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Relatos Ardientes

Der Morgen in der Hütte, der alles zwischen uns veränderte

Die Hütte roch nach getrockneten Kräutern und der warmen Asche, die noch im Herd atmete. Draußen zog sich die Nacht langsam zurück und ließ einen grauen Lichtfaden zwischen den Holzbrettern hindurch. Mariana konnte sich nicht erinnern, eingeschlafen zu sein. Sie erinnerte sich an das Gebet, an das Weinen des Kindes, an das Gefühl, zum ersten Mal mit einem frisch entbundenen Körper und einem unter der Erde liegenden Mann allein zu sein. Und nun, ohne zu wissen wie, war es fast Tag.

Das Baby regte sich im Korb neben der Matratze. Es war ein leises Geräusch, kaum ein Wimmern, aber Mariana spürte es, als würde man sie beim Namen rufen. Vorsichtig richtete sie sich auf, noch immer mit schmerzendem Rücken, und nahm das Kind an die Brust. Ihre Brüste waren schwer, heiß, und kaum hatte das kleine Mäulchen die Brustwarze gefunden, schoss die Milch mit einem Kribbeln herab, das ihr bis in die Schultern stieg.

Während sie stillte, schloss sie die Augen. Sie dachte an ihren Mann. Sie dachte an den letzten Blick, den er ihr zugeworfen hatte, an das Wort, das er nicht mehr aussprach. Und sie dachte daran, wie seltsam es war, nach all dem noch einen Körper zu haben. Ihr Nachthemd war bis zur Taille offen, der alte Stoff rutschte ihr von der Schulter, und die kalte Luft streichelte die von Milch feucht gewordene Haut. Etwas Tieferes als Zärtlichkeit stieg ihr zwischen die Beine, ein heißer Puls, der sich zwischen ihre Schenkel drängte und ihre Fotze ohne Erlaubnis feucht machte. Sie wollte dem keinen Namen geben, aber sie presste die Schenkel zusammen und spürte, wie die Nässe zwischen ihren Falten hervorsickerte, klebrig und dick.

Auf der anderen Seite des Raums öffnete Catalina die Augen.

Sie tat es, ohne sich zu bewegen, wie sie es als Kind in fremden Häusern gelernt hatte. Ihre Mutter war vor drei Monaten gestorben, und noch immer wusste niemand, was mit ihr anfangen sollte. Mariana, Witwe und allein mit einem Neugeborenen, hatte als Einzige angeboten, dass sie bleiben konnte. „Bis du einen Ort findest“, hatte sie gesagt. Catalina lebte seit zwei Wochen in der Hütte und konnte es immer noch kaum glauben.

Was sie an diesem Morgen sah, nahm ihr den Atem.

Mariana saß auf der Kante der Matratze, das Kind im Schoß. Das graue Licht zeichnete sie im Gegenlicht: das offene Haar, das über eine Schulter fiel, die entblößten, vollen Brüste, schwer von Milch, mit dunklen, geschwollenen Brustwarzen, die tropften. Die Rundung der Taille, die noch nicht wieder an ihren Platz zurückgefunden hatte. Es war kein schamloser Anblick. Er war beinahe heilig. Und doch spürte Catalina, wie sich etwas im Zentrum ihres Körpers entzündete, eine greifbare Hitze, die sich ungefragt nach unten senkte, ein Pochen, das sich ihr in die Fotze bohrte und ihre Brustwarzen gegen den Stoff des Nachthemds drückte. Sie presste die Beine unter der Decke zusammen und spürte ihre eigene klebrige Feuchtigkeit an den Schenkeln. Sie schloss die Augen. Sie öffnete sie wieder.

Es war immer noch da.

