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Relatos Ardientes

Sie bat in jener ersten Nacht um die Handschellen

Sofías Schuss zerriss die Stille auf dem Dach. Marcos jaulte auf, als die Kugel seine Schulter streifte, und die Maske aus Kälte, die er immer trug, zerbrach in einer Sekunde. Seine Augen füllten sich mit einer tierischen Wut, die Valeria schon einmal gesehen hatte, aber nie aus so kurzer Nähe.

—Du bist eine Idiotin! —brüllte er und drehte sich zu der Blondine um.

Sofía hatte die Waffe fallen lassen. Ihre Finger waren taub und die Augen geschlossen; sie presste die Zähne aufeinander und wartete auf den Schlag. Der Schlag kam nicht. Stattdessen kam das Rattern einer automatischen Salve. Rodrigo schoss vom Eingang des Dachs aus, und Marcos sackte lautlos auf den Beton.

Die Stille danach war schwerer als der Lärm zuvor.

Sofía kroch zu Valeria. Sie ging nicht, sie schleppte sich, mit der Dringlichkeit von jemandem, der bestätigen muss, dass die andere Person noch lebt. Als sie sie erreichte, schloss sie sie unbeholfen und verzweifelt in die Arme und vergrub ihr Gesicht an Valerias Hals.

—Verzeih mir ... verzeih mir, Vale ... bitte —weinte Sofía mit einer Stimme, die klang, als hätte sie sie seit Monaten nicht benutzt.

Valeria hatte nicht die Kraft, die Arme zu heben. Und doch hob sie sie. Sie schlang sie um Sofía und legte die Stirn gegen ihre. Die Tränen der beiden vermischten sich auf dem kalten Beton.

—Es ist vorbei —flüsterte Valeria—. Ich bin hier.

Der Schatten von Rodrigo fiel über die beiden Frauen. Er kam mit noch rauchendem Gewehr näher, ohne Eile, mit dieser eigenen Ruhe, die unter den Umständen immer leicht obszön wirkte.

—Geht los —befahl er—. Das hier fliegt jeden Moment in die Luft.

Valeria sah ihn vom Boden aus an und spürte, wie der wochenlang angestaute Hass ein neues Ziel fand.

—Du hast dir verdammt viel Zeit gelassen, Bastard —spuckte sie.

Rodrigo zuckte nicht einmal. Auf seinen Lippen erschien etwas, das man als Lächeln hätte deuten können.

—Das war der Plan, Valeria. Sie durften keinen Verdacht schöpfen.

Valeria stand auf, ignorierte den Schmerz in jedem Muskel und verpasste ihm mit der offenen Hand eine Ohrfeige. Der Schlag hallte über das Dröhnen der Brände hinweg. Rodrigo nahm die Ohrfeige hin, ohne sich zu rühren.

—Du hast mich benutzt —sagte sie, jedes Wort voller Gift—. Einen Moment lang habe ich wirklich geglaubt, du hättest mich an diese Leute verkauft. Du hast mir mehr Angst eingejagt als jemals sonst jemand in meinem Leben.

—Ich weiß —antwortete Rodrigo leise—. Und es tut mir leid. Aber wir brauchten dich als echtes Opfer, damit La Hermandad die Wachsamkeit verlor. Nur so konnten wir an den Kern herankommen und sie von innen heraus zerstören. Du musstest dasselbe durchmachen wie Sofía, damit sie den Köder schluckten.

Valeria sah ihn mehrere Sekunden lang an und suchte nach der Lüge. Sie fand keine. Sie warf einen Seitenblick auf Sofía, die sich an ihren Arm klammerte wie an eine Rettungsleine, und wandte sich dann wieder ihrem Mentor zu.

—Du bist herzlos, Rodrigo —sagte sie schließlich—. Und auch der beste Stratege, den ich kenne. Fahr zur Hölle.

Rodrigo nickte nur einmal und führte sie durch das Chaos auf dem Dach zum Hubschrauber, der gerade gelandet war.

***

Sechzig Tage vergingen. Die Schlagzeilen sprachen von einer Eliteoperation, von mehr als hundert befreiten Opfern, von einem zerschlagenen Netzwerk. Die Namen Valeria und Sofía tauchten nirgends auf. Sie befanden sich hinter weißen, nach Antiseptikum riechenden Wänden und setzten die Scherben wieder zusammen.

