihre Taille, streichelten ihre Hüften, drückten ihren runden Arsch.
Adriano richtete sich ganz langsam auf, ohne ein Geräusch zu machen, und schob sich bis hinter einen flachen Felsen ein paar Meter entfernt in die Hocke. Von dort aus sah er alles. Er begann langsamer, tiefer zu atmen und hielt die Luft an, um sich nicht zu verraten.
Das Mädchen ließ eine Hand zwischen ihre eigenen Beine gleiten und griff nach dem Schwanz ihres Freundes, der steif gegen ihren Rücken gewachsen war. Sie streichelte ihn mit beiden Händen, langsam, schloss die Faust um die Eichel und drückte mit einer Absicht, die Adriano nur zu gut kannte. Er wusste genau, wie es sich anfühlte, wenn man so behandelt wurde.
Dann drehte sie sich um, beugte sich über ihn und küsste ihn. Sie glitt über seine Brust, über den glatten Bauch, und als sie unten ankam, leckte sie ihn langsam von der Wurzel bis zur Spitze, bevor sie ihn sich ganz in den Mund nahm. Die Hingabe, mit der sie das tat, brannte selbst aus der Ferne. Adriano spürte, wie ihm die Hitze den Nacken hinaufstieg.
Der Typ ließ sich rücklings auf das Handtuch fallen und zog sie so, dass sie verkehrt herum über ihm lag. Jetzt lag ihre dunkle Spalte genau auf dem Gesicht des Freundes, und er nutzte die Gelegenheit. Er versenkte die Zunge in ihr, gerade und fest, während sie ihn weiter mit einer Gier verschlang, die sie gegen sein Fleisch stöhnen ließ.
Ich kann nicht glauben, was ich da sehe, dachte Adriano mit trockenem Hals.
Sein eigener Schwanz war hart geworden, ohne dass er irgendetwas dafür getan hatte. Die Eichel ragte gespannt, glänzend, schwer hervor, verlangte nach Aufmerksamkeit. Er fasste sich noch nicht an. Er sah nur zu, berauscht von der Szene und vom Geruch seiner eigenen Erregung. Er führte einen Finger hinab, fing einen Tropfen auf und steckte ihn sich fast ohne nachzudenken in den Mund, kostete sich selbst, während er sie ausspionierte.
Sie hielt plötzlich inne. Richtete sich auf, drehte sich um und setzte sich ihm von vorn auf den Schwanz, langsam. Sie packte dieses riesige Glied mit der Hand, führte es an ihren Eingang und ließ es mit einem einzigen Absinken ganz in sich gleiten, während sie ihr ganzes Gewicht sinken ließ, mit einem Stöhnen, das sie unterdrücken wollte und doch nicht ganz konnte. Der Freund, auf dem Rücken liegend, blickte zum Himmel, während er sie machen ließ.
Sie begannen dort mitten auf der Stelle zu ficken, unter einem Himmel, der sich bereits orange färbte, überzeugt davon, vollkommen allein zu sein. Ihre Hüften hoben und senkten sich in einem gierigen Rhythmus, immer schneller. Der Typ hielt sie fest am Arsch und sprach schmutzig zu ihr, Worte, die Adriano nicht ganz hören konnte, deren Ton ihm aber die Haut aufrichtete.
Erst eine Ohrfeige. Dann eine zweite. Die Backen der Brünetten röteten sich und zitterten bei jedem Schlag. Adriano hielt es nicht mehr aus. Er legte die Hand an seinen Schwanz und begann sich langsam zu wichsen, im Takt mit dem Wogen dieser Hüften.
Das Mädchen lehnte sich zurück, stützte die Hände auf die Knie des Freundes und bot ihre Spalte im Vordergrund dar, während er sie von unten nahm. Die Stöße waren tief, brutal. Ihre Stöhnlaute ertranken im Rauschen der Wellen. Genau in diesem Moment machte Adriano einen Schritt zu viel.
Er richtete sich ein wenig auf, ohne sich ganz zu verstecken, zu erregt, um das Risiko abzuschätzen. Und sie, das Gesicht dem Meer zugewandt, sah ihn.
