Der Sommer, in dem meine Schüler nur noch sie anstarrten
Ich hatte fünf gut zahlende Studenten, die plötzlich fehlten. Die Lösung kam, als meine Frau ins Arbeitszimmer trat und alle die Ableitungen vergaßen.
Ich hatte fünf gut zahlende Studenten, die plötzlich fehlten. Die Lösung kam, als meine Frau ins Arbeitszimmer trat und alle die Ableitungen vergaßen.
Elena schlug es vor, als wäre es ein harmloses Spiel. Als Roberto Marcos’ Nacken mit den Lippen berührte, wussten alle vier, dass es kein Zurück mehr gab.
Als ich den Wagen des Maisverkäufers hörte, dachte ich nur daran, mein Verlangen zu stillen. Ich hatte nicht erwartet, dass er die Nacht in meiner Küche beenden würde, während er mich ansah, als wäre ich das Dessert.
Unter meinem Hemd steckt Spitze. Unter der Anzughose Netzstrümpfe und Strumpfhalter. Meine Kollegen sehen Matías. Ich weiß, wer ich wirklich bin.
Von meiner Dachterrasse aus hatte ich direkten Blick auf den Hof meiner Nachbarin. Wochenlang beobachtete ich sie, bis mir etwas an ihren Bewegungen auffiel. Nie hätte ich geahnt, was ich entdecken würde.
Ich zog die aufreizendste Unterwäsche an, die ich besaß, und ging allein zum Flussufer. In jener Nacht entdeckte ich, dass der Körper immer weiß, was er will.
Die Hose zeichnete jede ihrer Kurven nach, als sie unter der Maisonne den Hof überquerte. Magdalena wusste, dass man sie beobachtete. Nicht, was zwei von ihnen planten.
Der ganze Campus beneidete den Jungen, den Rebecas Gruppe aufgenommen hatte. Niemand ahnte, welchen Preis es haben würde, zu ihnen zu gehören.
Als wir bei Pablo und Vera ankamen, war der Champagner schon kalt. Ich versuchte, gelassen zu wirken. Mein Körper verriet mich seit Wochen jedes Mal, wenn er es erwähnte.
Ich war in eine unbekannte Stadt gezogen, und der erste Mann, der meine Wohnung betrat, war zugleich der attraktivste. Er hatte eine Freundin, aber das störte ihn nicht.
Ich öffnete die Schublade meines Nachttischs. Das Buch lag dort, wo es immer lag. Und zehn Minuten später konnte ich nicht mehr stillliegen.
Als Mann im Verborgenen ging ich zur wichtigsten Vorstellungsgespräch meines Lebens – mit Spitzen-Slip unter dem Anzug. Ich dachte, niemand würde es merken. Ich irrte mich.
Valeria rief mich an, um mir zu erzählen, dass ihr Mann einen Dreier wollte. Ich legte auf und dachte, es sei ihr Problem. In jener Nacht war ich in ihrer Wohnung, mit einem Drink in der Hand und Herzklopfen.
In jener Nacht trugen wir drei leichte Kleidung vor dem Fernseher. Ich versuchte zu verbergen, was mir allein ihr Anblick antat.
Marcos stellte die Flasche auf die Theke und sagte laut, was die beiden seit Tagen verschwiegen hatten. Der Barkeeper tat so, als hörte er nichts.
Seit Monaten dachte ich an sie, an ihre Füße, an ihren Mund. Die Halloweenparty schenkte uns die Nacht, die wir beide suchten, ohne es laut auszusprechen.
Jenen Sommer mieteten wir das kleine Haus wie immer, und sie stieg mit einem neuen Lächeln aus dem Auto. Meine Cousine. Verboten. Und doch alles, was ich wollte.
Sie war 37, ein Hingucker und seit fast einem Jahr allein. Als sie im Gym mich auswählte, begriff ich: Manche Nächte plant man nicht.
Ich stürmte im Nachthemd hinaus, nichts darunter, den Vibrator in der Hand. Die Tür fiel ins Schloss, und ich wusste, dass ich ausgesperrt war. Auf dem Flur war bereits jemand.
Ich trainierte immer allein, still, ohne jemanden anzusehen. Er hatte mich drei Monate lang beobachtet, und ich fand es heraus, als es schon zu spät war, noch zu gehen.