Ohne es recht zu merken, schob Catalina eine Hand unter die Decke, bis zum Unterbauch. Ihre Finger zitterten. Sie strich sich kaum über dem Haar entlang, und schon dieser winzige Reiz ließ ein unterdrücktes Keuchen aus ihr entweichen, das sie gegen die Matratze schluckte. Ihre Fotze war klatschnass, so sehr, dass ihre Hand mühelos zwischen den Falten glitt. Sie ertappte sich dabei, wie sie sich langsam streichelte, den Blick fest auf Marianas nasse Brüste geheftet, den geschwollenen Kitzler zwischen zwei Fingern reibend, während das Baby mit leisen Geräuschen trank. Sie biss sich auf die Lippe, bis es wehtat, damit sie nicht stöhnte.

***

Als das Kind eingeschlafen war, legte Mariana es wieder in seinen Korb und stand auf. Sie bedeckte sich nicht sofort. Sie ging zu der Wasserschale am Feuer und benetzte ihr Gesicht, ihren Nacken, ihre Arme. Das Nachthemd hing ihr von einer Schulter, vorne auf der Brust von zwei dunklen Milchkreisen befleckt. Catalina tat noch immer so, als schliefe sie, und beobachtete sie unter den Wimpern, die Finger noch immer zwischen den Schenkeln.

—Ich weiß, dass du wach bist — sagte Mariana, ohne sich umzudrehen —. Und ich weiß, was du da machst.

Catalina richtete sich erschrocken auf, rot bis in die Ohren, und zog die Hand unter der Decke hervor, als hätte sie sich verbrannt. Ihre Finger glänzten feucht.

—Entschuldigung. Ich wollte nicht…

—Du musst dich nicht entschuldigen. — Mariana richtete sich auf und zog endlich ihr Nachthemd hoch. Ihre Stimme klang ruhig, fast belustigt, obwohl ihre Augen vor Schlafmangel gerötet waren —. Gestern Nacht habe ich dich weinen hören. Hast du von deiner Mutter geträumt?

Catalina nickte. Sie vertraute ihrer Stimme nicht.

—Ich auch. — Mariana trat an den Herd und schürte die Glut mit einem Stock —. Von ihm. Ich träume fast immer von ihm. Hast du Hunger?

—Ja.

—Dann mach Wasser auf.

Sie arbeiteten schweigend. Catalina füllte den Topf. Mariana schnitt das harte Brot in dünne Scheiben und zerbröselte etwas trockenen Käse. Jedes Mal, wenn sie aneinander vorbeikamen, spürte Catalina das minimale Streifen von Marianas Morgenmantel an ihrem Arm, den schweren Schwung einer Brust an ihrer Schulter, und jedes Mal stieg ihr die Hitze ins Gesicht, als hätte man sie bei einem Vergehen ertappt. Die Hütte war klein. Es gab keine Möglichkeit, sich nicht zu berühren. Ihre Fotze pochte unter dem Nachthemd, geschwollen und nass, und jeder Schritt löste in ihr einen Schauer aus.

***

Sie setzten sich an den rustikalen Tisch, einander gegenüber. Catalina hielt die Schale mit beiden Händen, damit sie nicht zitterten. Mariana rührte langsam die warme Milch um und starrte auf einen Punkt auf der Tischplatte.

—Wie war er? — fragte Catalina, ohne nachzudenken.

Mariana hob den Blick. Es schien sie nicht zu kränken.

—Er war… freundlich. Freundlicher, als er wirkte. Ich habe ihn auf dem Markt von Villarreal kennengelernt, als er Wolle verkaufte. Er hatte große Hände und sie waren immer kalt, sogar im August. Das erste Mal, als er mein Handgelenk berührte, dachte ich, er hätte sich verbrannt, weil er zusammenzuckte. Es war die Kälte seiner Finger auf meiner Haut.

Für einen Augenblick lächelte sie, ein kleines, leicht in sich gekehrtes Lächeln.

