Camila lehrte mich, eine andere Frau zu begehren
Das Zimmer lag in Halbdunkel, das Licht der Flurlampe sickerte unter der Tür hindurch. Ich hatte mich ohne nachzudenken auf den Bettrand gesetzt, als hätte der Körper schon vor dem Kopf entschieden. Ich hatte die Hände im Schoß verschränkt, die Schenkel angespannt, und einen Knoten im Magen, bei dem ich nicht wusste, ob es Angst oder Ungeduld war.
Camila stand ohne Eile vor mir. Sie trug einen offenen Morgenmantel auf nackter Haut, und ich versuchte, nicht zu sehr hinzusehen, obwohl mein Blick jedes Mal, wenn ich ihn abwandte, ungebeten an dieselbe Stelle zurückkehrte: der dunkle Schatten zwischen ihren Schenkeln, das kaum geschnittene Schamhaar, die dicken Brustwarzen, die zwischen den Seidenrändern hervorlugten.
—Geht’s dir gut, Lucía? —fragte sie mich.
Ich nickte. Meine Stimme versagte. Ich senkte den Blick auf meine Hände, als läge dort die Antwort auf alles, was ich an dieser Nacht nicht verstand.
—Du kannst mir jederzeit sagen, dass ich aufhören soll. Hier gibt es nichts zu beweisen.
—Ich will nicht, dass du aufhörst —sagte ich, und meine Stimme zitterte, als hätte ich so etwas noch nie laut gesagt.
Sie setzte sich neben mich, ohne mich zu berühren. Sie ließ den Raum zwischen unseren Beinen warm werden, bevor sie irgendeine Geste machte. Ich spürte die Luft durch meine Nase ein- und ausströmen, als hörte ich sie zum ersten Mal.
—Dein Körper ist wunderschön —sagte sie, ohne mich direkt anzusehen.
Ich lachte nervös auf.
—Nicht wie deiner. Ich bin kleiner. Flacher.
—Du bist anders. Das ist nicht weniger. Und ich werde dich so heftig kommen lassen, dass du dich nicht mehr daran erinnerst, jemals gedacht zu haben, dein Körper sei nicht viel wert.
Endlich sah sie mich an, und in ihren Augen lag keine Eile. Da war etwas Älteres, Geduldigeres. Etwas, das mich fühlen ließ, dass ich in dieser Nacht Dinge lernen würde, von denen mir noch nie jemand erzählt hatte.
—Darf ich dich berühren? —fragte sie.
Ich nickte wieder, ohne sie anzusehen.
Ihre Hand glitt langsam meinen Arm hinauf, vom Handgelenk bis zur Schulter. Meine Haut stellte sich auf, als wäre sie nie zuvor wirklich wach gewesen. Ich schloss die Augen. Ich spürte ihren Atem nah an meinem Hals, und einen Kuss, der kein Kuss war, sondern eine Frage.
—Ich weiß nicht, was ich tun soll —gab ich zu.
—Du musst es nicht wissen. Nur fühlen. Spreiz die Beine, wenn ich es dir sage, und lass dich von meiner Zunge lehren.
Sie legte mich vorsichtig gegen die Kissen. Sie zog den Morgenmantel aus, und ich sah ihren ganzen Körper ohne die Barriere des Stoffes. Ihre Brüste waren voll, rund, mit großen, dunklen Warzenhöfen, die Nippel schon hart und auf mich gerichtet, als hätten sie ein Eigenleben. Ihr Bauch war weich, ihre Hüften breit. Zwischen den Schenkeln ein Dreieck dunklen, gestutzten Haars, und darunter der feuchte Glanz eines Cunnis, der sich bereits auf die Nacht vorbereitete. Alles an ihr hatte eine Dichte, die mir fehlte, eine Reife, die mich die Bettdecke mit den Fingern fest umklammern ließ.
—Darf ich? —fragte ich, ohne genau zu wissen, worum ich bat.
