Die High Heels, die mich in ihre Puppe verwandelten
Sie wählte mich, weil sie den Riss sah. Ich war ein gewöhnlicher, korrekter Mann, unsichtbar in der Menge irgendeiner Hotelbar. Doch meine Augen verrieten mich: Sie wanderten immer wieder zu den Schuhen der Frauen. Es war kein offenes Verlangen, sondern eine unterdrückte Neugier, verborgen unter einem geordneten und langweiligen Leben.
Madame Vinil erkannte mich sofort. Sie kam näher wie eine sorgfältig inszenierte Erscheinung: ein schwarzes Korsett aus glänzendem Latex, bis zum Wahnsinn eng geschnürt, Plateaustiefel, die mit hypnotischem Takt auf den Boden schlugen, lange, mit Mikrokr kristallen übersäte Handschuhe. Ihre Silhouette war ein entworfenes Übermaß: eine unmögliche Taille, die Haltung einer Königin. Das platinblonde Haar fiel ihr wie ein künstlicher Wasserfall herab, und ihre roten Lippen wirkten immer feucht, bereit, ein Urteil zu verkünden.
Sie beugte sich weit genug vor, dass ihr Parfüm – eine süßliche Mischung aus poliertem Latex und etwas Dunklerem – mich einhüllte. Sie streifte kaum merklich meine Schulter, als wäre sie versehentlich in meinen Raum eingedrungen. Und dort, direkt neben meinem Ohr, legte sie mit einer Stimme aus giftigem Samt den Samen.
—Pssst … sieh mich an. Dein ganzes Leben war nichts weiter als eine steife Verkleidung. Du spielst Stärke vor, du spielst Unerschütterlichkeit vor … aber das bist du nicht. Das Einzige, was an dir wahr ist, Liebling, das Einzige, was in dir schlägt, ist der Wunsch, meine Absätze bei deinem Gang zu spüren. Du wirst auf ihnen laufen, auch wenn du es leugnest. Und wenn du es tust, wird jeder Klick mir gehören.
Ihre behandschuhte Hand glitt unter den Tisch und landete direkt auf meiner Beule. Ohne Umschweife drückte sie meinen Schwanz durch die Hose hindurch, musterte mich wie jemand, der auf dem Markt eine Frucht wiegt. Ein ersticktes Keuchen entfuhr mir. Sie lächelte, ohne den Druck zu lösen, und rieb langsam ihre Handfläche über den Stoff, bis sie unter ihren Fingern das heiße Pochen meines hart werdenden Schwanzes spürte.
—Sieh dich an, Liebling. Du bist schon wegen mir feucht, und ich habe noch gar nichts getan. Dieser harte Schwanz ist die einzige Wahrheit deines Körpers. Und er gehört mir.
Sie führte die behandschuhten Finger an ihre Nase, sog den Geruch meiner durch den Stoff gefilterten Erregung ein und strich sie dann über meine halb geöffneten Lippen. Der chemische Geschmack des Latex traf mich wie ein Peitschenhieb.
—Lutsch sie ab. Übe, Puppe. Du wirst viel mehr als das lutschen, bevor ich mit dir fertig bin.
Ohne nachzudenken, gehorchte ich. Meine Zunge umkreiste die glänzenden Finger, während sie mich mit grausamer Belustigung betrachtete, und ich spürte, wie mein Schwanz in der Unterhose tropfte und den Stoff mit einem dicken Faden Präejakulat befeuchtete.
Der trockene Schlag ihrer Stiefel auf dem Boden war ein Erlass. Es war keine Laune, sondern ein Experiment, ein grausames Vergnügen. Sie wollte sehen, wie die Verleugnung zu Fieber wurde, wie das Alltägliche unter dem Gewicht eines Verlangens zusammenbrach, um das ich nicht gebeten hatte, dem ich nun aber nicht mehr widerstehen konnte.
Das war ihr Motiv: aus dem Verfall Schönheit zu erschaffen, einen gewöhnlichen Mann zu formen, bis er zu einer glänzenden Puppe wurde, zu einer Trophäe ihrer Macht.
***
Anfangs war es kaum mehr als eine gedankliche Berührung. Ich wollte Madame Vinil vergessen, sie als groteskes Übermaß irgendeiner gewöhnlichen Nacht abheften. Doch meine Augen begannen, mich zu verraten.
