Vier Männer und ein Wiedersehen ohne Regeln in Chicago
Die Sonne über Chicago sank hinter den Wolkenkratzern unter und tauchte den Himmel durch die Fensterfront des neuen Apartments von Mikel und Bruno in Orange und Rosa. Seit jenem Videoanruf, der alles verändert hatte, waren Jahre vergangen, seit der Woche, in der zwei Fremde auf einem Bildschirm zu einer gewählten Familie geworden waren. Hugo und Teo, gerade erst einundzwanzig geworden, waren über den Ozean geflogen, um in der Stadt zu feiern, die ihnen einst die Hoffnung zurückgegeben hatte.
Der Flug fühlte sich endlos an, voll Nervosität und Vorfreude. Aber als sie durch die Ankunftstüren kamen und Mikel und Bruno dort auf sie warteten, war die Müdigkeit mit einem Schlag verschwunden. Mikel umarmte sie mit dieser vertrauten ruhigen Kraft, sein eng anliegender moosgrüner Latzoverall betonte seinen durchtrainierten Oberkörper.
—Willkommen zurück, Jungs. Naja, jetzt seid ihr ja zwei ausgewachsene Männer — sagte er mit leicht vor Emotion belegter Stimme.
Bruno neben ihm, in einem engen T-Shirt und weiten Bermudashorts, küsste sie auf die Wangen.
—Und schaut mal, wie ihr gewachsen seid. Bereit, die Stadt aufzufressen, oder?
Hugo, durch jahrelanges Training breitschultriger und muskulöser geworden als beim letzten Mal, lächelte mit neuer Gelassenheit. Teo, mit rosa Haar, das ihm in langen Wellen über die Schultern fiel, hing sich ihnen um den Hals.
—Leute, das ist der Wahnsinn. Einundzwanzig in Chicago, stellt euch mal auf was ein, wir sind gekommen, um ordentlich zu feiern.
***
Die Wohnung war ein Traum: Wände aus Sichtziegeln, Blick auf die Skyline, riesige weiße Sofas und eine offene Küche, in der es nach frisch gekochter Pasta, warmem Brot und Rotwein duftete. Mikel und Bruno waren vor ein paar Monaten hierhergezogen und hatten das Gästezimmer mit einem breiten Bett, blauen Laken und einem eigenen Bad mit Doppel-dusche vorbereitet.
—Das hier gehört euch, solange ihr wollt — sagte Mikel und führte sie den Flur entlang.
Hugo stellte seinen Koffer ab und spürte einen Kloß im Hals.
—Danke. Für alles. Ohne euch würden wir hier nichts feiern.
Teo steckte den Kopf ins Bad und brach in Gelächter aus.
—Doppeldusche! Hugo, stell dir vor, was wir da für einen Spaß haben werden.
Hugo wurde rot und spürte sofort ein Ziehen unter seiner engen Jeans.
—Teo, halt bitte den Mund … — aber er lächelte, denn die Vorstellung pochte ihm bereits zwischen den Beinen.
***
Das Abendessen war ein Fest aus Lachen und Erinnerungen an Valencia, an die Zeit, als alles begonnen hatte. Hugo, mittlerweile an der Universität, wo er Design studierte und Vorträge hielt, erzählte stolz von seiner Entwicklung.
—Ich spreche an Schulen über Identität. Am Anfang zittert mir die Stimme, aber dann, wenn ich merke, wie die Leute mir zuhören, läuft es. Und ich erkenne Gesichter wie meines von damals, die aufleuchten.
—Und wir entwerfen zusammen — fügte Teo hinzu, irgendwo zwischen digitaler Kunst und Mode — für Stiftungen wie die, die uns aus dem Loch geholt hat. Alles, was wir gelernt haben, haben wir mit euch gelernt.
Mikel nickte, die Augen feucht.
—Ihr seid unglaublich. Schaut euch an, was ihr geschafft habt — so jung und schon verändert ihr Leben.
Bruno schenkte eine weitere Runde Wein ein, der warm die Kehlen hinabglitt, und lächelte verschwörerisch.
—Und für den Anlass haben wir, auf Teos Vorschlag hin, etwas Besonderes vorbereitet.
Teo richtete sich sofort auf.
—Hast du es? Hast du gefunden, was ich dich gebeten habe?
Bruno zwinkerte und deutete auf zwei Kartons auf der Anrichte.
—Genau wie bestellt. Sie sind da. Macht sie auf.
***
Sie rannten los, um das blaue und rosa Papier zu zerreißen. Hugo zog seinen Karton mit zitternden Händen auf: eine enge schwarze Leggings mit einem getarnten Reißverschluss vorne bis hinten, ein violettes T-Shirt mit tiefem V-Ausschnitt bis zum Bauchnabel, eine offene Kapuzenjacke mit unregelmäßig geschnittenen Kanten und ein breiter Ledergürtel mit feinen Ketten, die bis zu den Oberschenkeln herabhingen.
—Mein Manga-Krieger, weiterentwickelt — murmelte er und spürte allein bei der Vorstellung, es an ihm zu sehen, wie ihm die Hitze in den Schritt stieg.