—Natürlich. Fass mich an, wo du willst. Heute Nacht ist mein Körper ein Spielplatz.
Meine Hände näherten sich zitternd. Sie berührten die Taille, die Flanken und dann, fast instinktiv, die Brüste. Ich hielt sie mit offenen Handflächen, spürte das Gewicht, die Wärme, die Reaktion der Nippel, wie sie unter meinen Fingern härter wurden. Ich kniff sie leicht, und sie seufzte und wölbte den Rücken.
—Die sind riesig —sagte ich atemlos.
—Heute Nacht gehören sie dir. Saug dran. Steck sie dir in den Mund. Ich will sehen, wie du an mir saugst.
Ich senkte den Kopf und nahm eine Brustwarze zwischen die Lippen. Sie war heiß, leicht salzig, und schwoll mir im Mund an. Camila legte mir eine Hand in den Nacken und drückte mich an ihre Brust.
—So, hungrig. Saug stärker. Benutz die Zunge.
Ich gehorchte. Ich fuhr mit der Zunge um den Warzenhof, biss sanft in die Spitze, und sie stieß ein tiefes Stöhnen aus, das mich die Schenkel zusammenpressen ließ. Nie zuvor hatte ich so etwas empfunden wie diese Hitze, die mir aus dem Cunni hochstieg, als hätte mein eigener Körper auf diese Nacht jahrelang gewartet.
Camila beugte sich über mich und begann mich zu küssen. Es war kein hastiger Kuss. Es war ein langer, feuchter Kuss, mit der Zunge, die zwischen meine Lippen glitt und meinen Mund erst kennenlernte, bevor sie irgendetwas verlangte. Ihre Hände glitten über meinen Bauch, über meine Schenkel, und als sie in die Mitte kamen, spannte ich mich an. Die Finger verharrten auf dem Schamhaar, drangen noch nicht ein, warteten.
—Ist das okay?
—Ja. Nur… niemand hat mich da unten je angefasst. So.
—Dann machen wir’s langsam. Ich werde dich ein kleines bisschen öffnen, und du wirst so nass werden, dass meine Finger von allein hineingleiten.
Zwei Finger trennten die Lippen meines Cunnis mit einer Zartheit, die mich erzittern ließ. Sie fand den Kitzler fast sofort, umrundete ihn mit der Fingerkuppe, und ich öffnete den Mund in einem lautlosen Keuchen. Alles, was ich gelesen hatte, alles, was ich mir ausgemalt hatte, wenn ich mich allein in meinem Zimmer berührte, war im Vergleich dazu eine Karikatur.
—Du bist pitschnass, Lucía. Spür’s, berühr dich mit mir.
Sie führte meine Hand zu meinem eigenen Cunni und ließ mich mit den Fingern über die Nässe gleiten. Es war glitschig, warm, und roch nach etwas Eigenem, das ich noch nie gerochen hatte.
—Siehst du? Dein Körper weiß es schon.
Sie glitt meinen Hals hinab, über das Brustbein, über den Bauch. Ihr Mund hinterließ eine warme Spur Speichel, die ich nicht enden lassen wollte. Sie saugte an meinen kleinen Brustwarzen, eine nach der anderen, und küsste den Bauchnabel, die Hüfte, die Innenseite des Schenkels. Als sie zwischen meine Beine kam, drückte sie nicht zu. Sie spreizte mich mit den Daumen, betrachtete meinen geöffneten Cunni zum ersten Mal mit fremden Augen und hauchte nur ganz leicht darüber.
—Wie rosig du innen bist.
