Die Neugier auf den Cousin meines Freundes wurde mir zum Verhängnis
Ich klopfte mit rasendem Herzen an die Badezimmertür. Ich wusste, dass ich nur schauen würde. Ich wusste auch, dass ich mich selbst belog.
Ich klopfte mit rasendem Herzen an die Badezimmertür. Ich wusste, dass ich nur schauen würde. Ich wusste auch, dass ich mich selbst belog.
Ich stand vor dem zweiten Weckerklingeln auf. Ich wusste: Wenn ich meine Karten richtig ausspielte, würden wir beide mit einem schwer zu verbergenden Lächeln zur Arbeit kommen.
In der Nacht vor der Abreise schalteten wir den Bildschirm ein, legten die Videos aus jenem Herrenhaus auf und ließen die Erinnerung uns auf das vorbereiten, was die Insel für uns bereithielt.
Ich bewahrte es als Beweisstück auf, doch in jener Nacht schlüpfte ich allein in die Seide und sah im Spiegel jemanden, der seit Jahren auf mich gewartet hatte.
Ich bat ihn, nicht wiederzukommen. Doch als ich ihn erneut auf meiner Veranda sah, wusste ich, dass ich die Regeln dieses Spiels bestimmen würde, das wir nicht spielen durften.
Ich küsste ihn im Auto, als hätte ich ihn mein ganzes Leben lang begehrt. Erst da begriff ich, dass der Junge, den ich hatte aufwachsen sehen, kein Kind mehr war.
Aus Langeweile zu Hause nahm ich seine Einladung auf ein Getränk an. Ich ahnte nicht, dass ich kurz darauf auf den Knien und in seinem Hotelzimmer landen würde.
Das Video war für Andrés, meinen Freund, bestimmt. Doch nach drei Sekunden erschien der blaue Doppelhaken, und mir wurde eiskalt bewusst, dass ich es dem falschen Mann geschickt hatte.
Jahrelang hatten wir leise davon fantasiert. An jenem Nachmittag band meine Frau mir in der Hütte die Handgelenke ans Kopfteil und sagte, sie habe eine Überraschung.
Ich glaubte, sie schliefe, während sich eine Blondine mir am Strand näherte. Zurück gestand sie, alles mit halb geöffneten Augen beobachtet zu haben.
Ich verschüttete absichtlich das Öl, wählte seine Nummer und wartete. In meinem Alter hatte ich gelernt, dass man auf Gelegenheiten nicht wartet: Man schafft sie.
Wir tanzten, als er sich zu mir beugte und mich an das erinnerte, was er in jener anderen Nacht gesehen hatte. Eine halbe Stunde später stieg ich am Ende des Durchgangs in seinen Pickup.
Als Carla zum ersten Mal auf dem Rücksitz die Beine übereinanderschlug, wusste ich, dass diese Fahrten mein Leben weit mehr durcheinanderbringen würden, als ich je erwartet hatte.
Ich stieg in dem Ensemble, das ich wochenlang versteckt hatte, die Treppe hinunter, und an seinem Blick wusste ich, dass es in dieser Nacht kein Zurück geben würde.
Ich kam mit dem Maßband und den Nerven zum Zerreißen. Alles, was ich wollte, war, den Westflügel zu meiden, doch er hatte bereits an der Rezeption nach mir gefragt.
Ich reiste für zwei Arbeitstage an die Küste und nahm meine Freundin mit. Nie hätte ich gedacht, dass ein Abendessen in roten Kleidern meinen Körper so zeichnen würde.
Ich glaubte, das Haus sei leer, doch die Stimmen kamen von oben. Regungslos blieb ich auf der Treppe stehen, unfähig hinaufzugehen oder fortzulaufen.
Ich stimmte unter drei klaren Bedingungen zu, während die Hand meines Mannes in meiner zitterte. Was an jenem Nachmittag im Wohnzimmer geschah, lässt mich noch immer zweifeln, wie gut ich ihn kenne.
Sie sagte, ich solle um zehn zum Ladenschluss wiederkommen, und sie würde ihn mir besser blasen als jede andere. Ich brauchte vier Nächte, bis ich sie wieder an der Kasse fand.
Als ich auf den Beifahrersitz stieg und er sagte: «Schau, was du mit mir machst», wusste ich, dass ich das Taxi in dieser Nacht nicht als derselbe verlassen würde.