Das Geheimnis, das die Novizin unter dem Habit verbarg
Renata erwachte mit dem Licht, das sich durch die Fensterläden ihres schmalen Fensters schob. Die ersten Strahlen färbten die weiß gekalkten Wände ihrer Zelle golden, und sie streckte sich unter den Laken, bemüht, ihren Geist nicht zu den Gedanken der vergangenen Nacht abgleiten zu lassen.
Sie hatte wieder nachgegeben. Trotz der Gebete, trotz der Bußübungen gehorchte ihr Körper den Regeln nicht, die ihre Seele ihm aufzwingen wollte. In der Dämmerung, mit dem eigenen Atem als einzigem Zeugen, hatten ihre Hände Gebiete erkundet, die ihr Verstand verbot. Sie hatte unter dem Nachthemd die Schenkel gespreizt, sich zwei Finger ganz tief in die Möse gesteckt und mit der anderen Hand auf den Kitzler gerieben, bis der Saft ihr an der Innenseite der Beine hinablief. Sie hatte ins Kissen gebissen, um nicht zu schreien, als der Orgasmus sie in zwei Hälften riss, und trotzdem entwich ihr ein raues Stöhnen, das an den Steinwänden widerhallte. Als sie einschlief, hing ihr noch der Geruch von Sex an den Fingern.
Sie schüttelte den Kopf, um diese Erinnerungen zu vertreiben. Heute war ein neuer Tag, und sie hatte Aufgaben zu erledigen. Langsam erhob sie sich. Das durch Gebrauch abgetragene Baumwollnachthemd ließ die Linien ihres Körpers erkennen: die breiten Hüften, die Fülle der Brüste, die sich mit jedem Atemzug hob, die Festigkeit ihres Hinterns beim Bewegen.
Sie kniete sich neben das Bett. Die Baumwolle spannte sich über ihre Formen, während sie mit ineinander verschränkten Händen und gesenktem Kopf das Morgengebet sprach. Sie bat um Vergebung für ihre Schwäche und um Kraft zum Widerstehen. Doch während ihre Lippen die Worte formten, durchzuckte sie eine Vorstellung wie ein Blitz: Lorenzo, mit nacktem Oberkörper, Schweiß, der über seine gegerbte Haut lief, und sie selbst, wie sie sich vor ihm auf die Knie senkte, ihm den Schwanz aus der Hose holte und ihn sich ganz in den Mund schob. Ihr Atem stockte, Hitze stieg ihr in die Wangen. Sie spürte, wie sich ihre Nippel hart gegen die Baumwolle stellten, und ein stechendes Verlangen feuchtete zwischen ihren Schenkeln auf. Sie betete noch inbrünstiger, als könnten die Worte das Feuer löschen.
Ruckartig richtete sie sich auf und ging zum kleinen Spiegel neben der Tür. Renata war schön, auch wenn sie sich nur selten betrachtete. Ihre helle Haut schimmerte weich, gesprenkelt mit Sommersprossen auf Nase und Wangen. Sie hatte große grüne Augen, voller eines Geheimnisses, das selbst sie nicht ganz verstand. Das braune, wellige, lange Haar lebte unter dem Schleier verborgen, doch in der Intimität der Zelle fiel es frei und rahmte ihr Gesicht.
Ihre Figur war eine Mischung aus Kurven, die sie begehrenswert machten und sie zugleich unsicher werden ließen. Seit der Jugend hatte sie die langen Blicke der Männer bemerkt, die verschleierten Kommentare, die sie entblößten. Manchmal gab ihr das einen flüchtigen Hauch von Macht; zu anderen Zeiten Schuldgefühle, als müsse sie sich schuldig fühlen, weil sie diese Begierden auslöste. Aber hier im Kloster sollte all das keine Rolle spielen. Zumindest war das die Idee.
Mit präzisen Bewegungen richtete sie den Habit, jeder Saum fiel mit derselben Perfektion, mit der sie ihre Geheimnisse verbergen musste. Denn unter dem kargen Stoff trug ihre Haut einen schwarzen Spitzenstrumpfhalter, ein anmaßender Kontrast zur Nüchternheit darüber. Die feinen Träger hielten transparente Strümpfe, die ihre Schenkel mit einer intimen Reibung streichelten, so subtil wie ein unausgesprochenes Geständnis. Weiter oben bedeckte ein winziger Tanga aus derselben Spitze kaum ihre Möse, und die mittlere Naht grub sich bei jedem Schritt zwischen ihre Lippen, strich bei jedem Auftreten über ihren Kitzler.