Und dann senkte sie den Mund. Die erste Längsbewegung mit der Zunge war lang und flach, von der Öffnung bis zum Kitzler, und riss mir einen Schrei aus der Kehle, den ich ins Kissen erstickte. Sie leckte mit der Geduld von jemandem, der nichts mehr beweisen muss: umrundete den Kitzler mit der Zungenspitze, drang zwischen die inneren Lippen, glitt auf und ab, und zwischendurch saugte sie mit den Lippen, als gäbe sie mir dort unten einen tiefen Kuss. Und mein Körper, der sich seit Jahren nicht mehr wiedererkannte, antwortete, als hätte endlich jemand den richtigen Schlüssel gefunden.
—Steck mir die Finger rein —bat ich, überrascht von meiner eigenen Stimme.
Sie steckte zwei hinein. Langsam, sehr langsam, während sie spürte, wie sich das Fleisch ihrem Weg öffnete. Als sie drinnen waren, begann sie, sie mit einer hakenartigen Bewegung nach oben zu bewegen, während sie mir weiter am Kitzler saugte. Ich bäumte mich ohne nachzudenken auf. Meine Hände suchten ihr Haar, ihren Nacken, zerrten ungewollt daran. Ich schrie nicht. Ich stöhnte nur tief, lang, als wäre jeder Laut ein Geständnis, von dem ich nicht wusste, dass ich es in mir trug.
—Ich werde gleich… ich weiß nicht, was mit mir passiert —keuchte ich.
—Komm in meinem Mund. Komm her. Halt nicht zurück.
Und ich kam. Es war eine lange, zitternde Explosion, die mir vom Cunni bis in den Nacken hochstieg und mich mehrere Sekunden lang in den Beinen vibrieren ließ. Camila nahm den Mund nicht weg. Sie leckte weiter, während der Orgasmus allmählich in mir verglühte, bis mein Kitzler so empfindlich war, dass ich sie mit den Händen wegdrücken musste.
Als es vorbei war, als mein Körper sich beruhigt hatte und ich nicht wusste, ob ich weinen oder lachen sollte, kam sie auf meine Höhe und schmiegte sich mit glänzenden, von mir feuchten Lippen an meine Schulter. Sie küsste mich, und ich kostete meinen eigenen Geschmack. Ihre Brüste waren wieder in Reichweite meiner Hand, und ich berührte sie noch einmal, jetzt ohne zu fragen.
—Ich will lernen —sagte ich.
—Was lernen?
—Wie ich dich fühlen lassen kann, was du mich hast fühlen lassen. Ich will deine Fotze lutschen, bis du auch kommst.
Sie lächelte und küsste mich auf die Stirn.
—Morgen.
***
Das Morgenlicht fiel an den Rändern des Vorhangs herein und tauchte das Zimmer in Bernstein. Ich saß auf dem Bett, in die Bettdecke gewickelt, die Knie angezogen und den Blick auf Camila geheftet, die sich vor mir ohne jede Scham streckte. Ihre Brüste bebten bei jeder Bewegung, und zwischen den Beinen schimmerte nur leicht das noch von der Nacht verklebte Haar.
—Denkst du nach? —fragte sie mich.
Ich nickte. Es fiel mir schwer, ihren Blick auszuhalten, wenn sie nackt war. Meine Augen landeten immer wieder auf ihren Brüsten, auf dieser runden, festen Form, die in der Nacht zuvor mein einziger Bezugspunkt geworden war.
—Ich weiß nicht, wie das geht —sagte ich schließlich—. Ich will lernen. Aber ich habe Angst, es falsch zu machen.
Sie setzte sich neben mich und strich mir durchs Haar.
—Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Nur Spiel. Nur Verlangen. Willst du mit mir spielen?
—Ja.
Sie legte sich zurück, ließ das Laken herabgleiten und bot mir ihren Körper an, als wäre er eine neue Landkarte. Ich näherte mich schüchtern, legte die Hände auf ihre Brüste, hielt sie behutsam, als wüsste ich noch nicht, wie fest ich zudrücken durfte. Ich fuhr mit dem Finger den Rand des Warzenhofs entlang, langsam, bis die Brustwarze unter meiner Berührung hart wurde.