Teo öffnete seinen Karton: ein weißes Crop-Top mit Puffärmeln und einer riesigen rosa Schleife, ein hellblauer Faltenrock mit Spitze, rosa Höschen mit Verschluss hinten, halterlose Strümpfe, ein Haarband mit Katzenohren und ein rosafarbener flauschiger Schwanz, befestigt an einem unauffälligen Harness, der ein vibrierendes Spielzeug verbarg. Ihm schossen die Tränen in die Augen.
—Mein Kätzchen, genau wie ich es wollte. Um mich frei zu fühlen, Bruno, danke.
Bruno umarmte beide.
—Auf diese Jahre voller Zuneigung. Genießt sie jetzt.
***
Sie zogen sich im Gästezimmer um, während die Geilheit wie eine steigende Flut anschwoll. Hugo schlüpfte in die Leggings, die sich an seine definierten Oberschenkel schmiegten und alles deutlich zeichneten, was durch seine Erregung bereits hart wurde. Die Ketten klingelten bei jedem Schritt, und der V-Ausschnitt ließ seine haarlose Brust bis zum Bauchnabel sehen.
Teo spürte, wie der Rock über seinen festen Arschpochen schwebte, wie die Strümpfe an seinen Oberschenkeln entlangglitten und das Glöckchen beim Gehen leise erklang. Das Geschirr mit dem Schwanz drückte gegen ihn, und der Vibrator begann bereits, seine Beine zittern zu lassen.
Sie sahen sich im Spiegel an, das Begehren in ihren Augen lodernd.
—Du bist verdammt hübsch. Mein Krieger — sagte Teo und küsste ihn tief, die Zunge gierig suchend.
Hugo schob ihm die Hand unter den Rock und packte seine Pobacken, während seine Finger die Stelle berührten, an der das Spielzeug pulsierte.
—Und du, mein Kätzchen, vibrierst für mich. Ich würde dich hier und jetzt ficken.
Teo stöhnte, sein Schwanz tropfte unter dem Höschen.
—Warte … zuerst müssen sie uns sehen. Aber verdammt, machst du mich an.
Sie küssten sich heftig, die Zungen verschlungen, die Hände reibten sich über dem Stoff, bis das Vergnügen zu überlaufen drohte und sie keuchend voneinander losließen.
—Komm — flüsterte Hugo — dreh den Vibrator hoch und lass uns runtergehen.
***
Als sie das Wohnzimmer betraten, blieben sie wie angewurzelt stehen, mit offenem Mund. Mikel und Bruno warteten mitten im Raum aufrecht auf sie, in den spektakulärsten Outfits, die sie je gesehen hatten.
Mikel war von Kopf bis Fuß der dominante Krieger: ein matt schwarzer Leder-Latzoverall, eng wie eine Rüstung, mit schillernd grünen Details, offenen Reißverschlusstaschen, durch die das rote Futter sichtbar war, und einem runden Reißverschluss im Schritt, gedacht dafür, bei nichts anhalten zu müssen. Ketten hingen ihm bis zu den Oberschenkeln. Darunter zeichnete ein eng anliegendes schwarzes Lycra-Shirt die Haut und die Brustwarzen durch offene Ringe nach. Er stellte sich mit einem von Absicht geladenen Lächeln hin.
—Und, was meint ihr, Jungs? Entworfen, um bei nichts aufhören zu müssen.
Bruno neben ihm war der Entdecker in Blau: glänzende, hellblaue Lederhosen, eng wie eine zweite Haut, die seinen Arsch und seine Oberschenkel betonten, mit demselben runden Reißverschluss und einem silbernen Harness, der seinen Oberkörper wie die Gurte eines Rucksacks kreuzte. Das transparente Lycra-Shirt ließ die Brustwarzen erahnen, und der bis zum Bauchnabel geöffnete Frontreißverschluss zeigte den flachen, vom Schweiß glänzenden Bauch. Er stützte ein Bein auf das Sofa und eine Hand in die Hüfte.
—Auf Teos Wunsch hin. Bereit, jeden Winkel zu erkunden, ohne Grenzen.
Hugo und Teo bekamen keine Luft mehr und waren unter ihren eigenen Outfits sofort hart.
—Verdammt … ihr seid unglaublich — keuchte Hugo, während die Ketten im Takt seines Atems klirrten.
—Leute, das ist ein Traum — fügte Teo hinzu, das Glöckchen klingelnd, der Vibrator summte unter dem Schwanz —. Was für ein Geschenk.
Mikel kam mit diesem dominanten Lächeln näher.
—Kommt. Die Feier beginnt jetzt.
—Lasst uns anstoßen — sagte Bruno —. Und danach nur noch Lust.
***
Das Wiedersehen begann langsam, zärtlich, auf den weißen Sofas und unter dem gedämpften Licht. Mikel küsste Hugo tief, ließ seine Zunge durch dessen Mund gleiten, seine Hände wanderten ihm den Rücken hinab, bis sie den Latzoverall öffneten und ihm die Brust freilegten.