—Er bot mir ein in ein Tuch gewickeltes Bündel Raute an. Er sagte nichts. Er legte es mir in die Hand und ging weg. Drei Tage später kam er zurück, um mich zu suchen. Und in derselben Nacht rammte er mir seinen Schwanz bis zum Anschlag gegen die Wand der Scheune, ohne ein Wort zu sagen, mit der Hand über meinem Mund, damit sein Vater nichts hörte. Ich war noch nie gekommen. In jener Nacht kam ich dreimal, das letzte Mal mit seinem Schwanz bis in meinen Hals.

—Und hast du auf ihn gewartet?

—Ich habe gewartet. Und ich habe sechs Jahre lang jede Nacht weiter auf ihn gewartet. Er kam mit schon hartem Schwanz ins Bett, sagte nichts, und stieß ihn mir von hinten rein, während ich so tat, als schliefe ich weiter. Am Ende stöhnte ich wie eine Hündin, und er hielt mir mit der nach Wolle riechenden Hand den Mund zu.

Catalina spürte einen Knoten im Hals und einen weiteren viel tiefer, viel tiefer unten. Sie dachte, das sei Neid. Es war nicht genau das. Es war ihre Fotze, die sich mit jedem Wort, das Mariana über den Tisch fallen ließ, enger zusammenzog.

—Hat es sehr wehgetan? — fragte sie. — Das Letzte, meine ich.

Mariana brauchte einen Moment zum Antworten. Als sie es tat, war ihre Stimme weicher geworden.

—Es tat mir weh, so wie es mir jetzt wehtun würde, wenn man mir einen Arm ausrisse. Aber so tut es nicht mehr weh. Jetzt ist es etwas anderes. Es ist eine Leere, mehr nicht. Es gibt Tage, an denen ich sie nicht einmal spüre, und das ist das Schlimmste. Und es gibt Nächte, Catalina, da wache ich mit nasser Fotze auf und suche nach ihm, und er ist nicht da, und ich fasse mich selbst an, bis mir die Finger wehtun, und trotzdem ist er nicht da.

Eine Träne lief ihr über die Wange. Eine andere war ihr aus der Brust entwischt, hatte den Stoff durchdrungen und glänzte auf dem Nachthemd. Catalina sah beide an. Die auf der Wange und den dicken Milch Tropfen, der von der geschwollenen Brustwarze hing. Sie wusste nicht, welche von beiden sie mehr rührte. Ohne nachzudenken, fuhr sie sich mit der Zunge über die Lippen.

—Ich habe auch eine Leere — sagte sie leise —. Aber meine ist von meiner Mutter.

—Ich weiß.

Mariana streckte die Hand über den Tisch aus. Sie nahm ihre nicht. Sie ließ sie dort, die Handfläche nach oben, hingestreckt, angeboten. Catalina zögerte einen Moment. Dann legte sie ihre Finger darauf.

Es war nur das. Die Finger der einen auf der Handfläche der anderen. Aber Catalina lief ein Schauder vom Ansatz der Wirbelsäule bis in den Unterleib, und dort blieb er vibrierend sitzen, als hätte er ein Eigenleben. Sie spürte, wie sich ihre Brustwarzen zusammenzogen, wie ihre Fotze wieder feucht wurde und das Nachthemd durchtränkte. Sie senkte erschrocken den Blick, aus Angst, man könnte es ihr ansehen.

Mariana zog die Hand langsam zurück, ohne Eile, als verstünde sie, dass jede plötzliche Bewegung etwas zerbrechen konnte. Catalina vermisste das Gewicht dieser Finger, sobald sie fort waren. Es war ein neues Gefühl, dieses Vermissen von etwas, das man kaum gehabt hatte.

