Der Strandmacho und meine schüchternste Freundin
Das Flugzeug setzte mit einem sanften Beben auf, kaum mehr als ein metallisches Seufzen, das die drei Freundinnen von ihrem ersten Morgen in Brasilien trennte. Renata blickte aus dem Fenster auf den rosafarbenen Horizont, der den Beginn des Urlaubs ankündigte, von dem sie seit einem Jahr geträumt hatten. Neben ihr schminkte Camila ihre Lippen im Spiegel ihres Handys nach, während Marisol sich ungeduldig nach vorn beugte, als wäre jede Sekunde auf diesem Sitz ein Hindernis.
— Los, Mädels, jetzt! — sagte Camila und entzündete den Funken, der sie in den nächsten Wochen mitreißen würde —. Heute beginnt der Rest unseres Lebens.
Renata lachte leise. Marisol verdrehte die Augen mit diesem kontrollierten Lächeln, das sie benutzte, wenn sie nicht zugeben wollte, dass sie genauso aufgeregt war wie die anderen beiden.
Der Flughafen von Florianópolis war ein vibrierendes Chaos, doch nicht einmal die Schlange bei der Einwanderung konnte ihre Euphorie dämpfen. Draußen schlug ihnen die tropische Hitze ins Gesicht wie eine aufdringliche Liebkosung. Die Luft roch nach Salz und Feuchtigkeit, eine Erinnerung daran, dass sie Tausende Kilometer von Rosario und ihren grauen Routinen entfernt waren.
Das kleine Haus, das sie gemietet hatten, lag nur ein paar Straßen vom Meer entfernt. Als sie eintraten, empfing sie der Geruch von altem Holz und Zitrusfrüchten wie eine Umarmung. Die Koffer stapelten sich im Eingang, während Marisol schon barfuß war und die Fenster öffnete, um die Meeresluft hereinzulassen.
— Was machen wir zuerst? — fragte Renata zögernd und strich den Saum ihres Leinenkleids glatt, diese ewige Geste von ihr, um nicht aufzufallen.
— Zuerst werfen wir das ab — sagte Camila und deutete auf das Gepäck —. Danach Sand an die Füße und Wasser auf die Haut. Wir müssen gut anfangen.
— Gut anfangen heißt für dich, noch vor Mittag im Meer zu landen — erwiderte Marisol lachend.
— Genau. Und wenn ihr nicht mitkommt, gehe ich allein.
***
Wenig später war das Haus ein wimmelnder Energieknoten. Sie packten die Koffer aus, lachten und hörten Musik aus einem winzigen Lautsprecher, brasilianische Rhythmen, die sich mit der salzigen Brise aus den Fenstern mischten. Camila zog einen knappen roten Bikini hervor, so leuchtend wie sie selbst. Marisol wählte einen schwarzen, ebenfalls winzigen, aber mit einer Eleganz, die zu ihrer ruhigen Ausstrahlung passte.
Renata betrachtete sich vor dem Spiegel mit einer Mischung aus Zweifel und Neugier. Ihr blauer Bikini war der dezenteste von allen dreien, doch er konnte die klare Linie ihrer Silhouette nicht verbergen: schmale Taille, blasse Haut, die das Licht wie Porzellan spiegelte, feste Brüste, die der Stoff kaum bändigte, eine stille Sinnlichkeit, die sie selbst kaum zu bemerken schien.
— Du bist wunderschön, Rena. Mehr, als du glaubst — sagte Camila und beugte sich neben sie —. Hätte ich so einen Körper und so einen Hintern, ich würde mich keinen Zentimeter bedecken.
— Lass sie in Ruhe — schaltete sich Marisol ein und band sich die Haare zu einem hohen Pferdeschwanz —. Jede hat ihr eigenes Tempo.
— Ich komme ja, ich komme! — antwortete Renata, stand auf und griff nach einem lockeren T‑Shirt, um sich wenigstens bis zum Strand zu bedecken.
