Meine Frau, drei Studenten und eine geliehene Wohnung
Als der Erste zum Auto kam, hatte meine Frau den Rock schon hochgeschoben und die Bluse offen. Was danach geschah, sah ich alles vom Sofa aus, mit einem Glas in der Hand, ohne zu atmen.
Als der Erste zum Auto kam, hatte meine Frau den Rock schon hochgeschoben und die Bluse offen. Was danach geschah, sah ich alles vom Sofa aus, mit einem Glas in der Hand, ohne zu atmen.
Ich ging in einer Nacht ohne Strom ins Bad, überzeugt, allein im Haus zu sein. Das Licht eines Handys erhellte die Küche, und ich verstand, warum die beiden so seltsam gewesen waren.
Mit zwanzig waren Windeln und Schweigen meine ganze Welt. Bis mein Chef mir jeden Morgen einen Zettel zum Kaffee dazulegte und mich ansah, als wäre ich eine andere Frau.
Fünf Cousins, ein Freund und eine abgelegene Sauna. Dieser Abschied würde in einem Whirlpool beginnen, in dem sich zwei Münder an meinem Schwanz abwechselten, und im Morgengrauen enden.
Es waren fünf Plätze im Bus frei, und trotzdem wählte sie meinen. Sie lächelte, legte den Schal auf ihren Schoß, und ich wusste, dass etwas beginnen würde, noch bevor wir abfuhren.
Das Wasser lief mir noch über den Rücken, als sie ohne Klopfen ins Bad kam, mit diesem schiefen Lächeln, das mich seit Wochen nicht in Ruhe ließ.
Er hatte sich seit Jahren stumm nach diesen Lippen gesehnt. In jener Nacht, beim Kampf um den Controller, fiel sein Mund auf meinen und alles zerbrach.
Wir waren an jenem Märznachmittag allein, sie noch in Uniform. Wie wir vom Kitzeln auf dem Sofa zu etwas anderem kamen, weiß ich selbst nicht.
Ich kam nach Monaten in Patagonien zurück und fand sie um ein Uhr nachts in der Küche sitzen, mit einem Glas in der Hand und diesem Blick, der Ärger versprach.
Das Geschäft war um drei Uhr nachmittags leer. Als er den Laden schloss und mich in die Umkleide führte, wusste ich, dass dieser Mittagsschlaf anders werden würde als alle anderen.
Ich stieg nur aus dem Auto, um ein Paket abzuholen, und da stand er: der magere Nachbarsjunge, der mich im Bikini anstarrte, jetzt ein Mann mit tausend Fragen in den Augen.
Ich hatte das Zimmer drei Wochen vorher reserviert. Als sie sich auf dem Treppenabsatz im zweiten Stock auf die Lippe biss, wusste ich, dass es für uns beide kein Zurück mehr gab.
Als Camila aus dem Zimmer kam, verkleidet als Teufelin mit einem Dreizack in der Hand, wusste ich, dass wir diese Nacht nicht als Jungfrauen verschlafen würden.
Als ich mich nach einer Zeitschrift im untersten Regal bückte, spürte ich die kalte Luft zwischen meine Beine dringen. Drei Augenpaare hoben sich zugleich. Ich zog den Rock nicht herunter.
Jedes Mal, wenn ich eine Umkleide betrete, lasse ich den Vorhang einen Spalt offen. Die Frau auf der anderen Seite merkt nie, dass ich sie suche. Und fast immer spielt jemand mit.
Ich bat sie, zum Anatomielernen die Muskeln meines Halses abzutasten. Ich hätte nie erwartet, dass sie die Lektion beenden würde, indem sie mein Gesicht drehte und mich küsste, als hätte sie jahrelang darauf gewartet.
Sie nahm den Einsatz als einmalige Fantasie an, ahnte aber nie, dass dieser Fremde sie zu Orgasmen führen würde, von deren Existenz in ihrem Körper sie nichts wusste.
Als ich begriff, dass mich nicht das Zuschauen erregte, sondern angeschaut zu werden, suchte ich an Silvester den leeren Schuppen hinter meinem Haus auf und ließ absichtlich den Slip fallen.
Catalina kam um drei Uhr morgens ins Zimmer, zog sich ohne Blick auf mich aus und sagte, sie wolle bei der Kälte nicht allein schlafen.
Ich lernte ihn mit sechzehn im Internet kennen. Zwei Jahre später schrieb er mir an einem Augustmorgen, dass er in die Hauptstadt fahre und es meine einzige Chance sei, ihn wiederzusehen.