Meine Mutter und ich in jenem Zimmer aus weißem Licht
Carla hörte die Tür und ihr Gesicht leuchtete auf, noch bevor sie nachdenken konnte. Mateo kam herein, das Haar vom Schweiß des Trainings an die Stirn geklebt, ließ den Rucksack fallen und blieb stehen und sah sie an, als sähe er sie zum ersten Mal. Sie war fünfunddreißig, zog ihren Sohn seit ihrem siebzehnten Lebensjahr allein groß, arbeitete als Sekretärin in einem Geschäft für Sportartikel und roch zu dieser Stunde am Nachmittag nach Desinfektionsmittel und Müdigkeit. Und trotzdem sah er sie so an.
—Hallo, mein Schatz —flüsterte sie und öffnete sich zu einer Umarmung, die zur Gewohnheit geworden war.
Der Körper des Jungen fügte sich mit neuer Selbstverständlichkeit an ihren. Neunzehn Jahre gerade erst voll, einen guten Kopf größer als sie, die Schultern von zwei aufeinanderfolgenden Rugby-Saisons verhärtet. Und dann spürte sie es. Hart, exakt, gegen ihren Unterbauch drückend durch seine Hose. Eine Erektion. Ein richtig harter Schwanz, dick, der sich an ihrem Bauch abzeichnete, weil er sie umarmte.
Sie hätte sich lösen müssen. Tat sie nicht. Sie blieb stehen und maß ihren eigenen Verrat an der Elektrizität, die ihr über den Rücken lief. Er ist mein Sohn, dachte sie, ich verliere den Verstand. Aber ihre Hand glitt in seinen Nacken, spielte ungefragt mit seinem kurzen, feuchten Haar.
—Geh duschen —sagte sie schließlich und stieß ihm mit zwei Fingern genau dort gegen die Brust, wo sie einen Augenblick zuvor den Beweis jenes Verlangens gespürt hatte—. Du stinkst nach verschwitztem Jungen.
Mateo rührte sich nicht sofort. Er sah sie mit neuer Intensität an, die dunklen Augen glitten über ihr Gesicht, als griffe er eine Landkarte ein.
—Du bist schöner denn je, Mama —sagte er leise.
Es war nicht das Kompliment eines Kindes. Es war die Erklärung eines Mannes an eine Frau. Carla stieg die Hitze in die Wangen, und unter dem dünnen Frühlingskleid, das sie zum Putzen trug, spürte sie, wie sich ihre Brustwarzen an dem Stoff verhärteten. Sie lächelte, so gut sie konnte, und schob ihn mit einem Witz, der ihr nicht ganz gelang, ins Bad.
***
Der Schlag gegen die Tür kam, als er noch unter der Dusche stand. Es war kein Klopfen: Es war eine Faust. Und dann die Stimme, die Carla mehr hasste als jede andere.
—Mach auf, Schlampe! Ich weiß, dass du da bist!
Dario, Matos leiblicher Vater, kam ohne Erlaubnis herein, roch nach billigem Bier und fremdem Elend. Er kam, um Geld zu verlangen, wie immer. Fünfmal in zwei Jahren. Diesmal mit der Ausrede einer Reise und einer angeblichen neuen Familie, die nie jemand gesehen hatte.
—Du hast niemanden in deinem verdammten Leben —spuckte Carla ihm entgegen—. Niemand hat dich ertragen können. Verschwinde aus meinem Haus.
Dario hob die Hand. Sie zuckte zusammen. Der Schlag kam nicht: Aus dem Flur trat Mateo, das Handtuch noch um den Hals, der Körper noch nass und das Gesicht von etwas verhärtet, das sie bei ihm noch nie gesehen hatte.
—Rede nie wieder so mit ihr.
—Und wer glaubst du eigentlich zu sein, Junge?