Auf der Straße wurde jede Frau in hohen Schuhen zu einem Magneten. Nicht die Frauen waren es: Es waren die Schuhe. Das trockene Klicken auf dem Pflaster, die unmögliche Kurve des Absatzes, die Plattform, die das Bein verlängerte. Jeder Laut drang wie ein heißer Schlag in meinen Schwanz. Ich sehe nur hin, das bedeutet nichts, sagte ich mir, doch die Beule zwischen meinen Schenkeln widerlegte jedes Wort.
In jener Nacht vor dem Bildschirm erlag ich, ohne es zu merken. Ich tippte „Frauen, die in High Heels laufen“. Das erste Video zog mich wie ein Zauber in seinen Bann: eine Nahaufnahme von Füßen auf durchsichtigen Plateaus. Die Bewegung war langsam, rhythmisch, hypnotisch. Mit einem Ruck zog ich mir die Hose herunter und packte meinen bereits mit Präejakulat durchnässten Schwanz. Ich begann heftig zu wichsen, drückte die Eichel, bis es schmerzte, und zog die Vorhaut im Takt jedes Klickens auf dem Bildschirm auf und ab. Der Orgasmus kam in einem brutalen Krampf: Dicke Spritzer Sperma besprenkelten meine Brust, meinen Bauch und meine Hand. Und mit jedem Schwall wuchs die Unruhe. Ich konnte nur noch kommen, wenn ich an Madame Vinils High Heels dachte, als wären sie zugleich Fetisch und Herrin. Ich führte die beschmierten Finger an meinen Mund und lutschte mein eigenes Sperma ab, ohne zu wissen, warum – nur weil eine innere Stimme mir zuflüsterte, dass sie es so gewollt hätte.
Die Nächte wurden zu einem Delirium. Ich träumte von endlosen Laufstegen, von Frauen, die in glänzenden Plateauschuhen defilierten. Doch nach und nach lösten sich die Silhouetten auf. Sie waren nicht mehr die Frauen. Sie waren ich. Mein Körper, meine in dieser unmöglichen Haltung angewinkelten Beine, während Madame Vinil neben mir ging und jeden Schritt mit dem Schnippen lackierter Fingernägel lenkte.
—Langsamer, Liebling. Lass jeden Klick dir die Seele rauben.
Im Traum ging sie in die Hocke, spreizte meine Beine und schob mir den Absatz zwischen die Schenkel, drückte das kalte Leder gegen meine geschwollenen Eier. Ich stöhnte wie eine Stute, der Schwanz zur Decke gerichtet, während sie lachte und den Druck verstärkte, bis ich allein durch die Berührung des Leders kam. Ich erwachte durchnässt, mit rasendem Puls, klebrigem Schritt vom warmen Sperma und feuchten, befleckten Laken.
***
Am zweiten Tag im Büro öffnete sich die Wunde noch weiter. Eine Frau ging in Stilettos und Plateauschuhen an mir vorbei. Das Geräusch auf dem Marmor war so obszön, dass mir der Atem stockte. Ich folgte ihr mit den Augen, mit meinem ganzen Körper. Der Druck unter meiner Hose wurde unerträglich: Mein Schwanz wurde schmerzhaft hart und zeichnete eine unmöglich zu verbergende Beule im Stoff ab. Mit zitternden Händen schloss ich mich im Bad ein und holte ihn heraus. Er war rot und pulsierte, die Eichel glänzte von klarer Flüssigkeit. Ich begann wie besessen zu masturbieren, biss mir auf die Lippen, um nicht zu schreien, während die Absätze in meinem Kopf wie Stöhnen widerhallten. In drei Stößen kam ich gegen meine eigene Faust und schoss dicke Strahlen Sperma gegen die Metalltür der Kabine. Keuchend blieb ich zurück, den Schwanz noch immer hart zwischen den Fingern, unfähig, satt zu werden.
Von da an wurde alles zu einem Filter. Zeitschriften, Schaufenster, ganze Internetseiten: Ich sah nur noch hohe Schuhe. Absätze wie Versprechen, Plateaus wie Altäre. Ich kam immer wieder, im Bad, im Bett, unter der Dusche, während das heiße Wasser auf meinen geröteten Schwanz fiel, und trotzdem wurde das Verlangen nie gestillt; vielmehr staute es sich an wie ein süßes Gift, das meine Eier bis zur Verzweiflung anschwellen ließ.
