Die gebrochene Königin in der Kerkerkammer der Bruderschaft
Der Weg in den Keller war ein stilles Geleit zerbrochener Willen. Vera ging mit der Schwere dessen, der den Krieg bereits gewonnen hat, ihre Stiefel hallten mit einer Autorität über den Erdboden des Reviers, die keine Worte brauchte. Hinter ihr klimperte die Kette, die Nadia und Tobías zusammenhielt, in einem metallischen Rhythmus, ständige Mahnung an alles, was sie verloren hatten.
Nadia hielt trotz der Demütigung den Kopf hell wie eine Glut in der Dunkelheit. Ihr jagender Verstand arbeitete auf Hochtouren, analysierte jeden Winkel, jeden möglichen Schmerz und versuchte, eine psychologische Mauer hochzuziehen, die sie vor dem Beschützen würde, was bevorstand. Sie wusste, dass Vera nicht wie die Wachen war: Die Rothaarige genoss den technischen Prozess der Zerstörung.
Als sie die Schwelle überschritten, wurde die Luft schwer, gesättigt von altem Leder, Maschinenöl und abgestandenem Schweiß. Nadia regte sich nicht, als sie die Szene sah. Die Wände waren mit einer fast chirurgischen Sammlung von Peitschen, Glasfaserpeitschen und Stahlknebeln behängt, die im gelblichen Licht einer einzigen Lampe glänzten. Das Zentrum des Raums beherrschte ein Bock aus massivem Holz, dessen Maserung von jahrelangem Gebrauch dunkel geworden war. Das war keine Folterkammer zum Bestrafen, sondern zum Auslöschen von Identitäten.
Ohne ein Wort packte Vera sie am Hals und zwang sie gegen das kalte Holz des Bocks. Mit mechanischer Effizienz fixierte sie sie: die Handgelenke in Eisenfesseln gefangen, der Hals im oberen Schaft eingespannt, der Kopf gezwungen, nach unten zu schauen. Dann verankerte sie ihre Füße an den Halterungen und spannte ihren Körper so weit, dass jede Sehne gegen die Dehnung protestierte. Mit einem trockenen Ruck riss sie den Stoff weg, der ihren Hintern bedeckte, und ließ Arsch und Muschi vollständig frei, ausgestellt, die Pobacken durch die Haltung des Bocks selbst auseinandergezogen.
—Ich wusste immer, dass du in meinen Händen landen würdest, Brünettte —flüsterte Vera und brach die Stille mit einer Stimme voller professioneller Genugtuung—. Königinnen fallen immer. Und ich liebe es, die Stücke aufzusammeln. Schau dir diesen schönen Arsch an, so schön eng. Schade drum, ihn zu zerbrechen.
Nadia, das Gesicht gegen das Holz gepresst, drehte den Kopf gerade weit genug, um ihr einen Blick reinen Hasses zuzuwerfen.
—Mach, was du tun musst —spuckte sie, mit einem letzten Aufleuchten der Jägerin in ihren Pupillen.
Vera lachte trocken und setzte ihr ohne Vorwarnung einen starren Lederknebel ein, zog die Riemen so fest an, dass der Kiefer knackte.
—Du weißt, dass ich Schreie hasse. Unprofessionell —urteilte sie und verschwand zwischen den Schatten hinter ihrer Beute.
Nadia schloss die Augen und bereitete sich auf das Feuer der Peitsche vor. Sekunden vergingen. Die Stille war vollkommen, gebrochen nur vom wild schlagenden Herz in ihrer Brust. Schweiß lief ihr den Rücken hinab, doch der Hieb kam nicht. Die Erwartung begann schmerzhafter zu werden als der Schmerz selbst. Plötzlich hörte sie unsichere Schritte, die über den Boden schleiften.
Vera erschien wieder in ihrem Blickfeld, aber sie trug keine Waffe. Sie führte Tobías an der Leine.
Der Mann war ein Häufchen Elend. Sein vom Prügeln durch Darko geschwollenes und blaues Gesicht war das Bild der Niederlage selbst. Tobías, der einst seine Seele aus reiner Hingabe an Nadia verkauft hatte, starrte nun mit halb toten Lämmeraugen auf den Boden. Vera hielt ihn direkt vor dem Bock an und zwang ihn, die völlige Wehrlosigkeit seiner früheren Herrin mitzuerleben.
—Scheißhund, sag mir, wer hier das Sagen hat —bellte sie und riss an der Kette mit einer Gewalt, die ihm die Wirbel knacken ließ.
Tobías hob langsam den Blick. Er sah Nadia an, gefangen und geknebelt, und dann Vera. In seinem vom Trauma zersplitterten Geist ereignete sich eine dunkle Offenbarung: Loyalität war keine Bindung, sondern ein Instinkt für den, der die Peitsche schwang. In den Augen der Rothaarigen sah er dieselbe absolute Bosheit wie in Darko, eine Naturgewalt, gegen die man nicht ankommen konnte.
—Sie… Sie haben das Sagen —flüsterte er, die Stimme gebrochen von völliger Unterwerfung.
