Mein Travestie-Geheimnis flog in meinem Laden auf
Hinter meinem Dessousladen hatte ich einen geheimen Raum. An diesem Nachmittag war Andrés schon nackt da, als ich kam. Wir erwarteten niemanden mehr.
Hinter meinem Dessousladen hatte ich einen geheimen Raum. An diesem Nachmittag war Andrés schon nackt da, als ich kam. Wir erwarteten niemanden mehr.
Carlos sah mich vom anderen Tisch aus mit dem Lächeln eines Mannes an, der zu wissen glaubt, was er will. Er ahnte nicht, was er gleich entdecken würde.
Ich hatte monatelang auf diesen Samstag gewartet. Hohe Absätze, Spitzenwäsche, das Landgut ganz für mich allein. Niemand durfte mich sehen. Dann kam Roberto vom Landgut gegenüber.
Ich stellte den Kaffee auf den Tisch, wir fingen an zu reden, und das Letzte, woran ich mich erinnere, ist, dass mich der Schlaf übermannte. Als ich aufwachte, war ich an Händen und Füßen gefesselt.
Die Julihitze drückte auf die Autobahn. Als Diego aus dem Lastwagen stieg und auf mich zukam, wusste ich: Diese Panne wird mein bestes Unglück.
Er flüsterte mir die Zimmernummer ins Ohr und ging. Ich blieb mit halb ausgetrunkenem Kaffee und einem Puls in der Kehle zurück.