Der Unbekannte auf dem Bahnsteig wartete in jener Nacht auf mich
Als der Zug ohne mich fuhr, glaubte ich, die Nacht sei verloren. Dann sah ich ihn am anderen Ende des leeren Bahnsteigs – reglos, als hätte er seit Ewigkeiten auf mich gewartet.
Als der Zug ohne mich fuhr, glaubte ich, die Nacht sei verloren. Dann sah ich ihn am anderen Ende des leeren Bahnsteigs – reglos, als hätte er seit Ewigkeiten auf mich gewartet.
Ich ging mit meinem String auf die Toilette und kam mit ihm im Haar wieder heraus. Ich ahnte nicht, dass die Schlange vor dem Saal der längste Teil der Nacht werden würde.
Ich trage den Tanga unter der Radhose und niemand weiß es. Es ist mein Geheimnis auf dem Rad, der Beginn der Fantasie, die ich immer wieder im Kopf durchspiele.
Ich komme nach Hause, ziehe mich auf dem Sessel aus und verliere den Überblick. Das ist meine Routine, mein Geheimnis, das Einzige, was ich am Ende des Tages wirklich brauche.
Ich legte sie neben die Waschmaschine wie ein weiteres Kleidungsstück – doch als ich sie an die Nase führte, wusste ich, dass diese Frau alles von Anfang an geplant hatte.
Ich las jedes Wort, das er der anderen schrieb, und statt Wut spürte ich ein Hitze zwischen den Beinen, die ich nicht kannte. An diesem Nachmittag hörte ich auf, unsichtbar zu sein.
In jener Nacht schloss ich die Tür ab, legte das Handy weg und erlaubte mir zum ersten Mal herauszufinden, wie es sich anfühlt, nicht mehr zu widerstehen.
Ich hatte nie daran gedacht, bis meine neuen Freundinnen darüber sprachen. In jener Nacht allein in meinem Zimmer war die Neugier stärker als die Angst.
Das Paket kam an einem Dienstag. Ich hielt es zehn Minuten lang ungeöffnet in den Händen, im Wissen, dass es, sobald ich es öffnete, kein Zurück mehr geben würde.
Die offene Heckklappe, das Tal in Flammen im Hintergrund und er, der fragte, ob ich es hier geil fände. Dieser Abend wurde genau das, womit keiner von uns gerechnet hatte.