Er hatte die Wahrheit des Reviers erkannt: Wer die Leine hält, hat recht. Nadia stieß hinter dem Knebel einen dumpfen Schrei der Wut aus. Ihren letzten Verbündeten zu sehen, wie er eine andere als Herrin anerkannte, war ein tieferer Schlag als jede Spur auf der Haut. Es war das Ende ihres kleinen Machtuniversums. Vera lächelte, streichelte Tobías den Kopf, als wäre er ein gezähmtes Tier, während ihre Augen sich in Nadias nacktem Rücken festfraßen.
***
Die Atmosphäre wurde elektrisch. Vera verpasste Tobías mit einer brusken Bewegung eine Ohrfeige, die trocken gegen die Blechwände klatschte. Ohne ihm Zeit zur Erholung zu geben, packte sie ihn an den Haaren und zwang ihn, seine gedemütigten Augen in die kalten Pupillen der Domina zu bohren.
—Ich bin deine Herrin, und das ist das Einzige, was dein winziges Gehirn verarbeiten muss —zischte sie—. Der Rest deiner Existenz ist Lärm.
Sie warf ihn mit völliger Verachtung gegen den kalten Beton. Tobías schlug auf dem Boden auf, aber es gab keinen Protest.
—Leck meine Füße, Abschaum —befahl sie.
In diesem Moment brach und verhärtete sich zugleich etwas in ihm. Unter der Kälte seines Keuschheitskäfigs spürte er einen Schub gewaltsamer Erregung: Er liebte das Gewicht von Veras Macht über sich. Mit einer Hingabe, die fast religiös war, begann er, das Leder ihrer Stiefel zu lecken und zu küssen, sich mit erbärmlicher Hast an ihrer Haut emporzuarbeiten. In seinem Kopf war Vera nun die Sonne, um die sich sein ganzes Leben drehte. Gebrochen und ruiniert sehnte er sich nur noch nach einer harten Hand, die ihn wie den Abfall behandelte, für den er sich hielt.
Nadia spürte aus der Unbeweglichkeit des Bocks heraus einen perversen Stich von Stolz. Trotz allem analysierte sie Tobías mit klinischem Blick: Ihre monatelange Arbeit hatte ihn zum perfekten Sklaven gemacht. Sie hatte Ton so formbar geformt, dass er nun einer anderen Herrin mit derselben Intensität diente. Perfekt, dachte sie, auch wenn die Ironie, gefangen zu sein, während ihre Schöpfung aufblühte, ihr den Mund bitter machte.
Vera entfernte sich gleichgültig zu einem Metalltisch, auf dem ein schwarzer Lederkoffer lag. Sie zog eine mit bernsteinfarbener Flüssigkeit gefüllte Spritze heraus und stieß ohne Vorwarnung die Nadel in Tobías’ Arm.
—Damit der Motor bei tausend Umdrehungen läuft —murmelte sie. Gleich darauf holte sie einen kleinen goldenen Schlüssel hervor und entriegelte den Keuschheitskäfig, der mit einem endgültigen Klingen zu Boden fiel.
Tobías’ Schwanz, wochenlang unter Stahl gepresst, sprang geschwollen, rot und pochend hervor. Die Droge raste wie flüssiges Feuer durch seine Adern, erweiterte seine Pupillen und machte seinen Atem zu einem animalischen Keuchen. Das Glied wurde in Sekunden hart wie eine Stange und glänzte bereits von der eigenen Vorflüssigkeit. Vera deutete mit der Spitze ihrer Peitsche darauf und lächelte.
—Schau dir das an, Hund. Schau, was für einen Schwanz du bekommst, wenn ich dich lasse. Der Schwanz gehört nicht mehr dir, er gehört mir. Und heute leihe ich dir ein Loch, damit du ihn benutzen kannst.
Sie drehte die Peitsche und zeigte auf Nadias entblößten Arsch.
—Ich will, dass du sie fickst —befahl sie mit administrativer Kälte—. Ich will sehen, wie du dieser Dummen den Arsch zerreißt. Steck ihn bis zu den Eiern rein, ohne Gleitmittel, ohne Gnade. Es ist Zeit, dass sie begreift, dass hier ihr Leben für immer endet.
Tobías zögerte einen Moment. Tief in seiner Psyche blieb noch ein Rest von Respekt, oder vielleicht von Schrecken, für die Frau, die ihn zuerst besessen hatte. Er sah Nadia mit Zweifel an. Die Antwort kam in Form eines trockenen Schlages gegen die Kinnlade.
—Mach es, Hund! —brüllte die Domina—. Fick sie, als wäre sie die Schlampe, die sie ist.
Er sah sie erneut an. Sie so zu sehen, reduziert auf einen unbeweglich gefesselten Körper, den Kopf eingeklemmt, die Pobacken gespreizt und das rosige Loch wegen der Spannung des Bocks zur Decke gerichtet, ließ seine Männlichkeit mit einer Gewalt reagieren, die ihn erschreckte. Er wusste nicht, ob es die Chemie in seinem Blut war oder die Verwirklichung einer verbotenen Fantasie: seine frühere Herrin zu entweihen, ein Traum, der nur wenige Tage zuvor unmöglich erschienen war. Er stand zitternd auf, den Schwanz nach vorn wie eine Lanze gerichtet, und stellte sich hinter sie. Er packte ihre Hüften mit beiden Händen, grub die Finger ins Fleisch und spreizte mit den Daumen ihren Arsch, um gut zu sehen, was er gleich einweihen würde.
