Die Massage meiner Freundin endete dort, wo sie nicht hätte enden dürfen
Der Morgen fing an wie immer: mit Geschrei.
—Martina! Martina, steh auf, wir kommen zu spät! —Romina hämmerte mit den Knöcheln gegen die Tür des Zimmers ihrer Tochter, während sie in der anderen Hand eine Tasse Kaffee balancierte.
Nichts. Nicht ein Laut. Sie öffnete die Tür und fand sie in den Laken versunken, das Handy noch immer auf dem Kopfkissen eingeschaltet.
—Noch fünf Minuten, Ma... —murmelte das Mädchen, ohne die Augen zu öffnen.
—Fünf Minuten gibt’s nicht. Wir müssten längst im Auto sitzen. —Romina riss ihr die Decke weg—. Wenn du nachts um zwei mit deinem Vater reden kannst, hast du also kein Problem mit Schlaf, oder?
—Aber er ist in Dubai, da ist die Zeitverschiebung groß —protestierte Martina und schleppte sich aus dem Bett.
—Dann fahr ich dich das nächste Mal mit nach Dubai. Jetzt beweg dich.
Der Weg zur Schule war ein Desaster. Romina trat an einer Ampel scharf auf die Bremse, als ihr ein Typ auf dem Motorrad ohne hinzuschauen die Vorfahrt nahm. Der Kaffee kippte ihr über den Rock. Martina, ohne den Blick vom Handy zu heben, murmelte etwas darüber, dass Papa Recht habe und sie viel zu anstrengend sei.
Romina umklammerte das Lenkrad, bis ihre Knöchel weiß wurden. Sie antwortete nicht.
Atme. Antworte nicht. Sie ist elf.
***
Im Büro wurde es nicht besser. Sie kam fünfzehn Minuten zu spät und ihre Chefin wartete bereits mit verschränkten Armen an ihrem Schreibtisch, mit diesem Lächeln, das keines war.
—Die Quartalsberichte, Romina. Vor zwölf auf meinem Schreibtisch. Keine Ausreden.
Romina nickte und sank auf ihren Stuhl. Ihr Rock war mit Kaffee beschmutzt, die Haare halb trocken und vor ihr lag ein Stapel Akten, der sich über Nacht vermehrt zu haben schien.
Gegen Vormittag kam Federico aus dem Vertrieb mit dieser Selbstverständlichkeit herüber, die nur Männer haben, die nie ein überzeugendes Nein bekommen haben.
—Ganz schöne Fresse, Romi. Wenn du dich mal entspannen musst, ich kenn da nach Feierabend einen guten Laden —sagte er und legte eine Hand auf die Stuhllehne, viel zu nah an ihrer Schulter.
—Ich brauche, dass du dich von meinem Schreibtisch verpieselst, Federico. Das brauche ich.
Er hob theatralisch die Hände und ging lachend davon. Romina spürte, wie ihr Kiefer sich anspannte und ein dumpfer Schmerz vom Nacken bis zu den Schläfen hochzog.
Das Telefon vibrierte auf dem Schreibtisch. Es war Daniela.
„Hallo, Hübsche! Wie läuft dein Montag?“, stand in der Nachricht, dazu ein Foto von ihr im Garten ihres Hauses, mit einem Orangensaft und einer riesigen Sonnenbrille.
Daniela war fünf Jahre jünger als Romina. Sie hatten sich vor drei Jahren in einem Yogakurs kennengelernt und seitdem eine dieser Freundschaften aufgebaut, die genau deshalb funktionieren, weil sie sich in allem unterscheiden. Daniela arbeitete als selbstständige Masseurin, hatte das Haus immer ordentlich, keinen Ex, der ihr die Woche ruinierte, und eine nervtötende Fähigkeit, mit der Welt im Reinen zu sein.
