Meine erste Mal kam, als ich es am wenigsten erwartete
Der Professor hielt unter den Bäumen an und schob die Hand unter meinen Rock. Es war das erste Mal, dass mich jemand so berührte, und ich wollte nicht, dass er aufhörte.
Der Professor hielt unter den Bäumen an und schob die Hand unter meinen Rock. Es war das erste Mal, dass mich jemand so berührte, und ich wollte nicht, dass er aufhörte.
Marcos kam pünktlich im dunklen Anzug, nach teurem Aftershave duftend. Als ich die Wohnungstür schloss, wusste ich, dass wir beide gerade eine Grenze überschreiten würden.
Sie ging in den Beichtstuhl, um von ihren Träumen zu sprechen. Als sie die Sakristei verließ, war sie nicht mehr dieselbe. Sie war achtzehn und hatte gerade entdeckt, wonach ihr Körper sich seit Monaten gesehnt hatte.
Ich verbrachte die Nacht schlaflos, das Telefon in der Hand, in Erwartung ihres Anrufs. Mit diesem Brief hatte ich alles auf eine Karte gesetzt und wusste nicht, ob ich alles verloren hatte.
Als Rodrigo mit „ihm“ kam, brauchte ich mehrere Minuten, um zu begreifen, dass dieser perfekte Körper und diese Hüften zu einem Mann gehörten. In jener Nacht änderte sich alles.
Als der Sturm das Licht auslöschte und der Donner die Wände erzittern ließ, schmiegte sie sich an mich. Seit Jahren hatte sie niemandes Wärme gespürt. Das änderte alles.
Ich trug diese Fantasie tagelang mit mir herum. Als Héctor auf dem leeren Platz auftauchte, wusste ich, dass die Nacht anders enden würde.
Wir hatten monatelang per Chat geschrieben, bevor wir uns in echt sahen. Als ich ihn am Theater sah, wusste ich, dass diese Nacht nicht so enden würde, wie ich geplant hatte.
Ich wählte seine Nummer mit zitternden Händen. Drei Töne. Als er abhob, wusste ich, dass es kein Zurück mehr gab, auch wenn ich auflegte, bevor ich sprach.
Sie stieg ins Wasser und genoss es, allein und frei zu sein. Als sie ans Ufer zurückkehrte, waren Kleidung, Rucksack und Stiefel verschwunden.
Wir hatten drei Wochen lang geschrieben, ohne uns zu sehen. Als ich an jenem Abend endlich seine Wohnung betrat, wusste ich, dass ich nicht mehr dieselbe herauskommen würde.
Um Mitternacht blieb jemand vor meiner Zelle stehen. Ich hatte den Habit noch nicht abgelegt, und die Kerze brannte weiter auf dem Altar.
Als ich die Brücke überquerte und die Frau im schwarzen Mantel auf mich warten sah, wusste ich, dass nichts von dem, was ich in meinem Bericht schreiben würde, die Wahrheit jener Woche erzählen konnte.
Monatelang nahm ich Geld für Sex, als eine junge Frau anrief, um ihre Jungfräulichkeit mit mir zu verlieren. An diesem Nachmittag verstand ich fast alles.
Es war nicht das erste Mal, dass ich daran dachte, diesen Flur zu überqueren, aber das erste, in dem sich meine Füße bewegten, bevor mein Kopf es tat. Das ganze Haus schlief, und ich nicht.
Als mein Sohn schlafen ging, stand er vom Sofa auf und sah mich an, als hätte er die ganze Nacht darauf gewartet, dass wir allein blieben.
In jener Nacht, während ich ihn im Bett wichste, hielt er mich auf und wollte wissen, wie der andere war. Ich ahnte nicht, dass mein Geständnis unser Bett verändern würde.
Ich machte das Licht aus, schloss die Tür ab und erlaubte mir zum ersten Mal, ohne Zensur zu fantasieren. Was ich in dieser Nacht entdeckte, veränderte meinen Blick in den Spiegel.
Als ich ihm ins Ohr flüsterte, was ich mir seit Monaten ausmalte, dauerte sein Schweigen nur Sekunden. Dann lächelte er. Und ich wusste, dass wir diese Nacht alle Grenzen überschreiten würden.
Ich wollte nur etwas Vorübergehendes, während ich die Schule beendete. Nicht erwartet hatte ich, dass mir diese nächtlichen Stimmen in einer virtuellen Welt so viel über Lust beibringen würden.