Drei Wochen Nachrichten und eine Nacht zusammen
Ich öffnete die Zimmertür und da war Renata: genau wie auf ihren Fotos, aber mit den blank liegenden Nerven, die kein Bild einfangen kann.
Ich öffnete die Zimmertür und da war Renata: genau wie auf ihren Fotos, aber mit den blank liegenden Nerven, die kein Bild einfangen kann.
Vier Freundinnen, ein Haus am Strand und eine Flasche Wodka. Was als Spiel begann, wurde zur intensivsten Nacht meines Lebens.
Vier Wochen lang sah ich sie zwischen den Tischen mit sich selbst kämpfen und begehrte etwas, das ich nicht zu benennen wagte. Danach war nichts mehr wie zuvor.
Marcos stellte sie mir mit einem verschwörerischen Lächeln vor. Ich sah sie von oben bis unten an und wusste sofort, dass hinter dieser braven Fassade etwas darauf wartete, befreit zu werden.
Als ich ihn bei diesem Abendessen zum ersten Mal sah, wusste ich, dass dieser Mann nicht wie die anderen war. Monate später war ich derjenige, der mehr von ihm wollte.
Daniela war zwanzig, wohnte im vierten Stock und hatte noch nie mit einer Frau geschlafen. An diesem Tag änderte sich das mit einem Schlag.
Sie kam mit gesenktem Blick und bis zum Hals zugeknöpft. Kaum war die Tür zu Zimmer sechs geschlossen, war sie es, die die Anweisungen gab.
Ich war fünfzehn, als ich sie zum ersten Mal überraschte. Heute, mit zweiundzwanzig, kann ich diese Erinnerungen nicht mehr gleich sehen.
Sie erschien eines Nachts auf meinem Bildschirm, doch ihre raue Stimme weckte in mir etwas mit einer Dringlichkeit, von der ich nicht wusste, dass es sie gab.
Er schloss ab, setzte sich an den Schreibtisch und sah mich mit grünen Augen an, die nichts verurteilten. Ich atmete noch immer schwer.