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Relatos Ardientes

Die Insel, auf der eine Mutter nicht mehr nur Mutter war

Der Yachthafen von Santa Margherita erwachte in goldenem Licht, als Renata Vianello den Perlenhalsreif gerade noch zurechtrückte, bevor sie ihr weißes Leinenkleid glättete. Seit Monaten plante sie diese Reise: den Geburtstag ihres Sohnes damit zu feiern, dass sie zwischen den abgelegensten Inseln des Tyrrhenischen Meeres segelten, weit weg von Turin, von den Anwälten und von dem Vermögen, das sie seit dem Tod ihres Mannes allein verwaltete.

—Adriano, der Kapitän wartet auf uns —rief sie die Marmortreppe hinauf.

—Ich komme sofort runter, Mama —antwortete eine tiefe Stimme von oben.

Als er erschien, spürte Renata den gewohnten Stich. Ihr Sohn wurde einundzwanzig, und von dem Jungen, der durch die Gärten der Villa gerannt war, war nichts mehr übrig. Er war groß, breitschultrig, in der Schwimmbaddisziplin geformt, hatte denselben dunklen Haarschopf wie sie und einen Blick, der sie bisweilen aus unerfindlichen Gründen verunsicherte.

—Wie immer wunderschön —sagte sie und strich ihm über die Wange—. Dein Vater wäre stolz auf den Mann, der du geworden bist.

Ein Schatten flog über die Augen des jungen Mannes. Er vermisste den Mann noch immer, der bis zu seinem Herzinfarkt vor fünf Jahren das Zentrum seiner Welt gewesen war.

Am privaten Steg, neben der Yacht, die sie „Die Königin des Tyrrhenischen Meeres“ getauft hatte, prüfte ein breitschultriger Mann die Leinen. Nikos diente der Familie seit mehr als einem Jahrzehnt: ein vom Salz gegerbter griechischer Seemann, mit riesigen Händen und langen Schweigen, dessen Loyalität gegenüber Renata nie Worte gebraucht hatte.

—Signora Vianello, junger Adriano —grüßte er mit einer Verbeugung—. Das Boot ist bereit zum Auslaufen.

—Ich vertraue darauf, dass du uns zu den schönsten Plätzen bringst, Nikos —erwiderte sie.

—Es wird mir ein Vergnügen sein —sagte der Grieche, und sein Blick verweilte einen Moment länger als nötig auf Renatas Gestalt, glitt von ihrem Ausschnitt bis zu ihren Hüften, mit einer kaum gebändigten Dreistigkeit. Sie tat, als merkte sie es nicht, doch ein warmes Prickeln breitete sich zwischen ihren Schenkeln aus.

Die Überfahrt begann mit der Perfektion, die sie sich vorgestellt hatte. Die Yacht glitt über kristallklares Wasser, während Adriano voller Begeisterung jeden Winkel des Decks erkundete und Nikos das Steuer mit der Sicherheit eines Mannes führte, der auf dem Meer geboren worden war. Sie sprachen über Sardinien, über die unberührten Strände, die sie besuchen wollten, über die Zukunft des Jungen, der bald mit dem Studium beginnen würde.

—Du wirst Betriebswirtschaft studieren, wie dein Vater —entschied Renata.

—Mich interessiert auch die Kunst —entgegnete er mit jener sanften Aufmüpfigkeit, die ihn langsam zu prägen begann.

—Das Meer lehrt, dass Wege selten gerade verlaufen —warf Nikos vom Steuer aus ein—. Manchmal ist die beste Route die, die man selbst zieht.

***

Das Abendessen wurde bei Sonnenuntergang serviert, als die italienische Küste am Horizont bereits zu verblassen begann. Renata hatte das Leinen des Tages gegen ein nachtblaues Abendkleid getauscht, das ihre goldbraune Haut betonte. Adriano konnte den Blick nicht von ihr lösen, und wenn sie sich zum Wein einschenkte beugte, glitten seine Augen unverhohlen über die schwere Rundung ihrer Brüste, die sich gegen den Stoff pressten.

—Du siehst wunderschön aus, Mama —sagte er in einem Moment, als der Grieche sich zurückgezogen hatte, um die Instrumente zu prüfen.

—Danke, mein Schatz.

—Das ist keine Höflichkeit, das ist die Wahrheit —beharrte er, und seine Stimme klang tiefer als sonst—. Manchmal sehe ich dich an und kann kaum glauben, dass du meine Mutter bist. Du wirkst eher wie…

Er brach ab, als hätte er schon zu viel gesagt. Renata spürte eine Hitze, die ihr den Hals hinaufkroch, und wusste nicht, worauf sie das zurückführen sollte, bemerkte aber sehr wohl, wie ihre Nippel sich unter dem Kleid verhärteten.

Später, als Adriano dem Schlaf erlag, betäubt vom Ouzo, den Nikos zum Anstoßen eingeschenkt hatte, trat Renata an Deck. Sie fand den Griechen neben der Konsole, seine Silhouette gegen das gedämpfte Licht abgezeichnet.

