Die Nacht, in der Lucía kam, ohne ein Wort zu sagen
Ich spürte sie, bevor ich sie hörte. Erst kam ihr Geruch, dann ihre Hände, dann ihr Mund, der im Dunkeln des Flurs meinen Hals fand.
Ich spürte sie, bevor ich sie hörte. Erst kam ihr Geruch, dann ihre Hände, dann ihr Mund, der im Dunkeln des Flurs meinen Hals fand.
Ich ging ohne Klopfen ins Zimmer und fand sie völlig nackt vor. Statt wieder hinauszugehen, schloss ich die Tür. Was danach geschah, veränderte alles.
Rodrigo weiß nicht alles, was auf dieser Reise passiert ist. Nur die Version, die ich gewählt habe, ihm zu erzählen. Die Wahrheit ist dunkler, köstlicher.
Die Szene in der Serie dauerte zehn Sekunden. Genug, damit sie alles verstand, was ich ihr seit Monaten nicht sagen konnte.
Sie ließ mich die Hände an die Wand legen und im Spiegel auf mich selbst schauen. Draußen waren Leute. Drinnen nur ihre Finger unter dem Rock.
Als Valentina sich vor mir ohne jede Scham die Bluse auszog, dachte ich, es sei nur Vertrautheit. Ich ahnte noch nicht, was sie für diesen Nachmittag vorhatte.
Ich war hineingegangen, um ein Spielzeug zu kaufen. Ich hatte nicht erwartet, nackt auf dem Ladenboden zu landen, während Fremde mich von der anderen Seite einer umgefallenen Kiste aus beobachteten.
Es war nur ein Spiel, um Freundinnen zu finden, doch als sie fragte, ob sie in jener Nacht kommen könne, wusste ich, dass wir eine Grenze überschritten hatten, die ich überschreiten wollte.
Als Saya in der Dunkelheit die Augen öffnete, spürte sie zuerst das kalte Metall an ihren Handgelenken und Nadias Atem wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt.
Sie sah sie eintreten, und in ihrer Brust blieb etwas stehen. Sie konnte es nicht erklären, aber von diesem Augenblick an dachte sie nur noch an sie.
Als ich sie an der Tür sah, wusste ich, dass dieses Essen nicht wie jedes andere enden würde. Vera hatte diesen Blick, der alles sagte, ohne etwas zu sagen.
Ich buchte die Kabine für mich allein, doch die Donau hat die Art, Grenzen aufzulösen, die keine Karte vorhersagen kann.
Nachdem mein Vater und mein Bruder mit mir fertig waren, kam meine Mutter mit einem Lächeln ans Bett, das ich an ihr nicht kannte. In jener Nacht änderte sich alles.