—Ist das gut?
—Sehr gut. Versuch’s mit der Zunge. Denk nicht. Fühl.
Ich beugte mich vor. Meine Zunge streifte unbeholfen die Brustwarze, und sie stieß ein sanftes Lachen aus, das mich erleichterte.
—Langsamer. Nicht sauberlecken. Spür sie. Nimm sie ganz in den Mund, saug dran, als wolltest du mir Milch aus der Brust ziehen.
Ich versuchte es noch einmal. Langsamer. Aufmerksamer. Ich füllte meinen Mund mit ihrer weichen Brust, saugte kräftig, ließ die Brustwarze an meinem Gaumen reiben. Sie wurde unter meinem Mund hart, und ich war überrascht von meiner eigenen Wirkung. In diesem Moment, in dem ich begriff, dass mein Mund so etwas hervorrufen konnte, änderte sich etwas in mir.
—Gefällt’s dir?
—Sehr. Weiter unten. Ich will, dass du mich leckst.
Ich blieb einen Moment lang wie eingefroren. Dann glitt ich unbeholfen hinab, küsste die Haut des Bauches, den Hüftknochen, die Innenseite der Schenkel. Der Geruch traf mich vor dem Anblick: schwer, salzig, ein Frauen-Geruch, der mich erneut die Schenkel zusammenpressen ließ. Ich spreizte ihre Fotze mit den Fingern, wie sie es bei mir getan hatte, und starrte auf dieses rosige, glänzende Fleisch, auf den bereits geschwollenen Kitzler, der auf mich wartete.
—Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
—Fang mit einem langen Lecken an. Von unten nach oben. Als würdest du ein Eis essen.
Ich tat, wie sie sagte. Die erste Längsbewegung mit der Zunge war schüchtern, aber als ich sie stöhnen hörte, löste sich etwas in mir. Ich kam zurück, sicherer, und zog die Zunge einmal quer über ihre ganze Fotze. Der Geschmack war stark, nicht unangenehm, es war sie. Ich begann, an ihrem Kitzler mit den Lippen zu saugen, so wie man es bei mir getan hatte, und spürte, wie sich ihre Schenkel um meinen Kopf schlossen.
—So, Lucía, genau so… steck mir die Zunge rein.
Ich schob ihr die Zunge so tief wie möglich in die Öffnung und bewegte sie, als würde ich sie von innen küssen. Sie keuchte, bewegte sich gegen mein Gesicht und verlangte mehr. Ich kehrte zum Kitzler zurück, saugte mich daran fest und ließ nicht los. Ich steckte zwei Finger hinein, anfangs unbeholfen, aber als ich den Rhythmus fand, spürte ich, wie sie mir in der Hand bebte.
—Du machst mich gleich fertig, Kleine. Weiter. Hör nicht auf.
Ich hörte nicht auf. Ich saugte, leckte, bewegte die Finger, spürte, wie sich ihre Fotze um sie zusammenzog und wie ein warmer Schwall mein Kinn benetzte. Camila kam mit einem langen, scharfen Stöhnen und zerrte an meinen Haaren. Als ich sie losließ, war mein Gesicht durchnässt und ich hatte ein Lächeln, das nicht in meinen Mund passte.
—Du lernst schnell —sagte sie, lachend und keuchend.
Ich legte mich zurück. Camila glitt an meinem Hals hinab, über meine kleinen Brüste, über die schüchternen Brustwarzen, die kaum hervorsahen. Sie leckte sie mit Ruhe, mit Spiel, mit Pausen. Ich bäumte mich auf, lachte nervös und bedeckte mein Gesicht mit den Händen.
—Versteck dich nicht. Dein Körper spricht auch.
Ihre Hände glitten über meinen Bauch, über die Hüften, über den Hintern. Sie packte meinen Arsch fest, zärtlich, bis sie mir die Nägel in die Haut drückte. Ich bebte. Ein Finger glitt zwischen meine Arschbacken und strich dort entlang, an einer Stelle, an der mich noch nie jemand berührt hatte.
