Die Kriegerprinzessin ergab sich dem Grafen
Von der höchsten Zinne der Burg Valdeluna aus sah Prinzessin Mirena, wie die Standarten des Grafen Vorhaal über den Mauern wehten, die bis zum Morgengrauen die ihren gewesen waren. Man nannte sie die Wölfin des Südens, und jahrelang hatte dieser Name gereicht, damit feindliche Heere es sich zweimal überlegten. In jener Nacht jedoch brannte ihr der Rauch im Hals, und der Geruch von Blut mischte sich mit dem Weinen der Besiegten.
Ihre Garnison hatte bis zum Unmöglichen Widerstand geleistet. Doch der Graf hatte zehn Männer auf jeden seiner Leute, und die Arithmetik des Krieges belohnt keinen Mut.
An ihrer Seite blieben drei Ritter. Sir Bran, den man wegen der Rüstung, die er nie ablegte, den Eisernen Schildknappen nannte. Sir Halden, dessen rechter Arm das Gewicht einer ganzen Kompanie aufwog. Und Sir Roric, der Älteste, der immer wusste, wo man zuschlug und wann man sich zurückzog. Die Rüstungen der drei waren eingedellt und vom getrockneten Blut verdunkelt.
—Meine Prinzessin —sagte Sir Bran mit gebrochener Stimme—. Es war mir eine Ehre, Euch zu dienen.
Mirena nickte. Ihre Augen waren glasig, doch vor ihnen ließ sie nicht eine einzige Träne fallen.
—Und für mich die größte —antwortete sie.
***
Gemeinsam stiegen sie in den Thronsaal hinab, wo die Soldaten des Grafen bereits die Türen einbrachen. Als sie begriff, dass ein weiterer Schritt nur dazu dienen würde, sie alle ohne Sinn und Verstand abschlachten zu lassen, hob Mirena die Hand.
—Waffen nieder —befahl sie—. Die Schlacht ist verloren.
Die Kapitulation war schnell und demütigend. Man riss ihnen die Schwerter aus den Händen, schnallte ihnen die Panzer mit groben Stößen auf und schleppte sie in die Mitte des Saals, wo Vorhaal sich bereits auf den Thron gesetzt hatte, der seit Generationen ihrer Familie gehört hatte. Er war ein breitschultriger Mann mit kleinen Augen, zwei gierigen Perlen, die in einem zufriedenen Gesicht versanken.
—Die Kriegerprinzessin —sagte er, jedes Wort genüsslich auf der Zunge zergehen lassend—. Ohne dein Stahlkleid wirkst du gar nicht mehr so furchterregend.
Man zwang die drei Ritter, sich vor dem Thron niederzuknien.
—Diese Hunde haben mich mehr Verluste gekostet als der gesamte Feldzug im Norden —erklärte der Graf—. Für diese Anmaßung werde ich sie hier und jetzt hinrichten, damit jeder, der es wagt, mich herauszufordern, sich an diese Nacht erinnert.
Zwei Wachen zogen ihre Klingen und stellten sich hinter die Ritter.
—Nein! —schrie Mirena.
Der Schrei entrang sich ihr, ehe der Gedanke ihn fassen konnte. Diese drei Männer waren alles, was ihr geblieben war: ihre Familie, ihre Ehre, der letzte Beweis dafür, dass sie einst jemand gewesen war.
—Hast du etwas zu sagen, Prinzessin? —fragte Vorhaal, entzückt über ihre Verzweiflung.
Da traf sie die Entscheidung, die sie entzweireißen würde. Langsam, mit einer Würde, die inmitten jener Demütigung obszön wirkte, ging sie in die Mitte des Saals und kniete vor dem Grafen nieder. Nicht wie eine Königin, die einen Vertrag aushandelt, sondern wie eine Bettlerin.
—Ich flehe Euch an, mein Herr —sagte sie, und ihre Stimme zitterte kaum—. Erbarmen. Tötet mich, wenn Ihr einen Tod braucht, aber lasst sie leben. Ihr einziges Verbrechen war, mir treu zu sein.
