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Relatos Ardientes

Die Travestie im Hotel, die bat, es langsam anzugehen

Das Zimmer im Hotel Cristal lag in Halbdunkel. Nur das bernsteinfarbene Licht der Nachttischlampe und der bläuliche Schein der Stadt, der durch das angelehnte Fenster fiel, erhellten den Raum. Die Luft roch nach frisch gefallenem Regen, nach Camilas zitrischem Parfum und nach jener dichten Elektrizität, die entsteht, wenn zwei Körper schon wissen, dass sie sich ohne Eile berühren werden.

Sie waren lachend hinaufgekommen, noch mit der vom Weg aus der Bar feuchten Kleidung. Im Aufzug hatte er sie von der Seite angesehen, ohne sich zu trauen, bis sie seine Hand nahm und sie drückte. Dieser eine Gestus genügte, und der Rest war überflüssig.

Sie kannten sich erst seit drei Wochen, vom gegenseitigen Aufeinandertreffen an der Theke eines Lokals im Zentrum, wo Camila Musik hören ging und er, um nicht nachzudenken. In der ersten Nacht redeten sie nur. In der zweiten erzählte sie ihm, dass sie Männer mit Eile satt habe, solche, die Sex behandeln wie eine Formalität. »Was ich mag, ist, wenn sich jemand Zeit nimmt«, hatte sie gesagt und ihn über dem Glas hinweg in die Augen gesehen. Adrián erinnerte sich an diesen Satz, sobald er die Zimmertür mit dem Fuß hinter sich schloss.

Adrián hatte sie nach dem ersten Kuss sanft gegen die Wand gedreht, und dieser Kuss war mehr Hunger als Zärtlichkeit gewesen. Jetzt lagen ihre Handflächen auf dem frischen Putz, der Rücken nur leicht durchgebogen, die Hüften wie eine stille Einladung dargeboten. Das schwarze Kleid war bereits eine zerknitterte Pfütze auf dem Boden. Übrig blieb nur der Spitzenstring, so fein, dass er schien, als wäre er auf die Haut gemalt.

Er kniete sich langsam hinter sie. Er hatte es wirklich nicht eilig. Zuerst legte er die offenen Hände auf ihre Hüften, die Daumen streiften den Knochen, dann glitten seine Handflächen an ihren Seiten hoch bis zu den Rippen, und er spürte, wie sich ihre Haut unter seinen Fingern aufrichtete. Er ging wieder hinunter, diesmal langsamer, zeichnete die Taille nach, die Rundung ihrer Arschbacken. Er spreizte sie nur ein wenig, gerade genug, dass sich die Spitze enger spannte und der Mittelstreifen zwischen den Pobacken versank.

Er atmete tief gegen ihre Haut. Der Geruch war anfangs nur dezent: ihre Vanilleseife, ein leichter Hauch sauberer Regennässe und darunter, vor allem, der intime, moschusartige Geruch, der erwacht, wenn Lust nicht mehr nur eine Idee im Kopf ist. Er näherte die Nase der Falte, in der die Pobacke auf den Oberschenkel trifft, und sog ohne Eile ein, ließ sich den Geruch bis in die Lungen füllen. Camila stieß einen langen Seufzer aus, fast ein Schnurren.

—Nicht so eilig… —murmelte sie mit heiserer Stimme—. Ich will jede einzelne Sache spüren, die du machst.

Adrián lächelte gegen ihre Haut. Er küsste zuerst die rechte Pobacke, die Lippen geschlossen, ein keuscher Kuss, der sich ausdehnte, bis er feucht wurde. Dann die linke. So wechselte er mehrere Minuten lang: Kuss, Reiben der Nase, heißer Atem, der die Haut leicht zusammenzucken ließ.