—Und wenn ich will, dass es sich stärker anfühlt? —fragte ich atemlos.
—Dann berühr so, als würdest du eine Geschichte erzählen. Nicht nur drücken. Hör mit den Fingern zu. Und hab vor keinem Loch Angst.
Ich versuchte es. Jede Geste war eine Frage, jeder Seufzer von Camila eine Antwort. An diesem Morgen lernte ich, dass man das Begehren zwischen Frauen mit den Händen lesen kann und dass Fotzen reden, wenn man weiß, wie man zuhört.
***
Wochen vergingen. Ich kam donnerstags zu Camila nach Hause, und jeder Donnerstag brachte eine neue Lektion mit sich. Ich lernte, dass man die Zunge wie eine Feder benutzen kann, dass auch die Finger zuhören, dass Schweigen mitten in einem Kuss manchmal mehr sagt als ein Stöhnen. Ich lernte, einer Fotze so lange zu lutschen, bis sie zweimal hintereinander kam, ihr drei Finger hineinzustecken und in ihr einen Punkt zu finden, der sie schreien ließ. Aber an dem Nachmittag, als ich ankam und sie mit Isabel am Fenster sitzen sah, wusste ich, dass dieser Tag nicht wie die anderen sein würde.
Isabel hatte langes rotes Haar, das wie ein Kupfervorhang bis zur Taille fiel. Helle Haut, gesprenkelt mit Sommersprossen, die wie Sternbilder wirkten. Breite Hüften, großzügige Brüste, die sich unter einem dünnen T-Shirt abzeichneten, darunter zwei Brustwarzen ohne BH. Als ich sie sah, spürte ich keine Angst. Ich spürte Neugier. Und ein Ziehen im Cunni, das ich inzwischen wiedererkannte.
—Lucía —sagte Camila mit ruhiger Stimme—, das ist Isabel. Sie ist seit Jahren meine Freundin. Heute spielt sie mit dir. Ich bleibe in der Nähe, aber heute führst du.
Isabel stand auf, kam näher und streckte mir die Hand hin.
—Ich mag es, wenn man mich ohne Eile ansieht —sagte sie mit einem Lächeln, das keine Zustimmung suchte—. Und wenn man mich anfasst, als würde man lesen lernen. Und ich mag es, wenn man mir langsam die Fotze leckt, damit es länger dauert.
—Ich lerne noch —antwortete ich und spürte, wie die Hitze mir in die Wangen stieg—. Aber ich spiele gern. Und ich sauge gern.
Camila legte je eine Hand auf den Rücken einer von uns.
—Es gibt keine Prüfung. Nur Körper. Nur Zuhören.
Für ein paar Sekunden schwiegen wir. Das war keine Beklommenheit. Es war Vorbereitung. Als müsste sich die Luft erst setzen, bevor sie zu Haut werden konnte.
Isabel zog sich ohne Zeremonie das T-Shirt aus, und ihre Brüste fielen schwer herab, die rosigen, großen Brustwarzen schon hart. Dann öffnete sie den Hosenbund und zog Hose und Schlüpfer herunter. Ihr Schamhaar war rot, feurig, und ihr Cunni glänzte schon feucht. Sie ließ sich auf die Kissen nieder, das Haar wie ein Wasserfall über die Schultern fallend. Ihr Körper war anders als Camilas und meiner. Blasser, sommersprossiger. Eine neue Geografie.
—Ich mag deinen Körper —sagte sie ohne Eile—. Er erinnert mich an meinen, als ich jünger war. Diese kleinen Titten, diese Frische, diese Art, dich zu bewegen, als würdest du die Welt noch entdecken. Komm, zieh dich aus. Zeig mir, was du hast.
