Die Party, auf der mich endlich jemand entjungferte
Ich hatte mich schon tausendmal vor dem Spiegel in meinem Zimmer zurechtgemacht, doch in jener Nacht wartete zum ersten Mal jemand auf mich – auf der anderen Seite der Tür.
Ich hatte mich schon tausendmal vor dem Spiegel in meinem Zimmer zurechtgemacht, doch in jener Nacht wartete zum ersten Mal jemand auf mich – auf der anderen Seite der Tür.
Ich wachte mit den Absätzen noch an den Füßen auf und mit einer Stimme im Ohr, die mir zuflüsterte, dass es kein Zurück mehr gab: Jeden Tag würde ich ein wenig mehr Lola und ein wenig weniger ich sein.
Ich ging nicht, um Lust zu finden. Ich ging, um ein vergrabenes Verlangen zu erinnern: weiche Haut, Kurven, begehrt werden. Und sie gab mir mit einem französischen Flüstern die Erlaubnis.
Ich ging zu ihm nach Hause, damit er meinen Partner in Ruhe lässt. Ich ging von dort mit dem Wissen, dass ich am Sonntag wiederkommen würde – und am nächsten, und an allen danach.
Ich nahm das Spiel nur für eine Nacht an: ein Kleid, eine Perücke und ein Name, der nicht meiner war. Nie hätte ich gedacht, dass das Mädchen im Spiegel mich ansehen würde, als hätte es auf mich gewartet.
Er war siebenundzwanzig, hatte eine Freundin und ein geordnetes Leben. Dann sah ihn jener Nachbar im Bus an, als wüsste er etwas, das Tobías noch nicht zu benennen wagte.
Ich dachte, wir würden nur zu dritt essen gehen. Doch meine Cousine hatte ihre Freunde eingeladen, und in dieser Nacht fand ich heraus, wie weit ich ging, um ihrem Freund zu gefallen.
Das Meer spuckte mich auf das Deck einer Yacht aus, auf der nicht ein einziger Mann an Bord war. Als ich zum zweiten Mal aufwachte, trug ich bereits ihr Kleid und verstand nicht, warum ich mich von ihnen lenken ließ.
Du warfst mir deine noch warmen Höschen zu und lächeltest. »Zieh sie an und warte auf mich«, sagtest du. Zwei Stunden später kniete ich immer noch da und zählte die Minuten bis zu deiner Rückkehr.