Das Freitagsessen, das bei drei Männern endete
Sie kam die Treppe hinunter in einem schwarzen Kleid, das sie kaum bedeckte, und die beiden Gäste begriffen, dass dieses Abendessen anders werden würde als jedes andere.
Sie kam die Treppe hinunter in einem schwarzen Kleid, das sie kaum bedeckte, und die beiden Gäste begriffen, dass dieses Abendessen anders werden würde als jedes andere.
Ich komme mit dem kürzesten Rock, den ich habe, und hohen Absätzen. Sie sitzen schon auf dem Sofa und warten mit bereiten Händen auf mich. Und ich, nervös, setze mich genau in die Mitte.
Damián folgte mir ins Wasser, um mir ganz nah auf den Arsch zu sehen. Was als Spiel mit Lachen begann, endete damit, dass beide Paare in seiner Wohnung landeten.
Wir kamen nervös an, unter dem Vorwand, ein paar Drinks zu trinken. Eine halbe Stunde später waren wir zu viert nackt im Pool, und niemand dachte mehr ans frühe Gehen.
Ich stürmte hinauf, um sie wegen des Lärms zu schelten, doch als ich die Tür öffnete und sie so sah, war ich es, dem plötzlich jede Stimme und jeder Wille fehlten.
Marcos stellte die Flasche auf die Theke und sagte laut, was die beiden seit Tagen verschwiegen hatten. Der Barkeeper tat so, als hörte er nichts.
Als sie aus dem Bad kam, mit der Kleidung, die ich auf das Bett gelegt hatte, wusste ich, dass sie an diesem Nachmittag jeden Befehl widerspruchslos befolgen würde.
Sie kam nur vorbei, um mir ein paar Papiere zu bringen. Als sie sich aufs Sofa setzte und die Beine überschlug, wusste ich, dass das Problem meines war, nicht ihres.
Als Rafael befahl, ich solle meine Bluse ausziehen, bewegte sich keiner der beiden Männer im Raum. Niemand protestierte. Niemand sah weg. Genau das sollte ich wissen.
Wir gingen zu sechst in Rosas Bar. Um drei Uhr morgens waren wir noch immer dieselben Sechs bei Valeria, aber niemand hatte mehr Kleidung an.
Marcos sagte es in jenem Café ohne Umschweife: Er wollte alles hinter sich lassen, um mit Valeria zusammen zu sein. Was in der Nacht geschehen war, war zu real, um es zu leugnen.
Meine Mutter probierte drei Outfits vor mir an und ließ vor der Wahl die Frage nach dem schwarzen Tanga fallen, als wäre das das Normalste der Welt.
Ich wichste mir bei dem Gedanken an sie, als sie die Tür ohne Ankündigung aufstieß, frisch geduscht und kein einziges Stück Stoff am Leib. Was danach geschah, sollte man nicht erzählen.
Ich reiste allein auf der Suche nach Tempeln und landete auf einer Terrasse über dem Fluss, umringt von Händen, die nicht meine waren, und Mündern, die genau wussten, wo sie mich fanden.
In jener Nacht nahm Valeria meinen Kopf in ihre Hände und führte ihn genau dorthin, wohin ich seit Monaten nicht zu blicken gewagt hatte.
Rodrigo sagte es unverblümt in einer Nacht, als ich glaubte, ich würde nur schlafen gehen. Seine Stimme war ruhig, fast zu ruhig für das, worum er mich bat.
Fast zwei Wochen lang hatte ich sie alle gemieden. Ich wollte, dass sie an diesem Wochenende mit ordentlich angestauter Lust ankamen. Am Freitag nach Feierabend hatte ich alles geplant.
Diesen Abend in dem gemieteten Haus in Búzios, mit drei Typen und einer halbleeren Flasche Wodka, gestand Camila, dass die Scham bis morgen warten konnte.
Als Marco ihr sagte, dass er eine Überraschung für sie habe, wählte Carmela ihr grünes Kleid. Dass sie Diego mit seinen dunklen Augen auf sich gerichtet finden würde, erwartete sie nicht.
Als ich in der Wohnung ankam, erwartete ich nur Fotos. Ich wusste nicht, dass dort zwei Brüder mit einem ganz anderen Vorschlag auf mich warteten.