Der Adler, der mich für das Bett eines Gottes entführte
Ich jagte Hirsche im Gebirge, als Krallen mich in die Wolken rissen. Beim Erwachen erwartete mich auf einem Marmorbett ein Mann mit struppigem Bart und erigiertem Glied.
Ich jagte Hirsche im Gebirge, als Krallen mich in die Wolken rissen. Beim Erwachen erwartete mich auf einem Marmorbett ein Mann mit struppigem Bart und erigiertem Glied.
Ich übte jahrelang mit Fingern und Spielzeug, doch nichts bereitete mich auf den ersten Mann vor, der in meinem Nacken atmete und geduldig in mich stieß.
Cris zog im halben Umkleidekabinen-Zustand den Vorhang auf, und statt wegzugehen, ging ich auf die Knie. Was danach passierte, veränderte alles mit Hugo.
Ich hielt ihn für einen Kumpel und nicht mehr. Bis er mich in jener Morgendämmerung am Eingang des Clubs am Nacken packte und alles, was ich über mich zu wissen glaubte, zusammenbrach.
Als ich zur Lichtung kam, wartete Iker schon an den Felsen auf mich, mit diesem nervösen Lächeln, das er nur mir schenkte, wenn wir allein waren.
Als er am Tresen sagte, er sehe aus wie die Sängerin, wenn er sich verkleide, lächelte seine Mutter, und ich begriff, dass das kein bloßer Scherz bleiben würde.
Er war zwanzig Jahre, zwei Monate und vierzehn Tage alt, als er den Tank füllte, in die Sierra hinauffuhr und die Tür der einzigen geöffneten Metzgerei in Risca Alta aufstieß.
Als ich an jenem Nachmittag aus dem Bad kam, sah ich, wie er die Hand aus seiner Hose zog. Und der Fernseher lief leiser als sonst. Das war kein Zufall.
Ich ging nackt hinein und durchquerte Körper, ohne zu wissen, was ich suchte. Als ich mit einem Glas Wein in die Hängematte stieg, setzte sich ein Vierzigjähriger neben mich und fragte, ob es mich störe.
Mit 21 glaubte ich, mit allem klarkommen zu können. Doch als Esteban mir die Hände auf den Rücken legte und mein Körper darauf reagierte, war ich mir nicht mehr so sicher.
Als ich mit Marcos, dem Nachbarn von nebenan, allein war, änderte sich zwischen uns etwas. Er kam langsam näher und küsste mich ohne Erlaubnis oder Entschuldigung.
Diego sah mich an, bevor er den Motor abstellte. Wir wussten beide, was es bedeutete, wenn ich ihn mit nach oben nahm. Trotzdem öffnete ich die Tür.
Er trug ein Notizbuch voller Verse unter dem Arm und lächelte, als wüsste er, was ich dachte. Ich hätte nicht umkehren sollen. Aber ich tat es.
Ich hatte ihn betrunken in meinen Händen. Monate voller Fantasien mit meinem Mitbewohner, und jetzt trennte uns nur noch der nasse Stoff seiner Unterwäsche.
Drei Wochen lang bewahrte ich das Geheimnis. Als ich hinter dem Beichtgitter kniete und seine Stimme hörte, wusste ich, dass ich ihm alles erzählen musste.