Mein erstes Mal war mit der Angestellten meiner Eltern
Catalina kam um drei Uhr morgens ins Zimmer, zog sich ohne Blick auf mich aus und sagte, sie wolle bei der Kälte nicht allein schlafen.
Catalina kam um drei Uhr morgens ins Zimmer, zog sich ohne Blick auf mich aus und sagte, sie wolle bei der Kälte nicht allein schlafen.
Ich lernte ihn mit sechzehn im Internet kennen. Zwei Jahre später schrieb er mir an einem Augustmorgen, dass er in die Hauptstadt fahre und es meine einzige Chance sei, ihn wiederzusehen.
Als ich ins Taxi in Richtung Stadtrand stieg, hätte ich noch umkehren können. Ich tat es nicht und bereute es Stunden später mit gefesselten Handgelenken am Kopfteil seines Bettes.
Ich hatte ihn über eine Anzeigenseite kontaktiert. Ein Jahr lang hatte ich es versucht, und nie kam es zustande. An jenem 24. Dezember wagte ich es zum ersten Mal.
Marcos sagte nie etwas ohne Sinn. Doch an jenem Nachmittag im Wald war jedes seiner Worte eine Linie, die mich einlud, sie ohne Rückweg zu überschreiten.
Ich ging mit Camilas noch warmem Höschen in den Händen ins Bad. Ich ahnte nicht, dass wenige Minuten später ihre Mutter vor mir knien würde.
Als er mir mit nur halb zugeknöpftem Hemd die Tür öffnete, wusste ich, dass wir an diesem Nachmittag nicht viel reden würden. Und ich lag damit nicht im Geringsten falsch.
Als sich die Tür öffnete, hatte ich noch seinen Slip an die Nase gepresst. Er sah mich mit einem Lächeln an, das nicht vor Wut war, sondern vor etwas viel Schlimmerem.
An diesem Nachmittag, während der Film im Hintergrund weiterlief, suchte ihre verschwitzte Hand unter der Decke nach meiner, und ich wusste, dass sich zwischen uns etwas für immer verändern würde.
Damián schwor, wir wüssten, wie man sich amüsiert. Ich ahnte nicht, dass seine Einladung uns in einen Gang mit roten Vorhängen führen würde, in dem meine Frau für uns beide entschied.
Sie kam nie zum Treffpunkt. Zwanzig Minuten später sprach mich ein Fremder mit einem Angebot an, das nicht in meinen Plänen stand.
Ich klingelte mit rasendem Herzen. Ich trug ein rotes Kleid und unter dem Stoff eine Entscheidung, die ich sechs Monate lang vor mir hergeschoben hatte.
Wir arbeiteten seit Monaten zusammen, schrieben uns bis tief in die Nacht. Doch an diesem Abend klopfte sie zum ersten Mal mit einer Tasche in der Hand an meine Tür.
Von ihrem Sofa aus überwachte sie die vier Kameras im Haus ihrer Eltern wie eine Realityshow. An diesem Nachmittag zeigte ihr einer der Bildschirme etwas Unmögliches.
Mit 21 glaubte ich, mit allem klarkommen zu können. Doch als Esteban mir die Hände auf den Rücken legte und mein Körper darauf reagierte, war ich mir nicht mehr so sicher.
Ich zog die aufreizendste Unterwäsche an, die ich besaß, und ging allein zum Flussufer. In jener Nacht entdeckte ich, dass der Körper immer weiß, was er will.
Als wir bei Pablo und Vera ankamen, war der Champagner schon kalt. Ich versuchte, gelassen zu wirken. Mein Körper verriet mich seit Wochen jedes Mal, wenn er es erwähnte.
Valeria rief mich an, um mir zu erzählen, dass ihr Mann einen Dreier wollte. Ich legte auf und dachte, es sei ihr Problem. In jener Nacht war ich in ihrer Wohnung, mit einem Drink in der Hand und Herzklopfen.
Jenen Sommer mieteten wir das kleine Haus wie immer, und sie stieg mit einem neuen Lächeln aus dem Auto. Meine Cousine. Verboten. Und doch alles, was ich wollte.
Eine regnerische Nacht, ein Stromausfall und eine Umarmung, die aus Angst begann. Mit meiner Mitbewohnerin entdeckte ich ein unerwartetes Verlangen.