„Horrormäßig“, antwortete Romina. „Kaffee drauf, meine Chefin ist unerträglich und Martina hat mir gesagt, ich sei anstrengend.“
„Und du merkst das erst jetzt? Komm rüber, wenn du Feierabend hast. Ich massier dich durch und mach dich wieder wie neu.“
„Lass den Scheiß, als würde mir eine Massage mein Leben richten.“
„Nein, aber du fühlst dich besser. Komm schon, dann lenkst du dich wenigstens eine Weile ab.“
„Und Martina?“
„Die kann bei irgendeiner Freundin übernachten. Heute gehört der Nachmittag dir.“
Romina dachte drei Sekunden darüber nach. Sie rief die Mutter von Martinas bester Freundin an, erfand eine Ausrede wegen eines Arzttermins und machte den Deal klar. Um sechs Uhr abends, nachdem sie Bericht, Federico und zwei weiteren Kaffees entkommen war, stieg sie ins Auto und fuhr zu Danielas Haus.
***
Daniela lebte seit ihrem fünfundzwanzigsten Lebensjahr allein in einem hellen Haus mit großem Hintergarten, einem kleinen Pool und viel zu vielen Pflanzen. Als sie die Tür öffnete, trug sie einen schwarzen Bikini und ein offenes Leinenhemd, das sie sich nicht die Mühe machte zuzuknöpfen. Das Dreieck ihres Höschens bedeckte ihre Fotze kaum, und ihre Brustwarzen zeichneten sich hart durch den Stoff ab.
—Komm rein, komm rein. Ich hab Ingwerlimonade gemacht —sagte sie, gab ihr einen Kuss auf die Wange und eine lange Umarmung.
Romina ließ sich länger als nötig umarmen. Daniela roch nach Kokosöl und nach etwas Zitrischem, das sie nicht einordnen konnte. Sie spürte, wie sich Danielas Brüste durch die Bluse an ihre pressten, und eine dumpfe Hitze stieg ihr aus dem Bauch hoch.
—Mit jedem Tag noch hübscher, du —sagte Romina und musterte sie unverblümt von oben bis unten, so wie es sich nur enge Freundinnen erlauben, wobei ihr Blick einen Tick zu lange an den breiten Hüften, dem runden Arsch, den dunklen Schenkeln hängen blieb.
—Und du wirst jeden Tag angespannter. Komm nach draußen, ich hab die Liege am Pool aufgebaut.
—Draußen? Dani, die Nachbarn...
—Die Nachbarn sind nicht da. Hör auf, dir um alles Sorgen zu machen, und komm.
Der Hintergarten war von einer hohen Mauer mit Efeu umgeben. Neben dem Pool hatte Daniela eine professionelle Massageliege mit weißen Laken und ein paar dicken Kerzen aufgebaut, die bereits im Abendwind zu flackern begannen. Auf einem kleinen Tisch standen Ölfläschchen, zusammengerollte Handtücher und ein kleiner Lautsprecher, aus dem etwas Instrumentales und Sanftes klang.
—Geh ins Bad, zieh alles aus und zieh den Bademantel an, den ich aufgehängt habe. Ich warte hier.
Romina gehorchte. Sie sah ihr Spiegelbild im Bad von Daniela an: Augenringe, zu einem unordentlichen Dutt hochgebundenes Haar, rote BH-Abdrücke auf den Schultern. Mit siebenunddreißig sehe ich aus wie fünfzig, dachte sie. Sie zog sich aus, blieb einen Moment nackt vor dem Spiegel stehen und fasste sich mit beiden Händen an die Brüste, als müsste sie sich vergewissern, dass sie noch da waren, noch immer fest, noch immer bereit, dass sie jemand anpackte. Sie wickelte sich in den weißen Bademantel und ging barfuß hinaus in den Garten.
Die Temperatur war perfekt. Dieser Moment des Sonnenuntergangs, in dem die Hitze nachlässt, die Luft aber noch warm ist. Daniela deutete auf die Liege.
—Bauch runter. Zieh den Bademantel aus und leg dich entspannt hin.
Romina zog den Bademantel mit einer schnellen Bewegung aus, ohne zu viel nachzudenken. Sie legte sich auf den Bauch und spürte das kühle Laken an Brüsten und Bauch. Daniela legte ihr ein Handtuch über den Arsch und schob ihr das Haar aus dem Nacken.
—Atme jetzt tief durch und vergiss alles.