Er mochte diesen Moment davor, dieses Noch-nicht-Ankommen. Er biss nur ganz leicht in die Rundung der Pobacke, ohne Spuren zu hinterlassen, und spürte, wie sie die Luft anhielt. Dann strich er mit der Zunge über den Biss, langsam, und verwischte ihn. Camila murmelte etwas, das er nicht verstand, einen abgebrochenen Satz, der sich in einem Stöhnen auflöste. Erst dann schob er die Daumen unter das Gummiband des Tangas und zog ihn Zentimeter für Zentimeter hinunter, wobei der Stoff über die empfindliche Haut rieb, während er glitt.

Als die Spitze auf Höhe der Schenkel angekommen war, ließ er ihn dort, gespannt wie eine Saite. Der Anus lag nun völlig offen: klein, in einem dunklen Rosa, das zur Mitte hin noch intensiver wurde, umgeben von glatter, unbehaarter Haut. Er zog sich einmal zusammen, als wüsste er, dass man ihn ansah.

Adrián brachte sein Gesicht so nah heran, dass seine Nase die Falte beinahe streifte. Er atmete langsam aus und ließ die warme Luft ihn umhüllen. Camila bebte, ein sichtbarer Schauder lief ihr den ganzen Rücken hinab.

—Verdammt… das macht mich schon total verrückt —flüsterte sie.

Er antwortete nicht mit Worten. Er streckte die Zunge heraus, zunächst flach und weich, und legte sie an die Basis des Damms. Dann glitt er sehr langsam hinauf, in einem langen, durchgehenden Lecken von unten nach oben, genau unter dem Anus hindurch, ohne ihn noch zu berühren. Er wiederholte die Bewegung drei-, viermal, jedes Mal etwas höher, bis die Zungenspitze den unteren Rand des Rings streifte.

Dort blieb er stehen. Und begann, sich zu drehen. Langsam. Sehr langsam. Die Zunge zeichnete perfekte Kreise um den runzligen Rand, ohne einzudringen, nur die empfindliche Haut streifend. Jede Runde war enger, präziser. Camila begann stoßweise zu atmen, die Finger verkrampft an der Wand.

Er spreizte ihre Pobacken mit den Händen noch ein wenig weiter auseinander und öffnete die Landschaft. Jetzt sah er, wie sich der Anus mit jedem Atemzug von ihr ganz leicht öffnete und schloss, als würde er selbst atmen. Er setzte die Zungenspitze genau in die Mitte und drückte sanft, ohne zu forcieren. Der Muskel gab nur ein wenig nach, gerade genug, dass die Zunge einen Zentimeter eindringen konnte. Er hielt sie dort, unbeweglich, und ließ sie sich an die warme, feuchte Invasion gewöhnen.

Camila drückte instinktiv nach hinten, suchte nach mehr. Adrián wich ein Stück zurück, spielerisch, und umkreiste den Rand erneut mit der flachen Zunge, jetzt feuchter, glitschiger. Er kostete die leichte Veränderung der Textur: die glatte Haut ringsum, die zarte Rauheit des Rings, den leicht salzigen Geschmack, der intensiver wurde, je tiefer er vordrang.

So vergingen mehrere Minuten. Langsame Lecken, endlose Kreise, Pausen, um die Pobacken zu küssen, um kühle Luft hineinzublasen und dann mit Wärme zurückzukehren. Erst als sie dringlicher zu stöhnen begann und ihn bat, tiefer zu gehen, versteifte er die Zunge und schob sie hinein.

Es ging leicht hinein. Das Innere war warm, samtig, eng. Er bewegte die Zunge in kleinen Windrädern, erkundete die inneren Wände und spürte, wie sich der Muskel um sie herum zusammenzog und wieder entspannte. Er zog sie langsam zurück, fast bis ganz heraus, und drang dann erneut ein, diesmal tiefer. Ein gemächlicher, fast hypnotischer Rhythmus: hinein, hinaus, hinein, hinaus.

Camila hatte eine Hand zwischen den Beinen und masturbierte mit langsamen Bewegungen, synchron zu den Stößen der Zunge. Die andere kratzte an der Wand und suchte Halt, wo es keinen gab.

—Zwei Finger… —bat sie mit zitternder Stimme—. Aber langsam… ich will spüren, wie sie nacheinander hineingehen.