Der erste Hieb des Vaters traf Mateo am Kiefer. Carla schrie. Der zweite, den Mateo zurückgab, ließ Dario gegen den Tisch taumeln. Was danach kam, war schnell und hässlich: zwei Männer, die um sie kämpften, um ihre Ehre, um ein Haus, das plötzlich nach Schweiß und Blut roch. Carla wählte mit zitternden Fingern die Nummer der Polizei und log: „Sie kommen schon.“ Das reichte. Dario spuckte auf den Boden, versprach zurückzukommen und ging.
—Verdammt, mein Leben, lass mich sehen —Carla setzte ihn auf das Sofa und wickelte seinen Kiefer in ein Tuch mit Eis. Ihre Hände zitterten. Er sah sie ohne zu blinzeln an.
—Danke, dass du mich verteidigt hast —flüsterte sie—. Wie ein echter Mann.
—Es lohnt sich, für eine Frau wie dich zu kämpfen.
Er sagte es langsam, wog jedes Wort ab. Und beugte sich zu ihr. Es war nur ein kleiner Kuss, ein Hauch von Lippen auf Lippen, doch Carla spürte eine Welle durch ihren Körper laufen, direkt in ihre Muschi. Mateo zog sich überrascht von seiner eigenen Kühnheit zurück. Sie sahen sich an. Er sah in ihren Augen etwas, das keine Dankbarkeit war. Und er beugte sich noch einmal vor.
Dieser zweite Kuss war anders. Es war ein richtiger Kuss, mit geöffnetem Mund, mit einer scheuen Zunge, die nach ihrer suchte, mit all den Jahren zurückgehaltener Zuneigung, die gleichzeitig nach draußen drängten. Carla wich nicht zurück. Carla erwiderte ihn, sog an seiner Unterlippe und ließ die Zunge des Sohnes in ihren Mund gleiten, als hätte sie nie etwas anderes getan.
Eine ferne Sirene holte sie in die Welt zurück. Sie lösten sich voneinander, als würde es brennen. Die Polizei kam, nahm die Personalien auf und ging mit dem Versprechen einer Streife, die nie auftauchen würde.
***
In dieser Nacht konnte Carla nicht allein schlafen. Sie ging im Nachthemd, barfuß, ins Zimmer ihres Sohnes und bat ihn flüsternd, bei ihr zu schlafen. Er fragte nichts. Sie legten sich Rücken an Brust, mit einem künstlichen Abgrund aus Luft zwischen sich, bis Matos Arm über ihre Taille glitt und die warme Hand auf ihrem Bauch ruhte.
—Hab keine Angst, Mama. Ich bin da.
Carla spürte wieder den harten Druck gegen ihr Gesäß durch das Nachthemd. Der Schwanz des Jungen, genau zwischen die beiden Halbmonden ihres Pos gepasst, pochte. Und wieder bewegte sie sich nicht. Es gefällt ihm, begehrt zu werden, dachte sie, angewidert von sich selbst und gleichzeitig so nass wie seit Jahren nicht mehr, mit Höschen, die ihr langsam an der Muschi klebten.
Im Morgengrauen hatte sie die Flucht bereits beschlossen. Ein paar Tage auf der Straße, weit weg von Dario. Der alte Pickup, ein Rucksack mit Sandwiches, die offene Straße. Ihre Chefin, Doña Beatriz, gab ihr den Urlaubsschein ohne Fragen. Mateo hatte noch Schulferien. Sie fuhren am nächsten Mittag los, das Radio lief, und es gab ein falsches Gefühl von Freiheit.