Jedes Mal, wenn sie die Spitze auf ihrer Haut spürte, durchlief sie ein Schauder und erinnerte sie daran, dass sie trotz aller Andacht eine Frau mit einem Körper blieb, den sie nicht ignorieren konnte. Es war ihr Akt des Widerstands, ein Geheimnis, das sie an etwas Instinktives und Menschliches band, auch wenn die Schuld sich wie ein Rosenkranz in ihrer Brust festklammerte, den sie nicht loslassen konnte.
Der Tag versprach heiß zu werden, und das bedeutete, dass Lorenzo mit den Vorräten kommen würde. Allein die Vorstellung entzündete ein Feuer in ihr, das sie mit tiefen Atemzügen zu ersticken versuchte. Auf dem Weg zur Tür strichen die Bänder des Strumpfhalters bei jedem Schritt über ihre Schenkel, kleine Stromstöße, die sie sich ihrer Haut viel zu bewusst werden ließen. Die Hitze sammelte sich in ihrer Brust, und ihre Nippel richteten sich unter dem Stoff auf, eine unwillkürliche Reaktion, die Scham und Lust vermischte. Sie spürte, wie der Tanga feucht wurde, noch bevor sie die Zelle überhaupt verlassen hatte.
Sie holte Luft und trat hinaus, zwang sich dazu, an den Garten und die Vorratskammer zu denken. Doch selbst auf den Gängen brannte der Gedanke, ihn zu sehen, seine Nähe zu spüren, weiter in ihrem Kopf.
***
Auf dem Weg zum Hof erfüllten die Morgengesänge der anderen Schwestern die Korridore, doch für Renata waren sie nur ein fernes Echo. Ihre Hände richteten instinktiv den Schleier, während ihre Gedanken abschweiften: die Art, wie Lorenzos Hemd an seiner Haut klebte, wenn er arbeitete, wie seine Arme die Säcke mit einer scheinbar natürlichen Leichtigkeit hochhoben. Er war ein grober Bauer, ja, aber etwas an ihm schrie nach Freiheit und Leben, zwei Dinge, die sie sich nicht erlauben konnte.
Der Hof glänzte unter der langsam aufsteigenden Sonne. Renata kam gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie er den Wagen auslud. Das Hemd, halb aufgeknöpft, gab einen gebräunten Oberkörper preis, vom harten Leben gezeichnet. Die Muskeln seiner Arme spannten sich mit jedem Sack, und eine feine Schicht Schweiß glänzte auf seiner Haut.
Lorenzo drehte sich um und sah sie. Er lächelte mit dieser Mischung aus Unverfrorenheit und erdiger Wärme, die ihn unwiderstehlich machte.
—Guten Morgen, Fräulein Renata. Immer die Pünktlichste — sagte er und neigte leicht den Kopf, mit einem schelmischen Funken, der die Höflichkeit trübte.
Renata schluckte. Die Hitze in ihrem Gesicht konkurrierte mit der Sonne. Sie senkte den Blick, nicht ohne zuvor zu bemerken, wie er sie langsam mit den Augen musterte, als wäre das Absicht. Und sie bemerkte auch, nicht dagegen ankommend, die deutliche Wölbung unter seiner Leinenhose, die unverkennbare Form eines Schwanzes, der sich mit jedem Schritt bewegte.
—Guten Morgen, Lorenzo. Wie steht es diese Woche um die Felder? —fragte sie und versuchte, dass ihre Stimme am Ende nicht zitterte. Es gelang ihr nicht.
Er lächelte breiter und zeigte ein Grübchen in der Wange. Er stellte einen Sack auf den Boden und klopfte sich die Hände an seiner abgetragenen Leinenhose ab.
—Bearbeitet, ja. Aber nie so gut wie das, was Sie mit Ihren Händen pflegen. Es scheint, als würde alles, was Sie berühren, erblühen.