Unter dem Schweiß weiteten sich Nadias Augen. Zum ersten Mal durchdrang Panik ihre Rüstung aus Kälte. Dieses Territorium hatte niemand je beansprucht: ein letzter Bastion ihrer körperlichen Integrität. Ihr Arsch war jungfräulich. Die Wärme von Tobías’ erregtem Körper zu spüren, den Geruch von Schweiß und Droge, die pochende Eichel, die zwischen ihren Pobacken glitt und das Loch suchte, wühlte ihr die Eingeweide um. Dennoch biss sie hinter dem Knebel die Zähne zusammen. Halt durch, befahl sie sich selbst. Wenn sie irgendwann ihre Freiheit zurückerobern wollte, musste sie die Zerstörung ihres eigenen Fleisches überleben.
***
Die Luft sättigte sich mit einem elektrischen Summen. Tobías, vom Drogenrausch getrieben, spuckte auf Nadias Rosette und rieb die Spitze seines Schwanzes am kleinen, zusammengezogenen Ring. Sie spannte jeden Muskel an und versuchte, die letzte Tür ihrer Würde zu schließen, indem sie den Schließmuskel mit aller Kraft zusammenpresste. Aber er drückte, legte das Gewicht seines Körpers hinein, und die Eichel begann, den Eingang gewaltsam zu erzwingen. Sie spürte, wie das Fleisch Millimeter für Millimeter nachgab, ein brennender Druck, der sie von innen zu zerreißen schien. Die Krone des Schwanzes passierte den Ring mit einem feuchten Schnalzen und drang mit einem Ruck ein. Ein dumpfer, qualvoller Schrei blieb im Leder des Knebels gefangen, während er sich mit einem bestialischen Stoß bis zu den Eiern in sie versenkte und sie so heftig gegen das Holz prallen ließ, dass sie schmerzlich aufschlug.
—So, Hund —feuerte Vera von der Seite an, die Peitsche über der eigenen Schulter abgelegt—. Tief rein. Dass sie jeden Zentimeter spürt. Dass es ihr bis in die Eingeweide geht.
Tobías gehorchte wie ein gedopter Automat. Er zog den Schwanz fast bis zum Rand zurück, sodass das glänzende, aufgespreizte Loch Nadias um die Eichel herum zu sehen war, und stieß dann mit einem trockenen Hieb erneut hinein. Nadias Pobacken klatschten bei jedem Stoß gegen die Hüften des Mannes und erzeugten ein fleischiges Geräusch, das in dem Keller widerhallte. Sie keuchte, sabberte um den Knebel herum, während Tränen der Wut ihr übers Gesicht liefen. Der Schmerz stieg in Wellen ihre Wirbelsäule hinauf: Es war, als würde ein heißes Eisen bei jedem Stoß ihren Darm aufreißen.
—Schau, wie die kleine Königin weint —spottete Vera, trat näher und packte ihr Kinn—. Dir läuft die verdammte Wimperntusche der Hure weg. Und das Schlimmste fehlt dir noch. Spürst du den Schwanz im Arsch, Nadia? Es ist dein treuer Hund, der dich auseinandernimmt. Deine Kreatur. Dein Meisterwerk. Bist du nicht stolz?
In diesem Moment maximaler Verletzlichkeit erschien Vera vor ihr, eine metallisch schnurrende Rasiermaschine in der Hand.
—Du bist nichts mehr, Nadia. Nur noch eine Hündin. Und meine Hündinnen laufen rasiert —urteilte sie.
Ohne die geringste Feinheit ließ sie die Klingen in ihre Stirn fahren. Die dunklen Strähnen, die immer den Rahmen ihrer kalten und berechnenden Schönheit gebildet hatten, begannen auf den schmutzigen Boden zu regnen und sich mit Schweiß und Staub zu vermischen. Nadia schüttelte verzweifelt den Kopf, ein instinktiver Versuch, das letzte Stück Identität zu retten, das ihr geblieben war, aber der Schaft hielt sie fest. Jeder Zug der Maschine war eine Erinnerung daran, dass ihr Status für immer ausgelöscht wurde.
Tobías, von alldem ungerührt, stieß brutal in sie hinein. Er packte ihre Taille, um besseren Halt zu haben, und änderte den Rhythmus, bohrte ihr den Schwanz nun mit kurzen, schnellen Stößen in den Arsch, die sie schmerzhaft gegen das Holz knarren ließen. Nadias Geist war ein Strudel der Qual: der brennende Schmerz des vergewaltigten Arsches mischte sich mit der Demütigung, den Schädel kahl werden zu fühlen, mit dem Ekel, das obszöne Gluckern ihres eigenen, durchbohrten Körpers zu hören. Ihr Wille schrie ihr zu, durchzuhalten, aber der Körper begann sie zu verraten. Die Droge machte Tobías nicht nur widerstandsfähiger; die Stöße waren so rhythmisch und tief, dass sie von innen an ihren Wänden rieben, und dieses ständige Reiben strahlte eine verräterische Wärme in ihre Muschi. Mit Horror spürte sie, wie ihre Vulva feucht wurde, wie die Lippen anschwollen, wie der Kitzler zwischen ihren gespreizten Beinen pochte. Der anfängliche Schmerz begann sich in unfreiwillige Erregung zu verwandeln. Ihre Schreie, zuvor reines Leiden, färbten sich in heisere Stöhner, die einen erzwungenen Höhepunkt verrieten. Bereits lief ihr ein transparenter Faden an der Innenseite des Oberschenkels hinab.
