Das Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel, das aus uns vier Liebespaare machte
Mit elf waren es nur zwei Paare, die lachend um eine Flasche saßen; um drei Uhr morgens waren wir schon vier Körper, die nicht mehr wussten, wem sie gehörten.
Mit elf waren es nur zwei Paare, die lachend um eine Flasche saßen; um drei Uhr morgens waren wir schon vier Körper, die nicht mehr wussten, wem sie gehörten.
Daniela wählte ihren kürzesten Rock und betrat das Studio, als würde es ihr gehören. Als ich hinausging, warteten die beiden keine zwei Minuten.
Drei Tage in Paris, vier tote Männer in ihren Betten und eine anonyme Nachricht bestellte mich an die Seine. Ich ahnte nicht, dass dieser Schritt mein altes Ich beenden würde.
Als er die Zweige der Weide zur Seite schob und mich gegen den Stamm drückte, wusste ich, dass wir später nicht fürs Vergessen zurück ins Café gehen würden.
Ich ging mit dem Gedanken an die Hotelbar, nur etwas zu trinken. Ohne Höschen. Mit aufgeknöpfter Bluse. Noch immer wusste ich nicht, ob ich es selbst gewählt hatte oder ob er es für mich entschieden hatte.
Die Kerze erlosch, und in der Dunkelheit glitt eine Hand an meinem Schenkel hinauf. Ich brauchte viel zu lange, um zu begreifen, dass es nicht Marcos Hand war.
Es regnete auf das Dach der Hütte, der Kamin brannte, und ich begriff, dass Camila an diesem Abend nicht nur gekommen war, um mit uns Wein zu trinken.
Er war ganz im Spiel, das Mikrofon offen, seine Freunde auf der anderen Seite. Ich kam barfuß herein, ohne dass er mich hörte, und kniete mich hin.