—Ruhst du nicht aus? —fragte sie.

—Bald. Ich wollte nur sichergehen, dass alles in Ordnung ist. —Er drehte sich zu ihr um—. Renata.

Er benutzte ihren Vornamen, etwas, das er fast nie tat. Der Klang lief ihr über den Rücken wie ein Strom und sank direkt in ihre Möse.

—Es ist spät —murmelte sie, ohne sich zu bewegen.

—Ich weiß —sagte er und trat einen Schritt näher—. Ich weiß, dass ich das nicht sollte. Aber nach all den Jahren…

Die Luft war plötzlich schwer von nie ausgesprochenen Worten. Die Hand des Griechen fand die ihre im Halbdunkel, und die Berührung allein reichte, um Renatas Knie weich werden zu lassen. Als er den Kopf senkte und ihre Lippen sich berührten, erwachte in ihr etwas, das jahrelang geschlafen hatte, mit einem Schlag. Sie spürte Nikos’ heiße Zunge, wie sie sich Bahn brach, ihre Mundhöhle mit dem Hunger eines Mannes überfiel, der sich ein Jahrzehnt lang zurückgehalten hatte, und sie antwortete, indem sie ihn ohne jeden Anstand aussaugte, seine Nackenhaare packend, damit er sich nicht zurückzog.

—Komm in meine Kabine —flüsterte sie und traf die Entscheidung, die alles verändern würde.

Kaum war die Tür geschlossen, stieß Nikos sie gegen das Holz und küsste sie ohne die Schüchternheit der ersten Berührung. Er biss ihr in die Lippe, leckte ihren Hals, presste ihre Brüste durch den Stoff, bis ihr ein Keuchen entfuhr. Sie riss ihm die Hemdknöpfe in einem einzigen Schlag auf und fuhr mit den Handflächen über den massiven Oberkörper, der von dunklem Haar bedeckt war, über die unter der sonnen- und salzgegerbten Haut gebändigte Kraft. Er zog den Reißverschluss des blauen Kleides mit absichtlicher Langsamkeit hinab, und der Stoff fiel auf den Kabinenboden, sodass sie nur noch schwarze Spitzenunterwäsche trug.

—Du bist noch schöner als in meinen Erinnerungen —sagte er mit heiserer Stimme und riss ihr den BH mit einem Zug herunter. Renatas Brüste lagen frei, schwer, mit den dunklen, aufgerichteten Nippeln, als würden sie flehen. Nikos ging in die Knie und nahm einen davon in den Mund, saugte kräftig daran, knabberte daran, bis sie laut stöhnte und ihm den Kopf festhielt, damit er näher kam.

—Mein Gott, Nikos —keuchte sie—. Ja, genau so, hör nicht auf…

Er glitt weiter nach unten, kniete vor ihr, und riss ihr den String mit den Zähnen herunter. Als seine Zunge Renatas nasse Möse fand, musste sie sich mit der Faust den Mund zupressen, um nicht zu schreien. Der Grieche leckte sie von oben bis unten, kostete die Feuchtigkeit, die in Strömen aus ihr lief, schob die Zunge zwischen die geschwollenen Lippen, saugte an ihrem Kitzler, bis ihre Beine bebten. Er schob zwei dicke Finger in sie und begann, sie mit nach oben gedrehter Hand tief in ihr zu bewegen, auf der Suche nach dem genauen Punkt.

—Ich komme gleich —wimmerte Renata und krallte sich in sein Haar—. Nikos, ich komme gleich…

Der Orgasmus zerriss sie in zwei. Sie spritzte auf die Zunge des Griechen, der ohne Pause weiterleckte, bis der letzte Schauer sie verließ. Dann hob er sie auf die Arme und warf sie rücklings aufs Bett, die Beine noch zitternd und gespreizt.

—Seit zehn Jahren will ich dir das antun —knurrte er, während er sich die Hose herunterzog. Sein Schwanz sprang frei, dick, dunkel, mit glänzender Eichel und pulsierender Ader. Renata konnte nicht anders, als sich die Lippen zu befeuchten, und er bemerkte es.

—Lutsch ihn —befahl er und trat vor, bis er ihr die Spitze an die Lippen setzte—. Lutsch den Schwanz, den du dir heute Nacht sowieso reinziehen lassen wirst.

Renata gehorchte, als hätte sie nie etwas anderes getan. Sie öffnete den Mund und nahm ihn auf, erstickte beinahe an seiner Dicke, ließ zu, dass er ihren Kopf hielt und sie mit kurzen Stößen fickte. Der Speichel lief ihr übers Kinn; ihre Augen füllten sich vor Anstrengung mit Tränen, aber sie wich nicht zurück. Im Gegenteil: Sie griff nach seinen Hoden und drückte sie sanft, und spürte, wie der Grieche am ganzen Körper erzitterte.