Valeria wurde körperlich entlassen, bevor der erste Monat zu Ende war. Ihr Körper war für das Aushalten trainiert. Sie erschien zu den Therapiesitzungen mit geradem Rücken und dem neutralen Tonfall von jemandem, der einen Bericht durchgeht.

—Ich bin bereit, wieder in den Dienst zu gehen —sagte sie mit verschränkten Armen.

Sofía brauchte länger. Sie verbrachte die Vormittage am Fenster, und das kleinste metallische Geräusch ließ sie zusammenzucken. Die wochenlange Konditionierung unter Veras Befehlen hatte eine Spur hinterlassen, die sich nicht mit Willenskraft wegwischen ließ.

An einem Nachmittag fing Dr. Fuentes Valeria auf dem Flur ab und wurde direkt.

—Körperlich ist sie in Ordnung —sagte sie—. Psychisch befindet sie sich ständig in Hypervigilanz. Wenn sie allein in ihre Wohnung zurückgeht, wird sie zurückfallen. Sie braucht ein sicheres Umfeld. Sie muss nicht allein sein.

In jener Nacht betrat Valeria Sofías Zimmer. Mondlicht beleuchtete das Bett, auf dem sich die Blondine zusammengerollt hatte, die Knie an die Brust gezogen. Valeria setzte sich auf die Matratzenkante und nahm ihre Hand.

—Die Ärzte sagen, du kannst in ein paar Tagen gehen —sagte sie.

Sofía spannte die Schultern an.

—Ich will nicht in meine Wohnung zurück —antwortete sie leise—. Ich habe das Gefühl, Marcos oder Vera könnten jederzeit aus dem Schrank kommen. Ich habe Angst, die Tür abzuschließen.

—Dorthin gehst du nicht zurück —sagte Valeria—. Ich habe mit Rodrigo und der Verwaltung gesprochen. Ich möchte, dass du zu mir kommst. Mein Gebäude hat Überwachung, und vor allem: Ich bin dort.

Sofía sah sie schweigend an und verarbeitete ihre Worte. Zum ersten Mal seit der Rettung füllte sich die Leere in ihren Augen mit etwas, das man Erleichterung nennen konnte.

—Willst du mich wirklich dort haben? —fragte sie—. Nach allem, was du gesehen hast ... wie es um mich stand ...

Valeria streichelte ihre Wange und schob eine blonde Haarsträhne zurück.

—Gerade deswegen. Du bist nicht das, was sie dir eingetrichtert haben. Du bist die Frau, die ich liebe, und ich lasse dich damit nicht allein.

Sofía schloss einen Moment lang die Augen. Als sie sie wieder öffnete, lag ein kleines, zitterndes Lächeln auf ihren Lippen. Sie warf sich Valeria mit einem langen Seufzer in die Arme, als hätte sie monatelang den Atem angehalten.

—Danke, Vale —flüsterte sie—. Ich glaube nicht, dass ich noch eine Nacht ohne den Klang deiner Nähe überstanden hätte.

***

Die Nachmittagssonne fiel schräg durch die Jalousien von Valerias Wohnung und zeichnete Linien auf den Teppich des Gästezimmers, das die Polizistin bereits »Sofías Zimmer« nannte. Die Blondine hatte ihren letzten Koffer fertig eingeräumt und stand in der Mitte des Raums, atmete den Duft von Holz und Lavendel ein.

—Ich bin dir wirklich so dankbar, Vale —flüsterte sie mit einer Stimme, in der noch das Echo von Zerbrechlichkeit lag.

Valeria beobachtete sie vom Türrahmen aus. Sie kam näher und setzte sich neben sie an den Rand des Bettes, wodurch es unter ihrem Gewicht leicht einsank.

—Du musst mir nichts danken —antwortete sie und nahm ihre Hand—. Die Schuld liegt bei mir.

Sofía legte den Kopf schief, verwirrt.

—Wovon redest du? Du hast alles riskiert, um mich da rauszuholen.

—Ich rede von dem Dach —sagte Valeria, ihre goldenen Augen fest in Sofías blauen verankert—. Als Marcos mich unter sich hatte und alles verloren schien, warst du diejenige, die die Waffe nahm. Du hast dafür etwas in dir gebrochen. Du hast mir das Leben zurückgegeben, Sofía.