—Schau dir das an —murmelte Vera, strich zwei Finger durch ihre triefende Muschi und hielt sie ihr ins Gesicht, glänzend—. Du sifst, Schlampe. Dir gefällt es, wenn man dir den Arsch zerreißt. Du bist eine verklemmte Schlampe, Nadia. Eine beschissene Schlampe, die auf hart tut, während sie nass wird wie eine Hure.
Als sie sie fertig rasiert hatte, schaltete sie die Maschine aus und betrachtete verächtlich die blutunterlaufene Kopfhaut und die wegen des ungewollten Lustgefühls verdrehten Augen. Mit einer trockenen Bewegung zog sie die Fernbedienung des Halsbands heraus und drückte den Knopf.
Ein Hochspannungsstoß lief Nadia die Wirbelsäule hinab, bog ihren Körper mit einer Gewalt, die ihre Fesseln fast sprengte. Die Lust verdampfte augenblicklich, ersetzt durch den Geruch verbrannten Fleisches und einen Schrei reiner Qual. Alle ihre Muskeln krampften sich zusammen und pressten ihren Arsch so fest um Tobías’ Schwanz, dass der Mann wie ein Tier aufstöhnte.
—Niemand hat dir erlaubt, es zu genießen, Hündin —zischte Vera und verpasste ihr eine Ohrfeige, die ihr den Kopf herumriss—. Wie erbärmlich du aussiehst, mit einem Schwanz im Arsch und der Muschi am Siffen. Du erinnerst mich so sehr an deine Schwester…
Nadia, vom Schock zitternd, hob den Blick mit verschwommenen Augen. Sie dachte an Carla, die hochmütige Frau, die sie nur wenige Stunden zuvor den Keller hatte verlassen sehen.
—Aber keine Sorge, dich erwartet ein weniger… endgültiges Schicksal —fuhr die Rothaarige mit grausamem Spott fort—. Deine Schwester spürt bestimmt schon die Umarmung der Maske. Wenn sie in diese Dunkelheit eintritt, kommt sie nie wieder heraus. Sie verliert sogar die Erinnerung an ihren eigenen Namen.
Eisige Kälte füllte ihren Magen. Sie wusste genau, was die von Adrián entworfene Maske der sensorischen Ausschaltung bedeutete: Tod bei lebendigem Leib, das Begraben der Seele in einem weiter atmenden Körper. Wenn Carla das erleiden sollte, wäre die Linie offiziell ausgelöscht.
—Du hingegen hast körperliches Potenzial —sagte Vera und fuhr mit der Peitsche über ihren Körper, während Tobías sich hinter ihr weiter bewegte, jetzt mit langsameren, aber tieferen, fast methodischen Stößen—. Gute Titten. Guter Arsch, auch wenn er dir nach dieser Nacht etwas schlaff bleiben wird. Du wirst mein Gaul sein. Du wirst lernen, einen Wagen zu ziehen, auf das Peitschenknallen zu hören, die Beine zu spreizen, jedes Mal wenn dir ein Kerl hinten reingeht, und zu vergessen, dass du je Hände für etwas anderes hattest als Kriechen.
Der Hass in Nadias Augen mischte sich mit echter Angst. Umgeben von ihrem eigenen abgeschnittenen Haar, mit dem Schwanz ihres ehemaligen Sklaven, der ihren Arsch durchbohrte, mit der geschwollenen und tropfenden Muschi gegen ihren Willen und unter dem Schatten der Rothaarigen begriff sie, dass ihr Fall keinen Grund hatte. Ihre einzige Hoffnung war, dass ihr Verstand stark genug war, nicht wie der ihrer Schwester zu zerbrechen.
***
Die Luft wurde drückend, erfüllt vom metallischen Geruch von Blut und dem Gestank nach Sex. Tobías, an die Grenze vom Rausch der Entweihung seiner früheren Herrin getrieben, beschleunigte das Tempo. Er krallte sich in ihre Hüften, stieß bis seine Eier gegen Nadias nasse Muschi klatschten, und atmete wie ein Tier. Er spürte, wie sich seine Hoden anspannten, wie der Druck von unten hochstieg. Vera merkte es und lächelte.
—Los, Hund. Füll ihr den Arsch. Lad ihr deine ganze Milch rein. Dass sie merkt, wie es ist, wenn ein Kerl in ihr steckt.
Mit einem letzten Stoß, der die Struktur des Bocks knacken ließ, spannte sich Tobías von oben bis unten. Der Schwanz schwoll in Nadia an, pochte und begann, Schwall um Schwall heißen Samens gegen die Wände ihres Darms zu spritzen. Sie stieß einen Schrei aus, der den letzten Rest ihrer Fassung zerriss, als sie die invasive Wärme spürte, die sie innen füllte, Welle um Welle. Tobías bewegte sich noch lange Sekunden weiter, presste sich in sie hinein, bis er sich schwer atmend gegen ihren Nacken auf den Rücken fallen ließ. Als er sich schließlich zurückzog, kam der Schwanz mit einem feuchten Geräusch heraus, und ein dicker Faden Samen ergoss sich aus Nadias offenem Arsch, lief ihr über das Perineum und tropfte auf den Boden. Die Spur der Gewalt war unübersehbar: die rote, geschwollene Rosette, die sich nicht ganz schließen konnte, spuckte weiter das Sperma des Mannes aus.