—Genug, sonst komme ich dir in den Mund —keuchte er und legte sie wieder hin. Er spreizte ihre Beine mit den Knien und führte seinen Schwanz mit der Hand zur Öffnung ihrer durchnässten Möse—. Und ich will in dir kommen.

Er drang mit einem einzigen langen, tiefen Stoß ein, bis zum Anschlag. Renata bog den Rücken mit einem unterdrückten Schrei, spürte, wie dieser dicke Schwanz sie öffnete, Zentimeter um Zentimeter füllte. Er hielt einen Moment inne, ließ sie die Weite fühlen, und dann begann er, sie mit langsamen, brutalen Stößen zu ficken, jeder einzelne riss ihr ein neues Stöhnen aus der Kehle.

—Fester —flehte sie und klammerte sich an seinem Rücken fest—. Mach mich kaputt, hör nicht auf mich, fick mich, wie du es seit zehn Jahren willst.

Nikos knurrte und packte sie an den Hüften, um noch tiefer in sie zu stoßen. Das Geräusch seiner Schenkel, die gegen ihren Arsch schlugen, füllte die Kabine, vermischte sich mit Renatas Stöhnen und dem feuchten Klatschen ihrer aufgespießten Möse. Er biss sie in den Hals, saugte an ihren Nippeln, griff ihre Brüste, während er sie ununterbrochen nahm. Fünf Jahre Einsamkeit entglitten ihr mit jeder einzelnen Stöße zugleich.

—Stell mich auf alle viere —keuchte sie, jetzt ohne jede Bremse—. Ich will, dass du mich von hinten nimmst.

Er drehte sie um, verpasste ihr einen klatschenden Schlag auf den Hintern und versank wieder von hinten in ihr. Renata senkte den Kopf aufs Kissen und ließ sich ficken, spürte, wie dieser dicke Schwanz in ihre triefende Möse hinein- und wieder hinausglitt, wie die rauen Finger des Griechen ihre Hüften festhielten, um sie noch tiefer aufzuspießen. Er legte eine Hand nach vorn und suchte ihren Kitzler, rieb ihn in Kreisen, während er zustieß.

—Komm noch einmal —befahl er ihr ins Ohr—. Komm auf meinem Schwanz.

Und sie kam, mit einem erstickten Aufheulen ins Kissen, presste ihre Möse in zuckenden Krämpfen um ihn, die Nikos seinen Orgasmus entlockten. Der Grieche stieß bis zum Grund vor und entlud sich mit einem Brüllen in ihr, füllte sie mit heißem Sperma, stieß ohne Rhythmus bis zum letzten Beben. Als er sich zurückzog, lief Renata ein dicker Faden am Schenkel hinab, und sie fing ihn mit zwei Fingern auf und führte ihn gedankenlos zum Mund.

—Ich habe jahrelang genau darauf gewartet —gestand Nikos an ihrer Schläfe, neben ihr ausgestreckt, noch immer keuchend.

—Ich weiß —antwortete sie—. Ich habe es immer gewusst.

Das ist falsch, dachte sie, während er sich schweigend anzog. Aber ihr Körper glaubte ihr zum ersten Mal seit langer Zeit nicht mehr. Sie spürte die pochende, noch immer volle Möse und die Gewissheit, dass sich das wiederholen würde.

***

Der Morgen brach klar an, doch gegen Mittag begann sich der Himmel zu verändern. Kleine Wolken wuchsen am Horizont, der Wind frischte auf, und die Wellen, zuvor zahm, wurden zu Bergen.

—Ist es sicher, weiterzufahren? —fragte Renata, während die Beklommenheit ihr in die Brust stieg.

—Ich bin schon unter schlimmeren Bedingungen gesegelt —antwortete Nikos, auch wenn sich sein Gesicht immer wieder anspannte.

Es reichte nicht. Innerhalb einer Stunde wurde der Himmel schwarz, und die Yacht geriet in den Griff einer Wut, die sie wie ein Spielzeug hin und her schleuderte. Eine monströse Welle erhob sich vor ihnen wie ein Gebäude, das jeden Moment einstürzen würde.

—Festhalten! —schaffte der Grieche noch zu rufen, bevor sie aufschlug.

Das Boot kenterte. Renata spürte, wie das kalte Wasser sie verschlang, die Dunkelheit, die brennenden Lungen. Als sie schon glaubte, es sei vorbei, packte eine riesige Hand ihren Arm und riss sie an die Oberfläche.

—Adriano! —schrie sie und spuckte Wasser—. Wo ist mein Sohn!

Ein platschen neben ihr entblößte den Jungen, verängstigt, aber lebendig. Nikos verband sie beide zu einem Knoten aus Armen gegen die Unermesslichkeit des Meeres.

—Nicht loslassen! —befahl er—. Da ist Land! Schwimmt mit den Wellen!

Sie schwammen stundenlang, bis die Erschöpfung zu dumpfem Schmerz wurde. Als ihnen längst keine Kraft mehr blieb, berührten ihre Füße Sand. Sie schleppten sich an den Strand einer unbekannten Insel und brachen dort, bebend und vor Erleichterung weinend, am Strand zusammen. Sie lebten. Alle drei.