Das erste Motel am Weg hatte nur noch ein freies Zimmer mit Doppelbett. Carla starrte den Schlüssel in ihrer Hand an, als wäre er ein Urteil. In jener Nacht lag sie dicht an der Matratzenkante, im T-Shirt und in Baumwollhöschen, und spürte den Atem ihres Sohnes dreißig Zentimeter entfernt. Als sie mitten in der Dunkelheit erwachte, lag eine Männerhand auf ihrer Pobacke. Das war kein Zufall. Die Finger bewegten sich, erkundeten, nahmen durch den dünnen Stoff Besitz, drückten das weiche Fleisch des Arsches, glitten hinunter, bis sie die warme Falte zwischen ihren Schenkeln streiften. Carla tat, als würde sie sich im Schlaf drehen, und die Hand zog sich zurück wie die eines ertappten Diebes. Aber die Hitze zwischen ihren Schenkeln war schon da, verräterisch, wartend, und durchnässte die Baumwolle.
Am nächsten Tag auf der Straße blickte Mateo nicht auf die Landschaft: Er blickte auf ihre Schenkel, jedes Mal wenn sie schaltete und der kurze Rock um einen Zentimeter hochrutschte. Carla zog das Kleid nicht herunter, sondern ließ es geschehen. Etwas in ihr hatte sich verändert und weigerte sich, es beim Namen zu nennen.
***
Das Licht erschien nach elf Uhr nachts, als kein Benzin mehr da war und kein Motel sie aufnehmen wollte. Nur ein einziges weißes Licht, viel zu weiß, viel zu konzentriert, kam frontal die leere Straße herauf. Carla schaltete die Scheinwerfer aus und bremste auf dem Seitenstreifen.
—Mama, das ist kein Lastwagen.
Das Licht änderte die Richtung und kam direkt auf sie zu. Carla drehte den Zündschlüssel. Nichts. Sie versuchte, die Tür zu öffnen. Verriegelt. Kein Geräusch, keine Explosion: nur ein absolutes Weiß, das alles verschlang, wie der Blitz einer Kamera von der Größe des Universums.
***
Als Erstes kam ein Summen im Schädel zurück. Carla öffnete die Augen, und es gab kein Oben und kein Unten: nur Weiß. Sie lag auf etwas Glattem, und als sie sich zu bewegen versuchte, merkte sie, dass sie nur den Hals drehen konnte. Sie war nackt. Das Bewusstsein genügte, um Panik auszulösen.
Drei Gestalten materialisierten sich aus der Luft. Drei graue, schlanke Silhouetten, ohne Mund oder Ohren, mit zwei schwarzen Höhlen dort, wo die Augen sein sollten. Eine trat an ihre Stirn heran und sprach, ohne auch nur etwas Mundähnliches zu öffnen, direkt in ihren Kopf.
„Dein Sohn ist in Ordnung. Du warst acht Stunden lang bewusstlos. Eure Spezies speichert zu viel Stress. Du brauchtest Ruhe.“
Carla versuchte zu schreien. Die Stimme kam nicht heraus. Nur der verzweifelte Gedanke: Wo ist Mateo?. Die Antwort kam wie eine warme Welle, die die Panik löschte.
„Hier. Er wacht auf.“
Sie drehte den Hals und sah ihn: auf einer weißen Trage liegend, identisch mit ihrer, völlig nackt. Die Lähmung wich aus ihrem Hals, dann aus den Schultern, dann aus allem. Langsam setzte sie sich auf die kalte Oberfläche, die Arme über den Brüsten verschränkt, in einer nutzlosen Geste. Mateo richtete sich gleichzeitig auf und bedeckte sein Geschlecht mit den Händen. Und sie sah ihn an. Und sie schaffte es ausnahmsweise nicht, so zu tun, als sähe sie nicht, was sie sah: die Beule des Schwanzes ihres Sohnes, die zwischen seinen Fingern hervordrängte.
—Geht es dir gut, Mama?
—Ja, mein Schatz. Und dir?
Die drei Grauen umringten sie schweigend. Carla, erschöpft, ließ eine Ironie fallen:
—Gut, Nummer Eins, Nummer Zwei, Nummer Drei. Könnt ihr uns keine Handtücher geben?