Der Graf lachte, ein raues Geräusch, das an den Steinwänden widerhallte.
—Deine Treue ist nichts wert. Dein Leben kaum mehr. Aber ich sehe, du bist eine praktische Frau. —Er lehnte sich im Thron zurück und betrachtete sie wie eine Katze eine verletzte Maus—. Ein Gnadengesuch verlangt nach einer Gabe. Und es wird eine wirkliche Gabe sein müssen.
Er beugte sich vor, und sein Schatten legte sich über die niedergekniete Gestalt der Prinzessin.
—Mut nährt den Hunger eines Eroberers nicht, Mirena. Deine Ritter haben dir gut gedient. Jetzt wirst du mir dienen. Mit dem Mund, mit der Fotze und mit dem Arsch. Mit allem, was Gott dir unter dieser Rüstung gegeben hat.
Mirena schloss für einen Augenblick die Augen. Sie wusste genau, was er verlangte, und sie wusste den Preis. Mit Fingern, die ihr kaum gehorchen wollten, begann sie, die Schnüre ihres Lederkorsetts zu lösen. Das Kleidungsstück gab nach und fiel auf den Steinboden, sodass ihre Schultern und der Ansatz ihrer Brüste frei wurden.
Halte durch. Für sie, halte durch.
Dann löste sie die Riemen ihres Rocks. Jedes herabfallende Teil war ein Fetzen ihres Stolzes, der sich mit ihm abstreifte. Ihre Ritter starrten entsetzt, hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, den Blick abzuwenden, um sie nicht noch mehr zu entehren, und dem Unglauben angesichts dessen, was ihre Herrin bereit war, für sie hinzugeben.
Übrig blieb nur das Leinenhemd, ein feiner Stoff, der sich an ihren Körper schmiegte und ihre Kurven durchscheinen ließ. Sie kniete erneut nieder und hob, die Arme nach vorn ausgestreckt, das Gesicht zum Grafen.
—Ich biete Euch das Einzige, was mir geblieben ist —sagte sie—. Meinen Körper. Macht mich zu Eurer Sklavin, Eurer Konkubine, Eurer Hure, wenn Ihr wollt. Aber lasst meine Männer leben.
Vorhaal betrachtete die Szene mit einem Interesse, das seine Augen aufleuchten ließ. Er erhob sich vom Thron und trat zu ihr, seine schlammigen Stiefel streiften ihre nackten Knie.
—Ein verlockendes Angebot —murmelte er—. Aber da ist noch Stoff.
Mit zusammengebissenen Zähnen zog Mirena das Hemd aus. Der Stoff glitt über ihre Schultern, über ihre Hüften, bis ihre Brüste bloß lagen. Die Kälte der Nacht machte ihre Brustwarzen hart, und der Graf lächelte wie jemand, der einen Schatz findet, der noch besser ist als versprochen.
—Seht euch das an! —rief er und wandte sich zu seinen Männern um—. Die, die so hart zuschlug, zittert jetzt vor Angst. Und seht, welche Titten sie unter dem Stahl versteckt. Rund, weiß, mit zwei steifen Spitzen, die danach verlangen, gebissen zu werden.
Seine Soldaten brachen in Gelächter aus. Der Graf packte eine ihrer Brüste und zwickte die Brustwarze so fest, dass er ihr einen Schmerzlaut abrang, den sie nicht unterdrücken konnte. Er drehte die Spitze zwischen Daumen und Zeigefinger, zog sie nach oben, als wolle er sie herausreißen, dann nahm er mit der freien Hand die andere und wiederholte das Ganze.
—Was für eine zarte Haut —sagte er fast verächtlich—. Eine Kriegerin sollte sie vom Kampf gegerbt haben. Deine ist wie die der Hofdamen. Taugt nur dazu, gebissen und markiert zu werden.
Er beugte sich vor und biss ihr in die linke Brustwarze, ohne loszulassen, zog daran, bis Mirena die Luft anhalten musste, um nicht zu schreien. Als er sie endlich freigab, war der Hof gereizt, von den feuchten Abdrucken seines Mundes gerötet.
