Mein Geständnis: jene Nacht im Darkroom
Als ich sah, wie er mir in den Darkroom folgte, wusste ich, dass die Nacht nicht in meinem Bett enden würde. Er hatte den Körper von denen, die man nur aus Magazinen kennt.
Als ich sah, wie er mir in den Darkroom folgte, wusste ich, dass die Nacht nicht in meinem Bett enden würde. Er hatte den Körper von denen, die man nur aus Magazinen kennt.
Ich dachte, der Regen würde mich mit nichts zurücklassen. Zwanzig Meter weiter sah ich den dunkelhäutigen Jungen an der Bank, durchnässt, und begriff, dass die Nacht gerade erst begann.
Ich hatte es jahrelang heimlich beim Pornogucken fantasiert. Dann schrieb ich auf einer Kontaktseite eine Nachricht — und ein Unbekannter stieg in mein Auto.
Sie hob im Eck ihr Glas, als würde sie mit mir anstoßen. Er kam herüber und sagte mir ins Ohr, sie wollten mich mit in ihr Apartment in Pichincha nehmen. Ich wusste nicht, was danach kommen würde.
Lucía ging mit ihren »Freundinnen« aus, ich zu Mauricio nach Hause. Eine Kamera, zwei Paare und die Frage, wer von uns beiden die bessere Schlampe sein würde.
Ich wollte es schon lange tun: in einem öffentlichen Ort einen Mann auswählen und mit ihm ins Bett gehen. An jenem Nachmittag im Café habe ich mich endlich getraut.
Ich löste eine Zollkrise, und der Konsul lud mich in seine Residenz ein. Ich ahnte nicht, was mich am Ende des Gartens erwartete – und was danach kommen würde.
Hinter meinem Dessousladen hatte ich einen geheimen Raum. An diesem Nachmittag war Andrés schon nackt da, als ich kam. Wir erwarteten niemanden mehr.
Nach Jahren mit diesem Geheimnis sagte ich es plötzlich: Meine Frau schlief mit anderen Männern, und ich wusste es. In den Augen meines Onkels sah ich kein Urteil, sondern etwas Dunkleres.
Sobald die letzten Kommilitonen weg waren, ging sie nach oben. Erst zog sie den Rock aus. Dann das Hemd. Dann alles andere.
Ich lebte auf dem Land und konnte den ganzen Tag Frauenkleider tragen, ohne dass mich jemand störte. Bis ein Fremder schrieb, ihm gefielen meine Fotos.
Sandra brauchte Hilfe mit einer Jalousie. Ich brauchte, den schlimmsten Tag meines Lebens zu vergessen. Keiner von uns erwartete, dass Valentina so früh auftauchen würde.
Ich kam zur verabredeten Zeit in ihrer Wohnung an. Er öffnete im Bademantel; sie kam später herunter, nervös und erregt. Die Nacht sollte lang werden.
Ich hatte Dutzende Profile aussortiert, bis ich bei Marcos war. Alles, was ich wollte, plus die Geduld, die nie schadet. Aber jemand kommt immer zu früh.
Jemand berührte mich in der Dunkelheit, mit einer Langsamkeit, die nichts Dringliches hatte. Ich öffnete die Augen und Valerias Stimme fragte: »Gefällts dir, Liebling?«
Seit drei Wochen war ich verlassen. An diesem Abend ging ich lustlos in eine Bar und kam mit der Gewissheit heraus, über Lust nichts zu wissen.
Als ich zum ersten Mal fremde High Heels anzog, wusste ich: Das Spiegelbild zeigte die ehrlichste Version von mir. Bis ich es mir eingestand, vergingen Jahre.
Wir hatten den Samstag geplant, aber sie rief am Freitag an: Komm heute, ich bin ganz kribbelig. Als sie die Tür öffnete, konnte ich nicht länger so tun, als wäre das hier nicht ernst.
Sie waren Cousins, sahen sich selten, und in jener Nacht waren alle schlafend, während die beiden allein im Wohnzimmer saßen. Nichts durfte passieren. Fast nichts geschah.
Ich musste auf dem Boden meines eigenen Zimmers schlafen. Meine Schwester und ihr Mann lagen im Bett. Wir hatten monatelang auf den Moment gewartet. In jener Nacht war es soweit.