Der Behandlungstisch der Kosmetikerin änderte alles
Sie hatte nur eine Routine-Enthaarung vor dem Urlaub gebucht. Was sie nicht erwartete: die Art, wie diese Frau sie hinter der Tür des Behandlungsraums ansehen würde.
Sie hatte nur eine Routine-Enthaarung vor dem Urlaub gebucht. Was sie nicht erwartete: die Art, wie diese Frau sie hinter der Tür des Behandlungsraums ansehen würde.
Renata strich mir die Bräunungslotion über die Brüste, als sie mich fragte, ob ich je eine Geliebte gehabt hätte. Ich wurde rot wie ein Kind. Ich sagte nein.
Jedes Mal, wenn sie an meinem Tisch vorbeikam, verlor ich den Faden. Ich ahnte nicht, dass nur ein einziger Patzer alles verraten würde, was ich für sie empfand.
Ein einziges Foto an der Wand des Studios genügte, damit der Professor begriff, dass er sie nie wieder bloß als Studentin ansehen konnte.
Ich kam in schwarzem Kleid und mit Haarklammern. Sie erwartete mich in roter Seide, mit einem Strassanhänger und einer Frage: Was erwartest du, dass ich dir biete?
Als ich mich an diesem Workshop neben sie setzte, ahnte ich nicht, dass diese traurige, diskrete Frau mir später nackt ins Ohr flüstern würde, sie habe nie etwas Vergleichbares gespürt.
Es brauchte nur einen Augenblick — ein rutschendes Handtuch, ihre nasse Haut im Balkonlicht — um zu wissen, dass ich sie nie wieder wie zuvor ansehen würde.
Der Badezimmerspiegel stand genau gegenüber den Etagenbetten. In jener Nacht entdeckte ich, warum meine Zimmergenossin ihn heimlich bewegt hatte.
Ich lernte sie in einer Lese-App kennen. Schwarzhaarig, groß, einschüchternd. Ich sagte Ja zu ihrer Dominanz, weil ich nie glaubte, dass sie mich zweimal ansehen würde.
Als Teenager schloss ich mich ein und stellte mir ihre Brüste und ihr pechschwarzes Haar vor. Dreißig Jahre später entfachte ihre Stimme am Telefon mich wieder wie damals.
Die Jalousie war halb unten und der Schlüssel drehte sich zweimal hinter mir. Ich kam ohne Ring und mit zwölf Jahren Schweigen auf der Zunge.
Sie sagte, sie würde spät kommen. Doch hinter der Badezimmertür wartete sie nackt zwischen Kerzen und Rosenwasser auf mich.
Was in jener Nacht zwischen Lorena und mir passiert war, durfte niemals jemand erfahren. Doch der Schrei von der anderen Seite der Wand machte mir klar, dass es schon zu spät war.
Es war zwei Uhr morgens, ich war gelangweilt und heiß, und ich ging ohne jede Erwartung in die Lobby des Spiels. Dann sah ich, wie ihr Avatar sich zu meinem neigte.
Renata beobachtete sie seit zwei Jahren durch die Bürokorridore. Eines Abends nach dem Zuschlag ließ sie endlich zu, dass aus der Berührung mehr wurde.
Als ihre Finger über dem Tisch die meinen berührten, wusste ich, dass ich in dieser Nacht etwas zurückbekommen würde, das meine Freundin mir seit Monaten nach und nach nehmen ließ.
Ich war ihre Assistentin. Wir arbeiteten zwölf Stunden am Tag. In jener Nacht, barfuß auf ihrem Sofa, sah sie mich an wie nie zuvor, und ich wusste, dass sich für immer etwas verändert hatte.
Als sie sich zum Abschied an der Tür zu mir beugte, suchten ihre Lippen meine, und alles, was ich jahrelang begraben hatte, erwachte schlagartig wieder.
Mein Körper stand seit einer Stunde in Flammen, während Rodrigo nicht zu Hause war. Als ich im Sexshop anrief, ahnte ich nicht, dass der Mitarbeiter kurz darauf vor meiner Tür stehen würde.
Ich hatte sie seit meinem zwanzigsten Lebensjahr begehrt. Fünf Jahre, eine Ehe und ein Kind später stand Elena vor meiner Tür.