***

Die ersten Tage waren pures Überleben. Nikos erwies sich mit seinem Seemanninstinkt als unersetzlich: Er errichtete mit Ästen einen Unterschlupf, fand einen Süßwasserbach, fischte mit improvisiertem Werkzeug, erkannte essbare Früchte. Renata und Adriano, die Aristokratin und ihr verwöhnter Sohn, entdeckten in sich eine Widerstandskraft, von der sie nie gewusst hatten, dass sie ihnen innewohnte.

—Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas kann —sagte sie eines Nachmittags, während sie neben dem Griechen aus Pflanzenfasern ein Netz flocht.

—Die Widrigkeit enthüllt, was wir verbergen —antwortete er.

Mit den Wochen, die vergingen, ohne dass Rettung in Sicht war, hörte sich die Insel immer weniger wie ein Gefängnis an. Renata spürte die Veränderungen auf ihrer Haut, jetzt gebräunt und mit kleinen Kratzern gezeichnet, in ihren Händen, die einst weich gewesen waren und nun rau. Sie fühlte sich, so seltsam es auch war, lebendiger als seit Jahren. Und sie bemerkte auch, wie Adriano sich verwandelte: Der städtische Junge wurde zu einem geschmeidigen, sicheren Mann, dessen Körper sich durch die tägliche Arbeit straffte und dessen Blick sich zunehmend mit einer Intensität auf sie richtete, die sie lieber nicht benennen wollte. Sie erwischte ihn dabei, wie er auf ihren Arsch starrte, wenn sie sich am Bach bückte, oder auf ihre unter zerrissenen, nassen Stofffetzen abgezeichneten Nippel, und jedes Mal regte sich etwas in ihr.

In einer Nacht, zusammengedrängt in der Höhle, die ihnen als Unterschlupf diente, hatte Renata einen Traum, der keinem anderen glich. Sie sah sich selbst von außen, wilder, freier, Nikos auf dem nackten Fels hingebend, ohne Scham und ohne Schuld, während der Grieche sie von hinten nahm und sie wie eine Hündin stöhnte. Und eine Stimme, die die ihre war, nur tiefer, flüsterte ihr ins Ohr: Hier gibt es keine Regeln, keine Tabus, nur das, was du immer wolltest und dir nie zuzugeben wagtest. Sie erwachte erschrocken, das Herz raste, ihre Möse tropfte, und die klebrige Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln beschämte sie.

Sie konnte nicht wieder einschlafen. Sie verließ die Höhle und ging zum Bach, wo sie sich auf einen Stein setzte, die Füße im kalten Wasser. Sie musste nachdenken.

—Kannst du nicht schlafen? —Nikos’ Stimme ließ sie zusammenzucken.

—Du hast mich erschreckt —sagte sie.

Er setzte sich neben sie, nahe genug, dass sie seine Wärme spürte. Renata sprach, ohne ihn anzusehen:

—Diese Insel verändert mich. Ich träume Dinge, die ich nicht träumen sollte. Ich fühle Dinge, die ich nicht fühlen sollte.

—Diese Insel weckt das, was die zivilisierte Welt einschläfert —sagte er mit fast hypnotischer Stimme—. Hier gibt es keine Konventionen, Renata. Keine Masken. Nur Instinkt. Nur Bedürfnis.

Er nahm ihr Gesicht in seine rauen Hände. Der Kuss hatte diesmal nichts Schüchternes. Er war hungrig, fordernd, Zunge gegen Zunge, mit einem tiefen Knurren, das in ihrem Mund vibrierte. Es gab kein Bett und keine Seidenlaken, nur feuchtes Gras und den Sternenhimmel als Zeugen, aber keinem von beiden war das wichtig.

—Ich begehre dich seit dem ersten Tag —knurrte er, während er ihr die von Tau nassen Stofffetzen vom Leib riss. Renatas Brüste lagen frei, und er stürzte sich darauf, saugte daran, knabberte an ihren Nippeln, bis sie schrie. Er spreizte ihre Beine mit den Knien und schob ihr ohne jede Einleitung drei Finger auf einmal in die Möse.

—Du bist schon ganz durchnässt, Schlampe —knurrte er zufrieden und bewegte die Finger brutal in ihr—. Du bist schon seit dem Tag so, als ich dich auf der Yacht angesehen habe.

—Ja —keuchte sie und bog sich seiner Hand entgegen—. Ja, nimm mich endlich. Ich halte es nicht mehr aus.

Er zog die Finger heraus, tropfend vor Lustsaft, und steckte sie Renata in den Mund. Sie lutschte sie ab, kostete sich selbst, während Nikos den wenig verbliebenen Rest seiner Kleidung herunterzog und den harten, dicken, pulsierenden Schwanz hervorholte. Er packte sie an den Hüften und stieß mit einem einzigen Stoß hinein.