Renata hob den Blick. In seinem Ton lag etwas, das nicht bloß Bewunderung war: eine sprachliche Berührung, die an dem Verbotenen entlangstrich. Sie spürte, wie ihre Haut zu brennen begann, als würden seine Worte sie unsichtbar berühren.
—Sagen Sie so etwas nicht — erwiderte sie und versuchte streng zu klingen. Es funktionierte nicht.
—Warum nicht? Es ist die Wahrheit — entgegnete er, drehte sich um und griff nach einer Kiste mit Obst.
Sie sah, wie sich die Muskeln seines Rückens unter dem feuchten Stoff bewegten, und schluckte erneut. Als Lorenzo sich wieder umdrehte, hielt er einen Traubenbund in der Hand. Er kam näher, verkürzte den Abstand, bis der Geruch von Erde und Schweiß ihre Sinne überflutete, und hielt ihr die Trauben wie ein Geschenk hin.
—Möchten Sie probieren? Diese Woche sind sie süß.
Renata streckte die Hand aus, aber er ließ die Trauben nicht sofort los. Seine Finger streiften ihre, und diese kurze Berührung reichte aus, um ihren Atem zu beschleunigen. Ihre Blicke trafen sich, und für einen Augenblick verschwand das ganze Kloster: Übrig blieben nur die Sonne und die Spannung zwischen ihnen. Der Tanga war mittlerweile völlig durchnässt, und sie spürte, wie ein Tropfen an der Innenseite ihres Schenkels hinablief.
—Danke —murmelte sie, nahm den Traubenbund an sich und wandte den Blick ab.
—Ist alles in Ordnung, Fräulein? —fragte er leise, tief, als rufe er sie dazu auf, etwas zu gestehen, das sie nicht sagen konnte.
—Mir geht es gut —log sie. Sie trat einen Schritt zurück, konnte aber nicht umhin, ein letztes Mal auf den Schweiß zu blicken, der ihm über die Brust lief, einem Weg folgend, den sie mit Fingern, mit Lippen, mit der Zunge erkunden wollte, bis hinunter zum Hosenrand und noch weiter.
***
Bevor er gehen konnte, trat Lorenzo mit einer Sicherheit, die ihr den Atem raubte, noch einmal näher. Er streckte die Hand aus, und für einen Sekundenbruchteil dachte Renata, er würde sie berühren. Stattdessen legte er ihr ein kleines, in braunes Papier gewickeltes Päckchen in die Hände.
—Für Sie, Fräulein Renata. Bewahren Sie es gut auf —flüsterte er, mit einer Stimme voller etwas, das sie nicht zu benennen wagte.
Seine Finger streiften sie beim Übergeben erneut. Sie spürte etwas Weiches im Papier, doch sie hatte keine Zeit nachzusehen.
—Renata, kommst du? —rief Schwester Inés von der Tür der Küche.
Renata drückte das Päckchen wie einen kostbaren Geheimnis gegen die Brust und folgte ihr hastigen Schrittes. Lorenzo entfernte sich mit dem Wagen, doch sie spürte seine Präsenz wie einen Nagel im Rücken, als wäre er noch immer dort.
Der Rest des Tages verging zwischen den üblichen Pflichten: Butter, Vorratskammer, Korridore. Ihr Geist jedoch war weit weg. Immer wieder tastete ihre Hand nach dem Bündel, das im Faltenwurf des Habits verborgen war, und fragte sich, was darin war und warum Lorenzo es ihr gegeben hatte. Jedes Mal, wenn sie sich bückte, um etwas aufzuheben, erinnerte sie der nasse Tanga daran, wie feucht er sie allein mit einem Blick gemacht hatte.
***
Bei Einbruch der Nacht ging sie zur Kapelle zu ihrer Beichte bei Padre Mateo. Er war ein junger Mann mit runden Brillengläsern und einem durchdringenden Blick, der schien, als lese er mehr als nur Worte. Renata kniete sich nieder, die Hände zitternd, die Worte stecken ihr im Hals.
—Vater, ich habe gesündigt —flüsterte sie und spürte, wie ihre Stimme in der Dämmerung brach.
—Sprich, Tochter. Dies ist ein sicherer Ort —antwortete er mit einer Ruhe, die sie wie ein Mantel umhüllte, zugleich schützend und entlarvend.