***

Nach dem Frühstück bat Mariana sie, ihr beim Aufhängen der Bettwäsche an der Wäscheleine im Hof zu helfen. Das Licht war bereits gelb, schwer von der aufgehenden Sonne. Catalina schüttelte die Laken aus und befestigte sie mit den Holzklammern. Mariana tat neben ihr dasselbe. Jedes Mal, wenn sie sich streckte, um die Leine zu erreichen, rutschte ihr das Nachthemd ein Stück an den Waden hoch und zeigte die Innenseite ihres weißen Schenkels, und Catalina konnte gerade noch die dunkle Schattenlinie des Haars zwischen ihren Beinen erahnen. Catalina versuchte, nicht hinzusehen. Sie sah hin.

—Hat dir jemals jemand erklärt, wie solche Dinge sind? — fragte Mariana plötzlich, ohne mit dem Aufhängen aufzuhören.

—Welche Dinge?

—Die Dinge des Körpers.

Catalina hielt eine Klammer in der Hand.

—Meine Mutter hat mir erzählt, wie Kinder geboren werden. Und ein bisschen… das andere. Das mit den Ehemännern.

—Das mit den Ehemännern — wiederholte Mariana mit einem kurzen Lächeln —. Ja. Das lehren sie einen. Die Beine öffnen, aushalten, ihm ein Kind schenken. Und sonst nichts?

—Sonst nichts.

—Hat dir niemand beigebracht, dich selbst anzufassen? Zu wissen, wohin du deine Finger legen musst, um zu kommen?

Catalina wurde bis in die Haarwurzeln rot.

—Über so etwas spricht man nicht.

—Aber du fasst dich an.

Catalina senkte den Blick. Sie nickte kaum merklich.

—Und kommst du?

—Manchmal. Ich weiß nicht, ob das das ist.

Mariana hängte das Laken fertig auf und wandte sich ihr zu. Sie hatte die Arme in die Hüften gestemmt, das vom Tau an den Körper geklebte Nachthemd zeichnete ihre vollen Brüste und dunklen Brustwarzen nach, und ihr Blick war ruhig.

—Manchmal gibt es andere Dinge, Catalina. Sie haben keinen Namen, oder sie haben hässliche Namen, die dir nicht gefallen werden. Aber sie existieren.

—Welche Dinge?

Mariana kam zwei Schritte näher. Catalina spürte die Wärme ihres Körpers, bevor sie direkt vor ihr stand.

—Dinge wie das, was du heute Morgen gespürt hast, als du mich mit dem Kind gesehen hast. Als du dir die Hand zwischen die Beine gesteckt hast und auf meine Brüste gestarrt hast. Und wie das, was ich gespürt habe, als ich merkte, dass du mich ansiehst, und mir die Schenkel zusammenpresste, mit dem Kind im Schoß, weil ich auch nass war.

Catalina ließ die Klammer fallen. Sie prallte auf den Boden.

—Ich nicht… — begann sie.

—Schon gut — sagte Mariana, ganz leise —. Du musst es nicht erklären. Ich will es auch. Ich will dir die Zunge in den Mund stecken, und in die Fotze. Ich will, dass du mir die Brüste aussaugst, bis die Milch kommt. Ich will dir alles zeigen, was dir niemand gezeigt hat.

Die auf der Leine hängenden Laken blähten sich im Wind wie Segel, und durch den weißen Stoff zeichnete sich Marianas Silhouette einen Augenblick lang ab und verschwand im nächsten wieder. Catalina dachte, dass es mit ihr genauso war: Sie erschien und verschwand zugleich, anwesend und doch unerreichbar.

Sie verharrten einen Moment so, beide reglos, die Leine zwischen ihnen im Wind peitschend und mit den Laken schlagend. Catalina spürte Marianas Atem, den Geruch von Milch und Kräutern auf ihrer Haut und eine süße Schwindelgefühle, die nichts glichen, was sie je zuvor empfunden hatte. Ihre Fotze war durchnässt, pochte so heftig, dass sie jeden Schlag wie einen Stoß zwischen den Beinen spürte.

—Geh wieder hinein — sagte Mariana —. Du zitterst.