—Ah, Gott! —schrie sie in die Stille der Insel und grub ihm die Nägel in den Rücken.

Er nahm sie mit einer Härte, die ihr Stöhnen um Stöhnen entriss. Renata schlang die Beine um seine Taille, zog ihn noch tiefer hinein, spürte, wie dieser Schwanz sie bis auf den Grund öffnete, wie seine Hoden bei jedem Stoß gegen ihren Arsch schlugen. Das Gras scheuerte ihr den Rücken auf, der Schweiß des Griechen tropfte ihr ins Gesicht, und sie verlangte nach mehr, härter, tiefer.

—Sieh nur, wie gut ich dich nehme —knurrte er mit dem Mund an ihrem Ohr—. Sieh, wie du trieft. Genau das hast du gebraucht, oder? Dass man dich wie eine brunftige Hündin fickt.

—Ja —schluchzte sie, verloren—. Ja, genau so, hör nicht auf, Nikos, stoß mir den Schwanz bis zum Anschlag rein.

Der Grieche hob sie hoch, ohne aus ihr herauszugehen, setzte sich auf den Felsen und zog sie rittlings über sich. Renata begann, ihn zu reiten, hob und senkte sich auf diesem dicken Schwanz, ihre Brüste wippten vor seinem Gesicht, das er packte und biss. Sie stützte sich mit den Händen auf Nikos’ Schultern ab und beschleunigte den Rhythmus, ritt ihn, als hinge ihr Leben davon ab, und spürte, wie sich der Orgasmus in ihrem Bauch aufstaute.

—Ich komme gleich —keuchte sie—. Ich komme wieder auf deinem Schwanz, Nikos.

—Komm —befahl er, packte ihr den Arsch mit beiden Händen und spießte sie noch tiefer auf—. Komm auf mich, ich will es spüren.

Renata brach mit einem erstickten Schrei über ihm zusammen, bebte am ganzen Körper, ihre Mösenkrämpfe melkten dem Griechen den Schwanz. Er hielt noch ein paar Sekunden stand, stieß von unten her brutal weiter, und dann entlud er sich mit einem dumpfen Brüllen in ihr, füllte sie erneut. Die beiden lagen ausgestreckt im Gras, Nikos’ Schwanz noch immer in Renatas Möse vergraben, das Sperma lief ihnen an den Schenkeln hinab.

—Und Adriano? —murmelte sie, erneut von Schuld eingefangen.

—Er schläft —sagte Nikos—. Aber du hast es gesehen, Renata. Die Art, wie er dich ansieht. Er ist jetzt ein Mann, mit eigenen Bedürfnissen. Und du bist die wichtigste Frau in seiner Welt. Hast du dich nie gefragt, woran er sich einen runterholt, wenn er an dich denkt?

Sie antwortete nicht. Aber in jener Nacht, als sie zur Höhle zurückkehrten, blieben die Worte des Griechen wie ein Splitter in ihr stecken. Und sie konnte nicht anders, als auf die deutliche Beule unter den Lumpen ihres schlafenden Sohnes zu schauen.

***

Der Sturm kehrte drei Nächte später zurück. Nicht so heftig wie jener, der sie hierhergeschleudert hatte, aber stark genug, um sie wach zu halten, zusammengedrängt in der Höhle, während der Regen in dichten Vorhängen fiel. Renata in der Mitte, wie immer: Nikos hinter ihrem Rücken, Adriano vor ihr.

—Ich habe Angst —gestand der Junge, und seine Stimme klang plötzlich sehr jung—. Was, wenn wir nie von hier wegkommen?

—Nikos bringt uns raus. Ich verspreche es dir —sagte sie und nahm ihn in die Arme.

Aber diese Umarmung war anders als jede andere. Der junge, feste Körper ihres Sohnes an ihrem weckte in ihr etwas, das nicht mütterlich war, etwas, das sie mit einem Schlag durchfuhr und ihre Haut aufrichtete. Sie spürte ungewollt Adrianos steifen Schwanz, der sich an ihren Bauch presste, und hasste sich dafür, es zu fühlen, und war zugleich unfähig, es zu stoppen. Im Gegenteil: Sie drückte sich ein wenig fester an ihn und hörte, wie er leise stöhnte, unfähig, sich zurückzuhalten.

Adriano schlief nicht ein. Seine Hand begann sich zu bewegen, strich mit einer Schüchternheit, die in Kühnheit umschlug, über den Rücken seiner Mutter. Sie glitt hinab bis zum Ansatz ihres Pos, verweilte dort, wanderte weiter, um schließlich eine ihrer Pobacken zu greifen und sie mit bebenden Fingern zu drücken.

—Mama —flüsterte er, die Stimme noch tiefer—. Ich habe dich angesehen. Du bist… wunderschön. Ich weiß, dass es falsch ist. Ich weiß, dass ich das nicht fühlen sollte. Aber ich kann nicht anders. Ich kriege eine Erektion, nur wenn ich dich sehe.