Das letzte Kleidungsstück fiel ganz zu Boden, und Mirena stand vollkommen nackt mitten im Saal, den Blicken Dutzender Augen ausgeliefert. Der Graf umkreiste sie langsam und spreizte ihre Schenkel mit der Spitze seines Stiefels.
—Wisst ihr, was unter dieser Rüstung verborgen war, die euch so viel Angst einjagte? —fragte er in den Raum—. Fleisch. Nichts als Fleisch. Eine Fotze, ein Arsch und zwei Titten. Nichts, was man nicht ficken könnte.
Er befahl ihr aufzustehen und zu gehen. Er zwang sie, eine langsame Runde durch den Saal zu drehen, während er und seine Schergen sie mit Blicken verschlangen und die Ritter, zum Zuschauen gezwungen, beschämt den Blick senkten.
—Dreh dich um —befahl er—. Beug dich vor. Hände auf die Knie.
Mirena gehorchte und spürte, wie ihr nackter Rücken und ihr Hintern der Luft und dem Gelächter ausgesetzt wurden. Sie fühlte sich wie ein Stück Vieh auf einem Viehmarkt, vor dem Kauf abgetastet. Der Graf trat hinter sie, der Atem nach warmem Wein auf ihrem Nacken, und fuhr ihr mit der Hand über die Taille bis zur Rundung ihrer Hüfte. Dann glitt er tiefer und spreizte mit beiden Händen ihre Pobacken, sodass vor aller Augen die Runzel ihres Anus und die geschlossenen Lippen ihres Geschlechts entblößt wurden.
—Seht her, Soldaten —sang er—. Ein jungfräuliches Arschloch und ein Prinzessinnenfotzchen. Beides gehört mir noch vor Sonnenaufgang.
Er strich mit zwei Fingern über ihren Fotzenschlitz, hinauf und hinab, und hob sie ins Licht der Fackeln. Sie glänzten feucht. Die Soldaten heulten auf.
—Wir haben einen Handel, Prinzessin —flüsterte er ihr ins Ohr, laut genug, dass es der ganze Saal hören konnte—. Deine Ritter werden leben. Sie kommen in den Kerker, nicht aufs Schafott. Aber du wirst mir gehören. Ab dieser Nacht wirst du lernen, wo dein neuer Platz ist. Und dein neuer Platz ist auf den Knien, mit offenem Mund.
Er stellte sich vor sie, löste die Schnüre seiner Hose und holte seinen Schwanz heraus. Er war bereits halb steif, dick und von Adern durchzogen, die glänzende Eichel unter der Vorhaut hervorblitzend. Er packte ihn am Schaft und gab sich damit zwei Schläge gegen ihre Wange.
—Mach den Mund auf, Prinzessin. Zeig meinen Männern, wie die Wölfin des Südens saugt.
Mirena presste die Lippen zusammen. Vorhaal drückte ihr mit einer Hand die Kiefer auseinander, bis der Mund nachgab, und stieß seinen Schwanz mit einem einzigen Stoß bis zum Anschlag hinein. Sie verschluckte sich, Tränen schossen ihr sofort in die Augen, und ein Faden Speichel lief ihr über das Kinn. Der Graf ließ sie nicht ausweichen: Er packte sie mit beiden Händen am Haar und begann, sie mit dem Mund zu ficken, hinein und hinaus im langsamen Rhythmus eines Mannes, der eine Erniedrigung genießt.
—Lutsch. Lutsch ordentlich, Schlampe —keuchte er—. Damit dir der Geschmack meines Schwanzes für immer auf der Zunge brennt.
Der Schwanz des Grafen streifte bei jedem Stoß ihren Rachen. Mirena würgte, und jedes Würgen presste das Fleisch enger um sein Glied und entrang ihm einen Lustlaut. Er schob ihr das Gesicht so tief, dass die haarigen Eier ihr Kinn bedeckten, und hielt sie dort, ließ sie nicht atmen, bis sie begann, ihm mit den Händen gegen die Schenkel zu schlagen.
