Ein Jahr Cybersex und am Ende wollte ich ihm endlich ins Gesicht sehen
Fast ein Jahr lang haben wir uns am Bildschirm ausgezogen, ohne uns zu kennen. Als ich mich im Café neben ihn setzte, blieb uns beiden die Luft weg.
Fast ein Jahr lang haben wir uns am Bildschirm ausgezogen, ohne uns zu kennen. Als ich mich im Café neben ihn setzte, blieb uns beiden die Luft weg.
In jener Nacht ging ich unter dem Vorwand, den Kopierer zu benutzen, ins Büro. In ihrem persönlichen Ordner lagen drei Dateien, die alles veränderten, was ich über sie zu wissen glaubte.
Ich ging auf den Fantasiewunsch meines Mannes nur unter einer Bedingung ein: Ich entschied, wie, wo und mit wem. Was er nicht wusste: Ich hatte längst jemanden im Blick.
Sechs Monate Freiheit enden mit einem Anruf: Der Vater kommt heim. Und unter demselben Dach müssen sie ein Feuer verbergen, das nicht mehr zu löschen ist.
Als mein Mann abreiste und mich allein mit seinem Vater im Landhaus ließ, wusste ich, dass dieses langsame Lächeln nichts Harmloses war. Und ich hatte viel zu verbergen.
Im Aufzug streifte er wie zufällig meinen Arm und roch nach teurem Parfüm. Noch in derselben Nacht, während ich mich im Dunkeln anzog, plante ich schon, wie ich Tomás verlassen würde.
Er kam vom Club zurück mit diesem schiefen Lächeln und einer Geschichte über meinen Bruder, die er mir nicht hätte erzählen dürfen. In jener Nacht verstand ich, wie weit er mich treiben konnte.
Ich war fest entschlossen gewesen, mich zu benehmen. Als die Lichter gedimmt wurden und der Körper dieses Fremden sich zwischen uns bewegte, wusste ich, dass alles aus dem Ruder laufen würde.
Die andere Seite des Betts war unberührt und auf der Obstschale lag ein Umschlag mit meinem Namen in der kantigen Schrift meines Mannes.
Carla gestand mir flüsternd ihre dunkelste Fantasie. Wochen später sah ich sie vor dem Mann knien, den wir beide wortlos ausgewählt hatten.
Bruno stellte mich seinen Freunden mit einem verschwörerischen Lächeln vor, und bevor ich überhaupt begriff, wusste ich, dass ich diese Nacht nicht dieselbe aus der Hütte herauskommen würde.
Acht Jahre war sie bequem und leer verheiratet, als jener Mann sie zwischen den Regalen anlächelte. Sie ahnte nicht, dass dieses Lächeln sie ohne Ehemann, ohne Liebhaber und endlich vor sich selbst zurücklassen würde.
Als sie mir mit leiser Stimme sagte, dass sie miteinander geschlafen hatten, zerbrach alles, was ich über meine Ehe zu wissen glaubte, auf dem Flurboden.
Mein Mann war die ganze Woche auf Reisen, und ich schleppte noch die Schuld vom letzten Mal mit mir herum. Dann lächelte mich jener Mann in der Schlange an, als wüsste er alles.
Das Anschreibebuch reichte nicht mehr aus, mein Mann sah fern und der Ladenbesitzer sah mich vom anderen Ende der Theke mit diesen blauen Augen an, die mich auszuziehen schienen.
Zwei Wochen lang bekam ich die Schwester meiner Freundin nicht aus dem Kopf. In jener Nacht ging ich Wasser holen und fand sie wach, auf mich wartend.
In jener Gewitternacht kam ich durchnässt nach Hause und öffnete ohne Vorwarnung die Tür zum Schlafzimmer: Was ich auf unserem Bett sah, veränderte meinen Kopf mehr als jeder Vorwurf es gekonnt hätte.
Manche wollen Fotos, bevor sie überhaupt Hallo sagen. Andere nennen mich Dinge, die ich ihnen nie erlaubt habe. Hier sind die Perlen in meinem Posteingang, mit gut veränderten Namen.
Ich stieg die Treppe hinauf, das Herz schlug mir wie einem halben Kind. Oben erwartete sie mich – und ich wusste noch nicht, dass diese Nacht mich um alles bringen würde.
Ich gestand ihr die Fantasie um halb zwölf nachts. Um zwei Uhr morgens war die Verabredung fest — und ich hatte mehr Angst als sie.