Der Verkäufer schloss den Laden nur für mich ab
Das Geschäft war um drei Uhr nachmittags leer. Als er den Laden schloss und mich in die Umkleide führte, wusste ich, dass dieser Mittagsschlaf anders werden würde als alle anderen.
Das Geschäft war um drei Uhr nachmittags leer. Als er den Laden schloss und mich in die Umkleide führte, wusste ich, dass dieser Mittagsschlaf anders werden würde als alle anderen.
Ich stieg nur aus dem Auto, um ein Paket abzuholen, und da stand er: der magere Nachbarsjunge, der mich im Bikini anstarrte, jetzt ein Mann mit tausend Fragen in den Augen.
Als ich im Gras den Kopf hob, gingen zwei Scheinwerfer dreißig Meter entfernt aus. Im Wagen hörte eine reglose Silhouette nicht auf, uns anzustarren.
Als ich sie mit denselben schwarzen Leggings wie am Vortag zur Arbeit kommen sah, wusste ich, dass dieser Tag nicht wie die anderen enden würde. Auch nicht wie ich dachte.
Ich hatte nie auf einen anderen Mann geachtet, bis sich seine Augen in jener Bar mit meinen kreuzten. Drei Drinks später war ich in seiner Wohnung und wusste nicht, wohin mit meinen Händen.
Ich hatte das Zimmer drei Wochen vorher reserviert. Als sie sich auf dem Treppenabsatz im zweiten Stock auf die Lippe biss, wusste ich, dass es für uns beide kein Zurück mehr gab.
Ich war halb eingeschlafen, das Nachthemd bis zur Taille hochgerutscht, als ich im Spiegel des Schminktischs die Silhouette des Mannes an meinem Fenster sah.
Als ich in die Bibliothek hinaufging, um Akten zu holen, rechnete ich nicht damit, die Hände meines Stiefbruders an meiner Taille zu spüren, als hätte er jedes Recht dazu.
Im Hotel im Norden wollte ich mich eigentlich ausruhen. Doch noch am selben Abend wusste ich, dass wir bis zum Morgengrauen nicht schlafen würden.
Als ich mich nach einer Zeitschrift im untersten Regal bückte, spürte ich die kalte Luft zwischen meine Beine dringen. Drei Augenpaare hoben sich zugleich. Ich zog den Rock nicht herunter.
Jedes Mal, wenn ich eine Umkleide betrete, lasse ich den Vorhang einen Spalt offen. Die Frau auf der anderen Seite merkt nie, dass ich sie suche. Und fast immer spielt jemand mit.
Ich ging nackt hinein und durchquerte Körper, ohne zu wissen, was ich suchte. Als ich mit einem Glas Wein in die Hängematte stieg, setzte sich ein Vierzigjähriger neben mich und fragte, ob es mich störe.
Ich bat sie, zum Anatomielernen die Muskeln meines Halses abzutasten. Ich hätte nie erwartet, dass sie die Lektion beenden würde, indem sie mein Gesicht drehte und mich küsste, als hätte sie jahrelang darauf gewartet.
Ich saß auf dem runden Sofa ganz hinten, die Beine übereinandergeschlagen und das Glas halb leer, als ich den lockigen Jungen sein Getränk abstellen und direkt auf mich zukommen sah.
Als ich nachts um drei barfuß in die Küche ging, stand mein Sohn dort schon ohne Shirt, sah mich an wie ein Mann und nicht wie ein Junge, und ich wusste, dass ich in dieser Nacht nachgeben würde.
Sie nahm den Einsatz als einmalige Fantasie an, ahnte aber nie, dass dieser Fremde sie zu Orgasmen führen würde, von deren Existenz in ihrem Körper sie nichts wusste.
Als ich die Tür zur 412 öffnete und dachte, sie sei leer, fand ich ihn nackt im Sessel vor, und er sah mich an, als wüsste er, wer hereinkommen würde.
Catalina kam um drei Uhr morgens ins Zimmer, zog sich ohne Blick auf mich aus und sagte, sie wolle bei der Kälte nicht allein schlafen.
Drei Bier, ein Joint und ein abgelegener Tisch auf dem Balkon. Der Nervenkitzel, dass jederzeit jemand hinsehen konnte, war genau das, was wir wollten.
Ich bot ihr beim Einsteigen meinen Platz an, und nur wenige Stationen später suchte ihre Hand schon den Reißverschluss meiner Hose, während die Krankenschwester gegenüber unverhohlen zusah.