—Schon gut, schon gut, atme —sagte er und zog ihr das Gesicht weg, lachend—. Die Nacht ist ja noch lang.
Sie holte stoßweise Luft, Speichelfäden hingen ihr von den Lippen. Der Graf strich mit der Eichel über ihre Wangenknochen, über die Stirn, markierte sie mit seiner Feuchtigkeit wie jemand ein Pferd anmalt.
—Seht sie an, meine Herren! —rief er in den Saal—. Das war die Frau, die euch erzittern ließ. Jetzt kniet sie mit meinem Speichel und ihrem eigenen Speichel über das ganze Gesicht.
Er stellte sich wieder vor sie und nahm sein eigenes Schwert. Mirena spannte sich an, doch er ließ nur die kalte Fläche des Stahls über die Innenseite ihrer Schenkel gleiten, langsam, wie jemand, der eine Ware begutachtet.
—Seht her, Soldaten —sagte er, ohne den Blick von ihr zu wenden—. Der Stahl dieser Frau hat Rüstungen gespalten. Und jetzt fährt mein Stahl über sie, und sie wagt nicht, sich zu bewegen.
Er hielt die Schneide zwischen ihre Beine, und was er sah, ließ sein Lächeln breiter werden.
—Sie ist feucht —verkündete er mit grausamer Freude, laut genug, dass sie sich vor Scham hätte sterben können—. Durchnässt. Nicht vor Angst, Prinzessin. Dein Körper verrät dich vor aller Augen. Deine Kriegerfotze nässt wegen eines Eroberer-Schwanzes. Was für eine köstliche Schande.
Er senkte das Schwert, ließ die Waffe zu Boden fallen und steckte ihr mit einem Ruck drei Finger hinein. Er zog sie heraus und hielt sie dem Saal hin, glänzend bis zu den Knöcheln.
—Der Saft der Prinzessin, meine Herren! Trinkt ihn mit den Augen, denn nur ich werde ihn kosten.
Mirena schloss die Augen. Die Tränen brannten, aber sie biss die Zähne zusammen und ließ sie nicht fallen. Innerlich, in einer Ecke, die der Graf nie erreichen würde, war sie noch immer die Wölfin des Südens, in Stahl und Hass gekleidet.
Der Graf zog die Finger zurück und wandte sich an die Wachen.
—Bringt diese drei in die Kerker. Brot und Wasser. Ich will, dass sie jeden Tag daran erinnert werden, dass sie nur dank der Unterwerfung ihrer Herrin atmen.
Man zerrte die Ritter zur Tür. Sir Halden schrie noch etwas, einen erstickten Fluch, ehe ein Lanzenstiel in seinem Magen ihn in zwei Hälften krümmte. Alle drei hielten den Blick bis zum letzten Augenblick auf Mirena gerichtet: Dankbarkeit und eine so tiefe Scham, dass es wehtat, sie anzusehen.
***
Der Weg zu den Gemächern des Grafen war eine Prozession der Demütigung. Diener und Soldaten streckten die Köpfe heraus, um sie vorübergehen zu sehen, nackt und eskortiert; einige verspotteten sie, andere blickten sie mit einem Mitgefühl an, das fast noch schlimmer war. Einer klatschte ihr im Vorbeigehen auf den Hintern, und der Graf lachte nur. Ein anderer zwickte ihr eine Brustwarze. Mirena hielt das Kinn hoch und den Blick geradeaus, als marschiere sie in eine Schlacht und nicht in den Verlust von allem, was sie war.
Die Kammer war prunkvoll, mit einem Himmelbett und roten Samtvorhängen, die das Kerzenlicht zu verschlucken schienen. Der Graf verriegelte die Tür, legte Mantel und Wams ab und blieb im Hemd zurück.
—Hier gibt es keine Prinzessinnen und keine Kriegerinnen —sagte er und trat mit einem Raubtierlächeln näher—. Hier gibt es nur Beute. Eine Fotze und einen Arsch, die nur darauf warten, geöffnet zu werden.