Vera gab ein kurzes Zeichen, damit er sich vor das Gesicht der Brünetten stellte. Mit einer brusken Bewegung löste sie den Knebel, ließ ihr den Mund frei, auch wenn ihre Lippen vom Schock zitterten. Ein Faden Speichel hing ihr vom Mundwinkel.
—Leck es ab —befahl sie, die Stimme zu einer Peitsche aus Verachtung geworden—. Mit der Zunge. Alles. Jeden Tropfen. Und danach schluckst du es.
Nadia bohrte die Augen in den schlaffen, schmutzigen Schwanz des Mannes, den sie selbst darauf trainiert hatte, ein unterwürfiger Hund zu sein, und der nun die höchste Demütigung von ihr verlangte. Die Eichel glänzte, vermischt mit Samen, Speichel und Rückständen ihres eigenen Arsches. Der Geruch ließ ihr den Magen hochkommen. In einem letzten Akt des Widerstands presste sie die Zähne zusammen und schloss die Lippen, den Blick aus Eisen auf die Domina gerichtet. Vera ließ sich nicht beeindrucken; im Gegenteil, ein räuberisches Lächeln zog ihren Mund. Sie bewegte sich gemächlich hinter ihre Beute, während sie eine geflochtene Lederpeitsche entrollte.
—Wenn sie den Mund aufmacht, steckst du ihn ihr bis in den Hals —wies sie Tobías an—. Dass sie sich daran verschluckt.
Dann begann der Sturm. Der erste Hieb zerriss auf Nadias Rücken, hob sofort eine Schwellung hervor. Sie presste die Kiefer so fest zusammen, dass das Zahnfleisch zu bluten begann, und verweigerte Vera das Vergnügen ihrer Kapitulation. Heiße Tränen zogen über ihre Wangen, aber ihr Schweigen war ihre einzige Waffe. Die Rothaarige genoss die Herausforderung: Jeder Schlag war präziser, technischer, suchte die Punkte, an denen der Schmerz am schärfsten war. Ein Hieb kreuzte über die linke Brustwarze. Ein anderer riss eine rote Linie über die Pobacken. Noch einer grub sich zwischen die Schenkel und streifte ihre geschwollene Muschi.
Die Strafe eskalierte, bis ein meisterhafter Schlag ihre Rippen umschloss. Die Luft verließ ihre Lungen und ein unwillkürlicher Schrei entwich ihrer Kehle. In diesem Mikromoment der Schwäche öffnete Nadia den Mund, um Luft zu holen, und Tobías stopfte ihr aus reinem Gehorsam seinen schmutzigen Schwanz bis zum Anschlag hinein. Die Eichel schlug gegen ihr Zäpfchen. Der Geschmack von Samen, vermischt mit dem bitteren Rest ihres eigenen Arschs, explodierte auf ihrer Zunge. Sie spürte, wie sich ihr Hals in einem Würgereiz zusammenzog, wie Speichel in Strömen aus den Mundwinkeln schoss, wie ihre Nase sich beim Kampf mit Schleim füllte. Tobías, die Hand an ihrem kahlen Nacken, hielt sie fest und bewegte sich in ihrem Mund vor und zurück, fickte ihr das Gesicht mit kurzen Stößen.
Der Ekel war der Auslöser. Aus reinem Reflex, mit der Wut eines eingekesselten Raubtiers, schloss Nadia den Kiefer mit hydraulischer Kraft. Ihre Zähne versanken im weichen Fleisch der Vorhaut und der Mann stieß einen Schrei aus, der durch den ganzen Keller hallte. Er versuchte zurückzuweichen, rang, zerrte den Kopf nach hinten, aber sie hatte ihn am Schwanz verankert, bereit, ihn abzureißen, wenn sie nur ein Gramm Stolz zurückbekam. Sie spürte den kupfernen Geschmack von Blut, der ihren Mund überflutete.
—Dumme Kuh! —brüllte Vera und verlor für einen Augenblick ihre professionelle Ruhe.
Die Rothaarige holte zu einem trockenen, wuchtigen Schlag direkt in den Bauch aus. Der Treffer war so präzise, dass er eine heftige Kontraktion auslöste und sie zwang, ihre Beute loszulassen. Tobías nutzte die Gelegenheit, sich zu befreien, und fiel am Boden wälzend hin, die blutige Leiste haltend und schluchzend wie ein Kind.
—Schwuler Scheißkerl… wenn du mir diesen Schwanz nochmal in den Mund steckst, reiße ich ihn dir mit einem Biss ab und schlucke ihn runter —brüllte Nadia, die Stimme heiser und von wildem Stolz erfüllt, Blut und Sperma auf den Beton spuckend.
Vera wartete nicht. Sie verpasste ihr eine Ohrfeige, so gewaltsam, dass ihr Kopf gegen den Schaft schlug. Als sie den Blick wiederfand, sahen ihre von Hämatomen umrahmten Augen und ohne Haarrahmen die Rothaarige mit so tiefer Verachtung an, dass die Luft zu erfrieren schien. Sie war geschoren, verletzt, mit zerstörtem und tropfendem Arsch und besiegt, doch ihr Geist blieb ein Schlachtfeld, das Vera noch nicht vollständig erobert hatte.