Sofía erinnerte sich an das Gewicht der Waffe, den Knall, die Angst. Und auch an den Funken, der in jenem Augenblick etwas in ihrer Brust entzündet hatte, etwas, von dem sie glaubte, es sei für immer erloschen. Valerias Nähe war magnetisch. Die Polizistin verkürzte den Abstand und nahm ihr Gesicht in die Hände, beugte sich langsam vor.

Doch kaum berührten Valerias Lippen ihre eigenen, spürte Sofía einen elektrischen Schock aus Panik. Sie wich abrupt zurück und zog sich in sich selbst zusammen. Körperkontakt hatte immer noch etwas in ihr aktiviert, das nicht Verlangen war, sondern Alarm.

Valeria nahm die Hände sofort zurück.

—Es tut mir leid —sagte sie—. Ich war zu schnell. Ich hätte nicht ...

Sie machte eine Bewegung, aufzustehen und ihr Raum zu geben, doch Sofías Hand hielt sie fest, ihre Finger krallten sich um ihr Handgelenk.

—Geh nicht —flehte Sofía—. Es war nur der Reflex. Nur die Angst. Es ist nicht so, dass ich dich nicht will.

Sie schwiegen einen Moment. Dann holte Sofía tief Luft, traf eine Entscheidung, die ihr im Gesicht stand, und diesmal war sie es, die sich näherte. Sie legte die Arme um Valerias Hals und küsste sie mit einer Intensität, die seit Monaten in ihr eingeschlossen gewesen war, ein Kuss, der nach Überleben schmeckte und nach etwas, das noch keinen Namen hatte.

Valeria erwiderte ihn mit derselben Intensität. Als sie sich zum Luftholen trennten, sah sie, wie Sofía begann, sich mit zitternden, aber sicheren Fingern die Bluse aufzuknöpfen.

—Was machst du da? —fragte Valeria.

Sofía schenkte ihr ein von Schalk schweres Lächeln, das erste ehrliche seit Monaten.

—Vale ... du weißt ganz genau, was ich mache. Ich will, dass du mich fickst, bis ich alles andere aus dem Kopf habe.

Sie zogen sich langsam aus, während das Nachmittagslicht jede Hautstelle vergoldete. Valeria öffnete ihr die Bluse Knopf für Knopf und schob den Stoff von ihren Schultern, sodass Sofías runde, feste Brüste freigelegt wurden, die Nippel bereits vor Erwartung hart. Sie beugte sich hinab und nahm einen davon in den Mund, saugte ihn gierig, während die Zunge in langsamen Kreisen um den Hof kreiste. Sofía stieß einen erstickten Laut aus und krümmte den Rücken gegen ihren Mund.

—Ah, Vale ... so ... —keuchte sie und grub die Finger in das schwarze Haar der Polizistin.

Valeria wechselte zur anderen Brust und biss mit genau dem richtigen Druck in die Spitze, um ihr einen kurzen Schrei zu entlocken. Sie leckte mit den Zähnen an der Brustwarze, zog daran, während die freie Hand über Sofías flachen Bauch glitt und ihr die Hose öffnete. Sie betrachtete Sofías Körper —die verbliebenen Spuren, die vertrauten Kurven— und beugte sich vor, um sie erneut zu küssen, diesmal mit der Zunge, die in ihren Mund eindrang und sie kostete. Der Impuls brachte sie beide auf das Bett, Valeria über ihr positioniert.

Doch als ihre Hände Sofías Haut erkundeten, bemerkte sie, dass die Blondine den Blick abwandte. Ein Schatten des Zweifels glitt über ihr Gesicht.

—Was ist los? Wenn du nicht bereit bist, hören wir auf —murmelte Valeria sanft.

Sofía ballte die Fäuste in die Laken. Die Röte stieg ihren Hals hinauf bis zu den Wangen.

—Kannst du mir die Handschellen anlegen? —sagte sie schließlich und stieß die Luft mit einem Ruck aus.

Valeria erstarrte für einen Augenblick. Dann zeichnete sich ein langsames, verständnisvolles Lächeln auf ihren Lippen ab.

—Bist du sicher?

Sofía nickte entschlossen. Diesmal würden die Handschellen kein Zwang sein. Sie würden ihr gehören.