In der dritten Nacht wurde der Traum zur Verurteilung. Ich ging sicher, mit erlernter Eleganz, die Absätze gaben den Takt vor. Madame Vinil klatschte langsam, lachte und berauschte mich mit ihrem Parfüm.
—Das ist es … sieh dich an, Puppe. Jetzt gehörst du mir.
Sie näherte sich von hinten und schob ihre Hand zwischen meine Pobacken, suchte mit einem behandschuhten Finger nach meinem Arsch. Folgsam spreizte ich die Beine und spürte, wie der kalte Latex langsam in mich eindrang, bis ganz nach hinten, während mein Schwanz sich bewegte, ohne dass ich ihn berühren musste. Ich kam allein mit dem Finger in mir und verspritzte Sperma auf die schwarzen Plateaus.
Ich erwachte zitternd und verschwitzt, das Herz im Hals gefangen, die rechte Hand zwischen meinen eigenen Pobacken. Es klingelte. Ich öffnete die Tür, und das Schicksal erwartete mich in einem Pappkarton: meine ersten Plateauschuhe.
Madame Vinils Befehl war kein Flüstern mehr. Er war ein körperlicher Gegenstand. Und ich war verloren.
***
Das Paket wartete auf dem Boden wie ein versiegelter Altar. Beim Öffnen zitterten meine Hände. Die Luft füllte sich mit einem chemischen Geruch: frisch entfesseltes schwarzes Leder, eine Mischung aus Klebstoff, Lack und Versprechen. Der Duft drang wie ein obszönes Parfüm in meine Nase.
Ehrfürchtig nahm ich die High Heels heraus. Schwarz, glänzend, mit einem hohen, dünnen Absatz, der wie eine Waffe wirkte. Ich führte sie an mein Gesicht und sog daran, als wären sie verbotene Blumen. Der Geruch war dicht und berauschend. Ich drückte sie an meine Brust und schloss die Augen: Für einen Augenblick spürte ich Madame Vinils Umarmung durch sie hindurch.
Die Stimme ließ nicht lange auf sich warten.
—Das ist es, Liebling. Atme tief ein. Jedes Molekül gehört dir … oder besser gesagt, es gehört mir. Jetzt zieh dich aus. Ich will sie an deiner Haut sehen.
Ich riss mir die Kleidung vom Leib. Völlig nackt stand ich im Flur, der Schwanz bereits halb erigiert nach vorn gerichtet, die Eier vor Erregung zusammengezogen. Ich packte einen der High Heels, führte ihn an meinen Schwanz und rieb das glänzende Leder über die Eichel. Das kalte, weiche Gefühl entlockte mir ein langes Stöhnen. Ich begann, mich mit dem Schuh zu masturbieren, ließ die Spitze des Absatzes über die gesamte Länge meines Schwanzes gleiten, umhüllte mich mit dem Leder und beschmutzte es mit Fäden von Präejakulat.
—Nein, Puppe. Komm noch nicht. Zieh sie zuerst an.
Zitternd schlüpfte ich hinein. Die Passform war exakt, als hätten sie immer auf meine Füße gewartet. Der erzwungene Fußbogen krümmte meinen Rücken und zwang meine Hüften, sich zu bewegen. Die Haltung gehörte nicht mir: Sie gehörte ihr. Ich spürte, wie die veränderte Haltung meine Schenkel anspannte und meinen Arsch nach hinten drückte, obszön angeboten, während mein Schwanz zwischen meinen Beinen zuckte.
—Sieh dich an … jetzt gehst du wie ich.
Ich ging zum Spiegel im Flur. Das Spiegelbild lähmte mich. Auf den High Heels war mein Körper ein anderer: größer, schlanker, weiblicher. Die Linie meiner Beine zog sich wie ein Versprechen in die Länge. Der Schwanz hing hart und rot zwischen meinen Schenkeln und tropfte Präejakulat, das in dicken Tropfen auf das Parkett fiel. Mit offenem Mund betrachtete ich mich und spürte, wie etwas in mir zerbrach und sich zugleich zusammenfügte.