Als sie hinausgingen, stand die Sonne schon hoch. Camila ging voraus, die Hüften bewegten sich in einem natürlichen Rhythmus, der alle Blicke auf sich zog. Marisol folgte mit gemessenen, aber sicheren Schritten; an ihrer Haltung war etwas Magnetisches, eine Reife, die selbst in der Lässigkeit des Strandes auffiel. Renata bildete den Abschluss, schüchtern, das Shirt mit beiden Händen fest umklammert, als ob sie noch immer zweifelte, ob sie das zeigen sollte, was sie gerade erst andeutete.
— Warum ziehst du das nicht aus? — fragte Camila und drehte sich um —. Wenn du so einen Körper hast, warum versteckst du ihn?
Renata lächelte, ohne zu antworten. Es war schwer, mit Camilas Selbstbewusstsein oder Marisols Ausstrahlung mitzuhalten. Aber etwas in der Luft, vielleicht die Sonne oder das Gefühl, weit weg von allem zu sein, begann ihre Unsicherheit zu mildern.
Als sie die Uferlinie erreichten, ließ sie das Shirt fallen. Die kühle Brise hüllte sie plötzlich ein, und für einen Moment schloss sie die Augen und ließ sich von dem Wind den Mut zurückholen, den sie brauchte.
— Du siehst himmlisch aus! — rief Camila aus dem Wasser und spritzte herum, damit sie sich anschloss.
Renata rannte in den Schaum. Das Wasser war anfangs kalt, doch als es ihre Knöchel streichelte, fühlte sie, dass es das alles wert war.
***
Nach einer Weile im Wasser kam Camila mit einer Kokosnuss in der Hand und einem verschmitzten Lächeln zur Decke zurück.
— Hast du das gesehen? — sagte sie zu Marisol und befeuchtete sich die Lippen.
— Was denn? — erwiderte die andere, ohne die Sonnenbrille abzunehmen.
Camila deutete mit dem Kopf auf drei junge Männer, die am Ufer entlangliefen, die braune Haut glänzte in der Sonne. Durchtrainierte Körper, breite Schultern, und unter den nassen Badehosen zeichnete sich das Versprechen dessen ab, was darunter lag. Der Größte, mit noch nassem lockigem Haar und einem frechen Lächeln, zog Blicke mit einer fast beleidigenden Leichtigkeit auf sich.
— Die da — sagte Camila unverblümt —. Ich glaube, ich habe gerade unser Willkommensprogramm gefunden. Und schaut euch bitte das Päckchen von dem Großen an. Der Typ hat was zu bieten.
Die drei kamen mit gelassener Selbstverständlichkeit näher. Der Kleinste sprach als Erster.
— Oi, meninas. Ihr seid nicht von hier, oder? — fragte er in einem Portugiesisch, das zum Verführen gemacht war.
— So deutlich? — erwiderte Camila und neigte sich gerade so weit vor, dass der Bikini den Rest erledigte und ihre Brüste fast aus dem Stoff quollen.
— Ihr drei fallt auf — sagte der Größte dazwischen und fixierte Renata mit den Augen, die den Blick nicht halten konnte und senkte —. Woher kommt ihr?
— Aus Argentinien — antwortete Marisol und erhob sich mit einer Eleganz, die im Kontrast zur Ausgelassenheit ihrer Freundin stand.
— Bei den Felsen gibt es bei Sonnenuntergang eine Party — sagte der Lockige —. Gute Musik, gute Getränke. Ganz entspannt.
— Perfekt — antwortete Marisol und übernahm mit einem verschmitzten Lächeln die Führung —. Wir sind dabei.
***
Als die Zeit kam, war das Zimmer voller Lachen und Vertrautheit. Camila wählte ein kurzes weißes Kleid, das sich wie eine zweite Haut an sie schmiegte. Marisol ein enges schwarzes Outfit, das ihre Kurven mit verführerischer Eleganz zeichnete. Renata stand in einer Ecke und hielt ein silbernes Kleid in den Händen, das ihre Freundin ihr geliehen hatte.
— Das ist viel zu viel — flüsterte sie und versuchte, sich mit den Händen zu bedecken.
— Ist es nicht. Es ist perfekt für dich — sagte Camila und half ihr hineinzuschlüpfen, während Marisol die Träger zurechtrückte.