Renata schloss die Augen. Die Bilder, die sie seit dem Morgen verfolgten, wurden noch lebendiger.
—Es ist Lorenzo, Vater. Sein Bild lässt mich nicht los. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, brennt etwas in mir. Heute, als ich ihn im Hof ansah, wusste ich, dass ich verloren war. Sein nackter Oberkörper, der Schweiß auf seiner Haut… Ich konnte nicht aufhören, mir vorzustellen, wie ich vor ihm auf den Knien lag, Vater. Wie ich ihm den Schwanz aus der Hose hole. Wie ich ihn mir ganz tief in den Mund schiebe, wie eine Hündin an ihm lutsche, während er mir am Haar zieht und mir seinen Samen in den Hals spritzt.
Die Worte fielen wie ein Strom, ein unaufhaltsamer Fluss viel zu lange gehüteter Begierden. Hinter dem Gitter blieb die Gestalt von Padre Mateo regungslos, sein Schweigen ohrenbetäubend.
—Wenn ich allein in meiner Zelle bin —fuhr sie fort und senkte die Stimme zu einem Flüstern—, kann ich es nicht lassen. Meine Hände suchen das Feuer zu löschen. Ich stelle mir vor, wie er mich ohne Zurückhaltung nimmt, wie er mich mit gespreizten Beinen gegen die Wand drückt, wie er mir den Schwanz bis zum Anschlag in die Möse stößt. Letzte Nacht habe ich mich angefasst, Vater. Ich habe mir die Finger in die Möse gesteckt, bis sie ganz nass waren. Ich habe meinen Kitzler gerieben, bis mir die Beine zitterten, und ich kam so heftig, dass ich ins Kissen beißen musste, um nicht zu schreien. Und danach blieb nur die Schuld.
Die Tränen liefen ihr über die Wangen, und sie versuchte nicht, sie aufzuhalten. Sie hatte ihre Seele entblößt und erwartete etwas. Vergebung vielleicht. Oder wenigstens Verständnis.
Padre Mateo schwieg lange. Als er sprach, war seine Stimme leise, von einer Schwere erfüllt, die direkt an ihre Seele zu gehen schien. Renata glaubte, außerdem das leise Knarren des Holzes des Beichtstuhls zu hören, als würde er sich in einer bestimmten Weise zurechtsetzen.
—Der Körper ist ein Tempel, Renata. Aber er ist auch eine Prüfung. Was du fühlst, steht deinem Glauben nicht fern, denn du kannst Gott nicht suchen, ohne dich zuvor dem zu stellen, der du wirklich bist. Sag mir, Tochter: Was suchst du in diesen Handlungen? Nur Erleichterung? Oder die Wahrheit dessen, was du begehrst?
Jede Frage zerriss den dünnen Schleier, mit dem sie sich zu verbergen versuchte. Renata wusste nicht zu antworten. Sie verließ den Beichtstuhl mit schweren Schritten, als trüge sie das Gewicht jedes ausgesprochenen Wortes, und mit dem Tanga erneut feucht an der Möse klebend.
***
Sie schloss die Tür ihrer Zelle und drehte den Schlüssel, bis das Klicken sie davon überzeugte, dass sie ungestört war. Sie zündete die Kerze auf dem Nachttisch an und sah zu, wie das flackernde Licht lange Schatten an die Wände warf. Mit vorsichtigen Händen holte sie das Päckchen hervor, das Lorenzo ihr gegeben hatte. Das raue Papier wirkte wie ein verbotenes Objekt, und doch war es unmöglich, es loszulassen. Sie löste die Schnüre, das Papier öffnete sich, und ihr Atem blieb ihr im Hals stecken.