Die erste Berührung ließ sie seufzen. Danielas Hände, eingeschmiert mit einem warmen Öl, das nach Sandelholz roch, drückten fest vom Nackenansatz zu den Schultern hin. Es war ein intensiver Druck, fast schon schmerzhaft, der sich löste, je mehr die Muskeln nachgaben.
Romina schloss die Augen. Die Welt schrumpfte auf diese Hände zusammen, die über ihren Rücken glitten: der Handballen entlang der Wirbelsäule, die Daumen, die sich in die Knoten der Schulterblätter gruben, die Finger, die über ihre Seiten strichen und an der äußeren Rundung ihrer an die Liege gepressten Brüste entlangglitten.
—Du hast einen furchtbaren Rücken, Romi —murmelte Daniela, während sie einen besonders harten Knoten zwischen den Schulterblättern bearbeitete—. Das ist aufgestauter Stress von Monaten.
—Von Jahren —korrigierte Romina mit gedämpfter Stimme gegen die Liege.
Die Hände glitten den unteren Rücken hinab, umkreisten die Hüften und begannen die Rückseite der Oberschenkel zu bearbeiten. Das Öl machte jede Bewegung fließend, kontinuierlich, ohne Unterbrechung. Romina spürte, wie sich die Spannung Schicht um Schicht auflöste.
Als Daniela bei den Füßen ankam, drückte sie mit den Daumen in kreisenden Bewegungen in die Fußsohlen. Romina entwich ein Laut, mit dem sie nicht gerechnet hatte: ein tiefes, fast gutturales Stöhnen, das ihr aus dem Innersten des Körpers kam.
—Entschuldigung —sagte sie verlegen.
—Nicht entschuldigen. Dafür sind wir da.
Die Hände wanderten wieder die Beine hinauf, diesmal langsamer. Als sie das Handtuch erreichten, schob Daniela es sanft nach unten und ließ den Arsch frei. Die Abendluft schlug gegen die bloße Haut und Romina bekam eine Gänsehaut, die nichts mit Kälte zu tun hatte.
—Was machst du? —fragte sie, bewegte sich aber nicht.
—Man muss die ganze Muskelkette bearbeiten. Hier sammelt sich auch viel Spannung —antwortete Daniela im professionellen Ton, obwohl ihre Hände längst etwas taten, das in keinem Handbuch stand.
Sie knetete die Pobacken mit weiten, tiefen Bewegungen, eine in jeder Hand, spreizte sie ein wenig auseinander und ließ sie wieder los. Romina spürte den kühlen Luftzug zwischen den geöffneten Backen und ein dumpfes Pochen begann zwischen ihren Beinen. Daniela wechselte zwischen festem Druck und langen Streicheln, die an der Innenseite der Schenkel hinabglitten, immer näher, immer höher.
Danielas Finger streiften die Innenseite ihres Oberschenkels, nur Zentimeter von ihrer Fotze entfernt. Es war eine kurze, fast zufällige Berührung. Doch Romina spürte, wie ihr ganzer Körper darauf reagierte: Die Brustwarzen verhärteten sich schmerzhaft gegen das Laken, ihr Atem stockte für einen Moment und eine dicke Feuchtigkeit sammelte sich zwischen ihren Schamlippen.
Das ist keine normale Massage. Aber sie sagte nichts. Sie wollte nicht, dass Daniela aufhörte. Sie wollte genau das Gegenteil.
Daniela goss mehr Öl nach. Es tropfte in einem feinen Strahl auf Rominas unteren Rücken und sie verteilte es mit beiden Händen, glitt ohne Eile bis zu den Pobacken hinab und fuhr mit genau dem richtigen Druck durch die Furche. Sie strich mit dem Mittelfinger langsam von oben nach unten über die Spalte, streifte gerade eben so das Arschloch, ohne innezuhalten. Romina presste die Fäuste gegen die Liege und stieß ein Stöhnen aus, das sie nun nicht mehr zu verbergen versuchte.
Dann beugte Daniela sich vor und setzte einen langsamen, feuchten Kuss in die Rundung einer Pobacke. Dann noch einen tiefer. Dann ein sanfter Biss in das warme Fleisch. Romina drückte das Gesicht in die Liege und stieß einen langen, bebenden Seufzer aus.