Er stieß sie aufs Bett, noch nicht gewaltsam, beinahe ruhig. Die kalten Seidenlaken ließen ihre nackte Haut prickeln.
—Sehen wir, ob das Feuer, das dich berühmt gemacht hat, auch hier brennt. Spreiz die Beine. Zeig mir, was ich mit dem Leben deiner Ritter gekauft habe.
Mirena, die Augen auf das Bettgestell geheftet, spreizte die Schenkel. Der Graf pfiff, als er das rosige Fleisch aufklaffen sah, noch glänzend von ihrer eigenen Feuchtigkeit. Er leckte sich die Lippen, kletterte aufs Bett und legte sich bäuchlings zwischen ihre Beine.
—Bevor ich dich nehme, will ich meine Beute kosten.
Er grub sein Gesicht in ihre Fotze. Er zog mit der ganzen Zunge vom Anus bis zur Klitoris, langsam, drückte die Spitze am Ende fest, und Mirena musste sich auf die Lippe beißen, um den Rücken nicht durchzubiegen. Er tat es wieder. Und noch einmal. Mit den Daumen spreizte er ihre Lippen und fraß ihre Fotze mit dem Hunger eines Eroberers, sog die Klitoris zwischen den Zähnen an, schob die Zunge so tief hinein, wie es ging, zog sie voll mit Speichel und Saft wieder heraus, um sich die Lippen zu lecken und von vorn zu beginnen.
—Du schmeckst nach Honig, Prinzessin —sagte er mit glänzendem Mund—. Du schmeckst nach einer Frau, die seit Langem nicht gefickt worden ist. Das werden wir ändern.
Er steckte zwei Finger hinein und krümmte sie nach oben, suchend. Als er den genauen Punkt fand, konnte Mirena einen Zuckreiz nicht verhindern. Der Graf lachte gegen ihre Vulva.
—Da. Da ist die Wölfin. Zwischen den Beinen versteckt. Ich werde sie dir herausreißen.
Er begann mit den Fingern zu stoßen, während er ihre Klitoris saugte. Mirena krallte die Hände in die Laken, bis ihre Knöchel weiß wurden. Ihr verräterischer Körper antwortete mit immer reichlicherer Feuchtigkeit, mit einer Hitze, die ihr den Bauch hinaufkroch und die Schenkel lähmte. Sie hasste jede Sekunde. Sie hasste, dass er es wusste. Sie hasste vor allem, dass es stimmte.
—Sträub dich nicht —murmelte er und nahm für einen Moment den Mund weg—. Komm auf meiner Zunge, Prinzessin. Schenk mir auch diese Trophäe.
Er brachte sie dazu. Mit zwei Fingern und einer geschulten Zunge jagte er ihr den Orgasmus hervor, und Mirena konnte ihn nicht ganz unterdrücken: Ein heiserer Stöhnlaut entwich ihrer Kehle, während sich ihr Bauch in Wellen zusammenzog. Der Graf trank ihren Saft wie teuren Wein, ohne einen Tropfen zu verlieren, und als er fertig war, biss er ihr in die Innenseite des Schenkels und hinterließ einen blauen Fleck.
—Merke dir diesen Tag, Prinzessin —sagte er und arbeitete sich an ihrem Körper empor, den feuchten Weg seines Mundes auf Bauch und Brüsten hinterlassend—. Den Tag, an dem du zum ersten Mal auf der Zunge des Mannes gekommen bist, der deine Burg verbrannt hat.
Er küsste sie. Es war kein Kuss, es war eine Eroberung: feuchte, fordernde Lippen, seine Zunge drang mit derselben Anmaßung in sie ein, mit der seine Heere in die Burg eingedrungen waren, und zwang sie, sich selbst in seinem Mund zu schmecken. Mirena blieb reglos, eine Marmorstatue unter seinem Gewicht. Ihr Geist hatte sich in jene innere Festung zurückgezogen, die kein Heer einnehmen konnte.
