Dominanz
Dominanz-Geschichten, Seite 17
Mein Onkel erwischte mich in Frauenkleidung und ließ mich nicht erklären
Andrés war auf Reisen und ich trug meinen neuen Rock. Als es klingelte und ich meinen Onkel an der Tür sah, wusste ich, dass mein Geheimnis vorbei war.
Die Nacht, in der man mich im Dorfladen verkaufte
Vier Männer zahlten dafür, mich in einem Lager zu benutzen. Meine Tochter stand an der Tür. In jener Nacht hörte ich auf, ich selbst zu sein.
Ich kniete vor ihr nieder, ohne dass es mir jemand gesagt hätte
Als ich in jene Bar trat und ihre Stimme hörte, wie sie sich vorstellte, brach in mir etwas zusammen. Es war kein Verlangen. Es war totale Hingabe.
Was wir am Aussichtspunkt machten, während uns jemand zusah
Als ich den Mann den Weg heraufkommen sah, drückte er meinen Kopf fester. Er würde nicht aufhören. Und ich wollte auch nicht, dass er es tat.
Der Fremde, der mir beibrachte, auf die Knie zu gehen
Ich fantasierte monatelang davon, mich jemandem hinzugeben, der Kontrolle übernehmen konnte. Dass ich ihn an einem Freitag an der Bar fand, hatte ich nicht erwartet.
Die Nacht, in der fünf Frauen die Kontrolle übernahmen
Als er die Augen öffnete, lag er unbeweglich auf einem kalten Tisch. Fünf Frauen in weißen Schürzen umringten ihn, und die Anführerin hielt etwas Glänzendes in der Hand.
Ich riss ihm das Geständnis aus der Scham, die ihn am meisten verfolgte
Vier Gläser Wein, und Rodrigo fing an zu reden. Was in jener Nacht aus seinem Mund kam, änderte die Regeln zwischen ihnen für immer.
Vier Jahre lang sah ich sie an, ohne mich zu trauen, sie anzusprechen
Vier Jahre lang tauschten wir in dieser Bar Blicke aus. Sie mit ihrer Brille, ich ohne zu wissen, wohin mit all dem, was ich jedes Mal fühlte, wenn sie mir etwas einschenkte.
Was er in der Sporttasche versteckte
Als ich als Valentina aus seinem Zimmer kam, sagte mir das Klacken meiner Absätze im Flur, dass es kein Zurück mehr gab.
Die Masken des Karnevals verbargen seine Dominanz
Sie konnte sich nicht bewegen, während ich den Regler in der Tasche kontrollierte. Ringsum feierten tausend Fremde den Karneval, ahnungslos, was unter dem Samt geschah.