***
Mit einer technischen Kälte, die an Unmenschlichkeit grenzte, nahm Vera einen Stahlringknebel. Sie hielt ihr die Nase zu, zwang sie, den Mund zum Atmen zu öffnen, und in diesem Sekundenbruchteil der Erstickung schob sie ihr den Metallring zwischen die Zähne und blockierte den Kiefer in einer dauerhaften, demütigenden Öffnung. Nadias Zunge blieb exponiert, ein rosafarbener Lappen für alle sichtbar, unfähig den Speichel zurückzuhalten, der ihr nun in dicken Fäden auf die Brust lief.
—Aufstehen, nutzloses Stück —bellte sie Tobías an, der sich noch immer wand—. Lass dich sauberlecken. Er ist jetzt dein Herr, Nadia.
Dann begann sie, ihre neue Lastbestie auszurüsten. Sie spreizte ihr die Pobacken und setzte einen riesigen schwarzen Plug ein, mit einem dichten Pferdeschwanz am Ende. Nadias Rosette, bereits von Tobías zerfetzt, dehnte sich mit einem feuchten Schnalzen um die dicke Basis des Plugs. Ein ersticktes Stöhnen entwich ihrem offenen Mund. Der Stahlgürtel versiegelte ihren Schritt, drückte die Basis des Plugs fest, damit er nicht rutschte, und presste zugleich die Lippen ihrer Muschi zusammen. Gezackte Klammern bissen in ihre entzündeten Brustwarzen und rissen ihr einen Krampf heraus; sie waren mit Fäden an kleine Glöckchen verbunden, die bei jedem Zittern klimperten. Zuletzt zog man ihr steife Hufstiefel an: Als sie aufstand, war Nadia gezwungen, ihr ganzes Gewicht auf den Zehenspitzen zu tragen, der Pferdeschwanz hing ihr aus dem Arsch und schwang bei jeder Bewegung zwischen den Schenkeln.
—Halt sie fest —befahl sie.
Tobías hielt sie mit von Adrenalin verstärkter Kraft, während Vera die Riegel des Bocks löste. Nadia versuchte zu kämpfen, aber ihre Arme wurden in einen Fixator gezwungen, der Handgelenke und Ellbogen zusammenband und die Brust freilegte, die Titten zur Decke gerichtet. Schließlich nahm die Rothaarige den Ringknebel heraus und ersetzte ihn durch ein Zaumzeug mit Metallgebiss.
Der Horror materialisierte sich, als sie sie über metallene Rohre, die am Gürtel verankert waren, und Nylonriemen, die ihre Schultern umschlossen, an einen schweren Ziehwagen spannte. Die mächtige Jägerin war nun ein Zugtier.
—Hü! —schrie Vera, stieg auf den Wagen und ließ die Peitsche über ihre bereits gezeichneten Pobacken knallen.
Nadia, am Boden versunken, weinte lautlos hinter dem Metallgebiss. Sie konnte nicht atmen; das Zaumzeug erschwerte jeden Atemzug. Beim dritten Knall setzte sich der Überlebensinstinkt über den Schmerz hinweg. Im Wissen, dass die Rothaarige nicht aufhören würde, bis sie ihren Körper oder ihren Geist gebrochen hatte, verwendete sie auch den letzten Rest Kraft in ihren Beinen. Die Hufstiefel kratzten über den Beton. Der Wagen setzte sich Zentimeter für Zentimeter in Bewegung, die Schultern blutend unter den Riemen. Eine massive elektrische Entladung schoss aus dem Halsband und ließ sie erneut zusammenbrechen.
—Hü! —brüllte Vera erneut und knallte die Peitsche neben ihren Ohren.
Um eine Frau wie Nadia zu zähmen, musste man zuerst die Architektur ihres körperlichen Stolzes demolieren. Es gab keine Ruhe, keinen Waffenstillstand, kein Schweigen. Nur das Gewicht des Wagens, den Schmerz der Hufe und den unerbittlichen Rhythmus einer Herrin, die nichts als totale Unterwerfung akzeptierte. In Schweiß und Tränen gebadet, begann Nadia unruhig zu traben. Mit jedem Schritt bewegte sich der Plug in ihrem Arsch und rieb an den bereits wundgescheuerten Wänden, und die Klammern an ihren Brustwarzen schüttelten sich und klimperten wie ein obszöner Windspiel.
***
Zwei endlose Stunden lang schrumpfte ihre Welt auf das Klappern der Stiefel über dem Boden, das demütigende Klingeln der Glöckchen und das Peitschenknallen, das sie jedes Mal daran erinnerte, wenn der Wagen zu schwer wurde, dass sie keine Person mehr war. Stolz ist ein Brennstoff, der versiegt, wenn der Körper bricht.
Am Ende der Strecke führte Vera sie in einen zweiten, schmaleren Kellerraum mit Reihen von Stahlkäfigen, die so gebaut waren, dass der Insasse sich niemals ganz aufrichten konnte. Sie klinkte den Wagen aus, zog den Pferdeschwanz mit einer einzigen Bewegung heraus — der Plug kam mit einem feuchten Schnalzen heraus und ließ Nadias Rosette gähnen, unfähig, sich zu schließen — und sperrte sie ein, ohne sie anzusehen.