Der Graf ließ von ihr ab, frustriert über ihre Reaktionlosigkeit.
—Was ist los, Prinzessin? Ist die Flamme erloschen? —spottete er und gab ihr einen leichten Klaps, mehr demütigend als schmerzhaft—. Nur ruhig. Ich weiß, wie man ein Feuer entfacht.
Seine Hände glitten zu ihren Brüsten und packten sie mit einer Härte, die ihr einen erstickten Schrei entlockte, die Finger tief im Fleisch. Er knetete sie, drückte sie gegen den Brustkorb, beugte sich dann hinab und saugte eine nach der anderen, zog mit den Zähnen an den Brustwarzen und ließ sie rot und glänzend vor Speichel zurück. Mirena ballte die Fäuste, bis sich ihre Nägel in die Handflächen gruben. Jede Berührung, jedes Wort war ein neuer Dorn. Doch sie hielt durch. Sie dachte an Sir Bran, an Sir Halden, an Sir Roric, in der Dunkelheit eingesperrt, aber am Leben. Dieser Gedanke war ihre einzige Rüstung.
—Sieh mich an —befahl er und packte sie am Kinn—. Ich will deine Augen sehen, wenn ich dich nehme.
Mirena gehorchte, doch ihr Blick war ein leerer Abgrund, der ihm nur sein eigenes gieriges Spiegelbild zurückwarf, ohne ihm die Angst oder das Vergnügen zu schenken, nach dem er so verlangte.
—Verflucht seist du —knurrte er—. Ich werde deinen Geist nicht brechen, was? Umso besser. Dann wird es lustiger.
Er senkte den Kopf und biss ihr mit voller Kraft in eine Brustwarze. Der Schmerz war ein elektrischer Stich, der ihr den Rücken hinabfuhr, und diesmal konnte sie einen Laut nicht unterdrücken. Der Graf hob triumphierend den Kopf.
—Da ist sie. Die Prinzessin fühlt also doch.
Er erregte sich an diesem winzigen Riss in ihrer eisigen Fassade. Er fuhr mit Mund und Händen über ihren Körper, suchte nach einer weiteren Reaktion, einem weiteren Beweis, dass er sie brach. Er leckte ihren Bauchnabel, biss in den Hüftknochen, strich mit der Zunge über ihre Leiste. Mirena kämpfte darum, sich ihm zu entziehen, doch ihr Fleisch verriet sie mitunter, antwortete auf Reize, die ihr Geist verwarf. Der Graf wusste, wohin er greifen musste; er war ein Experte darin, dem Körper zu entreißen, was die Seele verweigerte.
Schließlich richtete er sich über ihr auf und öffnete die Hose ganz, ließ sie fallen. Er kniete zwischen ihren Beinen, den harten, pochenden Schwanz in der Hand, und strich ihn von oben nach unten über ihre Fotzenlippen, benetzte ihn mit ihrem Saft.
—Es ist Zeit, meine Trophäe einzufordern. Von heute an wird dich jede Nacht an diese erinnern. Die Nacht, in der die große Prinzessin Mirena zu meiner Hure wurde.
Sie schloss die Augen fest. Die Burg war gefallen, ihre Ritter waren gefangen, und nun stand der letzte Turm ihres Reiches kurz davor, genommen zu werden.
Ich bin nicht hier. Ich bin nicht hier.
Das Eindringen war brutal, ohne jede Spur von Vorsicht. Der Graf suchte nicht Lust, sondern Herrschaft, und er stieß mit einem harten, trockenen Hieb in sie ein, der ihr einen Schmerzensschrei entriss, das Wehklagen einer zusammenbrechenden Mauer. Er trieb seinen Schwanz bis zum Grund hinein, bis die Eier ihr gegen den Arsch schlugen, und verharrte einen Moment dort, spürte, wie sich ihre Fotze in einem unwillkürlichen Krampf um ihn zusammenzog.
—Wie eng du bist —keuchte er—. Wie heiß. Du bist dafür gemacht, Prinzessin. Dafür geboren.
