Der Tag, an dem mein Onkel mein Geheimnis bei seiner Rückkehr entdeckte
Als die Tür aufging, presste ich noch seinen Slip gegen mein Gesicht. Er sah mich mit einem Lächeln an, das nicht wütend war, sondern etwas viel Schlimmeres.
Als die Tür aufging, presste ich noch seinen Slip gegen mein Gesicht. Er sah mich mit einem Lächeln an, das nicht wütend war, sondern etwas viel Schlimmeres.
Um Viertel vor elf stieg ich schon die Treppe meiner Wohnung hinunter. Vor dem Rausgehen hatte ich durch den Türspion geschaut, ob jemand da war. Das Treppenhaus war leer. Umso besser.
Mit 21 glaubte ich, mit allem klarkommen zu können. Doch als Esteban mir die Hände auf den Rücken legte und mein Körper darauf reagierte, war ich mir nicht mehr so sicher.
Ich erkannte ihn, sobald er sprach: Es war derselbe wie in der Vorwoche, der mit diesem gewaltigen Schwanz, der mich tagelang kaum richtig laufen ließ.
Rodrigo wurde plötzlich blass und zog das Handy weg. Ich wusste sofort, was passiert war, noch bevor er den Mund aufmachte.
Die erste Nacht, als ich allein zu ihm nach Hause ging, schlug mein Herz bis zum Hals, als ich klingelte. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Er öffnete in einem feuchten Bademantel und lächelte.
Wir zogen die Hosen vor den anderen vier aus, und als er sich über mich beugte, wusste ich, dass ich diesen Nachmittag nicht mehr derselbe aus dem Raum gehen würde.
Ich kam zuerst im Zimmer an, mit Kappe und Brille, und setzte mich auf die Bettkante, ohne zu wissen, was ich tun würde, wenn dieser Fremde an die Tür klopfte.
Seit Jahren hatte ich Mateo, den Vater von Diego, nicht gesehen. Als wir uns an jenem Nachmittag begegneten, ahnte ich nicht, dass ich später in seinem Wohnzimmer mit geliehener roter Badehose und stockendem Atem enden würde.
Wir teilten uns ein Zimmer, um Geld zu sparen. Ich war verheiratet, Vater von zwei Kindern. Bis zu jener Nacht im Hotel, als er entschied, dass wir etwas anderes sein würden.
Um halb drei Uhr morgens, während der eiskalte Wind gegen das Zelt peitschte, glitt ich ohne Erlaubnis unter seine Decke. Mauri bewegte sich nicht, aber ich wusste, dass er nicht schlief.
Damals hatten wir auf seinem Computer seltsame Videos gesehen. Was ich nicht erwartet hatte: dass diese Neugier Monate später auf dem Sofa landen würde, unter der Decke.
Als ich Bruno an jenem Morgen den roten Slip lieh, ahnte ich nicht, dass Diego uns abholen würde und der Weg zum Fluss in etwas münden würde, das wir nie getan hatten.
Er öffnete die Tür kaum bekleidet, mit diesem Lächeln, das nicht mehr das eines höflichen Kunden war, und ich begriff vom ersten Moment an, dass dieser Einsatz nicht mit der Dichtung des Abflusses enden würde.
Ich schloss die Hotelzimmertür, sah seine zitternden Hände und wusste: Dieser Fremde hatte genauso viel Angst wie ich. Und keiner von uns beiden dachte daran zu gehen.
Als ich sah, wie er mir in den Darkroom folgte, wusste ich, dass die Nacht nicht in meinem Bett enden würde. Er hatte den Körper von denen, die man nur aus Magazinen kennt.
Ich dachte, der Regen würde mich mit nichts zurücklassen. Zwanzig Meter weiter sah ich den dunkelhäutigen Jungen an der Bank, durchnässt, und begriff, dass die Nacht gerade erst begann.
Ich hatte es jahrelang heimlich beim Pornogucken fantasiert. Dann schrieb ich auf einer Kontaktseite eine Nachricht — und ein Unbekannter stieg in mein Auto.
Sie hob im Eck ihr Glas, als würde sie mit mir anstoßen. Er kam herüber und sagte mir ins Ohr, sie wollten mich mit in ihr Apartment in Pichincha nehmen. Ich wusste nicht, was danach kommen würde.
Ich wollte es schon lange tun: in einem öffentlichen Ort einen Mann auswählen und mit ihm ins Bett gehen. An jenem Nachmittag im Café habe ich mich endlich getraut.