Die Hitze war unerträglich. Ich begann, vor dem Spiegel zu gehen, mit kurzen, unbeholfenen Schritten, und hörte das Klicken auf dem Holz. Jeder Schritt entlockte mir ein Stöhnen. Ich packte meinen Schwanz und begann, mich beim Anblick meines Spiegelbilds zu wichsen, die andere Hand gegen den Spiegel gestützt, den Arsch angespannt, die High Heels gaben den Takt vor. Das Spiegelbild zeigte mir ein obszönes Geschöpf: halb Mann, halb Puppe, mit steifem Schwanz zwischen schwarzen Plateaus.
—Spürst du es, Liebling? Du bist nicht mehr du selbst. Du bist meiner. Komm für den Spiegel. Markiere ihn mit deinem Sperma.
Mit einem unterdrückten Schrei kam ich. Dicke Strahlen Sperma schossen gegen den Spiegel, glitten langsam über mein eigenes Spiegelbild und bedeckten das Bild meines verwandelten Körpers mit einem weißen, klebrigen Schleier. Keuchend und zitternd blieb ich auf den High Heels stehen, der Schwanz tropfte noch die letzten Fäden meines Safts auf das Parkett. Das Echo des Klickens vibrierte noch immer wie ein Mantra in meinen Ohren.
—Leck es ab. Alles. Ich will sehen, wie du den Spiegel mit der Zunge sauber machst.
Ohne nachzudenken, gehorchte ich. Ich näherte mich auf Zehenspitzen in den High Heels, streckte die Zunge heraus und begann, mein eigenes Sperma vom Glas zu lecken, jeden Tropfen zu schlucken, während Madame Vinils Stimme in meinem Kopf lachte.
***
Die Nacht war ein Theater ohne Vorhang. Kaum schloss ich die Augen, stand ich bereits auf einer unsichtbaren Bühne. Meine Beine glänzten unter Lichtern, von denen ich nicht wusste, woher sie kamen, doch jeder Lichtblitz erhellte dasselbe: die High Heels. Schwarz, himmelhoch, grausam. Sie waren mein Körper und meine Verurteilung.
Madame Vinil saß am Bühnenrand, die Beine übereinandergeschlagen, und beobachtete mich gelassen. Der Glanz ihres Latex schien wie lebendige Haut zu pulsieren. Mit jedem Klick meiner High Heels auf dem Boden lächelte sie mehr.
—Langsamer, Liebling. Lass mich hören, wie dein Gang stöhnt. Und spreiz beim Gehen die Beine. Ich will sehen, wie dein Schwanz wie ein Pendel schwingt.
Ich gehorchte. Das Echo jedes Schrittes vermischte sich mit meinem eigenen Keuchen, meins und doch fremd, als käme das Vergnügen aus einem anderen Mund. Die Spannung der Plateaus zog sich nach oben: feste Schenkel, weiter geöffnete Hüften, vorgestreckte Brust. Nackt bis auf die High Heels ging ich umher, der steife Schwanz schlug bei jedem Schritt gegen meinen Bauch, und ein unsichtbares Publikum applaudierte mit dunklem Atmen.
Plötzlich spürte ich unsichtbare Hände, die über meine Beine strichen, die Rundung meiner Waden liebkosten, bis zu den Schenkeln hinaufwanderten und meine Pobacken drückten. Ein unsichtbarer Mund schloss sich um meine Eichel und begann langsam und tief zu saugen, als zöge er mir durch den Schwanz die Seele heraus. Eine andere Zunge leckte meine Eier, und Finger bahnten sich ihren Weg in meinen Arsch und drangen widerstandslos in mich ein. Ich stöhnte wie eine läufige Hündin, von Geisterhänden gehalten, den Schwanz in einer gesichtslosen Kehle versenkt.
Madame Vinil klatschte langsam und stieg von ihrem Thron. Sie kam näher, fasste mich am Kinn und schob mir zwei behandschuhte Finger in den Mund, bis ich würgen musste.
—Lutsch, Puppe. Übe. Du wirst für mich viele Schwänze blasen, bevor es vorbei ist.
Ich spürte, wie ein unsichtbarer Schwanz von hinten in mich eindrang, hart und dick, und bis ganz nach hinten stieß. Mein Schrei blieb in Madame Vinils Fingern gefangen. Sie stießen gewaltsam in mich, während der Geistermund vor mir weiter meinen Schwanz blies. Ich war zwischen zwei Vergnügungen gefangen, von Unsichtbaren gepfählt, die mich unter dem Lächeln meiner Herrin wie eine Stoffpuppe benutzten.
—Sieh dich an … jetzt bist du ein Spektakel. Komm, Liebling. Komm, während sie dich ficken.