Er begann sich in einem schweren, egoistischen Rhythmus zu bewegen, jede Stöße eine Bekräftigung seiner Macht. Der Schwanz kam mit einem feuchten Schmatzen hinein und heraus, das das Zimmer erfüllte, vermischt mit den dumpfen Schlägen seiner Hüften gegen ihre Schenkel.
—Fühlst du es, Prinzessin? —keuchte er an ihrem Ohr, sein Atem heiß und widerlich—. Das ist der Geschmack der Niederlage. Das ist mein Schwanz, der dich von innen zerbricht.
Er hielt sie an den Handgelenken auf den Laken fest und benutzte sie wie ein bloßes Werkzeug. Und Mirena tat das Einzige, was sie zu tun wusste: Sie ging fort. Ihr Geist schwebte bis an die Decke und beobachtete die Szene von oben, wie eine fremde Zuschauerin. Sie sah den bleichen Körper einer Frau, die ihr ähnelte, von einem schweißnassen Mann geschüttelt. Sie sah, wie die Brüste mit jedem Stoß auf und ab sprangen, sah das Schamhaar des Grafen gegen ihres gepresst. Sie sah die Tränen, die dieser Frau über die Schläfen liefen, Tränen, die sie selbst nicht fühlte. Es war die einzige Art zu überleben: ihren Körper zu besetztem Gebiet zu machen und den Geist aus sicherer Entfernung zusehen zu lassen.
Als der Graf ihre Ferne bemerkte, biss er ihr in die Schulter, nicht aus Verlangen, sondern um sie zu markieren, um ein sichtbares Zeichen seines Besitzes zu hinterlassen. Der Schmerz brachte sie für einen Augenblick in ihren Körper zurück.
—So gefällt mir das —murmelte er—. Komm zurück, Mirena. Versteck dich nicht.
Er zog sich abrupt zurück, drehte sie wie eine Puppe um und brachte sie auf alle viere. Er packte sie an den Hüften und stieß wieder von hinten hinein, bis ganz zum Schluss, und riss ihr einen neuen Laut ab.
—So, auf allen vieren, sollte eine besiegte Frau liegen —knurrte er.
Mit beiden Händen in ihre Hüften gegraben, stieß er zu, zog sie jedes Mal zurück, wenn er nach vorn drang, sodass das Fleisch ihrer Pobacken gegen sein Becken zurücksprang. Mit einer Hand packte er eine Haarsträhne und riss sie nach hinten, zwang sie so, sich zu wölben. Mit der anderen suchte er eine Brustwarze und drehte sie, während er sie weiter fickte.
—Sag es —befahl er—. Sag, dass du meine Hure bist.
Mirena biss die Zähne zusammen.
—Sag es —wiederholte er und versetzte ihr einen Schlag auf die rechte Backe, der den roten Abdruck seiner Hand hinterließ.
—Ich bin deine Hure —murmelte sie mit gebrochener Stimme.
—Lauter.
—Ich bin deine Hure.
—Wessen Hure.
—Die Hure des Grafen Vorhaal.
Er lachte zufrieden und gab ihr noch einen Schlag, und noch einen, bis beide Pobacken brannten. Dann zog er seinen Schwanz aus der Fotze, glänzend und tropfend, und setzte die Eichel an ihren Anus.
—Jetzt dieser auch.
Mirena spannte sich völlig an.
—Nein —flüsterte sie—. Da nicht.
—Doch, da auch. Alles dein, alles meins. Das war der Handel.
Er drängte langsam vor, kalkuliert grausam, zwang den Widerstand des Rings, bis er mit einem Peitschenhieb des Schmerzes nachgab. Mirena schrie in die Laken. Er blieb einen Moment still, genoss das Ersticken, wie sich der Anus um die Basis seines Schwanzes zusammenzog, und begann dann wieder, kurz und tief, ihr mit jedem Stoß die Luft zu rauben.
—Nicht einmal dein Mann hatte dich so —keuchte er—. Niemand hatte dich so. Nur ich.