Innen, in Seide gewickelt, lag ein Set aus schwarzer Spitze. Ein enges, kühnes Body, mit feinen Trägern, die wenig der Fantasie überließen, bestickt mit kleinen floralen Details und strategischen Ausschnitten, die eine freche Sinnlichkeit offenbarten. Die Weichheit des Stoffes zwischen ihren Fingern schien sie zu verbrennen. Neben dem Body lag ein Zettel mit grober, ungleichmäßiger Handschrift:
„Das ist für dich. Weil ich es nicht mehr aushalte, dich mir unter diesem Habit verborgen vorzustellen. Ich will dich sehen, Renata. Dich ganz. Seit dem ersten Tag denke ich unaufhörlich an das, was darunter ist. Ich werde hart, nur wenn ich an deine Titten denke, an deine Möse, daran, wie du stöhnen würdest, wenn ich in dir bin. Versteck dich nicht länger.“
Die Hitze stieg von ihrem Bauch in ihre Brust. Ihr Kopf füllte sich mit Bildern: Lorenzo, mit schrägem Lächeln, der sie mit Verlangen ansah, während er sie dieses Geschenk tragen sah, der Schwanz deutlich in seiner Hose. Der Gedanke war so überwältigend, dass sie sich auf die Bettkante setzen musste.
Sie blickte zur Tür, um sicherzugehen, dass niemand sie unterbrechen würde. Langsam begann sie sich auszuziehen, streifte den Habit mit methodischen Bewegungen ab, als vollzöge sie ein geheimes Ritual. Sie zog den durchnässten Tanga aus, und als sie ihn von der Möse löste, spürte sie den Faden der Feuchtigkeit, der sie mit dem Stoff verband, ein Faden, der im Kerzenlicht glänzte. Sie stand vor dem Spiegel, den Body in den Händen, und hielt inne, um ihr Spiegelbild zu betrachten. Der Körper, den sie so oft hatte verbergen wollen, lag nackt im Kerzenlicht da, seine Kurven durch die Schatten betont. Die rosigen, harten Nippel, der weiche Bauch und zwischen den Schenkeln die nasse Möse mit den geschwollenen, glänzenden Lippen, bedeckt von einem Schatten kurz geschnittener brauner Schamhaare.
Mit zitternden Fingern zog sie den Body über ihre Haut. Die Spitze streichelte sie und schmiegte sich mit einer Weichheit an sie, die sie erzittern ließ. Sie strich die Träger über die Hüften zurecht, zeichnete ihre Brüste nach und ließ ihre Intimität mit einer Kühnheit offen, die sie sich nie erlaubt hätte: Der Mittelteil des Bodys ließ die Möse vollständig frei, und die Stoffringe streiften nur knapp ihre Nippel, ohne sie zu bedecken. Das Gefühl war berauschend, als würde die Spitze, statt sie zu bedecken, sie jeder Kontrolle berauben.
Sie legte sich aufs Bett und ließ die Kerze ihre Gestalt beleuchten, während ihr Geist sich mit Fantasien füllte. Sie schloss die Augen und stellte ihn sich dort vor, neben der Wand stehend, sie schweigend beobachtend. Lorenzo, mit nackter Brust und bereits der Hand an seinem Schwanz, den er langsam bearbeitete, sie mit Blicken verschlingend. Das Bild war so lebendig, dass sie spürte, wie ihr Körper antwortete, wie sich ein Feuer zwischen ihren Beinen entzündete und frische Nässe durch die Öffnung des Bodys glitt.
—Spreiz die Beine, Renata —glaubte sie ihn in ihrer Fantasie flüstern zu hören—. Zeig mir diese Möse.
Und sie gehorchte. Sie öffnete die Schenkel langsam, als biete sie diesen imaginären Augen eine Vorstellung dar, und ihre Finger glitten den Bauch hinab, bis sie sich in das geschwollene Fleisch ihres Sexes gruben. Sie spreizte die Lippen mit zwei Fingern und spürte die kalte Luft auf dem freiliegenden Kitzler. Sie begann, sich in langsamen Kreisen zu streicheln, presste diesen harten, empfindlichen Knopf zwischen Zeige- und Mittelfinger, während die andere Hand zu ihren Brüsten hinaufstieg und an einer Nippel zog, ihn mit einer zärtlichen Grausamkeit drehte, die sie sich aufbäumen ließ.
In ihrem Kopf kam er näher und kniete sich zwischen ihre Beine. Er biss in die Innenseiten ihrer Schenkel, langsam hinaufsteigend, Bissspuren auf ihrer milchigen Haut hinterlassend. Als sein Mund die Möse erreichte, küsste er sie nicht sanft: Er rammte ihr auf einmal die ganze Zunge hinein, stieß sie tief in sie, zog sie wieder heraus, saugte ihre Lippen ganz in sich hinein, versenkte sich gierig leckend in ihr. Renata schob sich zwei Finger in die Möse und bog sie, auf der Suche nach diesem inneren Punkt, der sie wahnsinnig machte, während ihre andere Hand unaufhörlich ihren Kitzler bearbeitete.