—Fick sie so viel du willst. Sie gehört ganz dir, Hund —urteilte sie, bevor sie das Gitter mit einem metallischen Krachen schloss, das das Schicksal der beiden für diese Nacht besiegelte.
Nadia, noch immer mit dem Zaumzeug, versuchte einen Fluch zu formen, doch aus ihrer Kehle kam nur ein ersticktes Knurren. Bevor sie das Gleichgewicht auf ihren Hufstiefeln wiederfand, spürte sie den Aufprall von Tobías’ Körper gegen sich. Der Mann warf sie mit einer Gewalt zu Boden, die ihr den letzten Atem raubte. Er drückte ihr ein Knie in den Rücken, um sie zu fixieren, und spreizte ihre Beine mit einem Ruck.
—Wein, so viel du willst, ich werde nicht aufhören —zischte er ihr ins Ohr, mit einem Groll, den sie nicht wiedererkannte.
In seinem Kopf hatte sich das Bild von Nadia als Göttin oder Herrin aufgelöst und war ersetzt worden durch die einer Kreatur, die jedes Gramm ihres Leidens verdiente. Es gab keinen Respekt mehr, nur noch den Hunger, eine Schuld an Demütigung einzutreiben, die er für Gerechtigkeit hielt. Der Schwanz, erneut hart durch die Droge, die ihm noch durch die Adern lief, suchte blind Nadias Muschi und drang mit einem Stoß hinein. Nadia schrie durch das Gebiss. Es war das erste Mal seit Jahren, dass ihr von vorn ein Mann eindrang, und das ausgerechnet im schlimmsten Moment, mit bereits geschundenen, empfindlichen Innenwänden. Tobías bewegte sich auf ihr wie ein Tier, stieß ihr mit brutalem, blindem Rhythmus in die Muschi, drückte ihr die Titten gegen den kalten Boden, biss in ihren kahlen Nacken. Als er sich in dieser Nacht zum zweiten Mal in ihr ergoss, hielt er nur einen Augenblick inne, um den tropfenden Schwanz herauszuziehen und ihn erneut zum zerstörten Arsch zu führen. Er glitt mit obszöner Leichtigkeit hinein, über die Reste des dort noch austretenden Spermas, und begann von vorn.
Die Nacht verwandelte sich in einen endlosen Kreislauf aus Schmerz und Keuchen. Muschi, Arsch, Mund, Muschi, Arsch, Mund. Tobías gab ihr keine Pause: Er benutzte sie wie ein Spielzeug, das er sein ganzes Leben lang hatte einweihen wollen. Er spritzte ihr ins Gesicht, fickte sie, während sie weinte, stellte sie auf alle viere und ritt sie wie ein Hund eine läufige Hündin, packte ihre Hüften und zog sie nach hinten, um ihn bis ganz tief hineinzurammen. Jede Ladung, die er in ihr abließ, war eine weitere Unterschrift unter ihren neuen Status. Als der erste graue Lichtstreifen durch die Ritzen drang, brach Tobías in einer Ecke des Käfigs zusammen, den Schwanz noch halb hart und von Flüssigkeit glänzend, und fiel in einen schweren, tierischen Schlaf.
Nadia blieb allein zurück, zusammengekauert in Embryonalstellung auf einer warmen Pfütze aus Sperma und Speichel. Endlich überliefen ihre Tränen die Lider und benetzten das kalte Metall des Gebisses. Sie war geschoren, verletzt, von allen Löchern benutzt und von eben dem Mann eingesperrt, den sie geglaubt hatte gezähmt zu haben. Ihre Muschi brannte. Der Arsch, nicht fähig, sich ganz zu schließen, spuckte weiter weiße Fäden aus, die an ihren Oberschenkeln abkühlten. Während die Stille nur von den Schnarchern ihres Peinigers gebrochen wurde, wiederholte sich eine quälende Frage in ihrem Kopf: Wie konnte es sein, dass die Jägerin die am meisten gedemütigte Beute von allen geworden war?
***
Das grelle Morgenlicht brachte keine Hoffnung, sondern die Rückkehr des Albtraums. Nadia erwachte mit taubem Körper und zersplitterter Seele und spürte erneut Tobías’ Eindringen, der sie schon wieder von hinten nahm. Er war mit hartem Schwanz aufgewacht und hatte ihn ihr ohne jede Erklärung in den Arsch gesteckt, ausnutzend, dass sie noch offen und glitschig war. Es gab keinen Kampf mehr; die extreme Erschöpfung und eine verräterische Welle von Endorphinen ließen sie aufgeben. Unter den Gurten, die sie noch immer fixierten, reagierte ihr Körper mit einer biologischen Unterwerfung, die sie beschämte: Sie spürte, wie ihre Muschi sich trotz des Ekels wieder befeuchtete, wie sich die verletzten Brustwarzen gegen den Boden spannten, wie ihr bei jedem Stoß ein animalisches Luststöhnen entfuhr, sehr gegen ihren Willen. Diese tierische Fülle, diese passive Annahme, von dem Mann, der sie die ganze Nacht geschwängert hatte, bis ganz nach innen gefickt zu werden, war der erste Schritt ihrer Auflösung als Mensch. Als er sich zum x-ten Mal in ihr ergoss, weinte sie nicht. Sie atmete nur langsam und ließ sich von dem heißen Samen füllen.