—Dreh dich um —sagte Daniela. Da war kein professioneller Ton mehr. Es war eine weiche, aber feste Anweisung, mit etwas Heiserem in der Stimme, das Romina bisher noch nie bei ihr gehört hatte.
Sie drehte sich langsam um. Sie lag auf dem Rücken, offen, die Beine reflexhaft zusammengepresst und die Augen wegen der Abendsonne halb geschlossen. Sie wollte sich mit dem Handtuch bedecken, aber Daniela hielt sie mit einer Geste davon ab.
—Nicht nötig. Wir sind allein.
—Du bist gefährlich, Dani.
—Nur wenn du mich lässt —antwortete sie mit einem leichten Lächeln und kam näher.
Sie begann an der Stirn, den Schläfen, den Ohrläppchen. Dann ging sie den Hals hinab, das Schlüsselbein. Als ihre Hände Rominas Brüste erreichten, wich sie ihnen nicht aus. Sie umfasste sie mit offenen Handflächen, knetete sie mit langsamen, kreisenden Bewegungen und spürte, wie die Brustwarzen unter ihrer Berührung hart wurden. Sie zwirbelte Rominas Brustwarzen mit Zeige- und Daumenfinger, drehte sie leicht, und Romina entwich die Luft zwischen den Zähnen mit einem Zischen.
—Guck mal, wie dir die Brüste schon hart werden von nichts, Romi —murmelte Daniela und beugte sich vor, um eine in den Mund zu nehmen.
Sie saugte kräftig an der Brustwarze, ließ sie mit einem feuchten Laut los, biss sanft hinein, sog wieder. Dann wechselte sie zur anderen, ohne die erste loszulassen, die sie weiter zwischen den Fingern zwickte. Seit Monaten hatte sie niemand mehr so berührt. Wenn sie ehrlich war, seit Jahren. Ihr Exmann hatte schon lange aufgehört, sie zu suchen, bevor er sein Leben mit einer anderen lebte. Und die beiläufigen Begegnungen danach waren kurz, unbeholfen, unbefriedigend gewesen. Typen, die sich in fünf Minuten kamen und sich dann zum Schlafen umdrehten. Das hier war anders. Danielas Mund wusste genau, wie viel er saugen musste, wann er loslassen, wann er zubeißen musste, damit das Vergnügen die Grenze zu etwas Dunklerem überschritt.
Sie glitten den Bauch hinab. Danielas Zunge zog einen feuchten Weg vom Brustbein bis zum Bauchnabel, wo sie einen Moment verweilte. Romina hielt den Atem an. Danielas Finger beschrieben einen Bogen über die Hüfte, glitten durch die Leiste und fanden schließlich ihre Fotze. Die erste Berührung war sanft, fast eine Frage. Romina antwortete, indem sie die Beine ein paar Zentimeter öffnete.
—Mehr —forderte Daniela mit rauer Stimme—. Mach sie weit auf.
Romina gehorchte. Sie spreizte die Knie so weit, dass die frische Luft direkt gegen die nassen Lippen schlug, gegen die geschwollene Klitoris, gegen alles, was seit Monaten niemand mehr berührt hatte. Daniela sah einen Moment lang zu, und sie biss sich auf die Lippe.
—Du hast eine wunderschöne Fotze, Romi. Und du läufst ja schon aus.
—Halt die Klappe und fass mich an.
Sie musste es nicht zweimal sagen. Danielas Finger, glitschig von Öl und Rominas eigener Feuchtigkeit, fanden die Klitoris und begannen, sich in langsamen, kalkulierten Kreisen zu bewegen, mit einem Druck, der sich langsam steigerte. Dann glitten sie hinab, erkundeten den Eingang der Fotze, spielten mit den nassen Lippen, spreizten sie auseinander.
—Dani... —Rominas Stimme brach.
—Lass dich fallen, Romi. Heute musst du gar nichts tun. Ich fick dich.
Sie schob zwei Finger mit einem Ruck hinein. Romina bog den Rücken durch und stieß einen unterdrückten Schrei aus. Die Finger drangen bis zum Anschlag ein, verharrten einen Moment lang reglos, spürten, wie sich ihre Fotze um sie zusammenzog, und begannen sich zu bewegen. Rein, raus. Bei jedem Stoß krümmten sie sich, um gegen die Stelle zu drücken, die sie hinter den Lidern Licht sehen ließ.
