Allein zu Hause ließ ich mich auf eine neue Fantasie ein
Ich legte mich nackt ins Bett und dachte, ich wolle nur schlafen. Drei Stunden später entdeckte ich noch immer, wie viel Lust ich mir selbst bereiten konnte.
Ich legte mich nackt ins Bett und dachte, ich wolle nur schlafen. Drei Stunden später entdeckte ich noch immer, wie viel Lust ich mir selbst bereiten konnte.
Ich schaltete den Vibrator ein, öffnete ein Bingo-Spiel und versprach mir für jede Kugel eine Regel. Was dann passierte, erzählte ich erst Wochen später.
Mit neunzehn hatte ich mich nie zu erkunden gewagt. An jenem Nachmittag, als das Haus still war, beschloss ich, nachzumachen, was ich auf dem Bildschirm sah.
Ich liebe den Mittagsschlaf, wenn ich allein zu Hause bin. Heute ließ mich die Kühle des Sturms erschaudern, und ohne es zu merken, konnte ich nur noch daran denken, wie du mich ansehen würdest.
Sie dachte den ganzen Tag an ihn. Jetzt, unter den Laken und mit dem Regen gegen die Scheibe, wandert ihre Hand über das, was ihre Fantasie längst versprochen hatte.
Niemand war zu Hause, es gab keinen Plan und keine Ausrede. Nur mich, das Sofa vor dem Fenster und die gefährliche Idee, alles offen zu zeigen.
Am Anfang war es nur ein kleines Spiel unter heißem Wasser. Dann brauchte ich mehr, und eines Tages zog ich mit zwei Fremden an der Tür den Hebel, der alles veränderte.
Sie kamen in einer Kiste ohne Absender. Ich ahnte nicht, dass ich noch in derselben Nacht in meinem Zimmer landen und ins Kissen beißen würde, damit mich niemand hört.
Deine Nachricht kam vor dem Kaffee: «Was würdest du mit mir machen?». Und ich, nackt und halb wach, wusste, dass mich diese Frage den ganzen Morgen kosten würde.
Ich ging in sein Zimmer, um aufzuräumen wie jede Mutter. Ich kam heraus und wusste, dass mein eigener Sohn mich begehrte — und dass ein Teil von mir genau darauf seit Monaten gewartet hatte.
Sobald sich der Aufzug schließt, küsst mich meine Schwester, als hätte sie die ganze Woche darauf gewartet. Und die Wahrheit ist: Wir beide haben genau das getan.
Wir bezahlten dafür, zu den Kerlen zu werden, die uns gedemütigt hatten. Doch Madame Muñeca hält immer, was sie verspricht ... nur nie so, wie man es erwartet.
Niemand hatte mir beigebracht, mich selbst zu begehren. An diesem Morgen, mit leerer Wohnung und Licht, das durchs Fenster fiel, beschloss ich, es mir selbst beizubringen.
Keine Unterwäsche, keine Schuhe, kein Film bis zum Ende. Nur das Kleid, das sie beinahe aussortiert hätte, und sein Blick im Halbdunkel.
Seit Jahren sind wir zusammen und ich traue mich noch immer nicht, es ihr zu sagen. Jedes Mal, wenn sie vor mir kniet, kehrt die Fantasie zurück.
Sie war anderthalb Monate lang auf Brunas Geheiß eingesperrt. An jenem Morgen, als der Schlüssel endlich drehte, konnte nicht einmal das ganze Viertel widerstehen, was sich entlud.
Sie ließ die Truhen aufs Bett stellen und befahl mir, jedes Kleidungsstück anzuprobieren. In jener Nacht begriff ich, dass die Reise kein Ziel war, sondern der Beweis dafür, wie sehr ich ihr gehörte.
Ich bat darum, mir in diesem unmöglichen Kostüm beim Gang aufs Klo zu helfen. Was sie tat, als sie die Tür hinter uns schloss, stand nicht in meinem Vertrag.
Ich war in ihren Turm eingedrungen, um eine alte Schuld zu begleichen. Nicht erwartet hatte ich, hinter dem Vorhang reglos zu bleiben, den Atem anzuhalten und den Blick nicht abwenden zu können.