—So ist es gut, Fräulein —murmelte Lorenzo in ihrem Kopf, mit rauer Stimme, den Mund glänzend von ihren Säften—. Mach dich für mich nass. Mach mir das Gesicht nass.
Sie führte die nassen Finger an den Mund und leckte ihren eigenen Geschmack ab, stellte sich vor, es sei sein Schwanz, der ihr die Lippen füllte. Sie stöhnte um ihre Finger herum, schloss die Augen fester und senkte die Hand wieder zur Möse, diesmal drei Finger einführend, sich von innen öffnend, sich langsam selbst zu ficken, in einem Rhythmus, der sanft begann und dann anschwoll.
Von dieser Vision ergriffen neigte sie selbst den Kopf und ließ den Mund ihre eigene Brust suchen. Sie fing sich einen Nippel zwischen den Lippen, saugte erst langsam, dann kräftig, und stellte sich vor, er wäre es, der sie lutschte. Ein Stöhnen entwich ihr, gedämpft an ihrer Haut, doch sie versuchte nicht, es zu unterdrücken. Sie fuhr mit der Zunge über den Nippel, biss zärtlich hinein, und spürte, wie jeder Zug direkt zwischen ihren Beinen widerhallte und die Möse um ihre Finger enger werden ließ.
In der Fantasie stand er vom Boden auf. Er zeigte ihr den harten, dicken Schwanz, dessen Spitze feucht glänzte. Er brachte ihn an ihr Gesicht, und sie öffnete ohne nachzudenken den Mund, kostete das Salz seiner Haut und spürte, wie er sich auf ihrer Zunge wölbte. Er packte ihre Hüften mit diesen rauen Händen und schob ihren Kopf nach vorn, fickte ihr den Mund erst langsam, dann drängender, die Spitze seines Glieds schlug gegen den Grund ihres Halses.
—Schluck ihn, Renata —befahl er ihr in ihrer Fantasie—. Lutsch mich, wie dein Verlangen es dich gelehrt hat.
Sie schob die Finger tiefer hinein und ahmte mit dem imaginären Mund die Bewegungen nach, die sie mit der Hand machte. Sie zog sie glänzend heraus und versenkte sie wieder, krümmte sie, suchte jede Ecke der Möse. Mit der anderen Hand bearbeitete sie ihren Kitzler mit der offenen Handfläche, kurze, rhythmische Schläge, die sie zittern ließen.
Dann, in ihrem Kopf, drehte er sie auf den Rücken. Er hob sie mühelos hoch und drückte sie gegen das Holz der Tür, spreizte ihr die Schenkel mit Ungeduld, hielt sie genau dort fest, wo er sie haben wollte. Er öffnete ihr mit beiden Händen die Arschbacken und strich mit der Spitze des Schwanzes über die nasse Möse, rieb ihn zwischen ihren Lippen, ohne ihn schon hineinzustecken, und quälte sie.
—Bettel mich an —sagte er ihr im Traum ins Ohr—. Sag mir, dass ich ihn dir reinstecken soll.
—Steck ihn mir rein —stöhnte Renata leise gegen das Kissen, und sie wusste nicht, ob das Wort aus ihrem Mund kam oder aus dem Mund der Vorstellung—. Fick mich, Lorenzo, bitte, fick mich endlich.
Und dann, ohne Vorwarnung, nahm er sie. Der erste Stoß war brutal, ganz, bis zum Ende, und entriss ihr einen erstickten Schrei. Weitere folgten, jeder tiefer und verzweifelter, das Geräusch seiner Hüften, die gegen ihren Arsch schlugen, füllte den Raum. Er packte sie an den Haaren, riss ihren Kopf zurück, biss in ihren Hals, zeichnete sie. Mit einer Hand drückte er eine Brust, mit der anderen spreizte er ihr die Möse weiter, um sie noch besser zu ficken.