Ich zog mich langsam aus, ohne mich zu verstecken. Es war mir nicht mehr peinlich. Isabel ließ den Blick über mich gleiten, biss sich auf die Lippe und spreizte die Beine ein wenig, um mir mehr zu zeigen.
—Und ich liebe deine —antwortete ich und sah auf ihre Brüste—. Sie sind groß, rund. Der Warzenhof breit. Ich würde meinen Mund gern auf ihnen ablegen. Und auch zwischen deinen Beinen.
Isabel lachte leise, warm.
—Du machst mich heiß. Was du gesagt hast, hat mich angeheizt. Schau.
Sie spreizte ihre Fotze mit zwei Fingern und zeigte mir, wie sie tropfte. Ich schluckte.
Camila, die uns schweigend beobachtet hatte, kam näher.
—Lucía, zeig ihr, was du gelernt hast.
Ich ging hin. Diesmal zitterte ich nicht. Meine Hände wussten, wohin sie mussten. Ich hielt Isabels Brüste, nahm eine Brustwarze in den Mund und saugte kräftig, während ich mit der anderen Hand die zweite Brust knetete. Ich fuhr mit der Zunge um den Warzenhof, glitt den Sommerspross-Bauch hinab, so wie Camila in jener ersten Nacht meinen hinabgeglitten war. Als ich an ihren roten Cunni kam, zögerte ich nicht: Ich zog die Zunge einmal von unten nach oben darüber und blieb am Kitzler hängen, um ihn mit den Lippen zu saugen.
Isabel seufzte, wölbte sich und führte mich mit der Stimme.
—So. Genau da. Nicht aufhören. Steck mir die Finger rein, du Teufelin.
Ich steckte zwei Finger hinein und krümmte sie, wie Camila es mir beigebracht hatte. Ich bewegte sie in ihr, während ich ihren Kitzler saugte, und spürte, wie sich ihre Fotze um sie zusammenzog. Isabel zog mich an den Haaren, drückte mein Gesicht an sich und bat mit immer schmutzigeren Worten um mehr.
—Leck ihn mir, Kleine, leck ihn mir schön, du bringst mich noch dazu, dir in den Mund zu kommen.
Camila hatte sich an den Bettrand gesetzt und schaute zu, mit einem Lächeln, das nicht stolz war, sondern verschwörerisch. In einem Moment öffnete sie, ohne den Blick von uns zu nehmen, den Morgenmantel und schob die Hand zwischen ihre Schenkel. Sie begann, sich selbst zu streicheln, während sie uns zusah, mit zwei Fingern, die in ihre Fotze hinein- und herausgingen, und der anderen Hand, die eine Brust packte.
—Kleines, erlischt nicht —sagte ich, hob das Gesicht aus Isabels nassem Cunni und wiederholte ohne zu wissen warum einen Satz, den sie mir einmal gesagt hatte—. Fass dich an. Das gehört dir auch. Steck die Finger tief rein, damit wir es sehen.
Camila lachte, überrascht von meinem Mut, und gehorchte mir. Sie spreizte die Beine weiter und versenkte drei Finger bis zu den Knöcheln.
Wir drei bewegten uns auf dem Bett, als sei der Körper der einen die Fortsetzung der anderen. Ich leckte weiter an Isabel, während sie mir den Rücken streichelte und eine Hand zwischen meine Beine schob, wo sie sofort meine nasse Fotze fand. Sie steckte mir den Mittelfinger hinein, berührte mich innen in langsamem Rhythmus, und ich musste ihr in den Oberschenkel beißen, um nicht zu schreien.
Camila rückte hinter mich, küsste meinen Nacken, drückte meine kleinen Brüste mit den Händen und zwickte mir in die Brustwarzen. Dann ließ sie eine Hand tiefer gleiten und führte mich mit zwei ihrer Finger und zwei meiner Finger gemeinsam in Isabels rotes Fleisch.