—Adriano, nein… —begann sie, und ihre eigene Stimme klang schwach, ohne Überzeugung.

Hinter ihr bewegte Nikos sich kaum. Er zog sie nicht fort, griff nicht ein: Er ließ seine Wärme nur wie eine stille Erlaubnis wirken. Er legte ihr eine Hand auf die Hüfte und drückte sie ganz sanft gegen den Körper ihres Sohnes. Renata hatte das Gefühl, die ganze Welt schrumpfe auf diese Höhle, auf diesen Sturm, auf die Linie, die sie gleich überschreiten würde.

—Mein Schatz… —murmelte sie, und das Wort war eine Kapitulation.

Er verstand. Seine Lippen fanden die ihren, zuerst zögernd, dann hungrig. Es war ein Kuss, der nichts Familiäres hatte, mit Zunge, mit Zähnen, mit dem erstickten Stöhnen eines Jungen, der seit Monaten davon fantasiert hatte. Die Hände des Jungen wurden keck, suchten ihre Brüste unter den zerrissenen Stofffetzen, drückten sie, kneiften unbeholfen in ihre Nippel.

—Nicht so, mein Schatz, sanfter —lehrte sie ihn mit keuchender Stimme und führte seine Hand—. So, beweg den Nippel zwischen den Fingern… ah, ja, genau so.

Hinter ihr mischten sich die Hände des Griechen in die Erkundung, schoben ihr das Kleidungsfetzen bis zur Taille hoch und legten ihren Hintern frei. Nikos streichelte ihn, spreizte ihn mit beiden Händen und presste seinen bereits harten Schwanz gegen ihren Schlitz. Renata empfand eine Befreiung, wie sie sie nie gekannt hatte, eine völlige Hingabe an ein Begehren, das jede Konvention verhöhnte.

—Beide —keuchte sie, bereits verloren—. Bitte. Beide gleichzeitig.

Adriano kniete sich zitternd vor sie, vor Nervosität und Erregung, und zog seine Lumpen herunter. Sein Schwanz sprang frei, schlanker als der von Nikos, aber lang, mit geschwollener, violetter Spitze, schon voller Lusttropfen.

—Mama… —wimmerte der Junge—. Niemand hat mir je… je einen geblasen.

—Komm her, mein Schatz —flüsterte sie, seitlich in der Höhle liegend und den Mund öffnend—. Lass Mama dir zeigen wie.

Sie nahm seinen Schwanz in die Hand, drückte ihn sanft und leckte zuerst die Spitze, kostete den salzigen Tropfen. Adriano stöhnte laut, am ganzen Körper bebend. Sie umschloss ihn mit den Lippen und begann, langsam hinabzugleiten, ihn Zentimeter um Zentimeter zu schlucken, und spürte, wie der Junge erzitterte. Mit der Zunge kreiste sie um seine Eichel, fuhr über die geschwollene Ader, leckte die Spitze, bevor sie ihn wieder in den Mund nahm. Adriano starrte seine Mutter an, ungläubig, und sah zu, wie sie ihm einen perfekten Blowjob gab.

—Ah, Mama, Gott… —stöhnte er—. Es fühlt sich… unglaublich an.

Hinter ihr drängte Nikos sich an sie, führte seinen Schwanz an ihre triefende Möse.

—Schau sie an, Junge —sagte der Grieche mit heiserer Stimme zu Adriano—. Schau, wie sich ihr Mund für deinen Schwanz öffnet. Und jetzt schau, wie sich ihre Möse für meine öffnet.

Und er stieß bis zum Grund hinein. Renata stöhnte mit vollem Mund, und das Geräusch vibrierte um den Schwanz ihres Sohnes herum und entriss ihm einen weiteren Keuchlaut. Nikos begann, sie von hinten zu nehmen, mit langen, kraftvollen Stößen, die sie nach vorn drückten und Adriano bei jedem Hieb den Schwanz bis in den Rachen schoben.

—So, Mama —stöhnte der Junge, die Finger in ihrem Haar verkrallt—. Genau so, lutsch ihn mir, hör nicht auf, bitte.

—Härter —bat sie, sobald sie wieder Luft bekam, heiser, der Speichel lief ihr übers Kinn—. Beide. Hört nicht auf. Fickt mich.

Draußen brüllte der Sturm, doch in der Höhle hatte sich eine andere Welt geöffnet, nur aus Haut, Hitze und Instinkt gemacht. Die drei Körper bewegten sich in einer Synchronie, die keine Worte brauchte. Renata spürte, wie der dicke Schwanz des Griechen sie von hinten öffnete, während der ihres Sohnes ihr von vorn in den Mund glitt, und es war ein Taumel, wie sie ihn nie erlebt hatte. Mit einer Hand streichelte sie Adriano die Hoden, mit der anderen packte sie Nikos’ Arsch und ließ sich zwischen den beiden benutzen.

—Ich komme gleich —keuchte Adriano plötzlich und zog sich einen Augenblick zurück—. Mama, ich komme dir in den Mund.