—So gefällt’s mir, genau so, spür, wie sie reingehen —murmelte Daniela, während ihr Daumen Kreise über die geschwollene Klitoris zog, gleichzeitig mit den anderen Fingern, die sie von innen fickten.
Romina grub die Fersen in die Liege. Ihre Hüften begannen sich von allein gegen Danielas Finger zu bewegen, mehr suchend, mehr wollend, tiefer, härter. Daniela beschleunigte. Jetzt drei Finger. Das Geräusch war obszön: das Schmatzen der nassen Fotze, Rominas kurze Stöhner, der schwere Atem von beiden.
—Sag’s mir. Sag, dass es dir gefällt —forderte Daniela, ohne sie mit den Fingern aufzuhören.
—Ich mag’s, Dani... ich liebe es... hör nicht auf, bitte hör nicht auf...
—Ich hör nicht auf, Kleine, ich hör nicht auf. Ich bring dich genau hier zum Kommen.
Alles, was Romina an diesem Morgen, in dieser Woche, in diesen Monaten mit sich herumgeschleppt hatte, konzentrierte sich in einem glühenden Punkt zwischen ihren Beinen. Der Orgasmus war nicht still. Es war ein Schrei, der sich mit etwas vermischte, das einem Schluchzen ähnelte, als wären Lust und Erleichterung dasselbe. Romina zitterte am ganzen Körper, die Augen geschlossen und die Hände am Rand der Liege verkrallt. Danielas Finger blieben in ihr, bewegten sich langsamer, zogen den Krampf hinaus, bis Romina ihre Handgelenke packte, weil sie nicht mehr konnte.
Sie blieb keuchend liegen, die Lider feucht. Daniela zog die Finger langsam heraus, steckte sie sich nacheinander in den Mund und leckte sie ab, während sie sie ansah.
—Mmm. Du schmeckst fantastisch.
Dann beugte sie sich über sie und küsste sie auf den Mund. Romina schmeckte sich selbst auf Danielas Zunge und das weckte statt Ekel etwas Neues in ihr. Sie erwiderte den Kuss. Vertiefte ihn. Fuhr mit einer Hand in Danielas Haare und zog sie mit einer eigenen, überraschend dringlichen Bewegung zu sich heran. Danielas Zunge fand ihre, und sie blieben so, küssten sich mit der ruhigen Verzweiflung von zwei Menschen, die schon lange genau das tun wollten.
Mit noch ungeschickten Fingern nach dem Adrenalinschub öffnete Romina Danielas Bikinioberteil und ließ es zu Boden fallen. Danielas Brüste hüpften frei, voll, mit den braunen, harten Brustwarzen auf sie gerichtet. Romina richtete sich halb auf und nahm sie in den Mund. Sie saugte gierig an einer Brustwarze, hungrig, fuhr mit der Zunge darüber, sog sie, bis sie noch härter und röter war, während sie mit der freien Hand die andere Brust knetete. Dann wechselte sie zur anderen Brustwarze, ohne die erste loszulassen. Daniela hielt ihren Kopf mit beiden Händen, lenkte sie, stieß kurze Seufzer aus, jedes Mal wenn Romina stärker saugte.
—So, Romi... so, saug sie mir —flüsterte Daniela—. Beiß mich.
Romina biss sie. Daniela stöhnte und zog an ihrem Haar. Sie rollten von der Liege auf den Kunstrasen, der den Pool umrahmte. Das raue Material an Rominas Rücken stand in Kontrast zur Weichheit von Danielas Körper auf ihrem. Daniela zog ihr das Höschen herunter —denn irgendwann war nur noch das an ihr geblieben—, trat es zur Seite und lag dann völlig nackt auf ihr, rittlings, die eingeölte Fotze nur Zentimeter von Rominas Bauch entfernt.
Romina packte sie an den Hüften, drehte sie und schob sich zwischen ihre Beine.
