Allein nachts im Wald, mit meinem kleinen Geheimnis
Der Mond erhellte den Bach, Glühwürmchen tanzten um mich herum, und ich war allein im Wald mit meiner Lust und einem ungeplanten Spielzeug.
Der Mond erhellte den Bach, Glühwürmchen tanzten um mich herum, und ich war allein im Wald mit meiner Lust und einem ungeplanten Spielzeug.
Die ganze Woche hatte ich geübt, wie ich ihm sagen würde, was ich in jener Nacht brauchte. Als er durch die Wohnungstür kam, wusste ich, dass Worte nicht mehr nötig waren.
Es waren fünf Jahre vergangen, seit ich sie zuletzt gesehen hatte. Die Frau, die an jenem Nachmittag im Hof auftauchte, hatte nichts mit der Teenager-Cousine gemein, an die ich mich erinnerte.
Ich schwor mir, nicht wieder zu fallen. Aber als er die Tür öffnete und mich so ansah, wusste ich, dass all meine Regeln vor Tagesanbruch brechen würden.
Er roch nach Tabak und Land, nicht nach teurem Parfum. Als ich um drei Uhr morgens in die Küche ging, um Wasser zu holen, wusste ich, dass er da sein würde, rauchend unter dem Mond.
Wochenlang hatte ich mir gesagt, dass es das Richtige war: Abstand gewinnen, in dieses Flugzeug steigen und nicht zurückblicken. Doch als ich die Tür öffnete und ihn sah, war alles dahin.
Als das ganze Dorf davon wusste, gab es kein Zurück mehr. Ich hatte mich in ihn verliebt, obwohl ich wusste, dass ich ihn würde gehen lassen müssen. Und jene Nacht war unsere letzte gemeinsame Nacht.
Als hinter der Wand die ersten Stöhner einsetzten, schlief sie neben mir. Was ich in jenem Spiegel sah, kann ich bis heute niemandem erzählen.
Ich parkte einen Häuserblock entfernt, um keinen Lärm zu machen. Die Lichter waren aus, doch aus dem hinteren Teil des Hauses kamen Lacher, die zu keinem ruhigen Treffen passten.
Als Natalia begann, ihre Bluse auszuziehen, begriff ich, dass dieser Abschied nicht wie die anderen werden würde. Ich war 18 und hatte noch keine Frau angefasst.
Unter seiner Jacke bewegte sich etwas. Ich hätte gehen sollen. Stattdessen glitt meine Hand hinein — und was dann geschah, veränderte jenen Sommer für immer.
Ich hatte diesen versteckten Ordner auf meinem Handy monatelang nicht geöffnet. In jener Nacht entschieden Schlaflosigkeit und Verlangen für mich.
Ich fügte ihn hinzu, ohne nachzudenken. Ich las alles, was er veröffentlichte. Nie gab ich ein Like. Drei Jahre später traue ich mich immer noch nicht, ihm zu schreiben, denke aber jede Nacht an ihn.
Der Flur war still, seine Tür einen Spalt offen. Ich wusste, dass ich nicht hineingehen sollte. Ich ging trotzdem hinein.
Ich fuhr mit einem viel zu engen roten Kleid zum Flughafen und einem Geheimnis zwischen den Beinen. In jener Nacht drang das Rot uns in Haut, Mund und alles.
Sie kam zu Beginn des Semesters unangekündigt und sah mich vom ersten Tag an ohne jede Scham an. Ich wusste nicht, wann ich begann, ihren Blick zu brauchen.
Wenn man uns an diesem Morgen gesagt hätte, dass wir in einem Zimmer mit einem Spiegel an der Decke landen würden, hätte keiner von uns es geglaubt.
Er log vor allen auf dem Parkplatz, um in mein Auto zu steigen. Bevor wir die Stadt verließen, hatte sie schon meine Hand gesucht. Und ich wollte auch nicht so nach Hause.
Ich lief zwölf Kilometer mit kaputten Absätzen und blutigen Strümpfen, entschlossen, ihm etwas zu gestehen, das ich nie hätte fühlen dürfen.
Ich erkannte sie auf dem Gipfel des Hügels. Sieben Jahre hatte ich sie nicht gesehen, und sie blickte mich an, als wüsste sie, dass ich genau an diesem Samstag dort sein würde. Was danach geschah, hätte ich nicht zulassen dürfen.