Das Kleid, kurz und im Nacken gebunden, ließ den Rücken frei und umschmeichelte ihre Figur so, dass sie sich zunächst bloßgestellt fühlte. Der Glanz des Stoffes betonte den Kontrast zu ihrer hellen Haut.
— Du bist ein Spektakel — murmelte Marisol und trat einen Schritt zurück, um sie zu bewundern —. Der Brasilianer vom Strand wird dich ficken, als gäbe es kein Morgen. Stell dich darauf ein.
— Marisol! — Renata wurde rot, aber sie lachte.
— Es ist die Wahrheit. Der Typ schaut dich an, als würde er dich schon ausziehen. Und du, Dummchen, hast auch noch keine Unterwäsche drunter, hm? Lass ihn wegen dir nass werden.
Camila warf ihr die Panty ins Gesicht, sie lachten schrill, und Renata zog sie wieder an, dachte aber mehr über die Worte ihrer Freundin nach, als sie zugeben wollte. Sie sah sich im Spiegel an, immer noch unsicher. Doch die Anerkennung ihrer Freundinnen und die sanfte Berührung des Stoffes gaben ihr neues Vertrauen. Sie richtete sich auf, hob das Kinn und ließ ein schüchternes, aber sicheres Lächeln auf ihre Lippen treten. Zum ersten Mal erschien ihr die Vorstellung, die Aufmerksamkeit eines Mannes zu erregen — dieses großen Mannes mit dem frechen Lächeln — nicht mehr so einschüchternd.
***
Die Party zwischen den Felsen wirkte wie einem Traum entsprungen. Warme Lichter hingen an einer improvisierten Bühne, die Musik vibrierte in jeder Ecke und die Luft war von einer elektrischen Spannung erfüllt. Renata bewegte sich im Takt und spürte, wie das Kleid sich mit jedem Schritt an ihren Körper schmiegte. Die Blicke begannen, sich auf sie zu richten, doch sie suchte nur einen einzigen in der Menge. Und als sich die Augen des Großen mit ihren kreuzten, wusste sie, dass die Nacht gerade erst begonnen hatte.
Camila verschwand sofort mit einem der Jungs; Marisol ließ sich vom Flirt des Lockigen treiben. Renata blieb etwas abseits, hielt eine Caipirinha, von der sie kaum probiert hatte, bis er neben ihr auftauchte, seine Präsenz füllte den Raum.
— Warum so weit weg von allem? — fragte er und beugte sich mit schiefem Lächeln zu ihr.
— Ich schaue nur — antwortete sie, die Stimme zitterte.
— Vielleicht brauchst du etwas Interessanteres als nur Zuschauen — sagte er und reichte ihr die Hand —. Kommst du?
Bevor sie antworten konnte, tauchte Camila auf, verschwitzt, aber strahlend, und gab ihr einen kleinen Schubs.
— Mach es, Rena. Es ist deine erste Nacht, bleib nicht hier stehen. Und benutz deinen Mund, sei nicht schüchtern.
Aus der Ferne hob Marisol ihr Glas zustimmend. Mit klopfendem Herzen nahm Renata die Hand des Mannes.
***
Der Strand war ruhig, aber nicht verlassen. Einige Touristen gingen am Ufer entlang, während die Wellen in hypnotischem Rhythmus brachen. Die Lichter der Party flackerten in der Ferne wie eine Verheißung. Er führte sie, ohne den Blick von ihr zu nehmen, und Renata spürte jeden Schritt wie ein Echo in der Brust.
Er war riesig, ein Mann, dessen braune Haut noch vom Tanzen glänzte. Breite Schultern, Arme, die scheinbar alles heben konnten. Jede seiner Bewegungen war bewusst, eine Demonstration von Kraft, die sie klein und seltsam geborgen fühlen ließ.
Sie blieben neben großen Felsen stehen, die etwas Intimität boten. Als er sie an den Hüften packte, bedeckten seine Hände einen guten Teil ihrer Silhouette. Die Berührung war nicht sanft: sie war direkt, fordernd. Er drückte sie gegen den warmen Stein und packte ihren Hintern mit beiden Händen, hob sie leicht an, damit sie den harten Wulst seines Schwanzes gegen ihren Bauch spürte. Renata schluckte. Schon durch den dünnen Stoff der Hose konnte sie ahnen, dass das viel größer sein würde, als sie je erlebt hatte.