—Tu es, mein Schatz —flüsterte sie und sah ihm in die Augen—. Komm mir in den Mund. Mama schluckt dir alles runter.

Sie nahm ihn wieder bis zum Anschlag auf und beschleunigte, lutschte gierig an ihm, stöhnte um ihn herum, während Nikos sie von hinten weiter nahm. Adriano explodierte mit einem erstickten Schrei, und sie spürte die heißen Spermastrahlen in ihrem Mund, einen nach dem anderen, dick. Sie schluckte ohne zurückzuweichen, schluckte jeden Tropfen, und fast gleichzeitig durchfuhr sie der Orgasmus, schüttelte sie ganz, melkte dem Griechen den Schwanz mit Krämpfen.

Aber Nikos kam nicht. Er zog sich abrupt zurück und drehte sie um, stellte sie auf alle viere auf den Boden der Höhle. Adriano, noch immer keuchend, aber mit dem Schwanz bereits wieder erwachend angesichts dessen, was er sah, glitt unter seine Mutter und seine Lippen suchten die Brüste, die ihm herabhingen. Er saugte gierig daran, knabberte an ihren Nippeln, während der Grieche seinen Schwanz an die triefende Möse führte und wieder eindrang.

—Jetzt du, Junge —keuchte Nikos und fickte sie von hinten mit brutalen Stößen—. Sie hat noch ein anderes Loch. Öffne es mit deinem Schwanz.

Adriano glitt benommen zur Seite und lag auf dem Rücken unter seiner Mutter. Sein Schwanz, wieder hart, zeigte direkt nach oben, auf die Möse, die bereits vom Griechen besetzt war. Renata verstand, was sie von ihr verlangten, und senkte die Hüften, spießte sich gleichzeitig auf beide Schwänze auf. Sie spürte, wie der Junge zusammen mit Nikos in ihre Möse eindrang, beide eng in ihr, und das Vergnügen war so brutal, dass sie beinahe ohnmächtig wurde.

—Mein Gott! —schrie sie—. Beide! Beide gleichzeitig! Sie zerreißen mich!

Die beiden Männer begannen sich zu bewegen, der eine von oben, der andere von unten, begegneten sich in ihrer Möse und rieben ihre Schwänze durch dieses enge Fleisch aneinander. Renata fühlte sich gefüllt, überflutet, zwischen den beiden Männern, die ihr alles bedeuteten, entzwei gerissen. Es war Himmel und Taumel zugleich. Jeder Stoß riss ihr einen Schrei aus der Kehle, jede Berührung entzündete einen neuen Stromschlag.

—Füllt mich —flehte sie, der Verstand längst im Rausch aufgelöst—. Füllt mich beide, kommt in mir, ich will euch fühlen.

Adriano war der Erste, der explodierte, unfähig, dem Druck länger standzuhalten. Er kam mit einem Aufheulen, stieß nach oben und entlud sich in die Mutter in heißen Stößen. Das Gefühl des sie überschwemmenden Spermas entfesselte Nikos, der sich bis zum Grund hineinschob und sich ebenfalls mit einem Brüllen entlud, seinen Samenerguss dem des Jungen hinzufügend. Renata schrie, durchzuckt von einem Orgasmus, der nicht enden wollte, und spürte, wie beide Ladungen sie gleichzeitig füllten, wie das vermischte Sperma begann, über ihre Schenkel zu laufen.

Als sie am Ende ankamen, war es eine kollektive Entladung, die sie auf neue Weise miteinander verschmolz. Sie blieben ineinander verschlungen auf dem Boden der Höhle liegen, die heftig atmende Luft beruhigte sich langsam, während draußen der Sturm abebbte, als würde die Natur ihre Intimität respektieren. Renata spürte, wie das Sperma der beiden aus ihr herauslief, und es kümmerte sie nicht.

—Mama… ich weiß nicht, was ich sagen soll —murmelte Adriano, das Gesicht von einer Mischung aus Staunen und Angst erleuchtet.

—Sag nichts, mein Schatz —antwortete sie und streichelte seine Wange—. Fühl einfach.

Nikos nahm ihre Hand von der anderen Seite. —Wir sind zusammen. Das ist das Einzige, was zählt.

***

Am nächsten Morgen fiel goldenes Sonnenlicht durch den Höhleneingang. Renata wachte als Erste auf, der Körper schmerzte, die Möse pochte noch, und eine seltsame Ruhe hatte sich in ihrer Brust niedergelassen. Für einen Augenblick versuchte die Schuld zurückzukehren, ein Echo ihres früheren Lebens, der Regeln, die sie immer beherrscht hatten. Doch sie verblasste sofort und wich einer Akzeptanz, die keiner Rechtfertigung bedurfte.

—Irgendwelche Reue? —fragte Nikos, als sie hinausging, um den Tag zu empfangen.

—Nein —sagte sie—. Überraschung. Darüber, wie natürlich es sich anfühlt. Wie richtig.