Sie hatte noch nie einer Frau die Fotze geleckt. Sie hatte nie ernsthaft darüber nachgedacht. Aber in diesem Moment, mit Daniela vor ihr mit gespreizten Beinen und der Sonne, die schräg auf ihre eingeölten Körper fiel, erschien ihr die Idee, es nicht zu tun, lächerlich. Da war Danielas Fotze, feucht glänzend, mit geschwollenen Lippen und der harten Klitoris, die zwischen dem gestutzten Haar hervortrat. Sie roch nach Sex und Sandelholz. Romina atmete tief ein und versank.
Sie begann mit einem langen Lecken von unten nach oben, sammelte die ganze angesammelte Feuchtigkeit mit flacher Zunge auf. Daniela stieß ein langes Stöhnen aus und grub ihre Fersen in Rominas Rücken. Romina wiederholte die Bewegung. Dann noch eine. Und noch eine. Jeder Leckschlag ging höher, tiefer, bis die Zungenspitze die Klitoris fand.
—Da, Romi... genau da, mein Schatz, beweg dich nicht von da weg.
Romina gehorchte. Sie begann langsam an ihrer Klitoris zu saugen und spürte, wie sie unter ihrer Zunge noch mehr anschwoll. Sie wechselte zwischen langen Bewegungen mit der flachen Zunge und kurzen Saugbewegungen, umschloss sie mit den Lippen, ließ sie einen Moment ruhen und kehrte dann zurück. Denn ihr eigener Körper war die Landkarte: dieselben Punkte, derselbe Druck, derselbe Rhythmus, den sie brauchte, wenn sie sich in der Dunkelheit ihres Zimmers allein anfasste.
Während sie sie leckte, hob sie eine Hand und schob Daniela zwei Finger in die Fotze. Daniela bog den Rücken durch und packte Rominas Kopf mit beiden Händen, drückte ihr Gesicht gegen ihre Fotze.
—Ja, ja, ja... schieb sie mir bis ganz rein, Romi, genau so, spür, wie du mich eng machst.
Romina spürte, wie sich die Wände von Danielas Fotze um ihre Finger herum zusammenzogen, heiß, nass, und sich bei jedem Stoß schlossen. Sie fickte sie mit den Fingern, während sie ihr die Klitoris mit dem Mund verschlang. Der Geschmack war stark, salzig, tief. Er ähnelte nichts, was Romina je gekostet hatte, und gleichzeitig war es genau das, wonach ihr Körper an diesem Nachmittag verlangte.
—Hör nicht auf... bitte, hör nicht auf —flehte Daniela mit gebrochener Stimme, hielt sich mit einer Hand am Beckenrand fest und vergrub die andere in Rominas Haar.
Romina hörte nicht auf. Sie steigerte das Tempo, spürte, wie sich Danielas Schenkel gegen ihre Wangen pressten, hörte die feuchten Geräusche ihrer Zunge und ihrer Finger, die sie gleichzeitig fickten. Sie nahm einen dritten Finger dazu. Daniela schrie auf und begann zu zittern.
—Ich komm, Romi, ich komm, ich komm...
Daniela kam mit einem Krampf, der durch ihren ganzen Körper lief, ihre Hüften schlugen gegen Rominas Gesicht, die Schenkel schlossen sich um ihren Kopf, ein scharfer Schrei, der im leeren Garten verlorenging. Romina spürte, wie sich die Fotze rhythmisch um ihre Finger zusammenzog, und leckte weiter, bis Daniela sie um Gnade bat.
Sie blieben einen Moment lang reglos. Romina hatte das Gesicht durchnässt und wischte es sich mit dem Handrücken ab, ohne den Blick von ihr zu nehmen. Daniela lachte, ein schlaffes, zufriedenes Lachen, und zog sie nach oben, um sie zu küssen. Sie küssten sich lange, teilten den Geschmack der anderen auf den Lippen.
—Schau an, was du gleich beim ersten Mal gelernt hast —murmelte Daniela gegen ihren Mund.
—Ich hatte eine gute Lehrerin.
Daniela manövrierte sie so, dass sie einander gegenüberlagen, seitlich auf dem Gras. Sie legte ein Bein über sie, und sie verschränkten die Beine wie eine Schere, bis ihre Fotzen direkt aneinanderlagen, nass, heiß, eingeölt, die eine gegen die andere. Die erste Berührung war elektrisierend. Romina stöhnte laut auf, und Daniela ebenfalls.