Valeria suchte ihren Taktikgürtel und holte die Stahlhandschellen heraus. Das metallische Klicken, als sie um Sofías Handgelenke geschlossen wurden, hallte im Zimmer wider. Als Sofía die Einschränkung des kalten Metalls auf ihrer Haut spürte, erlebte sie etwas Unerwartetes: eine Welle reiner Erregung, Verletzlichkeit, die unter der Kontrolle der einzigen Person, der sie vertraute, zu Verlangen wurde. Sie spürte, wie ihre Schenkel feucht wurden.

Valeria richtete sich kurz auf und zog sich vollständig aus, sodass das Nachmittagslicht ihren Körper traf. Der Körper der Polizistin war der einer Frau, die ihr ganzes Leben lang trainiert hatte: stark, mit definierten Linien, von einer Eleganz, die verheerend wirkte. Die kleinen, hohen Brüste, der markierte Bauch, das dunkle Dreieck zwischen den Schenkeln bereits von eigenem Saft glänzend.

—Du siehst unglaublich aus —flüsterte Sofía und ließ den Blick über jeden Zentimeter gleiten—. Verdammt noch mal, du bist so heiß.

Valeria kehrte zum Bett zurück und befreite Sofía mit einer Langsamkeit von den restlichen Kleidungsstücken, die an Grausamkeit grenzte. Sie zog ihr die Hose Zentimeter für Zentimeter hinunter und küsste jeden freigelegten Hautabschnitt. Als sie ihr die Unterwäsche entfernte, sah sie den deutlichen Beweis ihrer Erregung: Sofías Muschi glänzte nass, die Lippen geschwollen und geöffnet, eine Spur von Feuchtigkeit klebte an dem Stoff, als sie ihn ganz wegzog. Sie lächelte.

—Du brennst ja, Sofía. Schau dich an, dir läuft der Saft aus der Möse.

—Ja ... ich will dich so sehr —antwortete die Blondine, und dann trat, ohne nachzudenken, die Konditionierung der vergangenen Monate in neuer Form hervor—. Herrin ... ich will Sie.

Das Wort »Herrin« hallte im Raum wider. Valeria erstarrte.

—»Herrin«? —wiederholte sie leise.

Sofía spürte, wie ihr das Gesicht vor Scham brannte.

—Ich wollte das nicht sagen. Warte, ich ...

Valerias Zeigefinger legte sich sanft auf ihre Lippen und schnitt die Entschuldigung ab. Instinktiv öffnete Sofía den Mund und saugte an ihrem Finger, die Zunge über das Fingerglied gleiten lassend.

—Entschuldige dich nicht —sagte Valeria heiser und spürte, wie Sofías Zunge sie bearbeitete—. Mir gefällt, wie das in deinem Mund klingt. Hier, in diesem Bett, gehört uns dieses Wort. Nicht ihnen.

Valeria beanspruchte sie in einem langen Kuss, der jeden Rest von Zweifel auflöste. Ihre Lippen wanderten an Sofías Hals hinab, bissen mit genau genug Druck zu, um Spuren zu hinterlassen, und glitten weiter nach unten. Sie leckte die Vertiefung zwischen ihren Brüsten, dann erneut jede Brustwarze, saugte daran und zog mit den Zähnen, bis Sofía unter ihrem Körper zuckte und an den Handschellen riss, vom Reflex getrieben, ihren Kopf fassen zu wollen. Valerias Zunge zog eine gerade Linie über ihren Bauch, verweilte einen Moment am Nabel und glitt dann tiefer. Sie spreizte ihr mit den Händen die Beine, schob die Knie nach oben und zur Seite und legte sie vollkommen offen.

—Was für eine schöne Fotze du hast —murmelte sie und betrachtete sie von oben—. Ganz nass für mich.

—Bitte, Vale ... —keuchte Sofía—. Lass mich nicht länger warten.

Valeria legte sich bäuchlings zwischen Sofías Schenkel und zog mit der ganzen Zunge über ihre Spalte, vom Eingang der Muschi bis zum Kitzler, mit berechneter Langsamkeit. Sofía schrie auf und die Handschellen klirrten gegen das Kopfende. Valeria wiederholte die Bewegung, diesmal spreizte sie mit den Fingern die Lippen, um an das rosige Fleisch darin zu gelangen. Sie saugte den Kitzler zwischen den Lippen, zog mit kurzen, kräftigen Zügen daran und peitschte ihn dann mit der Zungenspitze in gleichmäßigem Rhythmus. Die Blondine hob die Hüften und suchte mehr Kontakt, und Valeria schob ihr ohne Vorwarnung zwei Finger in die Fotze.