—Du wirst sicherer —sagte Isabel mit einem Lächeln zwischen Staunen und Bewunderung, bevor sie den Rücken durchbog und sich mit einem langen Schrei in unsere Hände ergoss, der das ganze Bett erschütterte.
Camila stand auf, noch immer schwer atmend, sah mich von oben an und streckte mir die Hand hin.
—Komm hinter mich. Benutz die Hände. Benutz den Mund. Ich will dich spüren. Steck mir gern die Zunge in den Arsch, heute gibt es keine Regeln.
Sie ging auf allen vieren aufs Bett, den Hintern hochgereckt, und bot mir diesen Anblick, der mich erzittern ließ: die offene, glänzende Fotze, und darüber das kleine dunkle Loch ihres Arsches. Ich kniete mich hinter sie und dachte nicht nach. Ich leckte von ihrem Kitzler bis zum Arsch, über die ganze Furche hinweg, und sie bebte und drückte den Hintern gegen mein Gesicht.
—So, ja, genau so, hab keine Angst vor mir.
Ich steckte ihr die Zunge ein wenig in den Arsch, und sie stöhnte mit gebrochener Stimme. Dann glitt ich wieder hinab zur Fotze, steckte drei Finger in sie und strich mit dem Daumen weiter am anderen Loch entlang. Camila keuchte, drängte sich mir entgegen, schmolz vor mir dahin.
Isabel kam seitlich näher, den Körper erhitzt, die Brustwarzen noch hart.
—Kann ich auch mitmachen?
Wir beide antworteten gleichzeitig.
—Natürlich.
Isabel legte sich unter Camila auf den Rücken und begann, ihr die hängenden Brüste zu saugen, während ich weiter hinten war. Danach glitt sie hinab und nahm von unten her den Kitzler mit dem Mund, während ich sie weiter mit drei Fingern in ihr hatte. Camila kam so, eingeklemmt zwischen uns beiden, mit einem Schrei, der ihr so tief aus dem Inneren kam, dass selbst ich ihn im Brustkorb spürte.
Es hörte nicht dort auf. Isabel ließ mich über ihr Gesicht reiten und leckte mir das Cunni, während Camila, noch immer zitternd, mir an den Brüsten saugte und mir in die Brustwarzen biss. Ich kam über Isabels Mund, drückte mich gegen ihre Zunge, ohne jede Scham. Danach legten die beiden mich zwischen sich, und sie brachten mich noch einmal zum Kommen, mit vier Händen und zwei Mündern, bis ich nicht mehr wusste, wessen Finger das waren und wessen Zunge mir am Kitzler lag.
An diesem Nachmittag gab es keine Hierarchie. Keine Angst. Nur Körper, die einander zuhörten, die einander lehrten, die einander feierten. Das Lachen mischte sich mit den Seufzern, die Fragen mit den Liebkosungen, die sanften Korrekturen mit den langen Stöhnen. Ich war in jener ersten Nacht in dieses Haus gekommen wie ein verlorenes Mädchen, das nicht wusste, wohin mit den Händen. Wochen später ging ich hinaus und konnte einer Fotze so lutschen, dass sie kam, ich wusste, wie man die Finger dorthin steckte, wo sie hingehörten, ich wusste, dass Begehren zwischen Frauen eher einer Unterhaltung als einer Eroberung ähnelt.
Und ich lernte an diesem Nachmittag noch etwas, während das Licht des Abends durch das Fenster fiel und auf drei Körpern lag, die in ein und demselben Bett ausgestreckt waren, klebrig, gesättigt, nach gemeinsamem Sex riechend: dass Lehren und Lernen in diesem Fall dasselbe sind. Dass jede Liebkosung, die du empfängst, dir die nächste beibringt, die du geben wirst. Dass der Körper einer anderen Frau keine Prüfung ist, sondern eine Sprache. Und dass meine erste Frau in Wahrheit zwei waren.