Der Höhepunkt kam in Wellen, als würde mein ganzer Körper über die High Heels zerfließen, die mich trugen. Ich spürte, wie der unsichtbare Schwanz in meinem Arsch abspritzte, heiße Schübe in mich ergoss, bis ich überlief, während ich selbst in den Geistermund ejakulierte, von Krämpfen zusammengekrümmt. Ich brach auf Händen und Knien zusammen, fremdes Sperma rann über meine Schenkel, mein eigenes tropfte aus den Mundwinkeln eines Mundes, der nicht mehr da war. Ich lachte und stöhnte zugleich, unter dem Lachen Madame Vinils, das sich mit unsichtbarem Applaus vermischte.
Keuchend erwachte ich, durchnässt, das Herz in einem glühenden Schwindel gefangen, die Laken befleckt und der Arsch pulsierend, als hätte etwas Wirkliches mich durchbohrt.
***
Der nächste Tag war ohne sie unerträglich. Kaum war ich aufgestanden, zog ich die High Heels an, als würde ich ein lebenswichtiges Organ befestigen. Sie waren kein Accessoire: Sie waren ein Bedürfnis. Den ganzen Vormittag lief ich nackt durch die Wohnung, der Schwanz schwang bei jedem Schritt zwischen meinen Beinen, und ich spürte, wie jedes Klicken auf dem Boden mir Ruhe gab und zugleich meinen Schwanz verhärtete. Als ich sie zum Duschen ausziehen musste, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass ich auf Zehenspitzen ging und die Fersen nicht aufsetzen konnte.
Ich kann nicht … ich will nicht … ich brauche sie.
Der Befehl kam wie ein sanfter Donnerschlag.
—Du weißt nicht mehr, wie man ohne meine High Heels lebt.
Unter dem heißen Wasserstrahl packte ich meinen Schwanz und begann langsam zu masturbieren, gegen die Fliesen gelehnt, und stellte mir das Klicken der High Heels auf dem Badezimmermarmor vor. Ich kam gegen die Wand und sah zu, wie die Spermastrahlen über die Fliesen rannen und mit dem Wasser verschwanden. Nicht einmal das befriedigte mich.
Der Nachmittag trieb mich in den grausamsten Widerspruch. Ich hatte etwas Dringendes vergessen, etwas, das mich zum Hinausgehen zwang. Im Spiegel betrachtete ich mich in Straßenkleidung, die schwarzen High Heels glänzten unter dem Hosenbein. Die Angst erdrückte mich: Was, wenn jemand hinsah? Was, wenn sie das Klicken auf dem Gehweg hörten?
Ich schämte mich, Schweiß rann mir über den Rücken. Doch als ich sie auszog, um es mit normalen Schuhen zu versuchen, weigerten sich meine Füße, die Fersen aufzusetzen. Ich ging wie ein Gespenst auf Zehenspitzen, lächerlich, gedemütigt. Ein Schritt in High Heels war ein Geständnis. Ein Schritt barfuß war unmöglich. Ich saß fest.
Madame Vinil lachte sinnlich und grausam in mein Ohr.
—Die Welt muss dich hören, Puppe. Jeder Klick deiner High Heels ist ein Schrei dessen, was du bereits bist. Und zieh keine Unterhose an. Ich will, dass du mit freiem Schwanz hinausgehst, der bei jedem Schritt an der Naht deiner Hose reibt. Jeder Klick soll dich härter machen.
Ich gehorchte. Ich ließ die Unterwäsche in der Schublade und spürte sofort die raue Reibung des Stoffes an meiner nackten Eichel. Mit Tränen in den Augen öffnete ich die Tür. Das hohle Geräusch meiner Schritte auf der Straße vermischte sich mit der Hitze meiner Scham und der ständigen Reibung, die meinen Schwanz unter der Hose anschwellen ließ. Und dennoch brachte mich jeder Klick auch zum Lächeln.
***
Die Straße war eine Qual. Jeder Klick der High Heels auf dem Pflaster klang wie ein Schrei, den nur ich hörte. Ich blickte zum Boden und wünschte, niemand würde mich bemerken. Doch Blicke kommen immer. Und jeder Schritt rieb meinen Schwanz schmerzhaft an der Innenseite der Hose und ließ die Beule immer obszöner hervortreten.