—Ah, verdammt! —schrie Sofía und warf den Kopf gegen das Kissen.

Valeria bewegte die Finger in ihr auf und ab, krümmte sie nach oben, um diesen schwammigen Punkt zu treffen, der Sofía am ganzen Körper erzittern ließ, während sie weiter an ihrem Kitzler saugte. Die Blondine keuchte, stöhnte, stieß Obszönitäten aus, die Monate zuvor niemals über ihre Lippen gekommen wären.

—Ja, ja, da ... tiefer, verdammt ... steck mir die Finger bis zum Anschlag rein ...

Valeria schob ihr einen dritten Finger hinein und beschleunigte das Tempo. Sofías Fotze sog die Finger mit jedem Stoß ein, schloss sich um sie und tränkte ihre Handfläche. Sie arbeitete mit Geduld und Präzision, brachte Sofía bis an den Rand des Höhepunkts, und genau in dem Moment, als sich die Muskeln der Blondine unweigerlich anspannten, hörte sie auf. Sie zog die Finger abrupt heraus und hob den Mund vom Kitzler, sodass Sofía im Leeren hängen blieb.

—Nein! —protestierte die Blondine—. Hör nicht auf, bitte, hör nicht auf ...

Sie hob den Blick mit einem verschwörerischen Lächeln, die Lippen glänzend von Sofías Säften.

—Bettel mich an, Sofía.

Sofía erkannte das Spiel. Da war keine Angst mehr, nur noch freiwillige Hingabe an die Frau, die sie gerettet hatte.

—Bitte ... Herrin ... hören Sie nicht auf —flehte sie, sich auf den Laken windend—. Ich bitte Sie ... machen Sie weiter. Töten Sie mir die Fotze mit der Zunge, Herrin, ich bitte Sie ... lassen Sie mich Ihnen in den Mund kommen ...

Valeria lächelte und vergrub ihr Gesicht erneut zwischen ihren Schenkeln. Sie schob drei Finger wieder hinein, erbarmungslos, und verschlang ihren Kitzler mit offenem Mund, saugte, leckte, stöhnte gegen das Fleisch. Sofía kam mit einem heiseren Schrei, der ihr die Kehle aufriss, und bog den Rücken so stark, dass sich die Handschellen in ihre Handgelenke schnitten. Ihre Muschi pulsierte in langen Wellen um Valerias Finger, und ein warmer Strom durchnässte ihre Hand und ihren Mund. Valeria wich nicht zurück: Sie leckte sie weiter sanft, verlängerte den Orgasmus, schluckte jeden Tropfen, den Sofía ihr schenkte, bis die Blondine vor Empfindlichkeit zu zittern begann und sie zwischen ersticktem Lachen um Gnade bat.

—Genug, genug, Vale ... ich kann nicht mehr ...

Valeria löste sich von ihr und glitt wieder an ihrem Körper hinauf, wobei sie auf ihren Lippen die Spur von Sofías eigenem Geschmack hinterließ. Sie küsste sie, und die Blondine leckte gierig ihre eigenen Säfte aus dem Mund der Polizistin.

***

Die Nacht dehnte sich zwischen Lachen und einer Intimität aus, die Schicht um Schicht das Gewicht der vergangenen Monate abtrug. Sofía, noch immer mit den Handschellen, bestand darauf, sich zu revanchieren. Valeria nahm ihr die Handschellen kurz ab, damit sie sich bewegen konnte, und die Blondine ließ sich am Fußende des Bettes auf die Knie fallen, zog Valeria an den Schenkeln zu sich, bis sie sich auf den Bettrand setzte.

—Jetzt bin ich dran —sagte sie mit glänzenden Augen—. Mach die Beine auf, Vale.

Valeria tat wie geheißen. Sofía strich ihr über die Schenkel, hoch, bis sie sie ganz auseinanderdrückte. Die Muschi der Polizistin war genauso nass wie ihre eigene eine Weile zuvor, und Sofía beugte sich vor und gab ihr einen langen Kuss auf die inneren Lippen, kostete sie. Sie zog die Zunge ganz von unten nach oben, und als sie den Kitzler erreichte, begann sie ihn mit präzisen Kreisen zu lecken, die Valeria den Kopf in den Nacken werfen und einen langen Seufzer ausstoßen ließen.