„Nacktheit ist euer natürlicher Zustand. Es besteht kein Bedürfnis, sie zu bedecken.“
***
Sie sprachen ohne Mund. Die Worte drangen direkt in den Kopf, ohne Lautstärke, ohne Akzent. Sie sagten, sie kämen von sehr weit her, hätten noch nie einem Menschen Schaden zugefügt und wollten nur beobachten. Beobachten, sagten sie, die Dynamik zwischen einer Mutter und einem jungen erwachsenen Sohn. Je kooperativer sie wären, desto eher würde man sie nach Hause bringen.
Die Stunden zerrannen. Carla und Mateo gewöhnten sich an die makellose Luft, an die bodenlose Stille, daran, nackt voreinander zu stehen. Sie redeten über belanglose Dinge, um nicht verrückt zu werden. Über die Minzbonbons, die sie immer in ihrer Tasche hatte. Über das Video von einer Katze, die Schlagzeug spielt, das er nie müde wurde zu sehen. Und nach und nach wurden ihre Arme müde vom Bedecken.
—Mateo, das ist lächerlich —sagte sie und ließ die Arme an die Seiten fallen—. Ich habe die Schnauze voll vom Verstecken. Wir sehen aus wie Modelle eines frustrierten Malers.
Die Brüste lagen frei da, fest und blass unter dem weißen Licht. Die dunklen, aufgerichteten Brustwarzen, zwei Punkte, auf die Mateo einfach schauen musste. Er brauchte länger. Schluckte, ließ die Arme langsam sinken, und da war sie: ein harter Schwanz, unmöglich zu verbergen, dick, jung, frech, nach oben gegen den flachen Bauch gerichtet.
—Du bist wunderschön, mein Leben —sagte sie, und der Satz kam von allein, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen. Ihre Augen glitten zum geschwollenen Kopf, zum Netz der Adern am Schaft, zu den straff zusammengezogenen Hoden darunter.
Er senkte den Blick auf das dunkle Dreieck von Haaren zwischen ihren Schenkeln, auf den Kontrast zu ihrer weißen Haut, und ihm entglitt ein Seufzer, der fast ein Stöhnen war.
—Das ist in deinem Alter normal —murmelte Carla und versuchte, wieder die Rolle der Mutter einzunehmen.
—Ist es auch. Aber der hier ist deinetwegen.
Er sagte es, ohne zu blinzeln. Carla biss sich auf die Lippe. Es entstand eine lange, schwere Stille. Sie trat zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Dann setzte sie sich neben ihn.
***
Dann erschien Nummer Zwei. Ohne Übergang, ohne Tür, ohne Erklärung.
„Warum halten Sie diese Anziehung für falsch?“
—Weil man uns das beigebracht hat —antwortete Mateo.
„Wer?“
—Die Schule. Die Kirche. Die Leute.
„Und warum stellen Sie das nie infrage?“
Keiner hatte eine Antwort. Nummer Drei materialisierte sich neben dem anderen und drängte mit derselben chirurgischen Ruhe weiter.
„Sie haben es akzeptiert, wie Sie Kriege akzeptiert haben, Armut, gesellschaftliche Abkommen, die Sie nicht gewählt haben. Es ist Programmierung, nicht Überzeugung.“
—Ihr degeneriertes Pack! —fuhr Carla auf und verschränkte die Arme. Die Geste betonte, in ihrer Nacktheit, ihre Brüste nur noch mehr—. Wollt ihr, dass ich mich mit meinem Sohn fortpflanze? Ist das euer Ernst?
„Wir wollen nichts. Wir weisen nur darauf hin, dass Ihr Widerstand geerbt, nicht durchdacht ist. Und dass das Begehren zwischen Ihnen beiden schon seit Längerem vorhanden ist, noch bevor Sie dieses Schiff betreten haben.“
Die Stille danach war eine andere als zuvor. Schwer, präzise. Carla senkte den Kopf und ließ ihr Haar ihr ins Gesicht fallen. Mateo sah sie an, als sähe er sie zum allerersten Mal wirklich. Die beiden grauen Gestalten lösten sich in Luft auf.