Zuerst war da eine ältere Frau, die beim Vorübergehen den Blick senkte und bei meinen Füßen stehen blieb. Sie sagte nichts, runzelte jedoch die Stirn und drückte ihre Handtasche an die Brust, als wäre sie auf etwas Anstößiges gestoßen. Die Röte brannte in meinem Gesicht, und mein Schwanz zuckte unter dem Stoff wie unter einem brutalen Peitschenhieb.
—So, Liebling – flüsterte Madame Vinil aus meinem Schädel. – Lass sie dich beurteilen. Jede hochgezogene Augenbraue ist ein heimlicher Applaus. Spürst du, wie dein Schwanz wegen ihrer Verachtung hart wird? Du bist eine Schlampe der Scham.
Ich ging weiter, jeden Schritt unsicherer. Im Laden an der Ecke kicherten ein paar Jugendliche leise und blickten auf ihre Handys. Ich verstand die Worte nicht, wusste aber, dass sie über mich sprachen. Die Hitze stieg vom Magen bis in den Hals: eine Mischung aus Scham und unerträglicher Erregung. Ich spürte, wie ein dicker Tropfen Präejakulat austrat und den Stoff meiner Hose befeuchtete, einen dunklen Fleck auf der Beule zeichnete.
—Beweg die Hüften, Puppe. Bring sie noch mehr zum Lachen. Ihre Lachanfälle sollen deine Musik sein.
Ich gehorchte. Das Wiegen wurde ausgeprägter, weiblicher. Und das Echo des Gelächters vermischte sich mit dem Klicken der High Heels, bis es zu einem Mantra wurde. Mit jeder Bewegung rieb sich mein Schwanz an der inneren Naht, und ich musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht mitten auf dem Gehweg zu stöhnen.
Jedes Lachen stach wie ein Dorn in mich. Doch Madame Vinil verwandelte es in eine Liebkosung.
—Lass sie lachen, Liebling. Ihr Spott ist deine Krone. Jede Demütigung macht dich schöner. Mehr zur Schlampe.
Im schmalen Gang des Supermarkts streifte mich jemand im Vorübergehen. Ein großer Mann blickte auf meine Füße hinab und hielt dann mit einem halben Lächeln meinen Blick fest, bevor er weiterging. Dieses halbe Lächeln durchbohrte mich wie ein Dolch: reine Demütigung. Und zugleich eine flüssige Hitze in meinem Bauch. Ich spürte, wie mein Schwanz vollständig hart wurde und sich obszön unter der Hose abzeichnete, während ein weiterer dicker Tropfen Präejakulat austrat.
—Das ist es, Liebling. Jeder männliche Blick ist ein unsichtbarer Finger. Jedes Lächeln eine Erinnerung daran, was du bist. Dieser Mann hätte dich auf der Stelle gefickt, wenn du ihn darum gebeten hättest. Und du hättest ihn zwischen den Regalen auf den Knien geblasen.
Ich bemerkte, dass ich zwischen den Regalen lautlos keuchte, der Schwanz wütend gegen den Stoff pochte. Ich konnte nicht denken, nur gehen. Jeder Absatzklick war ein Schlag in meinem Schwanz, jede Reibung des Stoffes an der nackten Eichel ein Lusthieb, der mich taumeln ließ. Die Scham brachte mich zum Schwitzen; die Erregung krümmte mich. Plötzlich spürte ich, dass der Punkt ohne Wiederkehr näher kam: Ich würde hier zwischen den Regalen kommen, ohne mich auch nur zu berühren.
—Flieh nicht vor den Blicken. Sie sind deine Nahrung. Du bist ein Spektakel, ob du willst oder nicht. Komm, Puppe. Komm in die Hose wie die Hure, die du bist. Jetzt.
Ich stützte mich gegen ein Regal und biss die Zähne zusammen. Ein brutaler Krampf erschütterte mein Becken, und ich kam in die Hose, ohne mich zu berühren. Ich spürte, wie das heiße Sperma den Stoff durchnässte und an der Innenseite meines Schenkels hinunterlief. Ich erstickte ein Stöhnen an meinem Arm. Als ich den Blick hob, sah mich eine Kassiererin aus dem Augenwinkel an, die Stirn gerunzelt, während der Fleck sichtbar auf meiner Kleidung größer wurde.