—Verdammt, Sofi ... du machst das so gut ...

Sofía schob ihr zwei Finger in die Fotze, während sie weiter am Kitzler saugte, und ahmte den Rhythmus nach, mit dem Valeria sie eben zum Kommen gebracht hatte. Die Polizistin packte ihren Kopf und begann, ihre Hüften gegen den Mund zu bewegen, sich ihr Gesicht ohne Scham zu ficken. Sofía stöhnte gegen das Fleisch, entzückt, und nahm den ihr aufgedrängten Rhythmus an. Als sie spürte, dass Valeria kurz davor war, verstärkte sie den Sog am Kitzler und krümmte ihre Finger in ihr, bis die Polizistin in einer Konvulsion kam, die ihren ganzen Körper erschütterte, die Schenkel um den Kopf der Blondine zusammenpresste. Sofía schluckte alles, leckte ihre Muschi mit Hingabe bis zum letzten Puls.

Es gab Momente leichtfüßigen Spiels: kleine Schläge auf den Hintern, die nicht schmerzen sollten, sondern eine Vertrautheit erzeugten, die Sofía zum ersten Mal seit langem wieder echt lachen ließ. Valeria legte ihr erneut die Handschellen an, diesmal nach vorn, und brachte sie auf allen vieren aufs Bett. Sie gab ihr auf jede Pobacke einen festen Schlag, der die Haut rot färbte, und beugte sich dann hinab, um mit der Zunge von ihrer Arschspalte bis zur Muschi zu fahren und ihr einen überraschten Schrei zu entlocken.

—Vale! Ich dachte nicht, dass du ...

—Hier gehört mir alles, Sklavin —murmelte Valeria gegen ihre Haut—. Alles.

Sie glitt wieder ihren Rücken hinauf, biss ihr in den Nacken und schob ihr von hinten drei Finger in die Fotze, während der Daumen ihren Arschring drückte. Sie pumpte sie so, mit den Fingern hinein und hinaus, bis Sofía erneut kam, schreiend gegen das Kissen, die Handschellen in die Laken beißend.

Stunden später ließ sie die süße Erschöpfung nebeneinander zurücksinken. Valeria lehnte am Kopfteil, Sofía an ihre Brust gekuschelt, lauschte ihrem Herzschlag. Die Außenwelt existierte, aber in diesem Zimmer wirkte sie weit entfernt.

Doch Sofías Schweigen wurde schwer. Valeria bemerkte es.

—Was ist los? —fragte sie und streichelte sanft ihr Haar—. Du bist so still.

Sofía holte tief Luft, als müsse sie Mut sammeln, um das auszusprechen, was sie innerlich verbrannte.

—Ich muss dich um etwas bitten. In meinem Koffer, im Seitenfach ... da ist etwas, das du mir bringen musst.

Der Ernst in ihrer Stimme brachte Valeria aus dem Gleichgewicht. Sie stand auf, ging nackt durch das Zimmer und öffnete das Seitenfach. Ihre Finger streiften eine vertraute Textur, die sie einen Schritt zurückweichen ließ. Sie nahm das schwarze Lederhalsband heraus.

—Was macht das hier? —fragte sie und drehte sich mit gerunzelter Stirn um—. Warum hast du es aufbewahrt?

Sofía sah sie vom Bett aus mit feuchten Augen an, doch ihre Stimme blieb fest.

—Monatelang habe ich dieses Halsband gehasst. Es war das Symbol für alles, was sie mir angetan haben. Aber jetzt, wo ich es nicht trage, fühle ich mich leer. Ungeschützt.

Sie machte eine Pause und hielt Valerias Blick fest.

—Ich muss wissen, dass ich jemandem gehöre. Aber nicht ihnen. Ich will, dass du es bist. Ich will, dass du es mir anlegst.

Valeria musterte das Gesicht ihrer Gefährtin mehrere Sekunden lang. Das Trauma hatte ein Bedürfnis nach Struktur hinterlassen, das nicht von einem Tag auf den anderen verschwand, und sie verstand das besser als jeder andere.

—Bitte —fügte Sofía hinzu—. Ich will keine Folter und keinen Schmerz und nichts von dem, was wir dort erlebt haben. Ich will nur spüren, dass du mich beschützt. Dass ich dir gehöre und niemand anderem.

