Das Geburtstagsgeschenk, das mein Mann von mir verlangte
Zehn Minuten vor sechs räumte ich die Papiere weg, frischte meinen roten Lippenstift auf und fuhr zum Motel, wo er mit einem sehr präzisen Auftrag meines Mannes auf mich wartete.
Zehn Minuten vor sechs räumte ich die Papiere weg, frischte meinen roten Lippenstift auf und fuhr zum Motel, wo er mit einem sehr präzisen Auftrag meines Mannes auf mich wartete.
Ich hatte mich schon tausendmal vor dem Spiegel in meinem Zimmer zurechtgemacht, doch in jener Nacht wartete zum ersten Mal jemand auf mich – auf der anderen Seite der Tür.
Während du im Zimmer den Rausch ausschliefst, ging ich barfuß den Hotelflur hinunter, um in seinen Armen zu entdecken, was du mir nicht mehr geben konntest.
Ich trocknete mir den Rücken ab, als die Tür plötzlich aufging. Sie sah mich in voller Größe, entschuldigte sich und rannte hinaus. Dass ich ihr noch am selben Morgen wieder begegnen würde, hätte ich nie gedacht.
Ich wusste, dass zwei Fremde von der Terrasse über uns zusahen. Was ich nicht ahnte: Noch am selben Nachmittag hätte ich sie und ihre Schwester in unserem Bett.
Ich kannte ihre Namen nicht, wir wussten nur, dass wir für dieselbe Firma arbeiteten. Zwei Stunden später lag ich nackt zwischen sechs Männern und wollte mich in nichts bereuen.
Mein Mann lieferte mich diesem Mann aus und filmte, während ich mehr als eine Stunde lang seinen Schwanz in mir aushielt. Meine Fotze interessierte ihn nicht: nur mein Arsch.
Sie trug das vibrierende Ei schon seit dem Verlassen des Hotels, und Lorenzo bestimmte, wann sie vor aller Augen kommen durfte. In jener Nacht spielte ihr Mann keine Rolle mehr.
Adrián bat uns am Telefon um einen Gefallen, doch die eigentliche Überraschung begann schon in unserem Hotelzimmer – lange vor dem geplanten Abendessen zu sechst.
Ich hatte es mir Nächte lang ausgemalt. In dieser Morgendämmerung, mit einem Glas in der Hand im Sessel sitzend, sah ich es endlich: meinen Mann im Körper einer anderen.
Der Plan war perfekt: In meinem Freundeskostüm würde meine Frau niemals merken, dass der Fremde auf der Maskenparty ich war.
Lucía hatte nie ihren Urlaubsabschied, und ein Blick auf den Flugbegleiter reichte, um zu entscheiden, ihn sich vor der Landung noch zu holen.
Ich war gerade dabei, in den Jacuzzi zu steigen, als es an der Tür klopfte. Sie war es – mit meiner Karte in der Hand und diesem Lächeln, das ich mir seit Monaten ausmalte.
Als der Trainer sie bat, die Jungs zu beobachten, sagte sie lächelnd zu. Niemand ahnte, dass die Frau im blauen Anzug bereits ihre zwei Favoriten gewählt hatte.
Der Rezeptionist gab mir ein paket ohne Absender. Drin war ein Metallplug und eine Notiz in seiner Handschrift: »Für unser Treffen willst du, dass du ihn trägst.«
Wir hatten geschworen, im Playroom würde es nur Oralsex geben. Nicht bedacht hatten wir den Blick des Mannes neben uns und die Hände seiner Frau auf meinem Rücken.
Ich schwöre dir, als ich ins Flugzeug stieg, dachte ich nur daran, das Geschäft abzuschließen. Ich ahnte nicht, dass ich in jener Nacht mich selbst und uns verlieren würde.
Ich hatte mein halbes Leben mit derselben Frau verbracht, als sich jene Unbekannte im Leopardenmuster neben mich setzte und mich ansah, wie mich seit Jahren niemand mehr angesehen hatte.
Ich log Mateo seit Monaten an, und als er begriff, dass er alles wusste, brach ich nicht zusammen. Ich zog das blaue Kleid an, verließ das Haus und ging quer durch die Stadt zu Adrián.
Als ich sie mit dem rosa Rucksack über der Schulter aus dem Bus steigen sah, begriff ich, dass sie längst alles entschieden hatte und ich nur noch meinen Teil der Abmachung erfüllen würde.