Was Nora meiner Freundin schenkte, war keine Freundschaft
Noras Blumen kamen jeden Montag ins Büro von Carla. Ich redete mir ein, es sei Bewunderung. In der Nacht, als wir sie zum Essen einluden, hörte ich auf, mich zu belügen.
Noras Blumen kamen jeden Montag ins Büro von Carla. Ich redete mir ein, es sei Bewunderung. In der Nacht, als wir sie zum Essen einluden, hörte ich auf, mich zu belügen.
Als ich ihm ins Ohr flüsterte, was ich mir seit Monaten ausmalte, dauerte sein Schweigen nur Sekunden. Dann lächelte er. Und ich wusste, dass wir diese Nacht alle Grenzen überschreiten würden.
Als ich die Nachricht im Posteingang sah, ahnte ich nicht, dass ihre Annahme mich zu einem Nachmittag mit zwei Fremden im Park und zur intensivsten Nacht meines Lebens führen würde.
Als ich ihn bat, mir die Handgelenke mit dem Seidentuch zu fesseln, wusste ich nicht, dass das eigentliche Spiel mit einem dreibuchstabigen Wort begann: rot.
Hayashis Stimme traf mich wie ein trockener Schlag: Der Vertrag wurde um fünfundvierzig Tage verlängert. Seite 492 – und wir hatten ohne zu lesen unterschrieben.
Ich hatte ihr ein anderes Jubiläumsgeschenk versprochen. Was sie nicht ahnte: Meine Überraschung wartete auf der anderen Seite eines Lochs in der Wand.
Ich habe ihr erlaubt, am selben Nachmittag mit beiden auszugehen. Als sie auf den Parkplatz zurückkam, trug sie noch die Spuren des einen, und um halb acht hatte sie ein Date mit dem anderen.
Marina war schon klatschnass, als sie den zweiten Teil verlangte: beide gleichzeitig, ohne Barrieren, während der Actionfilm im Hintergrund lief.
Montagmorgen. Adriáns Koffer verschwand durch die Tür und noch bevor der Kaffee fertig war, wussten wir schon, dass diese Woche anders werden würde.
Ich ging mit einem roten Spitzen-Set unter dem Kleid ins Hotel, das er noch nicht gesehen hatte. Wir hatten sieben Monate auf diesen Moment gewartet.
Ich überschritt mit der goldenen Maske und rasendem Herzen die Schwelle des Palasts. In jener Nacht warteten maskierte Hände auf mich, während er aus den Schatten zusah.
Als ich aus dem Bad zurückkam, hatten meine beiden Brüder sie in der Mitte des Wohnzimmers in die Enge getrieben, und in ihrem Blick war keine Überraschung: nur ein Lächeln, das seit Monaten auf genau diesen Moment gewartet hatte.
Als Marcos die Wohnungstür schloss und fragte, ob sie bei ihren «neuen Partnern» schlafen würden, sagte die Stille der vier alles.
Er stand unangekündigt an der Tür, mit Streitgesicht und einer Flasche unter dem Arm. Um drei Uhr morgens war nichts von dem, was ich über ihn wusste, noch wahr.
Als Lucía aus dem Wasser kam und sie vom Ufer aus ansah, wussten die beiden, dass dieser Nachmittag nicht auf ihren Liegen enden würde.
Während er sich zwischen Whiskys verlor, gestand er mir seine dunkelste Fantasie. Er wusste nicht, was er verlangte, bis ich mit dem Beweis nach Hause kam.
Sie trug Netzstrümpfe und einen schwarzen Minirock. Ich blieb zwei Meter entfernt und stellte mich ahnungslos, während er sie vom Boden aus mit den Augen verschlang.
Marcos kontrollierte sie von seinem Tisch aus, ein Finger auf der App und die Augen fest auf sie gerichtet. Jedes Mal, wenn er den Knopf drückte, musste Clara sich auf die Lippe beißen, um nicht zu stöhnen.
Marcos verschluckte sich beinahe, als ich ihm erzählte, was ich getan hatte. Was danach kam, übertraf jede Fantasie, die wir uns in sechs gemeinsamen Jahren ausgemalt hatten.