—Spürst du, wie meine Fotze sich an deine schmiegt? —murmelte Daniela.
—Ich spür’s... sie ist klatschnass.
—Nass von dir. Beweg dich gegen mich.
Sie begannen sich gemeinsam zu bewegen, fanden ein Hin und Her, halb Instinkt und halb Verzweiflung, drückten sich gegeneinander mit einer feuchten, beständigen Reibung. Romina konnte bei jedem Stoß Danielas geschwollene Klitoris an ihrer eigenen reiben fühlen, die Lippen beider Fotzen, wie sie aneinander entlangglitten, nass von Öl und Saft, heiß wie Glut.
Die Hüften wurden schneller. Romina klammerte sich an Danielas Taille, um sie noch fester gegen sich zu drücken, damit die Reibung tiefer wurde. Daniela tat dasselbe, grub ihr die Finger in den Arsch und gab den Rhythmus vor. Das Geräusch war obszön: das Schmatzen der nassen Fotzen, die aneinander rieben, die unkontrollierten Stöhner, der schwere Atem, der sich bei jedem Kuss mischte.
—Schneller —bat Romina mit gebrochener Stimme—. Schneller, Dani, ich komm gleich nochmal.
—Komm mit mir. Komm so, gegen meine Fotze.
Sie küssten sich zwischen den keuchenden Atemzügen, bissen sich auf die Lippen, stöhnten, ohne sich noch darum zu kümmern, es zu verbergen. Die Hüften prallten in immer verzweifelterem Rhythmus gegeneinander, die durchnässten Fotzen rieben sich mit einer zärtlichen Gewalt, die sie beide gleichzeitig an die Grenze brachte.
Der Orgasmus von Romina war tiefer als der erste. Er lief durch sie hindurch, von den Zehen bis in den Nacken, und raubte ihr den Atem. Sie spürte eine Kontraktion, die aus ihrer Fotze hochstieg und in ihrem Bauch und ihrer Brust explodierte. Sie schrie gegen Danielas Mund. Daniela folgte Sekunden später, grub ihr die Nägel in den Arsch, während sich ihr ganzer Körper anspannte und in einer Reihe langer Zuckungen plötzlich losließ, die beide noch zittern ließen, bis ihnen keine Kraft mehr blieb.
Sie sackten auf das Gras, übereinander, und atmeten dieselbe warme Luft. Daniela gab ihr einen Kuss auf die Stirn, einen auf die Lippen, einen auf den Hals. Romina umarmte sie fest und spürte, wie das Herz der anderen gegen ihre Brust pochte.
***
Sie gingen wortlos in den Pool. Das Wasser war kühl und entriss ihnen beiden einen Schrei. Daniela zog sie im Wasser an sich, legte die Beine um ihre Taille, küsste ihren Hals, biss ihr ins Ohrläppchen. Die Hände blieben nicht still: eine packte ihr unter Wasser eine Brust, die andere glitt über den Rücken bis zum Arsch. Romina lachte leise und ließ sich noch eine ganze Weile machen, sie trieben eng umschlungen dahin, während der Himmel über den Mauern orange wurde.
Als Romina sich anzog, um zu gehen, begleitete Daniela sie zur Tür, in ein Handtuch gewickelt, mit nassen Haaren und diesem trägen Lächeln von jemandem, der gerade exakt das bekommen hatte, was er wollte.
—Gehst du jetzt entspannter? —fragte sie und lehnte sich in den Türrahmen.
Romina sah sie an. Sie dachte an den Morgen, an das Geschrei, an den Kaffee auf ihrem Rock, an Federico und ihre Chefin und Martina, die sie anstrengend nannte. Das alles war immer noch da, wartete auf sie morgen. Aber in diesem Moment, mit weichem Körper, einer noch immer pochenden Fotze und Haut, die noch von Sonne und Daniela warm war, schien nichts davon so schlimm.
—Viel zu entspannt —sagte sie. Und ging zum ersten Mal seit Monaten lächelnd davon.