—Es ist nicht kalt.

—Ich weiß. Du bist nass. Man sieht es dir an den Augen an.

***

Mariana ging hinter ihr herein. Sie schloss die Tür. Sie legte den Riegel vor. Die Hütte roch wieder nach Glut, nach Milch und trockenem Gras. Das Baby schlief noch immer in seinem Korb. Catalina blieb mitten im Raum stehen und wusste nicht, wohin mit den Händen.

—Komm — sagte Mariana.

Sie ließ sie sich auf die Matratze setzen, an ihre Seite. Langsam strich sie ihr einen Haarbüschel aus der Stirn, als hätte sie Angst, sie zu zerbrechen. Catalina schloss die Augen.

—Ich will nicht, dass du Angst bekommst — sagte Mariana —. Aber ich will dich auch nicht anlügen. Ich will dich ficken, Catalina. Ich will deine Fotze lecken, bis du schreist. Nur wenn du willst.

—Ich weiß nicht, was ich will.

—Doch, das weißt du. Deshalb sitzt du hier und nicht an der Tür. Und deshalb sind deine Höschen unter dem Nachthemd nass. Irre ich mich?

Catalina schüttelte den Kopf. Das Wort wollte nicht heraus.

Mariana legte ihr eine Hand an die Wange. Catalina drehte das Gesicht nur ein wenig, gerade genug, damit die Handfläche ihre Lippen streifte. Es war kein Kuss. Es war eine minimale, beinahe tierische Bewegung, wie bei einem jungen Tier. Mariana bemerkte es und lächelte mit den Augen. Sie strich mit dem Daumen über Catalinas Unterlippe und öffnete sie langsam. Catalina streckte, ohne nachzudenken, die Zunge heraus und leckte die Kuppe ihres Daumens.

—Schau mich an — sagte Mariana, die Stimme bereits rauer.

Catalina öffnete die Augen. Marianas Blick war klar, weder drängend noch schüchtern. Sie beugte sich zu ihr hinunter. Berührte ihre Lippen einmal, langsam. Catalina atmete nicht. Mariana wartete. Berührte sie erneut. Diesmal wich Catalina die Lippen nur ein wenig zurück, öffnete sie leicht und ließ Marianas Mund auf ihrem liegen. Mariana schob ihr langsam die Zunge hinein, suchte nach ihrer, und Catalina stöhnte zum ersten Mal, ein leises Stöhnen, das ihr aus der Kehle geboren wurde und an Marianas Zähnen zitterte.

Mariana küsste sie tief, saugte an ihrer Zunge, biss in ihre Unterlippe und drängte sich gegen sie, bis sie sie rücklings auf die Matratze drückte. Sie setzte sich über sie, ein Bein zwischen Catalinas Schenkel geschoben, und presste ihre Hüfte gegen ihre Fotze. Catalina spürte, wie sich Marianas Beckenknochen genau an die Stelle bohrte, an der es pochte, und ihr entwich ein weiteres, längeres Stöhnen.

—Ssssh — flüsterte Mariana an ihrem Mund —. Das Kind.

Sie zog ihr das Nachthemd von den Schultern. Catalina trug nichts darunter. Die kleinen, weißen Brüste mit den rosigen, bereits erigierten Brustwarzen lagen frei, und Mariana beugte sich hinunter und leckte eine davon langsam, kreiste mit der Zunge um die Brustwarze, bevor sie sie ganz in den Mund nahm und kräftig saugte. Catalina bog den Rücken durch. Marianas Hand suchte die andere Brust und drückte die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger, drehte sie sanft.

—Oh Gott — keuchte Catalina.

—Gott sieht nicht zu — sagte Mariana mit einem Lächeln an ihrer Brust —. Nur ich.