—Spür, wie sehr ich dich will, mein Krieger. Für alles, was du überwunden hast.
Er saugte an Hugos Hals und hinterließ rote Spuren, während Hugo den Mittelreißverschluss öffnete, um ihm den dicken, pochenden Schwanz zu befreien.
—Ja, benutz mich — keuchte Hugo —. So, wie du es kannst.
Auf der anderen Seite hatte Bruno Teo gegen das Sofa gedrückt, biss ihm in den Hals und schob die Hand unter seinen Rock, um mit dem Vibrator zu spielen und ihn mit den Fingern vorzubereiten.
—Miau … nimm mich ganz — schnurrte Teo, bevor er auf die Knie ging, Bruno den Reißverschluss öffnete und seinen Schwanz bis zum Anschlag in den Mund nahm, die Zunge kreiste über die Eichel, Spucke rann ihm übers Kinn.
***
Die Geilheit eskalierte rasch. Mikel legte sich auf das große Sofa und Hugo ritt ihn mit bis zu den Knien heruntergezogenen Leggings, versank mit jeder Aufwärtsbewegung auf dem dicken Schwanz, die Ketten hüpften, die Stöhnen füllten das Wohnzimmer.
—Verdammt, Hugo, du bist sowas von eng. Spür, wie ich dich ausfülle — knurrte Mikel, packte seine Hüften und beschleunigte, bis der Junge laut keuchte und sein eigener Schwanz auf Mikes Bauch tropfte.
—Tiefer — verlangte Hugo —. Für all diese Jahre, für die ganze Unterstützung. Das ist der Höhepunkt von uns.
Gleichzeitig brachte Bruno Teo auf dem Teppich auf alle viere, den Rock hochgeschoben, und nahm ihn erst langsam, dann mit Kraft, die Schläge auf die Pobacken hallten rot wider, das Glöckchen klirrte fiebrig.
—Miau für mich, Kätzchen — keuchte Bruno und kam tief inmitten von Teos unterwürfigen Stöhnen.
—Miau … ja, benutz mich, wie du willst — antwortete er.
***
Die Wechsel verliefen fließend. Teo ging dazu über, Mikel den Schwanz zu lutschen, seine Kehle schloss sich um die Länge, der Vibrator summte wieder in seinem Inneren, während Hugo Bruno auf dem Sofa nebenan von hinten nahm und ihm mit den Händen an den Brustwarzen zupfte.
—Härter, Krieger — knurrte Bruno —. Spür, wie ich mich für dich zusammenziehe.
Mikel warf den Kopf zurück und keuchte.
—Verdammt, Teo, dein Mund ist eine Sucht.
Die Orgasmen kamen in Ketten: Mikel spritzte Teo in den Mund, der gierig schluckte; Bruno entlud sich unter Hugos Stößen; und Hugo kam in Bruno in heißen Wellen.
***
Sie bildeten einen Kreis auf dem Teppich. Hugo fickte Teo auf allen vieren, die Stöße gaben den Rhythmus vor neben dem Summen des Vibrators; Teo blies Bruno, schluckte ihn bis in die Kehle; Bruno saugte Mikel den Schwanz, die Zunge strich über das Bändchen; und Mikel wichste Hugo mit seiner glitschigen Hand und schloss den Kreis.
—Der Kreis schließt sich — keuchte Mikel.
Die Orgasmen explodierten fast gleichzeitig, Sperma vermischte sich auf der Haut und in den Mündern, alle vier zitterten zwischen abgerissenen Sätzen.
—Diese Verbindung hat uns von der Angst befreit — sagte Hugo.
—Und jetzt verbindet sie uns mit etwas anderem — antwortete Teo.
—Für alles, was wir durchgemacht haben — fügte Bruno hinzu.
—Für diese Jahre — schloss Mikel.
***
Für das Finale legten sie Teo zwischen die beiden Älteren. Mikel und Bruno, sich auf dem Sofa gegenüber, drangen gemeinsam in ihn ein, die Stöße wechselten sich in einem doppelten, feuchten Schlag ab, während Hugo seinen Mund in Beschlag nahm.
—Spür, wie wir dich öffnen, Kätzchen — knurrte Mikel.
—Miau … ja, gebt mir mehr — flehte Teo mit erstickter Stimme.
Die letzten Orgasmen ließen sie zitternd zurück, die klebrigen Körper ineinander verschlungen.
—Erinnert euch an den Anfang — keuchte Bruno —. Wir kamen gebrochen an, und jetzt sind wir frei.
—Ja. Danke, dass ihr uns geführt habt — antwortete Hugo zwischen Atemzügen.
***
Erschöpft, die Haut noch immer heiß, suchten sie einander mit langsamen Küssen und müden Streicheleinheiten. Hugo und Teo, strahlend und den Tränen nahe, flüsterten fast gleichzeitig dasselbe.
—Danke. Dass ihr uns befreit habt.
Mikel und Bruno schlossen sie in die Arme.
—Unsere Familie — sagte Mikel —. Für immer.