Er gehorchte. Er benetzte den Zeigefinger mit reichlich Speichel und setzte ihn in die Mitte. Sanft drückte er. Der Anus öffnete sich um die Fingerkuppe herum und schluckte ihn Zentimeter für Zentimeter. Als er bis zum zweiten Knöchel drin war, blieb er still und ließ sie sich an ihn gewöhnen. Dann begann er, den Finger sehr langsam zu drehen und die innere Textur zu erkunden, die weiche Erhebung, die bereits geschwollen und pulsierend war.

Camila stieß einen langen, tiefen Stöhnenlaut aus, der aus der Tiefe ihrer Brust zu kommen schien.

—Dort… genau dort… beweg dich noch nicht…

Adrián krümmte den Finger nach oben und drückte mit der Kuppe auf diesen Punkt. Kleine Kreise, kaum wahrnehmbar. Sie zitterte am ganzen Körper. Erst dann führte er den Mittelfinger neben dem Zeigefinger ein. Beide glitten gemeinsam hinein, langsam, und öffneten den Ring ein Stück mehr. Einen Augenblick lang hielt er sie still, ließ zu, dass ihr Körper sie umarmte, sie zusammendrückte.

Dann begann die Bewegung: hinein und hinaus, in aller Langsamkeit, die Finger bei jedem Herausgleiten nach oben krümmend, immer wieder denselben Punkt mit gleichmäßigem, aber sanftem Druck streifend. Camila masturbierte jetzt schneller, ihr Atem ging stoßweise, ihre Stöhnen verwandelten sich in heisere, keuchende Laute, die ihr gegen die Wand entkamen.

—Mehr… tiefer… —flehte sie.

Er beschleunigte den Rhythmus nur ein wenig, aber niemals grob. Die Finger gingen mit einem feuchten, weichen, obszönen Geräusch hinein und heraus, das das Zimmer über das Murmeln der Stadt hinweg füllte. Die innere Erhebung schwoll unter dem Druck noch mehr an. Camila spannte sich plötzlich an, den Rücken durchgebogen, ein erstickter Schrei gegen den Putz.

—Ich komme… ich komme gleich… hör nicht auf…

Der Orgasmus kam langsam, langgezogen, wie eine Welle, die lange braucht, bis sie bricht. Ihr Schoß sprang in seiner Hand, dicke, heiße Schübe, die auf den Boden und ihren eigenen Oberschenkel spritzten. Der Anus krampfte sich in langen Spasmen um Adriáns Finger, melkte sie aus, zog sich jedes Mal fest zusammen, wenn sie stöhnte. Er hielt sie darin, reglos, und spürte jeden einzelnen Schlag des Muskels, bis das letzte Zittern verklang.

Als es vorbei war, blieb Camila zitternd an die Wand gelehnt zurück und atmete, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Adrián zog die Finger langsam und behutsam heraus und küsste den Anus ein letztes Mal, sanft, beinahe andächtig.

Sie drehte sich um, sah ihn mit glasigen Augen und einem müden, aber glücklichen Lächeln an. Sie beugte sich vor und strich ihm mit dem Daumen langsam über die Unterlippe, als wolle sie sich dieses Bild einprägen.

—Kein Mann hat mir das je ohne Eile gemacht —sagte sie leise—. Fast alle wollen am Ende ankommen, als wäre es ein Rennen.

—Ich habe keinen Ort, an den ich ankommen müsste —antwortete er, und er meinte es ernst. Er schob ihr eine feuchte Strähne hinter das Ohr und ließ sie durchatmen.

—Jetzt bist du dran —sagte sie und zog ihn zum Bett—. Aber genauso langsam… ich will, dass es die ganze Nacht dauert.

Adrián lächelte, küsste sie tief und kostete noch immer ihren Geschmack in seinem eigenen Mund. Draußen fiel der Regen wieder, fein, gegen die Scheibe.

Und die Nacht hatte gerade erst begonnen.

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