Vera erschien aus den Schatten, beobachtete sie mit der Genugtuung eines Bildhauers, der sein Werk Form annehmen sieht. Als sie sah, wie Nadia sich nehmen ließ, mit angehobenen Pobacken, um die Stöße besser aufzunehmen, wusste sie, dass der Geist der Jägerin endgültig unter den Trümmern des Fleisches begraben war. Sie holte Nadia aus dem Käfig, ließ Tobías frustriert hinter den Stäben brüllen, den Schwanz noch aufgerichtet und tropfend, und führte sie in einen Stall, in dem die Luft nach Kohle und verbranntem Fleisch roch. An einen Pfosten gebunden, spürte Nadia den uralten Schrecken, der das Blut gefrieren lässt, als sie sah, wie die Rothaarige ein glühendes Eisen aus dem Feuer zog. Am Ende des Metalls leuchtete eine rotglühende Marke mit dämonischem Licht: das endgültige Siegel der Bruderschaft.
—Nicht… Gnade… —versuchte sie zu flehen, doch die Laute verloren sich im Metallgebiss und wurden zu kläglichen Stöhnen.
Vera zögerte nicht. Mit chirurgischer Präzision presste sie das Eisen gegen Nadias Oberschenkel. Das Zischen der brennenden Haut füllte den Stall, gefolgt von einem stechenden Geruch, der sie zu Krämpfen brachte. Der Schmerz war nicht nur körperlich: Er war ein Blitz, der ihre Vergangenheit und ihre Größenansprüche verbrannte. Für die Dauer von drei Sekunden forderte das Feuer ihre Seele ein, und ihr Nervensystem kollabierte in eine gnädige Ohnmacht.
Das Erwachen war ein Eimer eiskalten Wassers, der sie in die Agonie zurückriss. Als Vera die Hand hob, versuchte Nadia sich nicht zu verteidigen; sie schloss einfach die Augen und senkte den Kopf in einer Geste völliger Unterwerfung, wartete auf den Schlag.
—Du bist nicht mehr Nadia. Jetzt bist du eine Stute —zischte die Rothaarige ihr ins Ohr und deutete auf das noch rauchende Eisen—. Wenn du es vergisst, wird das Feuer dich daran erinnern. In wenigen Tagen ist die Auktion, und du und dein Hengst werdet als Lasttiere verkauft. Und auf der Bühne, vor allen Käufern, wird dein Hund dich nehmen, um zu beweisen, dass dein Arsch jeden Schwanz aushält, den man hineinsteckt.
Nadia nickte hektisch. Der Schmerz in ihrem Oberschenkel war eine ständige Erinnerung. Sie wurde in einen Raum gebracht, in dem andere Sklavinnen, gesichtslose Automaten, ihre Wunde mit kalten Salben behandelten, den getrockneten Samen von ihren Schenkeln wuschen, eine beruhigende Creme auf die entzündete Rosette und eine andere auf die missbrauchte Muschi auftrugen, doch sie konnten den Terror in ihren Augen nicht heilen. Jetzt zuckte sie bei jedem abrupten Geräusch zusammen; ihr Durchhalteinstinkt war von blanker Panik aufgefressen worden.
Als sie zurück in den Käfig gebracht wurde, fand sie Tobías auf sie wartend, seinerseits verwandelt: die Arme auf den Rücken geschnallt, seine eigenen Hufstiefel, ein Zaumzeug im Mund und diesmal ohne Keuschheitskäfig. Der Schwanz hing schwer zwischen seinen Beinen und begann bereits wieder anzuschwellen, als er sie kommen sah.
—Er bekommt jeden Tag seine Dosis, damit er dich mit seinem ganzen Sein nimmt —lächelte Vera, während sie das Gitter schloss—. Viermal am Tag, mindestens. Vorne und hinten. Und du wirst immer bereit sein, mit offenem Arsch und feuchter Muschi, denn wenn du versagst, erinnert dich die Peitsche daran. Du solltest mir danken, dass ich dir einen so kräftigen Kerl gegeben habe, mit diesem Schwanz immer hart für dich.
Nadia weinte lautlos und ergab sich ihrem Schicksal. Als Tobías sich auf sie stürzte, sah sie ihn nicht mehr als Angreifer, sondern als ihre einzige Wirklichkeit. Sie sank auf die Knie und öffnete reflexhaft den Mund, damit er ihr den Schwanz hineinschob und die Eichel mit ihrem Speichel benetzte. Dann drehte sie sich um, legte die gefesselten Hände gegen die Kühle des Bodens, bog den Rücken und bot ihm den Arsch dar. Er war ihr Hengst und sie seine Stute: ein Ökosystem aus zwei menschlichen Tieren, gefangen in einer Stahlkiste, die in regelmäßigen Zyklen auf Anweisung einer anderen miteinander fickten. Sie spürte, wie der Mann sie erneut bis ganz nach innen nahm, und diesmal antwortete ihr eigener Körper mit einem langen, ergebenen, beinahe dankbaren Stöhnen. Vera warf ihnen einen letzten Blick zu, bevor sie sich entfernte, und die Schatten des Kellers verschluckten ihre Laute, ließen nur das rhythmische Geräusch von Fleisch auf Fleisch, das nasse Planschen des bereits angesammelten Spermas im Inneren und das Klingeln der Ketten zurück.