Die Nacht, in der ich mit Andrés in der Gasse landete
Während die anderen noch tranken, hatte ich Andrés schon in die Gasse gedrängt. Seit Stunden konnte ich den Blick nicht von ihm lösen.
Während die anderen noch tranken, hatte ich Andrés schon in die Gasse gedrängt. Seit Stunden konnte ich den Blick nicht von ihm lösen.
Ich hatte diesen Tag monatelang vorbereitet: die Perücke, das Kleid, das Gleitgel. Ich dachte, ich wäre allein am verlassenen Aussichtspunkt. Der Wachmann sah das anders.
Als sie vom Bad ohne Unterwäsche zurückkam, wusste ich, dass wir an diesem Abend eine Grenze überschreiten würden, die keiner von uns je wieder auslöschen wollte.
Marcos unterschrieb den Vertrag, ohne ihn zu lesen. Als man ihn unter der Toilette des Club Ónix einschloss, war es schon zu spät, es sich anders zu überlegen.
Lorena hatte den Ruf, Frauen zu mögen. Ich schenkte dem nie Beachtung, bis zu jenem Frühlingsmorgen, an dem wir beide eingeschlossen waren.
Rodrigo wurde plötzlich blass und zog das Handy weg. Ich wusste sofort, was passiert war, noch bevor er den Mund aufmachte.
Als seine Mutter in diesem engen Kleid die Treppe herunterkam, wusste Marcos, dass dieser Kinobesuch nicht enden würde wie erwartet.
Der Laden war leer und der Junge jung. Ich hatte mir diesen genauen Moment tagelang vorgestellt und hatte nicht vor, ihn ungenutzt zu lassen.
Sie hatte einen Freund. Sie war hetero, sagte sie. Und trotzdem suchte ihr Fuß an diesem Nachmittag am Hotelpool unter Wasser meinen, und ich zog ihn nicht weg.
Der Sommer drückte, das Schwimmbad wurde leerer. Ihre Blicke trafen sich einmal zu oft, und beide wussten: Heute Nacht würden sie nicht allein nach Hause gehen.
Ich stieg mit hartem Schwanz ins Flugzeug, so wie jeden Tag, seit ich denken kann. Was ich nicht ahnte: Diese Priesterin würde mein Leben in nur einer Nacht verändern.
Ich hatte ihn schon eine halbe Stunde lang aus den Augenwinkeln angesehen, als er mich ansprach. Hinter den Felsen hatte keiner von uns beiden vor, sich für den Rest des Nachmittags wieder anzuziehen.
Er kam vom Lauf bei Sonnenuntergang zurück und fand sie in den Dünen. Sie war nicht allein. Das war sie nie gewesen.