Ich verließ den Laden und trug die Einkaufstaschen, die High Heels hallten lauter als je zuvor, die Hose klebte an meinem schlaffen, noch klebrigen Schwanz. Der Widerspruch war unerträglich: Jeder Blick verbrannte mich, jeder Klick erregte mich. Ich wusste nicht, ob ich vor Scham weinen oder vor Lust lachen sollte. Und da begriff ich, dass es keinen Unterschied mehr gab.
***
Mit zitternden Händen kam ich zu Hause an. Kaum hatte ich die Tür geschlossen, wurde die Stille unerträglich. Das Echo der High Heels vibrierte noch wie ein Stromstoß in meinem Körper. Jeder Blick auf der Straße, jedes unterdrückte Lachen, jede hochgezogene Augenbraue brannte unter meiner Haut.
Ich riss mir die befleckte Hose herunter und stand nackt da, bis auf die High Heels. Mein Schwanz wurde trotz des gerade erst erlebten Orgasmus bereits wieder hart. Ich stellte die Schuhe auf den Boden, wo sie im künstlichen Licht glänzten, und kniete mich vor ihnen nieder wie vor einem Altar. Das schwarze Leder roch stärker als je zuvor, eine Mischung aus Schweiß und chemischem Parfüm. Schon die einfache Berührung meiner Finger mit der Oberfläche genügte, um das Fieber zu entfachen.
Die Stimme kam sofort, feucht, unvermeidlich.
—Los, Puppe. Gib ihnen, was sie brauchen. Pack sie mit beiden Händen und reib deinen Schwanz daran. Beschmutze sie.
Ich gehorchte. Ich presste die beiden High Heels zusammen und klemmte meinen Schwanz dazwischen, umhüllte ihn mit dem kalten Leder. Ich begann, die Schuhe zu ficken, schob die Hüften nach vorn und zog die Eichel über die glänzende Oberfläche. Unkontrolliert entkamen mir Stöhner, hoch und beinahe weiblich. Bei jedem Stoß stockte mir der Atem.
—Schneller. Fick sie, als wären sie meine Fotze. Als wären sie mein Mund. Zeig mir, wie gehorsam du bist.
Ich wurde schneller, den Arsch angespannt, die Schenkel fest, die High Heels gegen meinen Schwanz gedrückt. Mein Körper bog sich, als wäre er besessen, und in einem langen Krampf markierte ich sie mit meiner glänzenden Scham. Dicke Spermastrahlen fielen auf das Leder, liefen über die hohen Absätze, füllten das Innere der Schuhe und tropften über die Plateaus auf den Boden. Kaum war ich fertig, kam der Befehl, klar und grausam.
—Säubere sie. Mit deiner Zunge. Lass keinen Tropfen übrig.
Ich ging auf Hände und Knie, den Arsch nach oben gestreckt, und begann, die High Heels abzulecken. Mit der Zunge fuhr ich über jeden Zentimeter des Leders, schluckte mein eigenes Sperma und saugte das Innere des Schuhs aus, in dem sich mein Saft gesammelt hatte. Der metallische Geschmack vermischte sich mit dem des Leders. Ich erschauerte bis zum Zittern. Und das Schlimmste: Die Lust wuchs erneut, unterworfen und gehorsam. Ich spürte, wie mein Schwanz wieder hart wurde, während ich meinen eigenen Samen und den der Träume, die ich noch nicht erlebt hatte, in meinem Mund sammelte.
Erschöpft ließ ich mich aufs Bett fallen, die High Heels noch feucht neben mir, der gerötete, klebrige Schwanz an meinem Bauch. Ich schloss die Augen, und der Schlaf fiel wie ein Vorhang.
***
Die Bühne lag im Dunkeln, nur spärlich von pinkfarbenen Neonstrahlern erhellt. Madame Vinil erwartete mich auf einem Thron, die platinblonde Perücke leuchtete wie eine künstliche Flamme. Sie trug ein fuchsiafarbenes Latexkorsett und neonpinke Plateaustiefel, die unmöglich wirkten und dazu geschaffen waren, angebetet zu werden.
—Auf die Knie, Puppe – befahl sie.
Widerstandslos fiel ich hin. Meine Lippen suchten das glänzende Vinyl der Stiefel ab und fuhren über jeden Zentimeter, als wären sie profane Hostien. Der chemische Geschmack des Latex und das Neonleuchten vermischten sich mit meinem abgehackten Atem. Ich leckte die runde Spitze, dann den Rist, glitt am Schaft bis zum Knie hinauf und wieder hinunter und hinterließ eine feuchte Spur Speichel auf dem rosafarbenen Glanz.