Valeria sah das schwarze Leder in ihren Händen an und dann Sofías Hals. Sie verstand, was hinter dieser Bitte stand: das Symbol ihrer Versklavung in das Symbol ihrer freiwilligen Hingabe zu verwandeln, die Geschichte des Halsbands in eine andere Geschichte umzuschreiben, in die der beiden.

—Ich weiß nicht, was ich davon halten soll —sagte sie leise—. Aber wenn du das brauchst, um dich sicher zu fühlen, dann ist es in Ordnung.

Sie trat näher und legte Sofía mit langsamen, sorgfältigen Bewegungen das Halsband um den Hals. Als sie die Schnalle schloss, hallte das metallische Klicken wie ein Schwur der Hingabe durch das Zimmer.

In diesem Moment spürte Sofía etwas, womit sie nicht gerechnet hatte: eine so starke emotionale Befreiung, dass sie sich nicht zurückhalten konnte. Sie glitt vom Bett zu Valerias Füßen hinab, kniete sich nieder und begann mit ruhiger Entschlossenheit, ihre Füße zu küssen.

—Was machst du da? —fragte Valeria, überfallen von einer Mischung aus Scham und etwas anderem, schwerer zu benennen.

—Ich verehre dich gern so, Vale —antwortete Sofía und blickte zu ihr auf—. Lass mich das tun. So sage ich dir, dass du mir das Leben zurückgegeben hast.

Sie so zu sehen, mit den Handschellen noch immer an den Handgelenken und dem Halsband um den Hals, wie sie ihre Füße mit solcher völligen Hingabe küsste, ließ Valeria eine Schwingung von Autorität spüren, die sie außerhalb des Dienstes noch nie erlebt hatte. Sie richtete sich langsam auf und ließ dieses Gefühl durch sich hindurchgehen. Sie packte Sofía fest am Haar und hob ihr das Gesicht an.

—Das gefällt mir, Sklavin —sagte sie mit einer Bestimmtheit, die Sofía vor Erregung erzittern ließ—. Jetzt, wo du schon da unten bist, mach den Mund auf und zeig mir, wie dankbar du bist.

Sofía gehorchte sofort. Valeria stellte einen Fuß aufs Bett und öffnete sich ihr, und Sofía kam auf den Knien näher und vergrub erneut das Gesicht zwischen ihren Schenkeln, die gefesselten Hände gegen die Hüften der Polizistin gestützt. Sie leckte ihre Muschi mit neuer Hingabe, nun eingerahmt von dem Halsband, das sie trug, und stöhnte gegen das Fleisch, während sie das Gewicht des Leders bei jedem Schlucken an ihrer Kehle spürte. Valeria hielt ihren Kopf fest und bewegte ihren Mund im gewünschten Rhythmus, blickte mit halbgeschlossenen Augen von oben auf sie herab.

—So, Sklavin ... leck mir die Fotze so, damit du weißt, wem du gehörst ...

Sofía nickte, ohne die Zunge herauszunehmen, und schob zwei Finger in sie, während sie weiter an ihrem Kitzler saugte. Valeria kam wieder, weniger heftig, aber tiefer, ein langer Orgasmus, der ihre Schenkel um Sofías Gesicht erzittern ließ. Als es vorbei war, zog sie sie sanft, aber bestimmt am Halsband nach oben und küsste sie auf den Mund, noch immer voll von ihrem eigenen Geschmack.

—Hör gut zu —sagte sie, nachdem sie wieder zu Atem gekommen war—: Was wir hier drin sind, bleibt zwischen diesen vier Wänden. Es ist unser Geheimnis. Außerhalb dieser Wohnung, vor der Welt, bist du meine Freundin. Meine Ebenbürtige.

Als Sofía das Wort »Freundin« hörte, leuchteten ihre Augen mit ungetrübter Freude auf. Mithilfe Valerias stand sie auf, die sie in eine Umarmung zog und ihre Stirn an ihre legte.

—Ich liebe dich, Vale —flüsterte die Blondine.

Valeria lächelte zärtlich und akzeptierte schließlich die Komplexität dessen, was sie hatten.

—Und ich dich ... Sklavin.

Die beiden brachen in ein verschwörerisches Lachen aus, ein Lachen, das ihr seltsames und zugleich festes Bündnis besiegelte. Draußen existierte La Hermandad weiter als Schatten in der Welt. Drinnen waren sie es, die die Schlüssel zu ihrem eigenen Schicksal in der Hand hielten.

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