Renata bewegte ihre Finger in sich mit derselben Intensität, die sie sich bei ihm ausmalte, drei Finger, die in ihre durchnässte Möse hinein- und herausglitten, jede Bewegung mit dem Hin und Her synchronisierend, das ihr Geist geschaffen hatte. Ihr Körper wölbte sich von selbst über dem Bett, die Hüften hoben sich der Hand entgegen, die Arschbacken lösten sich von der Matratze. Die Feuchtigkeit lief ihr bereits an der Innenseite der Schenkel hinab, durch die Falte ihres Pos zu und beschmutzte die Laken unter ihr.
—Ich komme in dir —sagte Lorenzo in der Fantasie mit gebrochener Stimme—. Ich fülle dir die Möse mit meinem Saft, Renata, bis er wieder herausläuft.
Sie änderte das Tempo. Sie zog die Finger aus der Möse und brachte sie zum Kitzler, rieb ihn in schnellen, wütenden Kreisen, während sie mit der anderen Hand die Nippel fest kniff. Sie spürte, wie der Orgasmus von den Fersen heraufkletterte, sich an den Waden hinaufzog und jeden Muskel ihres Bauches spannte.
Sie biss in ihren eigenen Arm, um den Schrei einzufangen, der drohte, die Ruhe der Zelle zu zerreißen. Ihre Finger bewegten sich mit verzweifelter Präzision, die Feuchtigkeit lief ihr zwischen den Schenkeln herab, und mit einer letzten Bewegung bäumte sich ihr Körper abrupt auf. Der Orgasmus kam wie eine unerbittliche Welle, die jeden Gedanken hinwegspülte. Ihre Beine zitterten, die Hüften wurden von einem eigenen Leben geschüttelt, die Möse zog sich immer wieder um die Leere zusammen, die sie sich mit ihm hatte füllen wollen, und ein erstickter Schrei verlor sich an der Haut ihres Arms.
Sie rieb weiter am Kitzler, selbst danach noch, dehnte die Zuckungen aus, presste jede letzte Welle aus sich heraus, bis sie so empfindlich war, dass sie die Hand zurückziehen musste. Sie blieb liegen, keuchend, den Body noch an, die Nippel hart, die Möse offen und pochend, die Finger von ihrem eigenen Saft durchnässt.
Die Kerze flackerte. Die Schatten tanzten an den Wänden wie Zeugen ihres rohesten Moments. Und die feuchte Hitze unter ihrer Haut wich, allmählich, dem unerbittlichen Gewicht der Schuld.
***
Ihr Atem war noch unregelmäßig, als ein dumpfer Schlag an der Tür die Stille zerriss. Ihr Körper zuckte zusammen, und ihr Herz blieb für einen Augenblick stehen. Mit einer unbeholfenen Bewegung zog sie die Hände zurück, noch immer zitternd, gefangen zwischen dem Echo des Lustgefühls und der Angst, entdeckt zu werden.
—Schwester Renata, ist alles in Ordnung? —Die Stimme von Inés klang auf der anderen Seite fest und besorgt.
Renata setzte sich hastig auf und richtete den Body, als könne das verbergen, was sie getan hatte. Sie spürte die klebrigen Schenkel, die Möse noch immer pochend.
—Ja, Schwester Inés. Alles ist in Ordnung. Ich habe mich nur… nur für die Nacht vorbereitet —antwortete sie und versuchte ruhig zu klingen.
Das Schweigen auf der anderen Seite war ohrenbetäubend. Schließlich antwortete Inés mit einer kaum verhüllten Warnung.
—Gut. Dann eine gute Nacht. Denken Sie daran, dass Ruhe wichtig für die Arbeit von morgen ist.
Die Schritte entfernten sich, doch das Gewicht der Schuld hatte sich längst eingenistet. Renata sank aufs Bett, die Brust hob und senkte sich heftig, die Spitze noch immer in ihre Haut eingeprägt. Ihre Hände, die Minuten zuvor noch das Entzücken gesucht hatten, zitterten nun vor Scham.
Sie schloss die Augen. Aber Lorenzos Worte und die Bilder, die sie geschaffen hatte, pulsieren weiter in ihr wie ein Echo, das nicht zum Schweigen zu bringen war. Dieser Kampf, das wusste sie in diesem Augenblick, hatte gerade erst begonnen.