Sie hielt einen Moment inne. Nur einen. Adriano erstarrte und wartete auf den Schrei, den Fluch, die Flucht. Doch was kam, war ein Lächeln. Ein langer, brennender, direkter Blick, der ihn von einer Seite zur anderen durchbohrte. Sie sagte nichts. Sie hörte nicht auf. Sie bewegte sich wieder auf diesem Prachtexemplar, ohne ihn aus den Augen zu lassen, als schenke sie ihm die Szene.
—Mach weiter —las er in ihren Lippen, obwohl er es sich vielleicht nur einbildete.
Adriano wichste sich jetzt erbarmungslos. Sein Schwanz pochte hart wie Marmor, während diese Frau ihn mit dem Blick festhielt und weiter ohne Unterlass gefickt wurde. Der Typ unten, von all dem nichts ahnend, hatte keine Ahnung, dass seine Freundin den Moment mit einem Fremden teilte, der zwischen den Felsen versteckt war.
Sie ritt mit Wut, die schwarzen Haare an den verschwitzten Rücken geklebt. Der Typ begann zu knurren, die Hände verkrampft auf ihren Hüften, kurz vorm Kommen. Adriano spürte es ebenfalls hochsteigen, unaufhaltsam, aus der Basis der Wirbelsäule.
Er gab sich hin. Er spürte, wie sich der ganze Körper spannte, die Bauchmuskeln sich zusammenzogen, und dann ließ er alles los. Vier lange, heftige Schübe spritzten auf den Felsen und seinen eigenen Bauch. Er biss die Zähne zusammen, klammerte sich an den Stein und schluckte das Stöhnen hinunter, das herauswollte.
Als er die Augen öffnete, sah sie ihn immer noch an. Sie hatte das Tempo gedrosselt, und an der Art, wie der Typ unter ihr erschlaffte, wusste Adriano, dass auch er gerade fertig geworden war.
Es blieb kein Zweifel. Die Brünette hob die Hüften und richtete sich auf, sodass das Glied herausglitt, das schon weicher wurde. Ein dicker Strahl Sperma rann aus ihrer Spalte, suchte sich seinen Weg hinaus und verschmierte den Oberschenkel des Freundes. Die Szene, im Gegenlicht des Sonnenuntergangs gesehen, war das Obszönste und Schönste, was Adriano je erblickt hatte.
Mit rasendem Puls und noch immer pochender Spalte machte er einen Schritt zurück. Sie hielt seinen Blick noch einen Augenblick länger, schenkte ihm ein halbes, verschworenes Lächeln und drehte sich dann wieder zu ihrem Freund, als sei nichts geschehen. Adriano wich zwischen den Felsen zurück, lautlos, und verschwand, als wäre er nie dort gewesen.
***
Er sammelte seine Sachen ein Stück weiter weg, außer Sichtweite des Paares, und setzte sich in den Sand, um zu warten. Der Himmel löschte sich in Violetttönen aus. Er hörte ihre Stimmen in der Ferne, jetzt entspannt, wieder über irgendetwas lachend, ohne zu ahnen, was sie ihm gerade geschenkt hatten. Oder vielleicht wusste sie es doch. Dieses Lächeln sagte, dass sie es genau wusste.
Er blieb dort, bis er sie aufstehen, sich anziehen und den Weg zurück zum Parkplatz nehmen sah. Das Mädchen sah nicht noch einmal zurück. Es war nicht nötig. Was sie einander zu sagen hatten, hatten sie sich längst mit den Augen gesagt.
Als die Bucht schließlich leer war und das Licht fast ganz verschwunden, ging Adriano ins Wasser. Er schwamm eine Weile im Dunkeln, auf dem Rücken treibend, und erinnerte sich immer wieder an jenen Augenblick: das Sperma, das aus ihrer Spalte rann, als sie aufhörte zu reiten, der Blick, der sich nicht von seinem löste, das Lächeln.
Es war ohne Zweifel das aufregendste Bild, das er aus diesem Sommer mitnahm. Und während das warme Wasser seinen müden Körper schaukelte, wusste Adriano, dass er jeden Nachmittag zu dieser Bucht zurückkehren würde, zur selben Stunde, falls das Schicksal ihm noch eine weitere Vorstellung schenkte. Schließlich sind die besten Shows die, von denen niemand weiß, dass du sie gerade ansiehst.