In den folgenden Tagen vollendeten sie das Floß, das der Grieche geplant hatte: widerstandsfähige Baumstämme, mit Lianenseilen zusammengebunden, ein Segel, das aus Fetzen der Kleidung geflickt war, die das Meer ihnen noch gelassen hatte. Und nachts, und nachmittags, und manchmal mittags am Bach verschmolzen die drei weiter. Renata lernte, ihren Sohn zu reiten, während Nikos ihr den Arsch mit der Zunge öffnete; sie lernte, sich vor die beiden zu knien und ihnen abwechselnd einen zu blasen, bis sie ihr auf die Brüste kamen; sie lernte, dass es keine Öffnung mehr gab, die nicht ihnen gehörte. Doch als der Bau sich vollendete, begann eine Frage schwer auf ihnen zu lasten. Wollten sie wirklich in eine Welt zurückkehren, in der das, was sie hatten, unmöglich sein würde, in der sie verbergen müssten, was sie waren?

—Ich habe eine Villa auf einer kleinen Insel in Griechenland —sagte Renata in der letzten Nacht, mit einer Sicherheit, die sie selbst überraschte—. Abgelegen. Niemand würde uns dort stören. Wir könnten zu dritt dort leben. Wie eine Familie. So, wie wir jetzt sind.

—Würde das funktionieren? —fragte Adriano und klammerte sich mit der Dringlichkeit seiner Jugend an diese Möglichkeit.

—Wir werden es funktionieren lassen —antwortete Nikos—. Was immer nötig ist, um das zu schützen, was wir haben.

***

Sie segelten bei Sonnenaufgang los. Die Insel schrumpfte hinter ihnen, bis sie nur noch eine dunkle Linie war, und Renata empfand keine Trauer, sondern Dankbarkeit: Dieser Ort hatte sie ihrer Masken beraubt und ihnen die Wahrheit dessen zurückgegeben, wer sie waren.

Das Meer jedoch verzieh ihnen die Überfahrt nicht. Am ersten Tag trieb sie die Brise noch ruhig voran, doch die Sonne des Tyrrhenischen Meeres verwandelte sich bald in einen unerbittlichen Feuerball. Der Durst wurde zur Qual; Wunden erschienen an ihren Händen und Rücken, gepeinigt von Holz, Salz und Sonne. In der zweiten, eisigen Nacht drängten sie sich zusammen, zitternd mehr vor Angst als vor Kälte.

—Schau mich an —befahl Nikos, als Renata bereits zu schwinden begann, und hielt ihr Gesicht fest—. Ich habe dir versprochen, dass ich dich da raushole. Wir werden hier nicht sterben.

Es war Adriano, der sie am dritten Morgen sah: eine dünne, dunkle Linie, die sich gegen den orangefarbenen Himmel abhob.

—Ist das… Land? —flüsterte er, ohne zu wagen, es zu glauben.

—Bei allen Göttern, ja —keuchte der Grieche und stand auf dem schwankenden Floß auf—. Es ist Land!

Die letzten Stunden waren ein Kampf gegen den eigenen Körper, jede Anpassung des Segels eine übermenschliche Anstrengung. Als das Floß endlich wenige Meter vor dem Ufer auf Grund lief, sprangen sie ins Wasser und ließen sich von den Wellen treiben. Sie schleppten ihre zerschundenen Körper bis zum Sand und blieben dort liegen, weinend und lachend zugleich, den Geschmack von Salz und Sieg auf den Lippen.

Der Erste, der sie fand, war ein alter Fischer mit gegerbter Haut und einem von Falten durchfurchten Gesicht, der mit einem Netz über der Schulter näherkam.

—Mio Dio —murmelte er—. Wo kommen Sie denn her?

Er brachte sie in sein Steinhaus, gab ihnen schluckweise Wasser und dann eine heiße Brühe. Sie seien auf Ponza, erklärte er, an einer Küste, an der nur selten Schiffbrüchige landeten. Sobald Renata ihren Nachnamen aussprach, brach die Außenwelt in ihre kleine Blase ein: die Behörden, ein Arzt, ein Hubschrauber, der auf einem nahen Feld wartete, um sie in die Zivilisation zurückzubringen.

Während sie warteten, saßen die drei zusammen auf der Veranda, schweigend, spürten einander. Adriano suchte die Hand seiner Mutter.

—Was machen wir jetzt, Mama?

Renata sah ihn an, dann Nikos, und auf ihren Lippen erschien ein kleines, echtes Lächeln.

—Was wir geplant haben. Die Villa in Griechenland. Wir drei. Ein neuer Anfang.

Der Grieche drückte ihre Hand. —Wir haben das Meer überlebt. Wir werden auch alles andere überleben.

Und als der Hubschrauber über dem Wasser aufstieg, das sie beinahe getötet hätte, fühlte Renata tiefe Ruhe. Was auch immer sie erwartete, sie würden ihm gemeinsam begegnen. Wie eine Familie. Die ihre, die sonst niemand verstehen würde, die nur ihnen gehörte.

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