Sie schob ihr das Nachthemd bis zur Taille hoch. Catalina spreizte die Beine instinktiv. Mariana strich mit der offenen Hand langsam über ihren Bauch, bis zum Haaransatz, und ließ die Finger zu ihrer Fotze hinabgleiten. Als sie sie berührte, war es so nass, dass es über ihre Knöchel lief.

—Du bist klatschnass — murmelte sie —. Den ganzen Morgen schon so, nicht wahr?

—Ja. Seit ich dich mit ihm an der Brust gesehen habe.

Mariana strich mit dem Mittelfinger über die Lippen ihrer Fotze, auf und ab, noch ohne einzudringen. Catalina hob die Hüften, um ihn zu suchen. Mariana fand ihren geschwollenen Kitzler und drückte mit der Fingerkuppe darauf, langsam kreisend.

—Hier — sagte sie ihr, den Mund dicht am Ohr —. Hier ist der Ort, den dir niemand gezeigt hat. Hier musst du dir die Finger hinlegen.

Catalina stöhnte leise und biss sich in die Hand, damit sie das Baby nicht weckte. Mariana schob den Mittelfinger langsam hinein, bis zum Anschlag, und Catalina spürte, wie sich ihre Fotze unwillkürlich um ihn zusammenzog. Mariana steckte einen weiteren Finger dazu. Sie begann, sie in ihr zu bewegen, nach oben zu krümmen, auf der Suche nach einer Stelle, von der Catalina nicht gewusst hatte, dass sie sie besaß.

—Da… da, nicht aufhören… — keuchte Catalina, die Augen geschlossen.

—Ich höre nicht auf.

Mariana bewegte sich auf der Matratze, ordnete sich zwischen ihren Beinen und spreizte ihre Schenkel ganz. Catalina öffnete die Augen gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie sie das Gesicht zu ihrer Fotze hinabsenkte. Die erste Lickbewegung fuhr ihr wie ein heißer Peitschenhieb durch die Wirbelsäule. Mariana zog mit der ganzen Zunge von unten nach oben, blieb am Kitzler stehen und begann, ihn langsam zu saugen, während sie ihr weiter mit den Fingern stieß.

Catalina krallte sich mit beiden Händen in die Laken. Sie hatte nie zuvor so etwas gespürt. Ihre Mutter hatte ihr nie gesagt, dass es das gab. Niemand hatte es ihr gesagt. Marianas Zunge war heiß, hartnäckig und wusste genau, wo sie drücken und wo sie nachlassen musste. Catalina spürte, wie sich ihre Schenkel um Marianas Kopf spannten, wie ihr Rücken sich von allein bog, wie sich ein Zittern im Unterleib sammelte und wuchs und wuchs, ohne dass sie es aufhalten konnte.

—Ich… ich komme gleich… — stotterte sie.

—Komm — sagte Mariana und zog den Mund einen Augenblick zurück —. Komm in meinem Mund.

Sie senkte das Gesicht erneut und saugte heftiger an ihrem Kitzler, während sie jetzt drei Finger in sie hineinschob, und Catalina kam mit einem erstickten Schrei gegen ihren Arm, mit zitternden Beinen um Marianas Kopf, mit ihrer Fotze, die sich in Krämpfen um die Finger zusammenzog. Es dauerte lange. Viel länger, als es ihr allein jemals gedauert hatte. Als sie endlich wieder sank, war sie schweißnass, keuchend, mit Tränen in den Augen.

Mariana beugte sich wieder zu ihr hinauf, um sie zu küssen. Catalina schmeckte sich selbst im Mund der anderen Frau, und es kam ihr das Natürlichste der Welt vor.

—Jetzt ich — flüsterte Mariana —. Komm her.

Sie setzte sich mit gespreizten Beinen gegen die Matratzenwand und zog das Nachthemd bis zur Taille hoch. Ihre Fotze war dunkel, geschwollen, mit dichtem Haar und schon glänzend vor Nässe. Sie presste sich mit der Hand eine Brust zusammen, und ein feiner Milchstrahl trat aus der Brustwarze.