—Höher, Liebling. Leck an meinem Schenkel hinauf.
Ich gehorchte. Mit der Zunge kletterte ich am Latex ihres Schenkels hinauf und spürte darunter den festen Muskel, bis ich an den Rand gelangte, an dem das Korsett schloss. Sie spreizte die Beine und zeigte mir, dass sie darunter nichts trug: nur eine rasierte, feuchte Fotze, umrahmt von fuchsiafarbenem Latex.
—Leck. Zeig mir, wie sehr du mich begehrst.
Ich vergrub das Gesicht zwischen ihren Schenkeln und begann verzweifelt, ihre Fotze zu lecken. Meine Zunge fuhr über jede Falte, drang in ihren nassen Eingang, glitt zur Klitoris hinauf und saugte hungrig daran. Sie packte mich am Haar und drückte mich gegen ihr Geschlecht, rieb mein Gesicht an Latex und Haut, während sie mit grausamem Lachen stöhnte.
—So, Puppe. Lern zu lecken. Lern zu dienen. Dieser Mund gehört nicht mehr dir.
Sie schob mir einen Stiefel zwischen die Beine und drückte die Spitze gegen meine Eier, entlockte mir ein ersticktes Stöhnen gegen ihre Fotze. Ich leckte weiter, mein harter Schwanz tropfte auf die Bühne, während ihr Absatz meine Hoden bis an die Grenze des Schmerzes presste.
—Fass dich an. Tu es, während du meine Fotze leckst. Du hörst nicht auf, bis du dich für mich geleert hast.
Meine Hände gehorchten. Ich packte meinen Schwanz und begann heftig zu wichsen, ohne aufzuhören, sie zu lecken, während sich meine Stöhner mit ihren und mit dem feuchten Echo der Zunge auf dem Latex vermischten. Sie kam in einem langen Krampf auf meinem Gesicht, durchnässte meinen Mund mit ihrem heißen Saft, und ich explodierte zugleich und schoss Spermastrahlen auf den Bühnenboden. Die Welt verschwand: Es gab nur noch sie, ihre glänzenden Stiefel, ihre pulsierende Fotze und meinen unter ihrer Kontrolle zitternden Körper.
—Das ist es, Liebling … jeder Tropfen gehört mir. Jetzt sammle ihn auf. Mit der Zunge. Vom Boden.
Ich kroch über die Plateaus der Bühne und leckte mein eigenes Sperma vom schwarzen Boden, während das Echo ihres Lachens grausam und triumphierend in die Länge gezogen wurde.
Ich erwachte mit brennendem Herzen, die Füße tasteten blind nach den High Heels, der Schwanz bereits erigiert gegen das durchnässte Laken. Und ich begriff, dass der Traum nicht geendet hatte: Er war zu meinem wachen Leben geworden.
***
Das Echo der High Heels verstummte nie wieder. Jeder Schritt war eine Erinnerung, jeder Blick auf der Straße ein unsichtbarer Applaus. Doch Madame Vinil gibt sich nie mit einer einzigen Obsession zufrieden.
Im Halbdunkel meines Zimmers senkte sich ihre Stimme erneut herab, sanft und gefährlich, während ich mich langsam auf den befleckten Laken wichste, die High Heels trug und den wieder steifen Schwanz zwischen den Fingern hielt.
—Du gehst bereits wie eine Puppe. Du kommst schon für mich, ohne dass dich jemand berührt. Sag mir jetzt … was soll deine nächste Verwandlung sein? Werden deine bemalten Lippen einen fremden Schwanz umschließen? Werden deine Pobacken geöffnet darauf warten, gefickt zu werden? Wirst du lernen, Sperma zu schlucken, so wie du gelernt hast, meine High Heels abzulecken?
Die Frage blieb wie ein unbeantworteter Befehl in der Luft hängen. Würden es meine Lippen sein, meine Kleidung, meine Stimme, mein Name, mein Arsch? Madame Vinil lächelte geduldig, wissend, dass die Antwort längst im Klicken jedes meiner Schritte und in dem klebrigen Schwall geschrieben stand, der in diesem Augenblick erneut ihren Namen auf meinen Bauch setzte.