— Langsamer… — flüsterte Renata. Es war kein Nein, sondern eine Bitte.
Er lächelte, und seine Hände kehrten mit kontrollierterem Rhythmus zu ihren Hüften zurück. Er beugte sich vor, strich mit den Lippen über ihren Hals und biss ihr ins Ohrläppchen.
— Vertrau mir, pequena. Ich bring dich dazu, wie noch nie zu kommen.
Er löste den Knoten im Nacken, ohne sie aus den Küssen zu entlassen, und das silberne Kleid rutschte bis zur Taille hinab, sodass ihre Brüste im Licht des Mondes nackt waren. Die Brustwarzen waren hart vor Erregung und von der kühlen Luft. Er hielt einen Moment inne, um sie anzusehen, der Mund leicht geöffnet, wie jemand, der etwas bewundert, mit dem er nicht gerechnet hatte.
— Nossa… — murmelte er und kniete sich hin, um an einer Brustwarze zu saugen, während Daumen und Zeigefinger die andere drückten.
Renata bog sich gegen die Felsen, unterdrückte ein Stöhnen. Die heiße Zunge zog Kreise, knabberte gerade so stark mit den Zähnen, dass es ein wenig wehtat, und saugte dann kräftig, als wolle er eine Marke hinterlassen. Als er zur anderen Brust wechselte, war sie schon so nass, dass sie die Feuchtigkeit an der Innenseite ihrer Schenkel hinabspürte.
Er führte sie in eine schattige Ecke, wo der Mond kaum die Konturen ihrer Körper zeichnete. Ohne ein weiteres Wort ging er vor ihr auf die Knie und ließ seine Hände über ihre Beine wandern, langsam hinauf, als würde er mit jedem Zentimeter um Erlaubnis bitten. Renata beobachtete ihn mit stockendem Atem, die Finger am Saum des Kleids verkrampft, als suche sie einen Halt.
Er hob den Rock bis zur Taille und zog ihr die Panty mit einer Langsamkeit herunter, die reine Folter war. Der Stoff fiel, nass, in den Sand. Er roch unverhohlen daran, lächelte und steckte die Unterhose in die Hosentasche.
— Die nehme ich mit — sagte er und spreizte ihre Beine.
Als sein Mund ihre Oberschenkelhaut berührte, hielt sie den Atem an. Er hatte es nicht eilig: Seine Küsse zeichneten einen langsamen, entschlossenen Weg zu ihrem Zentrum. Er knabberte an der Innenseite ihrer Schenkel und hinterließ rosige Spuren auf ihrer hellen Haut, bis seine Nase die dunklen Locken streifte, die ihre Muschi bedeckten. Er blies langsam darauf, und Renata spürte einen Schauer, der ihr bis in den Nacken schoss.
— Bitte… — keuchte sie, ohne selbst zu wissen, worum sie bat.
Er lächelte gegen ihre Vulva und leckte ihr dann mit einem langen Zug von unten nach oben, was sie entzwei riss. Renata stieß einen erstickten Schrei aus und klammerte sich an den Felsen, um nicht umzufallen. Die Zunge des Brasilianers legte sich zwischen ihre nassen Lippen und begann mit Geduld an ihr zu arbeiten: langsame Kreise um die Klitoris, dann kräftiges Saugen, das ihre Knie zittern ließ, dann zwei dicke Finger, die abrupt tief in sie eindrangen.
— Oh, mein Gott… — stöhnte Renata, den Kopf nach hinten geworfen —. Oh, hör nicht auf, bitte hör nicht auf…
Die Finger drangen mit einem nassen Schmatzen ein und aus, das selbst über das Meeresrauschen hinweg zu hören war. Sie war so nass, dass es ihm bis zum Handgelenk lief. Die Zunge ließ die Klitoris nicht los, saugte, umspielte sie, gab ihr einen Rhythmus, der sie verrückt machte. Renata legte die Hände in sein lockiges Haar, hielt sich ohne zu zögern fest und bewegte die Hüften schamlos gegen sein Gesicht.