—Hier zuerst — sagte sie —. Saug mich. Wie das Kind. Stärker.

Catalina kniete sich neben sie und nahm die geschwollene Brustwarze in den Mund. Die warme Milch füllte ihren Mund beim ersten Saugen, süß, dicht, und Catalina schloss die Augen und schluckte. Mariana legte ihr die Hand in den Nacken und drückte sie an die Brust.

—So… stärker… ah, so.

Während Catalina an einer Brust saugte, suchte Mariana mit der freien Hand ihre Fotze und begann, sich selbst zu berühren. Catalina merkte es, löste den Mund für einen Augenblick und schob ihre Hand weg.

—Lass. Ich.

Sie küsste sich den Bauch Marianas hinab, leckte an ihrem Nabel, bis sie ihre geschwollene Fotze erreichte. Sie hatte es noch nie getan. Sie wusste nicht wie. Aber sie strich mit der ganzen Zunge darüber, so wie Mariana es bei ihr getan hatte, und schmeckte die salzige, dichte Feuchtigkeit, und unter ihrem Mund zitterte Mariana. Sie suchte mit der Zungenspitze ihren Kitzler. Sie fand ihn. Sie begann langsam daran zu saugen, lernend, dabei nach oben blickend, um Marianas Gesicht zu sehen.

—Ah, Catalina… so, mein Leben… mit zwei Fingern… steck sie hinein…

Catalina schob ihr zwei Finger hinein. Marianas Fotze brannte, so nass, dass die Finger ohne Widerstand bis zum Anschlag hineingleiten konnten. Sie begann, sie zu bewegen, wie Mariana ihre bei ihr bewegt hatte, nach oben krümmend, während sie weiter an ihrem Kitzler saugte. Mariana hielt sich an den Laken fest, stöhnte leise und biss sich in den Arm, und drückte Catalinas Kopf mit der anderen Hand gegen ihre Fotze.

—Nicht aufhören… nicht aufhören, nicht aufhören…

Catalina hörte nicht auf. Sie saugte heftiger, schob die Finger tiefer, und Mariana kam mit einem langen Beben, das ihren ganzen Körper schüttelte, ihre Fotze um Catalinas Finger zusammenpressend wie ein hungriger Mund. Aus ihrer rechten Brust trat ein weiterer Milchstrahl, der über die Brust bis zum Bauch lief.

Sie blieben eine lange Weile so liegen, Catalina mit dem Gesicht an Marianas innerem Schenkel, die Finger noch immer in ihr, spürend, wie ihre Fotze in kleinen Nachkrämpfen weiter pochte. Mariana streichelte ihr langsam durchs Haar und atmete tief.

—Ist es gut? — fragte Mariana mit gebrochener Stimme.

—Es ist gut.

—Gut.

Mariana zog sie sanft nach oben und lehnte sie an ihre Schulter. Catalina spürte die warme Brust des von Milch feuchten Nachthemds, den Geruch von Fotze und Milch im Stoff, das ruhige Pochen unter der Haut. Sie blieben ineinander verschlungen liegen, mit verflochtenen Beinen, die Nässe von beiden vermischte sich auf der Matratze. Catalina dachte, dass genau das das Wort war, das gefehlt hatte: noch. Noch war viel zu tun. Noch hatten sie den ganzen Tag vor sich.

Mariana strich ihr langsam durch das Haar und teilte Strähne für Strähne. Die Sonne fiel jetzt offen durch das geöffnete Fenster. Das Baby seufzte im Schlaf. Die Hütte roch nach warmem Brot und Milch und Fotze und nach etwas Neuem, das Catalina nicht hätte benennen können, das sie aber mit dem Körper erkannte, so wie man einen Weg erkennt, den man noch nie gegangen ist und der einen doch nach Hause führt.

Draußen begannen die ersten Vögel zu singen.

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