Was zwischen meiner Cousine und mir im Pool erwachte
Sie schwamm auf mich zu, ohne den Blick abzuwenden, und im warmen Abendwasser begriff ich, dass das Gefühl aus unserer Kindheit nie ganz verschwunden war.
Sie schwamm auf mich zu, ohne den Blick abzuwenden, und im warmen Abendwasser begriff ich, dass das Gefühl aus unserer Kindheit nie ganz verschwunden war.
Ich gab ihm vor seiner Mutter zwei Küsschen und beschloss, ihm unbemerkt so weit zu folgen, wie wir beide an diesem Morgen eigentlich nie gehen wollten.
Ich glaubte, allein zu sein. Ich ließ die Badezimmertür offen, schloss die Augen und sagte ihren Namen laut, ohne zu ahnen, dass sie schon zurück war.
Ich dachte, ein paar verkaufte Fotos wären harmlos. Doch in jener Nacht entdeckte ich am Telefon, wie sehr ich meinen Freund begehrte.
Allein im Bad, draußen der Regen und die Wohnung leer, fand ich zum ersten Mal etwas, wonach ich monatelang gesucht hatte, ohne zu wissen, wie ich danach suchen sollte.
Die Absätze brachten mich um und die Perücke juckte, aber als mich dieser Mann vom anderen Ende des Raums ansah, wusste ich: Die Nacht hatte gerade erst begonnen.
Als ich mich einen Moment ans Fenster stellte, um Luft zu holen, sah ich sie im Pool. Nackt, küssend, völlig losgelöst von der Welt. Da wusste ich, dass dieses Jahr ganz anders werden würde.