— Genau so, genau so, da, hör nicht auf, ich komme, ich komme…
Der Orgasmus durchfuhr sie wie eine warme, unerbittliche Welle. Ihre Beine gaben nach, ihre Muschi krampfte sich mit solcher Kraft um seine Finger zusammen, dass er von unten ein zustimmendes Stöhnen ausstieß. Ein Schwall warmer Flüssigkeit benetzte sein Kinn und seinen Bart, und Renata spürte, wie ihr ein langes, obszönes Stöhnen entwich, das an den Felsen widerhallte.
— Bitte… jetzt… — murmelte sie, die Stimme gebrochen zwischen Scham und Lust.
Er richtete sich langsam auf, leckte sich die glänzenden Lippen von ihr und küsste sie tief. Renata schmeckte sich in seinem Mund und statt sie anzuekeln, jagte es eine weitere Hitzewelle zwischen ihre Beine. Dann löste er die Träger des Kleids ganz, und der Stoff fiel vollständig zu Boden. Er trat einen Schritt zurück, um sie anzusehen, nackt vor dem Felsen, vom Mondlicht beleuchtet.
— Você é linda — sagte er mit ehrlich gefärbter Stimme —. Und jetzt will ich, dass du mir den Schwanz bläst, pequena. Schaffst du das?
Renata senkte kurz den Blick, aber als er sie erneut küsste, reagierte ihr Körper instinktiv. Die Zweifel lösten sich auf.
— Jetzt bist du dran — sagte er mit schiefem Lächeln und nahm ihre Hand.
Sie verstand. Sie kniete sich in den warmen Sand, während er seine Hose öffnete und sie herunterließ. Als der Schwanz vor ihrem Gesicht hochschnellte, hielt Renata den Atem an. Er war riesig: dick, lang, die braune Haut gespannt über geschwollenen Venen, die Spitze glänzend und bereits feucht. Ihre Hand zitterte, als sie ihn umfasste, und sie stellte fest, dass sie nicht einmal die Finger ganz darum schließen konnte.
— Mein Gott… — flüsterte sie.
— Ganz ruhig — sagte er und streichelte ihre Wange —. Benutz zuerst die Zunge.
Renata streckte die Zunge heraus und fuhr langsam über die Spitze, nahm den dicken Tropfen Präejakulat auf, der hervorsickerte. Der salzige Geschmack füllte ihren Mund, und etwas in ihrem Bauch zog sich vor Lust zusammen. Sie gab ihm einen nassen Kuss auf die Spitze und begann dann, den ganzen Schaft abzulecken, von oben bis unten, die gesamte Länge mit der Zunge nachzuzeichnen, ihn zu benetzen, bis er im Mondlicht glänzte.
Als sie sich schließlich die Spitze in den Mund nahm, stieß er ein tiefes, raues Stöhnen aus, das sie nach mehr verlangen ließ. Sie ließ ihn langsam tiefer gleiten, presste die Lippen um das heiße Fleisch und saugte kräftig. Zuerst würgte sie, als sie mehr nehmen wollte, als sie konnte, und musste sich hustend zurückziehen, mit tränenden Augen. Aber sie versuchte es erneut, langsamer, und brachte seinen Schwanz bis tief in ihren Hals.
— Isso, pequena, so… — keuchte er, die Hände behutsam in ihrem Haar versunken —. Bem devagar, sim…
Renata begann, den Kopf zu bewegen und ließ den Schwanz in immer sichererem Rhythmus in ihren Mund hinein- und herausgleiten. Ihre rechte Hand umfasste die Basis und pumpte, was nicht hineinpasste; die linke streichelte seine schweren Hoden. Jede Reaktion von ihm weckte in ihr ein Gefühl von Macht, das sie nicht kannte: Jemand so sicher, so imposant, gab sich nun völlig ihrem Mund hin. Sie konnte spüren, wie der Schwanz zwischen ihren Lippen noch dicker wurde und ihre Zunge abzeichnete.