***
Stunden vergingen. Oder vielleicht Minuten: Die Zeit dort gehorchte niemandem. Der Durst begann ihnen die Kehle wund zu scheuern. Carla spürte zum ersten Mal die reale Möglichkeit, nicht mehr herauszukommen.
—Ich will mich nicht von dir trennen —sagte Mateo, ohne sie anzusehen.
—Das sagst du jetzt —antwortete sie mit belegter Stimme—. Aber du wirst gehen. Alle gehen.
—Ich bin nicht wie mein Vater.
Und er kam näher. Er umarmte sie ganz, Haut an Haut, ohne irgendetwas dazwischen. Carla spürte den harten Schwanz wieder gegen ihren Schenkel, wie er das Fleisch markierte und einen feuchten Streifen von Präejakulat auf ihrer Haut hinterließ. Und dieses Mal log sie sich nichts mehr vor. Sie gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Er erwiderte ihn auf dem Mund.
Carla gab auf. Sie erwiderte den Kuss mit Zunge, mit Hunger, mit all den Jahren der Einsamkeit, die hinter den Zähnen zusammengedrängt waren. Mateo reagierte mit einer Wildheit, die ihn selbst überraschte. Seine Hände glitten über ihren Rücken hinab, fanden die Rundung der Taille, maßen die Hüfte, füllten sich mit ihren Pobacken. Sie legte ihm die Hände in den Nacken und packte sein Haar, während sich die Spitze des Schwanzes ihres Sohnes gegen ihren Unterbauch drückte und sie zwischen den Beinen immer nasser werden ließ.
—Mama… —murmelte er gegen ihren Hals und senkte den Mund, um die Mulde ihres Schlüsselbeins zu lecken.
—Sag nichts. Rede nicht.
Sie schob seinen Kopf nach unten, zu ihren Titten. Mateo öffnete den Mund und verschluckte ihre rechte Brustwarze ganz, saugte daran, als hätte er neunzehn Jahre auf diesen Mund gewartet. Carla stieß ein tiefes, tierisches Stöhnen aus, das sie seit Jahren nicht mehr ausgestoßen hatte. Die Zunge des Sohnes umkreiste ihre Brustwarze, drückte sie gegen den Gaumen, knabberte daran. Die andere, freie Hand packte ihre linke Brust, knetete sie, zwickte die Brustwarze, bis sie den Rücken durchbog.
—Verdammt, mein Leben, so… so…
Sie schob ihn sanft weiter, bis er auf der weißen Trage saß. Sie kniete sich vor ihm auf den Boden, mit dem Gesicht in genau richtiger Höhe. Der Schwanz des Jungen, hart, dick, an der Spitze rot, streifte ihr Kinn. Mateo öffnete den Mund, um zu fragen, und sie legte ihm einen Finger auf die Lippen.
—Es ist dein erstes Mal, mein Leben. Es muss etwas sein, an das du dich immer erinnerst. Mama zeigt dir, wie man es macht.
Sie nahm seinen Schwanz mit einer Hand, schloss die Finger um den Schaft, maß die Dicke, überrascht, wie hart er war, wie er in ihrer Handfläche pochte. Mit der anderen streichelte sie seine Hoden, wog sie ab, rollte sie zwischen ihren Fingern mit einer Zärtlichkeit, die den Jungen in den Schenkeln zittern ließ. Sie küsste die Spitze, einen feuchten, langen Kuss, und streckte die Zunge heraus, um den Tropfen Präejakulat zu lecken, der auf der Eichel glänzte.
—Verdammt, Mama… —keuchte er.
—Pssst. Schau zu.