Er sodomierte sie mit derselben methodischen Grausamkeit, mit der er ihre Mauern gestürmt hatte. Mirena drückte das Gesicht ins Kissen und ließ die lautlosen Tränen die Seide befeuchten. Die Penetration schien ewig. Am Ende, mit einem Triumphschrei, grub der Graf ihr die Nägel in die Hüften, stieß bis zum Grund vor und kam in langen Krämpfen in ihr, füllte ihren Arsch mit heißem Sperma. Er brach über ihr zusammen, und sein Gewicht raubte ihr die Luft. Einen Moment blieb er so liegen, keuchend, den Sieg kostend, ehe er den Schwanz langsam herauszog und sah, wie ein weißer Faden Mirena durch den Schlitz lief und die Laken beschmutzte.
—Du warst besser, als ich erwartet hatte —sagte er mit beleidigend ruhiger Stimme, sich zur Seite rollend mit der Miene schläfriger Sattheit—. Du hast Feuer, selbst wenn du es mit aller Macht löschen willst. Und du hast zwei Löcher, die wie gemacht sind für meinen Schwanz.
Er setzte sich aufs Bett und schenkte sich aus einer Karaffe Wein ein. Er trank ihn in einem Zug und reichte ihr den Becher.
—Trink. Du wirst Kraft brauchen, wenn ich dich das nächste Mal rufe. Und es wird bald sein.
Mirena richtete sich langsam auf und zog die Laken hoch, um sich zu bedecken. Schon die bloße Bewegung bohrte ihr einen scharfen Schmerz zwischen die Beine und einen noch tieferen zwischen die Pobacken, eine ständige Erinnerung an die Nacht. Sie spürte noch immer, wie das Sperma des Grafen über ihre Schenkel lief. Mit zitternden Händen nahm sie den Becher und trank. Der herbe Wein reinigte ihr den Mund, nicht aber die Seele.
Der Graf sah sie an, und zum ersten Mal lag keine Lust in seinem Gesicht, sondern kalte Berechnung.
—Du warst sehr klug, Prinzessin. Du hast deine Hunde gerettet. Aber glaub nicht, dass dies vorbei ist. —Er stand auf und begann sich anzukleiden—. Von morgen an wirst du meine offizielle Konkubine sein. Du wirst in meinem Bett schlafen. Ich werde dich kleiden wie die Königin, die du nicht mehr bist, und jeder in dieser Burg wird genau wissen, was du bist.
Er ging zur Tür und wandte sich mit einem grausamen Lächeln um.
—Ach, und noch etwas. Deine Ritter werde ich nicht hinrichten, nein. Jeden Morgen vor dem Frühstück werde ich ihnen einen detaillierten Bericht darüber vorlesen, wie ihre Prinzessin die Nacht verbracht hat. Wie oft sie gekommen ist. Durch welches Loch ich sie genommen habe. Wie viel Sperma sie geschluckt hat. Ich will, dass ihre Ehre langsam stirbt, vergiftet von deiner Schande. Süße Träume, meine Dame.
Die Tür schloss sich, und der Riegel fiel. Mirena blieb allein in dem riesigen Bett zurück, schweigend, mit dem im Magen erkaltenden Wein und dem Samen des Eroberers, der zwischen ihren Beinen trocknete. Während der Vergewaltigung hatte sie nicht geweint. Aber nun, in der Einsamkeit des Gemachs des Eroberers, kamen die Tränen endlich: nicht aus Schmerz oder Scham, sondern aus kaltem, vollkommenem Hass.
Der Graf hatte ihren Körper nicht erobert. Er hatte ihn für eine Nacht gemietet und ihr im Gegenzug etwas weit Gefährlicheres gegeben: einen Zweck. Sie würde nicht bloß überleben. Sie würde jeden Stoß rächen, jeden Schlag, jeden Tropfen Sperma, jede Sekunde jener Nacht, jeden Tropfen ihrer Demütigung. Die Wölfin des Südens war nicht erloschen. Sie brannte von innen, genährt vom Hass, und wartete auf den Augenblick, in dem sie die Welt wieder in Brand setzen würde.