Sie wagte mehr. Sie fuhr mit der Zunge darunter, nahm einen Hoden in den Mund und saugte ihn vorsichtig, dann den anderen. Er stieß einen Fluch auf Portugiesisch aus, und sie lächelte mit vollem Mund. Als sie wieder zum Schwanz zurückkehrte, hatte sie schon Übung: Sie nahm ihn tief und hielt ihn dort einige Sekunden, während sich ihr Hals um ihn zusammenzog und ihre Nase in seine rauen Locken gedrückt wurde.
— Pequena… — murmelte er zwischen keuchenden Atemzügen —. Gleich… du bringst mich gleich zum Kommen…
Die Worte ermutigten sie statt sie zu bremsen. Sie beschleunigte das Tempo, saugte härter, melkte ihn mit Hand und Lippen. Seine Hände legten sich in ihr Haar, aber sie zwangen sie nicht: Sie führten sie behutsam. Als er zum Ende kam, spannte sich sein ganzer Körper an, und er stieß ein langes Stöhnen aus, das in der Nacht widerhallte.
— Ah, porra, porra, nimm, nimm alles…
Der erste Schwall Sperma explodierte heiß und dick auf ihrem Gaumen. Renata zuckte überrascht zusammen, zog sich aber nicht zurück. Sie schluckte und schluckte weiter mit jedem Stoß, spürte, wie der Schwanz unter ihren Lippen immer wieder pochte. Als er schließlich still wurde, saugte sie weiter langsam, leckte ihn sauber, bis sie sicher war, nichts mehr zu lassen. Dann hob sie den Blick, die Lippen leicht geschwollen und glänzend, und in ihren Augen lag etwas Neues: Stolz.
— Du bist unglaublich — murmelte er und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn —. Du hast alles geschluckt, minha safada.
***
Er half ihr auf die Beine und schloss die Arme um sie, sodass sie die Wärme seines Körpers spüren konnte. Die Nacht war noch jung, und obwohl die Echos der Party in der Ferne widerhallten, hatte sich für Renata die Welt auf diese Ecke des Strandes verkleinert. Sie spürte, überrascht und ein wenig erregt, dass der Schwanz, den sie gerade in ihrem Mund geleert hatte, sich schon wieder an ihrem Bauch verhärtete.
— Willst du weitermachen? — flüsterte er an ihr Ohr —. Ich habe dich noch nicht so gefickt, wie du es verdienst.
Sie antwortete nicht mit Worten; eine Kopfbewegung reichte. Er legte sich in den Sand, der muskulöse Körper unter dem Nachthimmel, und sagte mit einem Lächeln, halb amüsiert, halb provokant:
— Reit mich. Ich will dich auf mir sehen.
Der Befehl, so schlicht und doch so aufgeladen, jagte ihr einen Stromstoß durch die Wirbelsäule. Ihn so zu sehen, den Schwanz noch glänzend von ihrem Speichel, aufgerichtet und gen Himmel zeigend, machte ihr Angst, weckte aber auch etwas Ursprüngliches: das Bedürfnis, die Kontrolle zu übernehmen, diesen Mann zu bändigen, der wie ein Hengst wirkte.
Mit Hilfe seiner festen Hand setzte sie sich über ihn. Sie legte die Hand an die Basis seines Schwanzes und führte ihn zu ihrer durchnässten Muschi. Sie rieb sich an der Spitze, benetzte sie mit ihrem eigenen Saft und spürte, wie die Eichel ihre Lippen auseinanderdrückte. Langsam sank sie hinab und fühlte, wie sich ihr Körper nach und nach seiner Größe anpasste. Schon die ersten Zentimeter rissen ihr ein Stöhnen heraus: Sie spürte die Dehnung, das harte Fleisch, das sich seinen Weg bahnte, das intensive Gefühl, Stück für Stück gefüllt zu werden. Sie sank noch etwas weiter und blieb dann stehen, atmete schwer.
— Es ist… es ist so viel — keuchte sie.
— Ganz ruhig — flüsterte er, die Hände auf ihren Hüften, ohne zu schieben —. Du bestimmst. Geh runter, wenn du kannst.