Und sie nahm ihn langsam in den Mund, sehr langsam, maß jeden Zentimeter, als würde sie ihn sich einprägen. Sie senkte den Kopf, bis die Eichel ihr den Rachen berührte, hielt dort einen Moment inne und zog wieder hoch, saugend, die Wangen eingesogen, ließ ihn mit einem kleinen feuchten Schnalzen heraus. Dann wieder. Und wieder. Jedes Mal tiefer, jedes Mal lauter, ein obszönes Gluckern, das das weiße Zimmer mit fleischlichem Geräusch füllte. Der Speichel begann über die Hoden ihres Sohnes zu laufen, und sie fing ihn mit der freien Hand auf, um ihn zu wichsen, während sie ihn gleichzeitig blies.
Mateo legte ihr die Hand auf den Kopf, nicht um zu stoßen, sondern um sich festzuhalten, die Finger in ihrem Haar verkrallt. Nur eine Silbe: „Mama“. Eine Warnung. Seine Schenkel zitterten. Die Hoden zogen sich in ihrer Hand zusammen.
Es ging für ihn zu schnell. Drei weitere tiefe Bewegungen, mit Carla, die von unten zu ihm aufblickte, die Augen fest in seinen, der Mund voller ihres Sohnes, und er kam mit einem Krampf, der seine ganze Wirbelsäule erschütterte. Carla nahm ihn ganz auf, Stoß auf Stoß schlug ihm gegen Gaumen, Zunge und Rachenende, während sie durch die Nase atmete, sich nicht bewegte, schluckte, was sie konnte, und den Rest an ihrem Mundwinkel bis zum Kinn hinunterlaufen ließ. Er schmeckte nach Salz, nach Sohn, nach verbotenen Jahren. Ihr eigener Orgasmus überraschte sie: ohne sich berührt zu haben, zog sich ihre Muschi in einer langen, tiefen Welle zusammen, mehr mental als körperlich, genährt vom Tabubruch, von der schlichten Tatsache, dass der Erguss ihres eigenen Sohnes ihr die Kehle hinunterlief.
Als er sich entspannte, ließ sie ihn nicht los. Sie ließ ihn im Mund, weich, doch noch pochend, und spürte, wie er sich wenige Sekunden später wieder unter ihrer Zunge verhärtete. Matos Schwanz, jung, war noch nicht fertig. Er wurde in ihr wieder hart.
Carla hob den Blick. Sie schluckte langsam, sah ihm fest in die Augen, wischte sich mit dem Handrücken das Kinn ab und leckte es dann ab. Mateo, dessen Brust hob und senkte, konnte nicht glauben, was er gerade gesehen hatte.
—Mami…
—Pssst. Dass niemand etwas hört. Wir sind noch nicht fertig.
Sie richtete sich auf, stieg auf die Trage und drückte ihn auf den Rücken. Sie setzte sich rittlings auf ihn, die Knie links und rechts seiner Hüften, und spürte, wie sich die Eichel ihres Sohnes, wieder hart, genau am Eingang ihrer durchnässten Muschi anlegte. Es brauchte keine Führung. Sie ließ sich langsam sinken, Zentimeter für Zentimeter, mit offenem Mund und geschlossenen Augen, bis er ganz in ihr war. Der Schwanz des Sohnes füllte sie zum ersten Mal. Die Muschi spannte sich um ihn, pulsierte.
—Oh, mein Leben… oh, meine Liebe… wie groß du ihn hast, mein Sohn…
Sie begann sich zu bewegen. Auf und ab, anfangs langsam, ihn in die Augen sehend, die offenen Hände auf der Brust des Jungen abgestützt. Ihre Brüste wippten bei jedem Abwärtsschwung. Mateo wusste mit den Händen an ihrer Taille nicht, was er tun, wohin er sehen, wie er atmen sollte. Er blickte nach unten, wo sein Schwanz in die Muschi seiner Mutter eindrang und wieder herausglitt, glänzend, nass, von weißem Saft bedeckt.