Renata schloss die Augen, biss die Zähne zusammen und senkte sich weiter. Ein süßer Zug durchfuhr sie, als die Hälfte schon drin war. Sie bewegte sich kaum vor und zurück, ließ ihren Körper sich gewöhnen, und mit jeder Schwingung nahm sie ein wenig mehr. Als sie ihn schließlich ganz aufgenommen hatte, als sie seine Eier an ihrem Hintern spürte, überkam sie ein Schimmer von Stolz. Sie hatte geschafft, was ihr vor einer Weile unmöglich erschien. Sie war bis zum Anschlag aufgespießt, spürte die Spitze gegen ihre Gebärmutter drängen, und trotzdem wollte sie mehr.
— Jetzt ist es drin — sagte sie fast ohne Stimme —. Jetzt habe ich alles in mir.
— Boa menina — stöhnte er —. Jetzt fick mich, pequena. Beweg dich.
Sie begann sich zu bewegen, anfangs langsam, die Hände auf seiner Brust abgestützt. Sie hob sich fast bis zur Spitze und sank wieder ab, spürte, wie jeder Zentimeter hinein- und herausglitt. Die Seufzer beider mischten sich mit dem Rauschen des Meeres. Renatas Hüften gewannen an Sicherheit, und bald fand sie einen natürlichen Rhythmus, ritt ihn, der Hintern schlug gegen seine Schenkel, während ihre Brüste vor seinen gierigen Augen wippten.
Er hob die Hände und packte ihre Brüste, drückte sie, zwickte ihre Brustwarzen, und sie stieß ein Stöhnen aus, das ihr aus der Tiefe entfuhr. Die Lust wuchs Welle um Welle und riss sie tiefer hinein. Jedes Mal, wenn sie hinabglitt, traf sein Schwanz einen Punkt in ihr, der sie Sterne sehen ließ.
— Genau so, genau so, hör nicht auf — bat er —. Dein Arsch ist ein Wunder.
Renata beugte sich nach vorn, suchte seinen Mund und küsste ihn, während sie sich weiter auf ihm bewegte. Jetzt war er es, der von unten stieß, die Hüften gegen ihre presste und sie mit jedem Stoß auf seinem Schwanz aufprallen ließ. Das feuchte Schmatzen des Sex mischte sich mit dem Rauschen der Wellen.
— Dreh dich um — sagte er plötzlich und packte sie an der Taille —. Geh auf alle Viere. Ich will dich von hinten nehmen.
Sie stieg mit einem keuchenden Atemzug ab, spürte die plötzliche Leere und ging im Sand auf alle Viere. Sie senkte die Brust, hob den Hintern und wartete. Er stellte sich hinter sie und versetzte ihr einen Klaps, der in der Nacht widerhallte. Renata stieß ein Aufschreien aus, halb Überraschung, halb Lust, und er gab ihr einen weiteren auf die andere Pobacke.
— Was für ein geiler Arsch, pequena…
Er stieß ihn wieder mit einem einzigen Stoß hinein, bis tief hinein. Renata schrie auf. In dieser Position spürte sie ihn noch tiefer, an Stellen, von denen sie nicht wusste, dass es sie gab. Er packte ihre Hüften mit beiden Händen und begann sie richtig zu ficken, mit brutaler Geschwindigkeit, rammte sein Becken immer wieder gegen ihren Hintern.
— Oh, ja, ja, so, fick mich hart, fick mich…
Die Worte kamen von allein, ungefiltert. So hatte sie im Bett noch nie gesprochen, hatte sich noch nie so sehr zur Schlampe gemacht, aber in dieser Nacht war alles anders. Er griff ihren Arsch, zog an ihrem Haar, drückte ihr von hinten die Brüste zusammen, während er sie weiter nahm. Renata spürte, wie der Orgasmus sich näherte, unaufhaltsam, von den Fußsohlen herauf.
— Ich komme gleich wieder, ich komme…
— Halt durch, halt durch, ich will in dir kommen — knurrte er und beschleunigte das Tempo ins Unmögliche.