—Schau mich an, mein Leben —bat sie ihn und fasste ihm ins Gesicht—. Schau zu, wie Mama dich fickt. Schau, wie ich ihn dir ganz reinstecke.
Sie beschleunigte. Die Hüften begannen mit einem feuchten, fleischigen, obszönen Geräusch gegen seine zu federn. Mateo, lernend, grub ihr die Finger in die Pobacken und begann nach oben zu stoßen, traf sie bei jedem Herabsinken. Die Hoden ihres Sohnes schlugen gegen ihren Arsch. Carla warf den Kopf zurück und stöhnte, ohne sich zu bedecken, ein langes, gebrochenes Stöhnen, das an den weißen Wänden widerhallte.
—So, mein Sohn, so, hör nicht auf… fick mich, fick Mama wie ein Mann…
Er packte sie, drehte sie mit einer Kraft um, die sie ihm nicht zugetraut hatte, und drückte sie bäuchlings auf die Trage. Er spreizte ihre Beine mit den Knien und stieß von hinten mit einem einzigen Hieb bis zum Anschlag in sie hinein. Carla biss sich in den eigenen Unterarm, um nicht zu schreien. Mateo hielt sie an den Hüften fest und stieß mit der ganzen aufgestauten Wut von Jahren in sie, mit der Kraft des Rugby, mit der Verzweiflung des Sohnes, der endlich die Mutter besaß. Jeder Stoß riss ihr ein kurzes, scharfes Stöhnen heraus, das sie gegen die kalte Oberfläche stieß.
—Ja, mein Schatz, so, zerbrich sie, zerfick Mamas Muschi…
Er führte die Hand unter ihr hindurch, fand ihren geschwollenen Kitzler und rieb ihn im Rhythmus der Stöße. Eine halbe Minute genügte. Carla kam mit einem langen Schrei, während sie den Schwanz ihres Sohnes in sich zusammenpresste, und das Zittern ihrer Muschi um ihn herum entwaffnete ihn. Mateo presste die Zähne zusammen, hielt sie noch fester, stieß drei, vier Mal tiefer, und kam in ihr, füllte sie, zeichnete sie mit einem heißen Schwall, den sie langsam in sich hinablaufen spürte.
Sie blieben lange so, ineinander verhakt, schwer atmend, ohne etwas zu sagen. Er noch in ihr. Sie, auf die Lippen beißend, mit Tränen, von denen sie nicht wusste, woher sie kamen.
Als der Schwanz ihres Sohnes ihr schließlich herausglitt, mit einem dünnen weißen Faden, ließ Mateo sich neben sie fallen. Er umarmte sie von hinten. Er küsste ihren Hals, ihre Schulter, ihren Nacken. Er legte die offene Hand auf ihren Bauch, genau dort, wo alles begonnen hatte, an derselben Stelle, an der er an jenem ersten Nachmittag mit der Erektion aufgelegen hatte.
—Danke, Mama —sagte er leise.
—Ich danke dir —antwortete sie und drehte sich um, um ihn zu küssen, und strich ihm über die Wange—. Du hast mich fühlen lassen, was ich schon glaubte, nie wieder zu fühlen.
Sie wusste in diesem Moment, dass sie beobachtet wurden. Sie wusste es mit derselben Gewissheit, mit der sie alles andere wusste. Sollen sie doch schauen, dachte sie, während der Erguss ihres Sohnes noch an ihrem Oberschenkel hinablief. Sollen sie lernen. Wenn dieses weiße Zimmer alles war, was ihnen geblieben war, würde sie sich nicht dafür entschuldigen, darin glücklich zu sein.
Mateo schloss die Augen und legte den Kopf auf ihre Schulter. Carla spürte das Gewicht ihres Sohnes, ihres Mannes, ihres Tabus, und sie bewegte sich nicht. Jenseits der Stille nahmen die drei Grauen etwas auf, das sie seit Jahrhunderten nicht verstanden hatten.