Sie hielt nicht durch. Der Orgasmus brach sie mitten entzwei und ließ sie in den Sand sinken, die Muschi krampfte sich in heftigen Spasmen um den Schwanz. Ein erstickter Schrei entwich ihrer Kehle. Er stieß noch ein paar Sekunden weiter zu, hielt ihre Hüften fest, damit sie ihm nicht entglitt, und dann, mit einem tiefen Brüllen, stieß er sich bis zum Anschlag hinein und spritzte sich in ihr aus. Renata spürte die heißen Stöße, die sie füllten, einen nach dem anderen, während ihr Körper noch immer in Wellen des Orgasmus bebte.
Als der Höhepunkt sie beide erreichte, war es, als stünde die Zeit still. Die Wellen brachen in der Ferne, und die Welt schien für einen Augenblick zu verschwinden.
Er zog sich langsam zurück, und Renata spürte das Sperma warm und reichlich zwischen ihren Schenkeln hinablaufen. Sie ließ sich auf den Sand fallen, auf den Rücken, der Atem unregelmäßig. Er legte sich neben sie und schloss die Arme um sie, hielt sie behutsam. Renata fühlte sich zum ersten Mal seit langer Zeit völlig sicher, völlig gesättigt, völlig durchgefickt.
***
Der Rückweg zur Party war vom Rauschen der Wellen und dem Echo ihrer Schritte im nassen Sand begleitet. Renata ging voran, das Kleid schief zurechtgerückt, Strähnen klebten ihr im Gesicht, ohne Panty, weil der Brasilianer sie eingesteckt hatte, und die Beine zitterten ihr noch ein wenig. Bei jedem Schritt spürte sie das dicke Sperma langsam an der Innenseite ihres Schenkels hinablaufen, und statt sich zu schämen, stahl sich ein heimliches Lächeln auf ihre Lippen. In ihren Augen war etwas mehr: ein neuer Funke, eine Sicherheit, die sie nie gekannt hatte.
Dahinter folgte er mit freiem Oberkörper und einem dreisten Lächeln, die Hand unverfroren auf ihrem Hintern, als Zeichen eines Besitzanspruchs, der sie nicht mehr beschämte.
Camila bemerkte sie als Erste.
— Da seid ihr ja! — rief sie und lief auf sie zu —. Also gut, also gut, unsere Rena hatte wohl eine interessante Nacht. Und schau mal, wie sie läuft, der hat sie mitten durchgefickt!
— Erzähl uns alles! — setzte Marisol mit ihrer gewohnten Ruhe hinzu, der Blick voller Neugier —. War er so groß, wie es aussah?
Renata versuchte, die Fassung zu bewahren, und glättete vergeblich die Falten ihres Kleids.
— Es war… nichts — murmelte sie, in einem Ton, der die Wahrheit verriet.
— Nichts? — lachte Camila und verschränkte die Arme —. Dir läuft Sperma am Bein runter, Dummchen. Sieht nicht so aus, als wäre gerade „nichts“ passiert.
Der Mann ließ sich davon nicht einschüchtern, trat von hinten näher, legte einen Arm um ihre Taille und schob ihr unter dem Rock die Hand auf den Arsch, direkt vor ihren Freundinnen.
— Ihre Freundin ist eine Safadinha — sagte er und zwinkerte —. Sie bläst wie eine Göttin und fickt wie eine Verrückte. Sie wird wiederkommen, wartet nur ab.
Renata entfuhr ein leises überrascht keuchendes Lachen, aber sie wich nicht zurück. Stattdessen hob sie das Kinn, bemüht, eine Sicherheit auszustrahlen, die sie erst gerade erst zu entdecken begann.
— Ich glaube, unsere Rena lernt schnell — sagte Marisol, sanft, aber mit deutlicher Bedeutung in der Stimme.
Das Lachen ihrer Freundinnen erhob sich über die Musik hinweg, diesmal mit einem Unterton von Respekt. Renata hatte eine Schwelle überschritten, und alle wussten es. Ihre schüchterne Art würde nicht völlig verschwinden, aber in dieser Nacht, an einem Strand weit weg von zu Hause, hatte sie bewiesen, dass sie viel mehr sein konnte, als sie je geglaubt hatte.



